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xtechnix

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  • »xtechnix« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 27. März 2015, 17:42

Video/Bild auf Echtheit überprüfen

Guten Nachmittag zusammen,
Ich frage mich seit gestern, wie man die Echtheit von Videos oder Bildern überprüfen kann.

Ein paar Ideen hatte ich:

Optisch:
-Gucken, ob das überhaupt echt sein kann
-Gibt es Auffälligkeiten?
-Stimmt Belichtung und Schattenwurf

Technisch:
-Exif Daten Überprüfen
-Kompremierungsartefakte untersuchen
-Bildrauschen analysieren

Nun habe ich bei den beiden letzten Punkten leider schlicht keine Ahnung, wie die Artefakte und das Rauschen sichtbarer machen kann, um sie auf Unregelmäßigkeiten zu untersuchen.

Habt ihr weitere Ideen, worauf man das Material testen kann und eine Lösung für mein Problem mit dem Anzeigen?

joey23

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2

Freitag, 27. März 2015, 18:31

Richtig pauschale Antworten kann es dazu kaum geben, höchsten Punkte die man standardmäßig prüfen kann. Vor allem Komprimierungsartefakte und Rauschen werden aber zB ziemlich schwierig, wenn man ein Youtube-Video prüfen will, da das Material ja von Youtube nochmals komprimiert wird.

Es wäre hilfreich zu wissen, was du vor hast, und was für Material analysiert werden soll. Oder ist das mehr eine theoretische Frage? Vieles geht über Bildmanipulation, also Kontrast, Schwellwert etc, um zB Störungen sichtbar zu machen.

pikk

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Freitag, 27. März 2015, 21:34

Was genau meinst du denn mit "Echtheit"? Es gibt ja verschiedene Arten von Fälschungen. Deine Frage verstehe ich mal so, dass es dir um digital manipuliertes Material geht, das irgendwelche Tatsachen verzerrt darstellen soll. Wenn es um richtig dicke Fakes geht, wird das wohl so bearbeitet sein, dass man das kaum entlarven kann. Solche Videos sind fast immer schon in richtig mieser Qualität produziert und man kommt so gut wie nie an das Raw-File. Von daher ists echt schwer, wenn der Produzent nicht richtig blöde Fehler gemacht hat, die man auch als Laie erkennt.
Es gab da auch mal ein Video von irgendwelchen Leuten, die unglaubliche Sprünge von einem Dach auf ein anderes Dach gemacht haben. Das hat man dann zuerst dadurch entlarvt, dass bewiesen werden konnte, dass sowas physikalisch unmöglich wäre. Ähnlich war es bei angeblichen Videos von Bin Laden, die man durch simple Logik als Fälschung entlarven konnte, da der gezeigte Mann z.B. scheinbar teilweise schnell rückwärts alterte. Soll heißen, wenn du die Umstände und Hintergründe recherchierst, kommst du der Wahrheit wahrscheinlich eher nahe, als wenn du das Bildmaterial untersuchst.
Oder meinst du doch eher sowas wie Greenscreen von Realaufnahme unterscheiden?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pikk« (27. März 2015, 21:40)


Marcus Gräfe

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4

Samstag, 28. März 2015, 18:12

Ich würde viel mit Helligkeit/Kontrast, Tonwertkorrektur usw. rumspielen und schauen, ob sich irgendwas auffälliges ergibt.

xtechnix

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5

Samstag, 28. März 2015, 18:27

Also ich will nicht die Fotos der Mondlandung überprüfen. :P
Ich habe vorgestern für ein paar Freunde Bewerbungsfotos ein Wenig bearbeitet, also Hintergrund angepasst, Farben und sowas.
Dann hat mich einer aus Interesse gefragt, ob und wie man überprüfen kann, ob der Hintergrund bearbeitet wurde.

Über die Frage habe ich halt gegrübelt und ausprobiert.
Theoretisch müsste man ja am Rauschen es erkennen, weil ich den Hintergrund, der eine Tapete war, schön unscharf gemacht habe, damit man die feinen Konturen nicht mehr sieht, und so auch das Rauschen in dem Bereich "weg" ist.

Jedoch kann man sich das Bildrauschen nur schwer anzeigen lassen.

Insgesamt ist es aber ehr eine theoretische Frage, wie man digital manipuliertes Material erkennen könnte.

Schloime

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Freitag, 3. April 2015, 12:56

Ich melde mich zu diesem Thema im September nochmal, da mache ich einen professionellen Lehrgang mit (als Teilnehmer, nicht als Referent) zum Thema "Digitale Multimediaforensik" bei der Carl Cranz Gesellschaft (CCG). Da hoffe ich mehr über genau solche Fragen zu erfahren.

Marcus Gräfe

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Freitag, 3. April 2015, 14:54

Klingt interessant, halt uns auf dem Laufenden! :)

Schloime

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Freitag, 3. April 2015, 17:02

Gerne, aber wie gesagt, September erst.

Programm der Veranstaltung

Das Programm sieht jedenfalls sehr tiefgreifend aus...

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