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Ab-gedreht

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1

Dienstag, 17. Januar 2012, 23:17

Kurzfilm: Party Girl

UPDATE 30.JANUAR 2011

DER FILM IST FERTIG
Ihr könnt ihn hier sehen:

über eure Stimme und einen DAUMEN würden wir uns sehr freuen!

über den FILM:



Ein junges Mädchen, in einer alltäglichen Situation, wird durch einen Schicksalsschlag aus dem Leben gespült.

Die meisten Märchen haben oftmals eine tiefere Bedeutung und wurden häufig warnend eingesetzt.
Die gängigste Interpretation von "Rotkäppchen" ist, dass das Märchen junge Mädchen vor der Vergewaltigung durch Männer warnen soll, wobei die rote Kappe des Mädchens für die mit der Pubertät einsetzenden Menstruationsblutungen und der böse Wolf für die sexuellen Absichten der Männer stehen soll.

In einer der ältesten bekannten schriftlichen Fassung von Charles Perrault, wird diese durch die Moral am Ende unterstützt:

„Kinder, insbesondere attraktive, wohl erzogene, junge Damen, sollten niemals mit Fremden reden, da sie in diesem Fall sehr wohl die Mahlzeit für einen Wolf abgeben könnten. Ich sage "Wolf", aber es gibt da verschiedene Arten von Wölfen. Da gibt es solche, die auf charmante, ruhige, höfliche, bescheidene, gefällige und herzliche Art jungen Frauen zu Hause und auf der Straße hinterherlaufen. Und unglückseligerweise sind es gerade diese Wölfe, welche die gefährlichsten von allen sind."
-- Perrault


Preisgelder und Sachpreise, werden der Hilfsorganisation "WEISSER RING" gespendet, und werden Vergewaltigungsopfern zugutekommen.

www.facebook.com/PartyGirlFilm












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Seit einiger Zeit drehen wir an meinem ersten Film: "Party Girl"


Der Film wird unter anderem für den Fischerappelt Wettbewerb produziert, und deshalb möchte ich noch nichts von der Story erzählen. Ich habe bei diesem Film viele interessante Erfahrungen sammeln können. Ich muss mir selbst eingestehen, dass es aufwändiger und vor allem anstrengender als geschätzt war.
Die Mitarbeit und das Engagement von allen Beteiligten, war enorm und über meinen Erwartungen.

Wir hatten 3 Drehtage zwischen 2 und 6 Uhr Nachts, draußen, bei -10°C. Hauptdarstellerin im Kleid. Keine schöne Arbeit ;)
Jeweils einen Drehtag in einer Bar, in einer Tiefgarage, und einer Wohnung.
Folgen wird noch ein Tag im Green Screen.

Der Film hat eine Länge von ca. 7min, und wird keine Dialoge beinhalten. Vom Thema ist es schwere Kost.
Format wird 2.35:1
Wir haben sogar die Möglichkeit den Film im Kino zu präsentieren. Vor der Titanic 3D Premiere läuft unser Film.
Eine Riesen Ehre für meinen ersten Film!
Hat jemand Erfahrung wie 1080 im Kino wirkt?

Wir haben natürlich parallel ein paar Szenen für ein "behind the Szenen" eingefangen, und Viktor (media avenue) hat uns viele schöne Bilder vom Set gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.













alle Bilder gibt es hier:
http://www.facebook.com/pages/Party-Girl…96490?sk=photos

Seite wird noch ausgebaut, und ich werde euch hier auf dem Laufenden Halten.


vielen Dank und liebe Grüße, Lukas

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Ab-gedreht« (31. Januar 2012, 10:59)


2

Dienstag, 17. Januar 2012, 23:32

Bilder sehen schonmal sau interessant aus!!! Schade, würde gerne mehr über die Story wissen. Aber woher bekommt man für den ersten Film direkt so ein Equipment und alles? Schon etwas unfair ;) Ich bin gespannt und viel Glück!

dödeli117

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3

Dienstag, 17. Januar 2012, 23:42

Ui, schaut nett aus, auch wenn man natürlich noch nicht allzu viel sagen kann. Ich habe auch vor einen längeren Film zu drehen, der hauptsächlich bei Nacht dreht. Dazu gleich zwei Fragen:
1) Was für Kameras habt ihr verwendet?
2) Wie sah es bei euch beleuchtungstechnisch aus?
3) Wie habt ihr die Drehgenehmigung für die Bar bekommen?

Danke und Gruss,
Andi

Ab-gedreht

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4

Mittwoch, 18. Januar 2012, 11:02

@ T1mbo

Das ist mein erster Kurzfilm, jedoch mache ich schon seit längerem Videos, und habe mir mit der Zeit (2Jahre) einiges an Equipment angeschafft. Man muss dann halt auf andere Sachen manschmal verzichten ;)

@ dödeli117

1) 2) Ich wollte eben wirklich bei Nacht drehen, und wollte/konnte auch nicht viel ausleuchten. Gedreht haben wir mit available Light, mitten in der Nacht. Möglich wurd das mit einem Objektiv mit 1,2 Blende. -Fetter Lichtriese ;) ISO Max 800. Cam war eine 60d. Wenn du einen ganzen Film bei Nacht drehst würde ich definitiv ausleuchten. Für meine Zwecke war die available Light lösung perfekt. Weil es extrem "echt" und "real" wirkt!

3) Besitzer von der Bar ist ein Bekannter, und wir hatten noch etwas gut bei ihm ;)

dödeli117

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5

Mittwoch, 18. Januar 2012, 12:18

Ah ok... eine 60D habe ich auch, bzw. ein Kollege. Habe beim letzten Projekt auch damit gearbeitet, schon nicht schlecht. Nochmals ne Frage:
Was ist da alles auf dem Dolly montiert (2tes & 3tes Bild), also diese ganze Konstruktion? Schaut ziemlich professionell aus.

Ab-gedreht

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6

Mittwoch, 18. Januar 2012, 14:37

Ist die 60D im redrock micro Rig, Mattebox, Schulterstüze und Followfocus mit Small HD monitor, und Sony V-mount Akku.
Schau dir mal die Bilder hier an:

http://www.flickr.com/photos/74574199@N07/sets/

da siehst du noch mehr. LG

joey23

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7

Mittwoch, 18. Januar 2012, 14:39

Das ist ein Rig, an dem im zweiten Bild ein Monitor und ein Top-Griff und ein Akku montiert sind, beim dritten Bild sieht man noch Griffe für Schulterdreh, eine Schhulterauflage und eine Mattebox.

Ab-gedreht

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8

Montag, 30. Januar 2012, 18:50

UPDATE siehe erster POST.

UPDATE siehe erster POST.

dödeli117

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9

Mittwoch, 8. Februar 2012, 17:46

Ok, technisch hat mir das Teil sehr gefallen, Sound, Kameraeinstellungen, Licht, alles top. Storymässig ebenfalls interessante Adaption.
Ich wusste gar nicht, dass das Märchen vom Rotkäppchen in der ursprünglichen Fassung eine solche eindeutige Schlussmoral enthält, man lernt nie aus. Diese "Warnung" Perraults ist natürlich heute nicht völlig ungültig, hatte damals aber gewiss mehr Bedeutung, da sich das Frauenbild und die Sichtweise auf Sexualität in den letzten 300 Jahren (zum Glück) doch etwas geändert haben.

Von daher ist der Film in seiner Adaption doch sehr klassisch und keine wirkliche Neuinterpretation des Märchens, sondern einfach eine Verlagerung 300 Jahre nach vorne ohne gross umzudeuten. Das soll kein Kritikpunkt sein, ihr sagt ja nicht, dass das euer Ziel war. So oder so, ein wirklich gut gemachter Kurzfilm.

Mr. B

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10

Samstag, 11. Februar 2012, 15:42

Wow, echt nicht schlecht, der Film. Schade, dass er so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Technisch wirklich 1A und erzeugt eine schöne Atmosphäre. Vielleicht ein wenig viel Bilder und Musik, dafür nicht allzu viel Story - passt aber eigentlich ganz gut, da die Geschichte sowieso allgemein bekannt ist.
Was mir persönlich nicht so gefällt ist, wenn man am Ende eines Films die Moral nochmals so richtig offensichtlich ins Gesicht geklatscht bekommt - die konnte ich aus dem gezeigten durchaus selbst herauslesen ;) Das Umgekehrte, nämlich dass man den Film überhaupt nicht versteht, kommt aber auch recht oft vor und da ist es halt eine Gratwanderung, wie viel Info man dem Zuschauer geben möchte.

Freu mich auf mehr von euch und wünsche weiterhin viel Erfolg :thumbup:

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