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RecForce

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Montag, 7. Juni 2021, 12:44

3D-Software für Autos in Fast and Furious

Hallo alle zusammen,
so wie ich gesehen habe wurde diese Frage noch nicht erwähnt, daher würde ich sie gern stellen.
Kennt jemand die Software die genutzt wird in Fast and Furious für die 3D Autos? So beginnend ab Fast 5 ist sehr viel 3D dabei die mit Programmen gestaltet wurde aber die sehen so echt aus. Habt ihr eine Idee welche Software am besten passt?

Würde mich über Antworten freuen.

Selon Fischer

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Montag, 7. Juni 2021, 13:34

Da kommt vermutlich nicht eine Software zum Einsatz, sondern gleich mehrere. Manchmal werden die Tools auch spezifisch für einen Einsatz erstellt.

aber es sollte von der Größenordnung sowas wie Maya von Autodesk sein - kostet nur 2200 EUR im Jahr :D

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Marcus Gräfe

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Montag, 7. Juni 2021, 17:03

Ich glaube, Autos sind jetzt nicht so komplex, dass man dafür eine extrem teure Software wie Maya haben muss. Vermutlich lassen sich mit Blender und Cinema4D auch realistische Autos machen.

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Selon Fischer

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4

Montag, 7. Juni 2021, 17:36

Das stimmt! Aber RecForce hat gefragt, welche Software wohl dort eingesetzt wurde.

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Schloime

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Montag, 7. Juni 2021, 18:00

Modelle und die Software sind das eine, aber damit es realistisch aussieht, braucht es deutlich mehr.
Licht, Schatten und Reflektionen sind da am Anfang (Global Illumination, Reflection maps vom Filmset etc), dann muss das Tracking stimmen, das heißt, die virtuelle Kamera muss die echte Kamerafahrt exakt simulieren, als nächstes kommen die Linsen und deren Verzerrungen am Rand, und letztendlich die Farbanpassung, die zwar teilweise schon beim Licht mit berücksichtigt wird, aber auch Kontrast und Helligkeitsverteilung sollten passen.
Wenn man sich mal so einen VFX-Breakdown eines beliebigen CG-lastigen Films anschaut, sieht man oft, wie viele verschiedene Ebenen (Dunst, Staub, Farbe, Filmgrain, Verzerrung, etc) über das gerenderte Bild gezogen werden, bis es sich nahtlos in das reale Bild einfügt.

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Montag, 7. Juni 2021, 20:44

*Unnötige und Vollzitate entfernt*

Modelle und die Software sind das eine, aber damit es realistisch aussieht, braucht es deutlich mehr. ...


Da kommt vermutlich nicht eine Software zum Einsatz, sondern gleich mehrere. Manchmal werden die Tools auch spezifisch für einen Einsatz erstellt.

aber es sollte von der Größenordnung sowas wie Maya von Autodesk sein - kostet nur 2200 EUR im Jahr :D

Ja das klingt logisch. 2200 im Jahr ist jetzt nicht ganz wenig ???? Ich habe bis jetzt nur alle Adobe Programme aber das ist natürlich billiger. Muss ich mal schauen was damit möglich ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (8. Juni 2021, 18:08)


Schloime

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Montag, 7. Juni 2021, 20:59

Zitat

Ich habe bis jetzt nur alle Adobe Programme...


Meines Wissens hat Adobe kein reines 3D-Programm.
Wenn man nicht vorbelastet ist, ist Blender ein sehr guter Startpunkt zum rumprobieren. Open Source, somit kostenlos, aber inzwischen schon sehr ausgereift.

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LennO

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Dienstag, 8. Juni 2021, 00:24

Schloime hat ja schon wichtige Punkte genannt.
Um noch mal die spezifische Frage zu beantworten: Für die Fast Teile war das tatsächlich als Hub Software recht viel Maya. Da aber Studio-Arbeit wie immer heftig modifiziert und nicht unbedingt ganz mit dem Produkt vergleichbar das du von der Stange kriegst. Falls du Student wärest ist die meiste 3D Software (egal ob nun Maya, 3dsMax, Cinema4D) für dich kostenlos zum Privatvergnügen. Aber auch eine Maya-Indie (Freelancer) Lizenz kostet mitlerweile nur noch 345 im Jahr + Mehrwertsteuer. Zum Anfang und zum ausprobieren würde ich dir aber auch zu blender als kostenlose Alternative raten, solltest du kein Student sein und eines der Edu Angebote der anderen Firmen nutzen können. Aber nur als Vorwarnung: Das hat man sich alles nicht an zwei Nachmittagen beigebracht, und bis du ein realistisches Auto hinbekommst was mit den Fast Teilen zu vergleichen wäre, und das nur stillstehend und ohne Animation und alles drumherum, dauerts ne Weile ;) Das soll aber nicht demotivieren – 3D ist immer einer spannende Reise. Ist aber was anderes als eben mal After Effects aufmachen und ein paar Layer zusammenwerfen. Aber wenn du da eintauchen willst, dann steht dir ne fantastische Welt bevor.

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Dienstag, 8. Juni 2021, 09:52

*Vollzitat entfernt*

Vielen Dank für die Tipps. :) Ja ich will tatsächlich mich auf die Reise begeben da mit 3D sehr viel möglich ist. Ich mache Videos rund um Autos und finde mit 3D werde ich mehr das unmögliche, möglich machen. Den "Fast" hat viel Geld um Autos zu schrotten, ich nicht (was ein wunder) :D . Und mit 3D kann man einiges erreichen. Videoschnitt kann ich schon ganz gut und ich gehe in Richtung 3D, meine kollegen werden erstmal den normalen Videoschnitt übernehmen damit ich lernen kann.
Noch eine Frage dazu wäre, wenn ich mit Blende solche Modelle bearbeite, und danach diese Texturen und so weiter einfügen will baucht man andere Programme die mit 3D Programm kompatibel sind oder sind das einzelne bearbeitungen?

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Marcus Gräfe

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Dienstag, 8. Juni 2021, 18:11

@RecForce: Bitte zitiere in Zukunft sinnvoll. Vollzitate, vor allem, wenn diese direkt über deinem Beitrag stehen, sind unnötig, siehe Boardregeln.

Meines Wissens hat Adobe kein reines 3D-Programm.

Streng genommen schon, denn After Effects ist gebündelt mit Cinema4D in einer Lite-Version, die aber schon recht viel kann.

Schloime

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Freitag, 11. Juni 2021, 12:02

Oh, das mit Cinema4D wusste ich nicht, danke schön.

Auf die Frage von RecForce: Wenn man sich wirklich einarbeitet, kann man mit Blender fast alles machen. Im Programm kann man die Fahrzeuge konstruieren und gestalten (Farbe, Aufkleber etc), in Szene setzen und rendern lassen, wobei auch die genannten Reflection maps und Ähnliches voll zum Einsatz kommen können, und dann im eingebauten Videoschnitt und Compositing die 3D-Bilder mit den realen Szenen zusammenführen. Wie gut der eingebaute Motiontracker ist, weiß ich aber nicht.

Für Schnitt und Compositing auch nicht uninteressant ist DaVinci Resolve. Das gibt es in einer Kaufversion für etwa 300,- €, oder auf der selben Seite kostenlos in einer wirklich nur leicht abgespeckten Version. Die Kaufversion hat "Studio" im Namen, die kostenlos-Version ist ohne "Studio". Darüber weiter zu reden wäre aber ein neuer Thread. Was DaVinci nicht hat, ist die reine 3D-Bearbeitung wie Du sie beschreibst, aber die gerenderten Bilder kann man damit dann sehr gut und professionell weiter verarbeiten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schloime« (11. Juni 2021, 12:11)


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