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Ephigenia Vlidd

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Montag, 16. September 2019, 01:38

"A Murdered Nightmare" - 3D Filmproduktion

Liebe Interessierte!


Ich möchte Euch heute unsere laufende Produktion vorstellen. Ich weiss gar nicht, in wiefern hier auch 3D Filme vertreten sind - unserer wäre einer davon. Ursprünglich geplant als 90 minuten Film, dann erweitert auf 3 Stunden haben wir uns nun darauf geeinigt, den Film in 5 Teilen herauszubringen - er ist insgesamt (Rohschnitt) ca. 6 Stunden lang!
Warum? Die nachfolgende Storyline wird Aufschluss geben. Die bereits fertigen Parts werden demnächst hier vorgestellt. Den Verlauf der Fertigstellungen könnt Ihr bei Interesse HIER ersehen.




A Murdered
Nightmare (der ermordete Albtraum)



Titel der niederländischen Originalversion:


Het keukentafeltje van de Achtertuinse Weg (Der
Küchentisch vom Achtertuinse Weg)



(Namen, Plätze
und Orte sind verändert)


Producer: n.a.m.e.s.-media für Vereniging n.a.m.e.s.-Holding, Amsterdam & Buchholz. ( n.a.m.e.s.-Holding ist eine künstlerische Vereinigung ohne Profitstreben nach niederländischem Steuerrecht.)



Storyline





Die Polizei wird
in zu einem Haus in einem ruhigen Wohnviertel in Amsterdam gerufen. Eine
Nachbarin meint, die Küchentür des Hauses Achtertuinse Weg Nr. 19 stünde seit
mindestens zwei Tagen ununterbrochen offen, des Weiteren einige Fenster. Sie
wäre im Garten gewesen und hätte gerufen, niemand hätte ihr geantwortet. Die
Nachbarin vermutet einen Einbruch in Abwesenheit der Hausbewohner, die erst vor
kurzem dort eingezogen seien.





Die eintreffende
Besatzung des Streifenwagens findet beim Begehen des Hauses drei Leichen vor.
Ein Mann, eine Frau und ein minderjähriger Sohn sind, so das Ergebnis der
Gerichtsmedizin, mit jeweils einem Schuss in die Stirn überhalb der
Nasenwurzel, bzw in die Schläfe über dem Ohr getroffen worden und waren sofort
tot. Weitere Einschüsse sind im Haus
nicht zu finden.





Im Laufe der
Ermittlungen stellt sich heraus, dass hier nicht eine Familie ausgelöscht
wurde, sondern dass es sich bei den Toten handelt um Gerda van Houten, arbeitslose
Hausfrau, den Sohn Rene van Houten, 17 Jahre alt und Schüler, beide nicht polizeibekannt,
sowie einen hohen Polizeibeamten namens Geerd van Kesteren, der auf den ersten
Blick mit der Familie überhaupt nichts zu tun hat. Die Forensiker finden
desweiteren kaum verwertbare Spuren. Einen kleinen Hinweis geben eventuell
frische Spuren von Fahrradreifen auf der Terrasse hinter der Küche, sowie
Schiesspulver-Reste auf dem Küchentisch.


Die forensische
Abteilung stellt den Tathergang wie folgt dar: der Mörder muss mit einem
Fahrrad gekommen sein, ein Scharfschützengewehr mitgebracht haben, und sich in
dem Moment, als die Mutter van Houten
die Haustür öffnete um den Polizisten hereinzulassen sich an den Küchentisch
gesetzt haben um besser zielen zu können und von dort aus alle drei erschossen
haben.





Auch wenn das radfahren
in Holland eine gewisse in der Gesellschaft verankerte Tradition hat, so wollen
die beiden Ermittler Jeroen und Fons, die mit dem Fall betreut werden, nicht so
recht an den Scharfschützen auf dem Fahrrad glauben, den jeder, der über die
Hecke des Grundstückes geschaut hätte, bei seiner Tat hätte beobachten
können. Zumal diese im Hellen geschah,
am Tag zuvor gegen 6 Uhr in der Früh.





Jeroen und Fons,
die für lange Zeit die beiden Hauptakteure in diesem Film sein werden, müssen
einen brauchbaren Zugang zu diesem Fall finden und fahren zum wiederholten Male
zum Tatort. Überrascht werden sie von einem kleinen Jungen auf einem Dreirad,
der eine etwas wirre Geschichte erzählt von einem blonden Engel auf einem roten
Fahrrad, der mit einer großen silbernen Pistole Vögel vom Himmel geholt hätte,
die in die verkehrte Richtung geflogen seien.


Die beiden
Ermittler können damit recht wenig anfangen und belächeln den Kleinen zuerst.
Aber in welche Richtung sie auch ermitteln, es ergeben sich keine neuen
brauchbaren Spuren. Schlussendlich laden Sie den Kleinen zusammen mit seiner
Mutter vor um ihn eine Phantomzeichnung von dem Engel machen zu lassen, der, so
es ihn dann wirklich gibt, eventuell ein wichtiger Zeuge sein könnte. Das
Phantombild will nicht so recht eine erkennbare Person hervorbringen, und auf
Umwegen stellt sich heraus dass der Junge sogar ein Foto von dem Engel besitzt.
Es zeigt ein hübsches blondes Mädchen auf einem roten Herrenfahrrad. Dies ist
nun der einzige Anhaltspunkt den Jeroen und Fons in dieser Sache haben. Es wird
eine Flyeraktion veranstaltet, Polizeibeamte verteilen Flugblätter mit dem Foto
des "Engels" an Bahnhöfen, in Zügen und U-Bahnen und wundersamerweise
meldet sich eine einzige Zeugin die angibt, das Mädchen zu kennen. Annemie
Roelvink ist eine Pendlerin und weiß zu berichten dass das Mädchen, das immer an
einem bestimmten Bahnhof in den Zug einsteigt um in Richtung Amsterdam zu
fahren, Karla van Houten heißt und in Amsterdam ihre Stiefmutter und den
Stiefbruder besuchen geht.





Damit nimmt für
die beiden Ermittler das Blatt eine entscheidende Wendung. Sie suchen jetzt
anscheinend nicht nur nach einer Zeugin, sondern anscheinend auch nach einer
Tochter bzw Stieftochter der Ermordeten - ein Mädchen von 14 Jahren, das
vielleicht noch gar nicht weiß dass ihre Familie ausgelöscht wurde. Es gilt,
schnell und effektiv zu handeln und dieses Mädchen zu finden. Die Zeugen Annemie
weiß weiter zu berichten, dass Karla ihr gegenüber angegeben hatte, bei einer
Tante zu wohnen, und als Adresse hatte sie den französischen Namen Neuf-Chat
angegeben, was soviel wie "Neun Katzen" heißt. Die Polizisten fragen
bei Kollegen nach in der Nähe der Bahnstation, an der Karla immerzu gestiegen
sein soll. Niemand kennt die französische Ortsbezeichnung. Jeroen und Fons
beschließen dorthin zu fahren und sich vor Ort umzuschauen. Sie treffen einen
Taxifahrer der angibt, vor kurzem schon einmal nach diesem Ort gefragt worden
zu sein und, ja, er selbst wohne hier in der Nähe und kenne den Ort. Befragt
nach der Person die zuvor schon nach der Adresse gefragt hatte, gibt der Taxifahrer
auf einer Lichtbildauswahl einen Mann an, der den beiden Beamten sehr bekannt
ist.


Es ist der
erschossene hohe Polizeibeamte Geerd van Kesteren.





Die Fragezeichen
in dieser Ermittlung werden größer. Jeroen und Fons fahren zur angegebenen
Adresse, die sie nur mühsam finden. Es ist eine Landzunge im äußersten Norden
von Holland, rundherum umgeben von Meer, nur auf einer schwer zugänglichen Klippe
scheint ein Haus zu liegen. Als sie dieses Haus erreicht haben treffen sie auf
eine alte Frau, die blind zu sein scheint und wirre Geschichten aus dem Krieg
erzählt. Nach längerer Befragung gibt diese zu, Karla von Houten zu kennen und
ja, sie würde bei ihr wohnen. Im Moment wäre sie verreist und zwar nach Italien,
wo sie in den großen Ferien arbeiten würde.





Die ältere Dame
erscheint den beiden Ermittlern sehr fragwürdig - ebenso wie die Geschichten
die sie erzählt. So heißt das italienische Dorf, dass sie benennt und in dem Karla
zu finden wäre, übersetzt "Milch der 20000" und außerdem waren jetzt
überhaupt keine großen Ferien. Die Beamten können nichts anderes tun als ihr
vorläufig zu glauben und versuchen die Sache zu überprüfen. Tatsächlich gibt es
dieses Dorf namens Latte di Ventimiglia an der italienischen Blumenriviera -
und sie nehmen Kontakt auf mit ihren italienischen Polizei-Kollegen, um nach Karla
suchen zu lassen.


Einer der
dortigen Polizeibeamten meint das Mädchen schon einmal gesehen zu haben, und
zwar bei einem Besuch eines Restaurants zusammen mit seiner Freundin erst vor
kurzem. Recht bald ist Karla tatsächlich gefunden und auf Befragen und gibt sie
an dass die ermordete Frau sowie der Junge ihre Stief-Familie sind.





Ganz vorsichtig
wird Karla erst in Italien befragt und dann zurück in die Niederlande geflogen
unter dem Vorwand, es wäre eine Erbschaftsangelegenheit zu klären. Fons lässt
sich von einem Fahrer zum Flughafen fahren um Karla dort abzuholen.


Aus dem Flugzeug
steigt jedoch nicht ein pickliger Teeny wie er sich das vorgestellt hatte -
sondern eine bildhübsche, großgewachsene junge Dame die, wie durch ihre
sommerliche Bekleidung leicht zu erkennen, sehr sportlich und durchtrainiert ist..
Die hübsche junge Dame ist zudem nicht auf den Mund gefallen und bald stellt sie
mehr Fragen an Fons als ihm Antworten zu geben. Und als der Polizeiwagen an einer
roten Ampel hält springt Karla auf einmal mitsamt ihrer Reisetasche aus der
nicht verriegelten Tür im Fond des Autos, rennt wieselflink in die Menge der
Passanten und taucht unter, sodass Fons ihrer nicht mehr habhaft werden kann.
Wohl oder übel muss der Ermittler zurückfahren zum Revier und seinem
Vorgesetzten Bericht erstatten.





Im Büro des Chefs
findet er zu seiner Verwunderung - Karla vor! Die verhöhnt ihn beinahe und
erzählt ihm, das Busse und Bahnen in Amsterdam schneller sind als er mit dem
Polizeiauto. Auch der Chef kann seinen Spott kaum verbergen.





Wie es aber auch
sei, Fons und Jeroen haben nun, nach Feststellung der Personalien, die traurige
Pflicht, das Mädchen über die Ermordung ihrer Stiefmutter bzw ihres Stiefbruders
zu informieren. Karla wird ruhiger, verarbeitet das Gehörte aber anscheinend
schnell. Und dies durch den völlig nebensächlichen Zuruf des Chefs, die beiden
Polizisten mögen an das Schießtraining denken das heute stattfindet. Die beiden
wissen nicht so recht was sie mit Karla
tun sollen, weil die informierte Mitarbeiterin des Jugendamtes, die sich
eigentlich Karla annehmen soll, einfach nicht auftaucht. Karla ist ganz begeistert
von der Idee des Schiesstrainings und will unbedingt mitkommen. Eigentlich ist
das nicht zugelassen, aber was bleibt den beiden anderes übrig. Jeroen, der
einen guten Draht zum Leiter der Schießanlage hat, macht dem klar dass sie Karla
nirgends anders lassen können.


Interessiert sieht
Karla dem Schießtraining zu und in dem Moment, als "Schießen bei unklaren
Sichtverhältnissen oder in der Nacht" angesagt ist, und der Leiter der
Schiessanlage das Licht abschaltet, weiß sich Karla einer Pistole zu
bemächtigen, springt auf die Schießanlage und gibt neun Schuss ab, das gesamte
Magazin. Als das Licht wieder angeht ist Jeroen damit beschäftigt, dem Leiter
der Schießanlage klarzumachen, die peinliche Situation bitte nicht an die große
Glocke zu hängen, während Fons die Treffer zählt.





Karla hat mit den
neun abgegebenen Schüssen 9 Treffer auf die automatisch auftauchenden Ziele,
die Personen darstellen, erzielt - und zwar 9 absolut tödliche Treffer. In Fons
steigt ein merkwürdiger Verdacht auf - ist Karla vielleicht nicht nur eine
Zeugin und eine bemitleidenswerte Stieftochter, deren Familie ausgelöscht
wurde? Noch will er Karla mit seinem Verdacht nicht konfrontieren, berät sich
mit Jeroen, seinem Partner und mit dem Chef. Sie wollen Karla zuvor noch einer
weiteren Prüfung unterziehen, lassen sie im Büro des Chefs für einen Moment
alleine, unter dem Besuchertisch haben sie zuvor eine Polizeipistole versteckt.
Das Laptop des Chefs nimmt mit der Kamera auf was dann geschieht. Die Pistole
ist nicht geladen, wie Karla sich mit erschreckend behenden Griffen
kontrolliert. Daraufhin nimmt Karla die Pistole komplett auseinander und baut
sie wieder zusammen in einer Zeit, die die Beamten mit 32 Sekunden stoppen. Das
Video zeigt, dass Karla darüber scheinbar ziemlich sauer ist, anscheinend
schafft sie eine solche Aktion sonst in kürzerer Zeit. Für die beiden ist klar:
Karla geht nicht zum ersten Mal mit Waffen um.





Fons und Jeroen
sagen ihr auf den Kopf zu dass sie Karla im Verdacht haben, die drei Morde
begangen zu haben. Dies gibt Karla
unumwunden zu und besteht darauf, sofort eine Aussage machen zu wollen. Die
Tatwaffe habe sie auch mitgebracht. Ehe die Beamten Karla's Worte ganz
begriffen haben, hat diese ihre Reisetasche geöffnet und hält jetzt einen
chromblinkenden riesigen Wettkampf-Revolver in der Hand und hält damit erst
Jeroen und Fons und dann die gesamte Etage des Polizeireviers in Schach.
Niemand, weder in Italien noch hier in den Niederlanden, hatte sie und ihre
Tasche durchsucht! Karla beordert eine Schreibkraft her und macht lautstark
ihre Aussage: In der Aussage gibt sie an, Geert van Kesteren, den ermordeten
Polizeibeamten, zu kennen. Er sei ihr bekannt als der Vater des Jungen der
zusammen mit ihrem Stiefbruder im Tischtennisverein wäre. Der Vater, Geerd,
hätte die Jungen ein paar Mal abgeholt und zum Tischtennisturnier gefahren. Zu
seinem 40 Geburtstag hätte der Vater dann über
ihren Stiefbruder Rene die damals zwölfjährige Karla als
Überraschungsgast auf seine Geburtstagsparty bestellt. Er hätte sie - im Alter
von 12 Jahren - auf seinem Geburtstag vergewaltigt. Auch die Mutter hatte
Kenntnis davon und hätte ihren eigenen Sohn René gedeckt. Daraufhin habe die
Mutter monatliche Zahlungen vom Polizisten Geerd erhalten, der sich ein
Schweigen erkaufen wollte, und von denen sie sich selber und dem Stiefbruder
Rene schöne Sachen gegönnt hätte. Um sie selber, Karla, aber und das was ihr geschehen sei, hätte sich nie
jemand weiterhin interessiert. Auch gibt Karla an, damals Anzeige gegen den
Polizisten erstattet haben zu wollen, sei von der Polizei aber nicht ganz ernst
genommen worden und man hätte sie zunächst weggeschickt. Als eine Mitarbeiterin
des Jugendamtes dann bei der damaligen, noch gemeinschaftlichen Wohnung
aufgetaucht sei, hatte Karla ihre Anschuldigung wiederholen wollen, ihre Mutter
hätte aber ausgesagt dass Karla sehr oft solche spinnerten Fantasien hätte und
dass diese zum angegebenen Tatzeitpunkt zu Hause gewesen wäre und unmöglich auf
einer Geburtstagsfeier vergewaltigt worden sein könnte. Die Sache wurde bei der
Abteilung Interne Ermittlungen der Polizei zu den Akten genommen und der
Beschuldigte Geerd van Kesteren sei dazu vernommen worden. Im Weiteren hätte
sich nichts ergeben, außer dass Geerd van Kesteren das Revier gewechselt hätte
und auf eine anstehende Beförderung verzichtet hatte.





Jeden Versuch der
Polizeibeamten auf der Etage, die jetzt alle bäuchlings auf dem Flur lagen,
sich zu bewegen, quittiert Karla mit einem gezielten Schuss, ohne jedoch jemanden zu verletzen.





Von Fons
vorsichtig befragt, woher sie so gut mit Waffen umgehen können und so sportlich
sei wusste Karla zu berichten, das unter dem Haus der angeblichen Tante sich
ein ehemaliger deutscher Wehrmachtsbunker befände, indem sie mit ehemaligen
jugoslawischen Söldnern seit anderthalb Jahren beinahe täglich an einem Combat-Training
teilnehmen würde, in dessen Umfang sie auch treffsicheres Schießen mit
verschiedenen Waffengattungen erlernt habe.





Erst beim
Eintreffen des MEK (mobiles Einsatzkommando) entlädt Karla ihren Revolver und
lässt sich widerstandslos festnehmen, nicht ohne spöttisch datrauf hinzuweisen
das alle selbst Schuld seien an dem Schrecken, weil man sie nicht durchsucht
hätte.





Nun, Karla hat
drei Mord zugegeben und muss in Untersuchungshaft. Die recht unglaubliche
Geschichte mit den jugoslawischen Söldnern ließ sich schnell klären - die
Polizei fiel in entsprechender Truppenstärke am Ort des Hauses der angeblichen
Tante ein. In der Tat wurde unter dem Haus der beschriebene Bunker festgestellt
und entsprechende Personen, die eindeutig der jugoslawischen nationalsozialistischen
Szene angehörten wurden bei einer gerade stattfindenden Übung festgenommen.


Und auch die
Abteilung Innere Ermittlungen konnte die damalige Anzeige Karlas beibringen.





Wie es das
Jugendstrafgesetz vorschreibt wurde die Gerichtsverhandlung für Karla so
schnell wie möglich anberaumt. Vorsitzender Richter war der Richter Koning,
amtsältester Richter der Niederlande, der nur wenige Tage vor seiner
Pensionierung stand. Unter Berücksichtigung aller Faktoren und unter Ausschluss
der Öffentlichkeit verkündete Richter Koning sein Urteil. Er stützte sich dabei
auf die Aussage von Gutachtern die angegeben hatten dass Karla solch eine Tat
wahrscheinlich nie wieder tun würde - und er sprach Karla frei. Er rief sie zu
sich an den Richtertisch und erklärte ihr dass dies ein Freispruch in erster
Instanz sei und bestimmt nicht das Ende dieses Falles. Mit Sicherheit würde sie
wieder angeklagt und dann entsprechend verurteilt werden. Er riet ihr aus dem
Land und möglichst aus Europa zu verschwinden.


Karla verließ das
Gebäude, sportlich durchtrainiert wie sie war, durch ein offenes Fenster im
Richterzimmer gleich hinter dem Gerichtssaal, indem sie aus der ersten Etage
sprang - und nie wieder gesehen wurde.





Die Presse
berichtete nur kurz über diesen Fall, da sie
von hohen politischen Stellen aus im Zaum gehalten wurde. Das ein
Polizeibeamter in eine solche Tat verwickelt war, das wollte man nicht so gern
publiziert sehen.


Ein solches
Urteil aber polarisiert - es Pro und Contra im Fall Karla. Das Pro überwog und
so wurde Karla nach einiger Zeit durch eine Begnadigung der Königin von allen
Vorwürfen und einer weiteren Verfolgung durch die Justiz freigesprochen.





Nun aber gilt es,
Karla wiederzufinden. Vermutet wird sie in Südamerika, in Peru, Chile oder
Mexiko. Erst jetzt beginnt man sich Gedanken darüber zu machen, in welchen
Verhältnissen ein 14-jähriges Mädchen wohl landen würde, dass Hals über Kopf in
ein solches Land flüchtet und das irgendwann einmal nach Eltern oder sonstigen
Angehörigen gefragt wird bis man feststellt, dass sie "Freiwild" ist,
ein Mädchen das des Weiteren vor dem Problem steht, Geld verdienen zu müssen um
sich ernähren zu können und irgendwo wohnen zu können, denn auch in diesen
Ländern wird eine Minderjährige nicht einfach so irgendwo versteckt.





Was ist mit Karla
geschehen?


Experten schätzen
die Situation unterschiedlich ein, einige glauben, dass sie nicht mehr am Leben
sei, andere sagen dass sie aufgrund ihrer durchlebten Ausbildung durchaus in
der Lage sei auch in solch einem Land zu bestehen. Einhellig ist die Meinung
darüber, dass es Karla wahrscheinlich nicht gut gehen würde. Die Konsulate und
Botschaften des Königreiches überall in der Welt wurden aufgefordert, nach Kahla zu suchen. Ergebnisse waren leider
nicht zu verzeichnen.





Die Frage bleibt:
wo ist Karla van Houten?








Eine schön
ausgedachte Story? Dieser Fall ist tatsächlich genau so geschehen - vor ca. 10
Jahren,in einem europäischen Königreich. Der letzte Satz - wo ist Karla? - ist
der augenblickliche Stand der Ermittlungen. Woher habe ich all diese Kenntnis?
Ich war damals zufällig auf den Fall gestossen und habe ihn seit dem verfolgt.
Auf unzähligen Metern durch die Akten-Ablagen in Gerichtskellern habe ich den
ehemaligen Richter Koning kennengelernt. Mehr über diesen Film und seinen Sinn - in Kürze.













mfg. Ephigenia Vlidd | Ефигеня Влидд
ArtDirectrice @ n.a.m.e.s.-media NCV Amsterdam
Derzeitiges Filmprojekt: "A Murdered Nightmare" oder (auf NL) "Het Keukentafeltje van de Achtertuinse Weg"
The true&tragic story of Karla van Houten.


WilliamEqual

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Donnerstag, 19. September 2019, 18:09

Hallo, das sieht interessant aus! Habt ihr denn auch schon Video-Material was man sich anschauen könnte?

Ephigenia Vlidd

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Freitag, 20. September 2019, 12:05

Hallo William Equal,

vielen Dank für Dein Interesse!
Die ersten drei Teile kannst du sehen unter: www.names-media.com/karla.htm (oder unter: www.vk.com/e.vlidd), allerdings erst im Rohschnitt und in der niederländischen Original-Version (also auf holländisch). Deutsche und englische VoiceOvers sind in der Vorbereitung, dauert aber noch etwas...


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