Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Marcus Gräfe

Administrator

  • »Marcus Gräfe« ist männlich
  • »Marcus Gräfe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 516

Dabei seit: 14. August 2002

Wohnort: Düsseldorf

Hilfreich-Bewertungen: 451

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 22:05

Bild und Ton asynchron - Vermutlich unterschiedliche Framerate - Welche neue Geschwindigkeit?

Ich habe ein Video mit einer asynchronen Tonspur. Es handelt sich aber eindeutig um keinen reinen Versatz, denn wenn ich die Tonspur nach vorne oder hinten schiebe, so ist das Video immer noch asynchron, nur dass dann die Tonspur zu spät anfängt oder zu früh aufhört.

Ich nehme an, Video und Audio haben eine unterschiedliche Framerate. Mein Gedanke war nun, die Tonspur mit einem Audioprogramm zu verlangsamen bzw. zu verschnellern (ohne Änderung der Tonhöhe natürlich). Nur habe ich keine Idee, welchen Faktor ich da nehmen muss (und ob das überhaupt die Lösung sein kann).

Ich habe mir einen bestimmten Punkt mitten im Videobild ausgesucht, bei 01:10 Minuten. Die Tonspur erreicht diese Stelle aber erst bei 03:45 Minuten (also gibt es bei Minute 01:10 eine Differenz zwischen Video und Audio von 02:35 Minuten). Hat jemand etwas mehr Mathematikkenntnisse als ich und weiß, welchen Wert ich einstellen muss (Faktor oder Prozentsatz der Geschwindigkeitsänderung)?

2

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 22:31

Hm...hier mal ne simple Gleichung (bei eine Analogie mit Autos, die eine bestimmte Strecke mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten fahren, hauts zumindest hin :whistling: )

Hab in Sekunden gerechnet

225*x = 90 (du suchst einen Faktor (der kleiner als 1 werden sollte), um den Ton von 225 auf 90 Sekunden zu stauchen)
x = 90/225 = 0.4, was 40% der Originalgeschwindigkeit entspricht.

Das Ganze natürlich unter der Vorraussetzung, dass die Differenz zwischen den Geschwindigkeiten linear ist und sich nicht ändert (ggf an anderen Stellen prüfen, ob du den selben wert rausbekommst).

Sollte das nicht der Fall sein, wird die Gleichung min. quadratisch, und das kann ich dir erstmal nicht ausrechnen (bin leicht eingerostet) ;) Das dann auszubügeln wäre auch ungleich aufwändiger.

HareMadeFilms

Registrierter Benutzer

  • »HareMadeFilms« ist männlich

Beiträge: 344

Dabei seit: 5. Februar 2010

Wohnort: Hamburg

Hilfreich-Bewertungen: 93

  • Private Nachricht senden

3

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 16:49

Hallo,

die obige Rechnung von Octa ist zwar richtig gedacht, aber 1:10 Minuten sind 70 Sekunden (nicht 90). Der Faktor (auf den der Audioclip gegenüber seiner ursprünglichen Größe verkürzt werden müsste, damit die Referenzzstelle bei 1:10 erreicht wird) wäre deshalb 0,3111 (nicht 0,4). Das leuchtet auch insofern ein, als 3:45 ja etwas mehr als das Dreifache von 1:10 ist :).

Allerdings ist das Problem irgendwie unverständlich. Wie kann es denn sein, dass ein Video- und ein Audioclip, die an sich zusammengehören, sich in der Länge um das DREIfache unterscheiden???

Marcus Gräfe

Administrator

  • »Marcus Gräfe« ist männlich
  • »Marcus Gräfe« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 516

Dabei seit: 14. August 2002

Wohnort: Düsseldorf

Hilfreich-Bewertungen: 451

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 19:13

Allerdings ist das Problem irgendwie unverständlich. Wie kann es denn sein, dass ein Video- und ein Audioclip, die an sich zusammengehören, sich in der Länge um das DREIfache unterscheiden???

Jetzt, wo du es sagst, kommen mir auch Zweifel, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Audio und Video sind ja prinzipiell gleich lang. Aber trotzdem gibt es diese Asynchronität, die nicht mit einem Delay (egal ob positiv oder negativ) zu lösen ist.