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solalaundso

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  • »solalaundso« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 18. Januar 2012, 19:51

After Effects: Wie Video komprimieren? Quicktime-Film (3 minuten) ist 3,5 GB groß!

hallo!





Ich habe in After Effects auf Empfehlung ein Video als mov (Quicktime) Film gerendert.





So hier bin ich vorgegangen:


- Komposition -> An Renderliste anfügen -> dann unter Ausgabemodul: Quicktime
(höchste Auflösung)




- Kompositionseinstellungen:


Vorgabe: NTSC-DV 16:9, 720 Px + 480 Px





Der Film ist nun 3 Minuten lang und fast 4 Gigabyte!! groß. Ich möchte
ihn auf youtube laden - aber natürlich ist das viel zu groß.


Wenn ich die Auflösung auf "halb" stelle, ist er knapp über 1 GB groß.



nun meine Frage xD Ist das normal für ein Youtube video bzw ein Video, was ihc im Internet /wo auch immer) hochladen möchte? Wenn nein, könnt ihr mir helfen, wie man das komprimieren kann?

pixelcrusher

unregistriert

2

Mittwoch, 18. Januar 2012, 20:00

In After Effects selber sollte man das gar nicht machen, die Qualität ist erschreckend.
Einfach sehen, dass man aus After Effects alles möglichst unkomprimiert rausbekommt (.mov ist da ideal) und dann mit einem anderen Programm (ich benutze den imToo Video Converter) möglichst h.264-mässig in ein mp4-file umwandeln, die sind recht klein und von der Qualität sehr hübsch :D

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FrediSaal16

freezer

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3

Mittwoch, 18. Januar 2012, 20:28

@ pixelcrusher
Selbstverständlich kann man aus After Effects eine gute Qualität herausrendern, auch mp4 ist möglich.

Am einfachsten ist es aber, den Adobe Media Encoder zu starten, darin das AE Projekt zu öffnen, als Ausgabeformat h.264 und eine passende Vorgabe zu wählen.
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
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dödeli117

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4

Mittwoch, 18. Januar 2012, 21:35

Ich häng mich jetzt da rasch mit ner Frage rein, die etwas vom Thema abweicht, aber wohl doch auch damit zu tun hat:

Hab gerade vorher einen 1min langen und 3GB grossen Quicktime-Clip auf Youtube hochgeladen, da war der Ton danach völlig verschoben. Es ist ein HDV 1080p Clip, der in eine 1920x817 (eigentlich 1440x817 mit anamorphischen Pixeln) Komposition übernommen wurde, damit es das Cinemascope Format beibehält.

Wie kann ich den Clip nun rausrendern um ihn kleiner zu machen aber das 2.35:1 Format beizubehalten. Bei MPEG, H265 usw. sagt es mir stehts, 1920x817 sei kein gültiges Seitenverhältnis.

Bin seeeeehr dankbar für Hilfe

freezer

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5

Mittwoch, 18. Januar 2012, 22:43

Die meisten Codecs erfordern eine Teilbarkeit der Pixel durch den Faktor 16 ohne Rest, bei manchen reicht auch 8, aber fast alle mindestens 2. Versuche es mal mit 1920 x 816
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pixelcrusher

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6

Donnerstag, 19. Januar 2012, 10:48

@ pixelcrusher
Selbstverständlich kann man aus After Effects eine gute Qualität herausrendern, auch mp4 ist möglich.

Am einfachsten ist es aber, den Adobe Media Encoder zu starten, darin das AE Projekt zu öffnen, als Ausgabeformat h.264 und eine passende Vorgabe zu wählen.


Ich habe bisher ausschließlich gegenteilige Erfahrungen gemacht, die mp4s sahen weit schlechter aus als die vom externen konverter ;(

7

Donnerstag, 19. Januar 2012, 10:54

Auch bei mir sieht ein direkt aus After Effect exportiertes Video mit h.264 Codec deutlich schlechter aus als wenn ich es verlustfrei aus AE exportiere und anschließend (mit den selben Einstellungen) in einem anderen Programm konvertiere. Keine Ahnung warum das so ist, aber ich habe dieselbe Erfahrung gemacht...

freezer

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8

Donnerstag, 19. Januar 2012, 11:33

Wie gesagt, einfach den Adobe Media Encoder benutzen.
Wenn die externen Konverter den x264 Encodierer nutzen, dann wäre die bessere Qualität für mich nachvollziehbar, denn dieser ist wirklich extrem gut.
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Schattenlord

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9

Donnerstag, 19. Januar 2012, 11:36

Leute, ihr wisst schon, dass ihr den Codec auch einstellen müsst, bevor ihr irgendwas rendern könnt? Einen Film zu komprimieren/encodieren ist nunmal nicht einfach so ne Drag 'n Drop Sache, wenn man es richtig machen will!
Ich würde euch ans Herz legen, euch mit verschiedenen Codecs zu beschäftigen, so wie H264 und ähnliches, und es dannach noch einmal zu probieren. Es ist in After Effects sehr wohl möglich, mit sehr guter Qualität kleinste Files zu rechnen (genau wie im Media Encoder, wie von Freezer schon gesagt. Könnt aber selbiges natürlich auch aus After Effects selbst rendern) Nur wenn man keine Einstellungen vornimmt (Bitrate usw) dann könnt ihr nicht erwarten, dass euer File dannach super aussieht. Die richtigen Einstellungen sind von Film zu Film natürlich verschieden, außerdem spielen das Format und der Codec dabei eine entscheidende Rolle.
Eine Allround Best Lösung gibt es nicht.

Schattenlord

10

Donnerstag, 19. Januar 2012, 11:47

Hmm, das finde ich jetzt interessant.
Es hängt also nicht nur von den gewählten Einstellungen aus, sondern auch was für einen Encodierer das Programm nutzt?
Beispiel: Ich speichere ein und das selbe Video erst aus After Effects als .mov mit h264 Codec und entweder einem gewissen Qualitätswert (zB 80) oder einer maximalen Bitrate von zB 10.000 ab, und das Ergebnis sieht dann deshalb (in jedem Fall) schlechter aus als wenn ich ein verlustfrei rausgerendertes Video in mpegstreamclip mit den selben Settings konvertiere, weil After Effects einen unterlegenen Encodierer für h264 nutzt?
Habe ich das richtig verstanden?

freezer

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11

Donnerstag, 19. Januar 2012, 13:13

Korrekt. Verschiedene Encodierer des selben Codecs führen zu verschiedenen Ergebnissen.
Des weiteren ist die Bitrate alleine kein Indikator für die zu erreichende Qualität.
Vielmehr gibt es gerade bei h.264 etliche Optionen, welche die Qualität verbessern können.
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
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