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1

Montag, 8. November 2010, 18:43

Grenzen - Kurzfilm


Grenzen




Story: Der Kurzfilm "Grenzen" behandelt Themen, wie zB Computersucht oder Gewalt bei Jugendlichen. Er zeigt Ausnahmefälle, soll aber dadurch zum Denken anregen. Wo sind heutzutage die Grenzen? Wie definiert man Grenzen überhaupt? ...



Titel: Grenzen
Länge: 4:09min
Sprache: Oberösterreichisch
Produktionszeit: Oktober - November 2010
Story/Regie/Kamera/Schnitt: Imanuel Thallinger


Test Film + alternatives Ende



Test Alternatives Ende






*Auf Wunsch nach Projekte verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »mani04« (23. November 2010, 22:46)


HobbyfilmNF

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2

Montag, 8. November 2010, 19:47

Ich muss zugeben das ich nicht alles verstanden habe.
Das jemand der sein Leben vorm PC verbringt und dadurch Freunde verliert kann ich verstehen da er ja keine freundschaftlichen Kontakte pflegt und lieber vorm PC sitzt.
(Dieses hast du gut gezeigt mit dem Freundeszähler einer dieser Online anbieter).

Aber warum geht er dann mit einer Waffe in die Schule wo gerade eine große anzahl schüler einen anderen Schüler fertig macht?
(Das habe ich nicht verstanden. Währe er das Mobbung Opfer währe würde es irgendwie mehr passen).

Ansonsten war der Film gut gemacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HobbyfilmNF« (8. November 2010, 19:56)


NO!R

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3

Montag, 8. November 2010, 20:30

Also das Thema ist wirklich nichts neues. Ich würd wie Hobbyfilm gerne wissen, warum
der Junge am schluss mit der Waffe in die Schule geht (das passt überhaupt nicht zum ersten Teil des Films, der im Zimmer spielt).
Außerdem scheint es fast, als würdest du die Tat mit der vorher gezeigten Mobbing Attacke der Schüler rechtfertigen.

4

Montag, 8. November 2010, 20:40

Der Kurzfilm hat es in sich :D
Aber ich muss auch zugeben, das mir auch nicht alles ganz Schlüssig war.
Genau den Punkt den Hobbyfilm aufgezeigt hat verstehe ich ebenfalls nicht.
Ich könnte mir vorstellen, das der gemobbte Schüler der selbe ist, der am Ende mit der Waffe in die Schule geht und das die noch weiter zu hörenden "Opfer" rufe, der Grund für seine Tat sind. Das Gebäude Schule erinnert ihn immer wieder wie er gemobbt wird.
Andererseits könnte es auch sein, das ihr mit dem "Opfer" aufzeigen wollte, wie Mobbing Gefähredet die Schule ist und der Amokläufer nicht der erste ist, der gemobbt wird/wurde.
Was mir sehr gut gefallen hat, waren die beiden Archetypen, die sehr gut herausgekommen sind: Opfer/Nerd und die Coolen. Ich würde sogar vermuten, dass das Mobbing Opfer einer von den Coolen war und dann durch das Spiel zu einem Opfer wurde.
Zudem gefiel mir auch der Zusammenhang zwischen dem Signalband und dem Titel "Grenzen". Bitte korrigiere mich, wenn ich in der Vermutung falsch liegen, das in dem Kurzfilm 2 Grenzen übertreten wurden:
1. Schüler mobben einen anderen Schüler auch mit körperlicher Gewalt.
2. Schüler begeht (möglicherweise durch Mobbing) einen Amoklauf, deswegen muss er bevor er die Schule betritt unter dem Signalband her.

Also ich finde im Kurzfilm sind viele tiefgründigere Dinge vorhanden, welche ich noch nicht in meinen eigenen Projekten unterbringen konnte. Es wirkte alles sehr professionell und es gab, außer dem Verständniss, keine Mängel.
RESPEKT!
Ich würde gerne mehr von euch sehen :D

LG
White

HobbyfilmNF

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5

Montag, 8. November 2010, 20:47

Bitte verbessert mich aber gibt es heutzutage wirklich solche großen Gruppen die auf einen einzelnen losgehen?
Zu meiner Zeit sind wir nur zu 3. auf einen oder 2 gleichzeitig losgegangen ähmm ich meine da wahren die mobber in kleinen Gruppen unterwegs.



Wen es wirklich so ist das so große Gruppen einen Mobben ist es doch sehr erschreckend und das macht mich nachdenklich.

Alexxx11

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6

Montag, 8. November 2010, 20:49

Komische Inszenierung und fragwürdig rübergebrachter Inhalt. In meinen Augen gewollt tiefgründig, aber letztlich viel zu plump, vor allem bei diesem Thema.

7

Montag, 8. November 2010, 21:03

Vielen Dank für die Kritik! ;)
Also zunächst muss ich White rechtgeben bzgl. der Grenzen, aber auch den anderen auf das Ende bezogen. Ich habe den Film für einen Kongress als quasi "Eröffnungsspot" gemacht, bei dem eben diese Themen besprochen werden. Mein Plan war also zunächst 3 verschiedene Geschichten von Jugendlichen zu drehen, die parallel erzählt werden. Zum einen die mit dem Computersüchtigen, die mit den Schulhofschlägern und als drittes hätte ich eine Alkoholmissbrauchs-Szene geplant gehabt.

Nachdem ich aber die ersten beiden Szenen gedreht und separat geschnitten hatte, habe ich schon einmal probiert sie zusammen zu schneiden. Leider sah das Resultat sehr mager aus. Dafür schätze ich habe ich bisher noch zu wenig Praxis und Erfahrung (Bin erst 17 und mache eher kleinere Filmchen). Es wirkte einfach ein bisschen platt, ich hatte Probleme mit dem Sound, ... Aufgrund dessen beschloss ich die dritte Szene zu streichen, dafür aber die ersten beiden Szenen in Verbindung zu bringen.

Deswegen beschloss ich aus dem Süchtigen einen Amokläufer zu machen. Durch das ständige Spielen (von Killerspielen - um das Thema auch einzubringen) wird er immer mehr abgeschottet, er verliert alle seine Freunde und steht letztendlich an dem Punkt, an dem er nichts mehr hat. Deswegen will er sich rächen - er gibt seinen Mitschülern die Schuld. Vielleicht hätte ich dies noch besser vermitteln sollen.

Natürlich spielte ich auch mit dem Gedanken den Süchtigen in die Rolle des Mobbing-Opfers zu stecken - wäre ja auch im Nachhinein gesehen logischer - jedoch entschied ich mich, aus wessen Grund auch immer, dagegen.

Für die Zukunft habe ich natürlich wieder etwas dazu gelernt und ich hoffe dadurch meine weiteren Projekte verbessern zu können. ;)

8

Mittwoch, 10. November 2010, 17:15

Ich habe mir jetzt ein alternatives Ende überlegt, das ich vermutlich nächste Woche filmen werde. Ich denke damit ist die Verwirrung weg und es gibt einen logischen Schluss.

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9

Mittwoch, 10. November 2010, 23:55

Das sind schwierige Themen die du da behandelst und es fehlt eine Menge an Hintergrundwissen.

Ich war in der Schule Teils der Täter und Teils das Opfer. Es war was los? Ich war dabei. Es war mal ein Wunder wenn sich 2 die Köpfe eingeschlagen haben und ich war nur Zuschauer. Und ich habe Killerspiele gespielt, hatte meinen ganz engen Freundeskreis und habe sehr viel mit ihnen unternommen. Unter diesen waren 2 dabei mit denen ich jeden Tag mich zum online spielen verabredete. Ja wir hatten sogar einen eigenen ET Server. Ich habe nie an Amoklaufen gedacht. Ich habe die Spiele gespielt, die die meisten Amokläufer gespielt hatten, sehr intensiv sogar und ich wollte nie Amoklaufen. Man läuft nicht Amok weil man den Umgang mit einer Waffe digital vertraut ist oder weil man seine Freunde und alles andere verliert. Ich kenne Menschen, die hatten nie mehr als 2 Freunde in ihrem Leben. Die meisten werden Nazis wenn sie deutscher Herkunft sind, andere bleiben einsam und schüchtern. Einen Freund hatte ich, bei dem es einmal fast soweit gewesen wäre und bei seinem Talent wäre das sicher nicht schön ausgegangen. Ich erkannte seine Situation und lenkte ihn ab, indem wir schwimmen gingen, kleine idiotische Filmchen drehten usw. Er spielte zwar gerne aber keine Killerspiele. Was ihm wichtig war, war das gewinnen an sich. Die meisten Amokläufer versagen permanent in ihrer Umgebung. Es wird ihnen gesagt, dass sie versagen und geborene Versager sind. Dass es kein entkommen daraus gibt. Diese Menschen verlieren nicht nur, sie leiden an bestimmen Punkten des Lebens und können diese nie ansprechen, weil sie dann ausgelacht, verspottet oder sogar geschlagen werden dafür. Es ist sicher nicht einfach in einer solchen Situation zu leben. Ich lernte auch einmal einen kennen, der seine Eltern verloren hatte und seine Pflegeeltern oder so schlugen ihn. Er war nicht einmal mehr in seinem eigenen Bett sicher. Er war in der Schule kein Typisches Opfer. Zwar wurde er von beinahe allen wegen seinem Verhalten gehasst aber er war zwischen Opfer und TÄTER. Eines Tages nervte ihn der Klassenclown, indem er ihm Fragen stellte, die er nicht beantworten wollte, und so in Wunden bohrte, die er lieber mit Respekt betrachtet hätte wie alle anderen. Das führte dazu, dass der Typ aufstand und den Clown gegen die Wand schulg, welcher in sich zusammensackte und dann ihn mit Tritten bewusstlos schlug. Ich saß da und habe mich nicht einmal umgedreht. Irgendwo war der Clown doch selbst schuld? Es passiert überall, dass einer ausgesucht wird, dessen Leben ohnehin nicht einfach ist, und er von unterschiedlichen Seiten des Lebens immer aufs neue erfährt, dass er nichts taugt und nichts wert ist. Anders als viele Glauben, denkt der Typ nicht, dass er mehr wert sei und deswegen andere dafür töten muss, sondern glaubt seinen Peinigern. Als einzige Lösung bleibt ihm, sich selbst umzubringen um zu entfliehen und will dann so viele es geht mitnehmen. Also sollte man aufhören das als eine art Amoklauf zu sehen sondern mal den Selbstmord hinzufügen. Es geht nicht um Vergeltung, sondern um Befreiung. Killerspiele können hier nicht die Schuld tragen, da diese nur die Wut schüren, die aus dem Menschen ausgeht, aber alleine nicht genug dazu beiträgt, um schließlich einen Amoklauf durchzuführen.

Daher ist meiner Meinung nach hier die Darstellung des Amokläufers weit hergeholt. Ich habe mich zwar jetzt auch nicht groß damit beschäftigt aber es war mir schon als 15 Jähriger bewusst, dass es nicht aus den spielen kommen kann, denn ich kannte so viele, die solche spiele spielten. Ich selber spielte mit 11 Spiele ab 18, weil meine Eltern sich nicht damit auskannten. Viele (wie ich) können beim besten Willen das spielen nicht mit der Realität verbinden. Die Realität verbindet das Spiel mit sich und nicht andersrum. Die Auslöser kommen aus dem inneren Lenenskreis des Amoklaufenden, welche die Anzeichen zu spät oder nie bemerken.

Man sollte jedem Menschen, mit dem man sich umgibt, ihm zeigen, was sie besonderes an sich haben, und auch wenn man nicht so gut miteinander klar kommt, dass es sehr schade ist, wenn einer gehen muss. Kurz : Man sollte jeden zeigen, wie wichtig ihr leben ist. Das ist eine Wundermedizin gegen solche Gedanken und es reicht manchmal nur ein einziges Mal aus um den Menschen ein für alle Mal da rauszuholen. Tut es bei egal wem. Ob ihr einen Verdacht habt, oder nicht. Alle sind gleich viel Wert.

Jetzt zu Opfern und Tätern.

Ich hatte mal einen Freund, mit dem ich beinahe jeden Tag spielte.Irgendwann hatte er noch andere Freunde, und ich war nichts mehr wert. Sie kamen zu 3 in der Pause auf mich zu und er warf mit Beleidigungen nur so um sich. Ich verstand nichts. Sogar handgreiflich wurde er. Ich tat ihm nichts weil er 1 jünger war als ich und 2 ich seine Eltern kannte. Es fühlte sich einfach nicht richtig an sich gegen ihn zu wehren. Als ich älter wurde, dachte ich darüber nach, was die Ursache gewesen war, für sein Handeln. Als ich dann seine Art und weise mit anderen umzugehen zusammen puzzelte, merkte ich, dass es ein verwöhnter Bengel war, der nur sich selbst respektiert und sonst niemanden. Die Art wie er seinen Hund immer quälte, wie er mit seinen Eltern umging, wie er einmal einen anderen Freund gnadenlos mit steinen bewarf. Eigentlich hätte ich diese Entwicklung vorhersehen müssen. Sobald er andere Freunde hatte, die ihm mehr bieten konnten als ich, würde er mich behandeln wie einen Schandfleck aus seiner Vergangenheit. Und das tat er dann auch. Das war so einer, der hinter bestimmten Linien stand und seine Attacken von da ausführte. Irgendwann, ging er zu weit und ich zeigte meine Wut. Ich vergleiche ihn immer mit dem Charakter aus Harry Potter, dem Drako Malfoy. Sobald etwas passierte, wo er sich hinter seinen Linien nicht mehr sicher fühlte, wimmerte er um sein Leben. Auch hier sind diejenigen Schuld, die diese Entwicklung zulassen. Nur damit der Bengel aufhört zu schreien, bekommt er ein ganzes Stockwerk als Zimmer, die neusten Konsolen, einen ganz eigenen Spielplatz usw usw. Seine Eltern wollten ihm nichts böses und taten dadurch das schlimmste. Sie bildeten ein Arschloch aus. Ich will nicht wissen, was aus ihm geworden ist. Mir bleibt nur die Hoffnung, dass er sich geändert hat.

Ich selber war auch allzu oft der Täter. Ich suchte mir aber nicht einen einzelnen aus, sondern eine ganze klasse. Aber es kommt im Grunde auf das selbe hinaus. Täter wissen NIE dass sie Täter sind.

Ich war einmal im Schwimmbad und wollte gerade auftauchen, da kommt mir so ein Wasserspielzeug, dessen eine Seite aus Metall ist entgegen. Ich dachte das sei versehentlich passiert, weil es oft vorkam. Dann wollte ich aus dem Becken raus und da kam so ein Typ den ich von früher kannte. Ich dachte, ich grüße ihn, denn wir sind doch Freunde, wir kennen uns ja. Er stand am Beckenrand und schuckte mich immer ins Wasser als ich raus wollte. Ich wurde total wütend und fragte mich, was auf einmal in diesen Penner gefahren war. Was nahm er sich raus? Dann war ich im Wasser und er sagte : Na jetzt bist du nicht mehr so stark. Ich erkannte, worum es ging. Ich hatte ihn irgendwann fertig gemacht und ausgelacht, und er war nun bissl dicker geworden und glaubte er sei super stark. Durch einen Listigen Trick gelang es mir, aus dem Becken zu kommen. Wie es weiter ging überlasse ich eurer Fantasie.

Ein anderes Ereignis. Ich quälte einige Mitschüler aus meiner Klasse aus Spaß. Einer machte irgendwann etwas, ka mehr was, aber es tat höllisch weh. Ich wusste, dass es nicht mit Absicht passierte, also hatte ich gar nicht den Gedanken mich dafür zu rächen. In der Pause, sah ich zu ihm rüber und in dem Moment drehte er sich schnell um und rannte los. Zu seinem und meinem Unglück, war da ein Baugerüst und er rannte genau mit dem Gesicht dagegen. Viele außen herum lachten. Ich wusste, das würde wieder mir auf das Konto geschrieben. Und ich konnte es nicht glauben, wie sehr ein Mensch erschrecken kann, nur weil man ihn ansieht. War ich tatsächlich so ein Arschloch? Ein Ereignis, das ich niemals vergessen werde.

Zu dem Schlag in deinem Film. Natürlich ist so etwas möglich aber ich hatte jeden Tag mit solchen Situationen zu tun und es kam selten zum Schlag. Entweder wurde ich geschubst oder ich schubste oder ich war Zuschauer. Nie war es einfach so. Entweder wurde ein Grund erfunden oder es gab einen Grund. Oft wurden andere nur scherzhaft geärgert und die Täter würden niemals aus Joke zuschlagen. (natürlich kann Gewalt auch durch Worte ausgeführt werden, aber das müssen viele erst lernen.) Wenn einer einen anderen schlug, lachte er nie gleich darauf los wie im Wresting Kampf im Tv. Denn es wurde oft sofort zurückgeschlagen. Einen schwächeren angreifen, weil er schwach war, gab es nicht. Es gab immer einen Kodex, an dem sich alle hielten. Wenn du zuschlägst, brauchst du einen Grund den du beweisen kannst. Allgemein, dass da so viele lachend auf einen zugehen, der geschubst und geschlagen wird, gab es nie. Schaulustige immer aber sonst waren solche Situationen ernster. Aber vllt sind da meine Erfahrungen einfach zu wenig. Bei uns war es so : entweder wollte man den anderen zeigen wer hier der stärkere ist, oder man hat, weil man wusste, der andere ist schwach und kann sich nicht wehren, ihn bloßgestellt. Geschlagen wurde aus dem zweiten Grund nie. Wenn ein schwächerer geschlagen wurde, dann weil er anscheinend etwas getan hatte, was dem Täter nicht gefiel und er musste zuschlagen, um seine Position zu wahren.

Meine Bitte an dich, bei solchen Themen, betroffene ausfragen. Geh und frag mal, die Schüler die du als Täter betrachtest, wie sie dazu stehen. Sie werden sofort anfangen sich zu rechtfertigen. Sieh hinter den Worten. Was fühlt jeder einzelne? Was ist der eigentliche Grund? Was kann man im Film tun, um solche Leute möglicherweise zu bessern?

Ich wollte schon immer eine Doku zum Thema Gewalt machen, da ich viel in dieser Hinsicht gesehen und erlebt habe. Ich hatte auch die unterschiedlichsten Freunde, was mir einen schärferen Einblick in dieses Thema gewährte. Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne Per PN fragen. Ich kann dir Zig Situationen vorschlagen, die Gut im Film wären.

Ich hoffe mein 2 Din A4 Text stört hier keinen :)

Epi

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Joshi93

10

Donnerstag, 11. November 2010, 19:31

Ich hoffe mein 2 Din A4 Text stört hier keinen :)

Im Gegenteil.

Daher ist meiner Meinung nach hier die Darstellung des Amokläufers weit hergeholt. Ich habe mich zwar jetzt auch nicht groß damit beschäftigt aber es war mir schon als 15 Jähriger bewusst, dass es nicht aus den spielen kommen kann, denn ich kannte so viele, die solche spiele spielten. Ich selber spielte mit 11 Spiele ab 18, weil meine Eltern sich nicht damit auskannten. Viele (wie ich) können beim besten Willen das spielen nicht mit der Realität verbinden. Die Realität verbindet das Spiel mit sich und nicht andersrum. Die Auslöser kommen aus dem inneren Lenenskreis des Amoklaufenden, welche die Anzeichen zu spät oder nie bemerken.
Ich bin jetzt 17 Jahre alt und habe auch schon solche Spiele angespielt. Ich teile deine Meinung, dass diese Spiele keinen Amoklauf auslösen, da es nur Spiele sind. Jeder halbwegs "normale" Mensch wird zwischen Realität und Spiel unterscheiden können, aber es gibt auf jeden Fall Mensch, die da anders empfinden. Wenn jemand es schon immer schwer hatte in seinem Leben und er kurz vor der Entscheidung steht etwas unternehmen zu müssen, kann ich mir vorstellen das solche Spiele diesen Prozess beschleunigen. Also liegt der Grund für einen Amoklauf sicherlich wo anders, als in so einem Spiel. Familiäre Probleme, schwere Schicksalsschläge, Mobbing, etc könnten ein Grund sein, doch trotzdem denke ich, dass solche Spiele einen gewissen Anteil zur Entscheidung beitragen können.

In meinem Film versuchte ich deswegen den Amoklauf nicht allein durch das Spielen von "Killerspielen" zu rechtfertigen. Die Desozialisierung und die familiären Probleme (angedeutet beim Gespräch mit der Mutter) sollten das Hauptmotiv darstellen. Sollte es so wirken, als ob die Killerspiele den Amoklauf hauptsächlich auslösten, möchte ich mich "entschuldigen". Das Letzte was ich möchte ist in einem Film Amokläufe a la Boulevard-Zeitungs-Niveau darzustellen (Killerspiel = Grund für Amoklauf) Vermutlich hätte ich die Probleme des Protagonisten besser zeigen sollen, doch genau deswegen habe ich mir jetzt ein alternatives Ende überlegt, bei dem diese Kritikpunkte wegfallen.

Zu dem Schlag in deinem Film.

Ich habe zwar mit Schlägereien nicht so viel am Hut (ich weiche solche Situationen generell aus), aber ich weiß, dass solche Mobbing-Situationen in Schulen meist ohne Schläge auskommen. ABER in meinem Film zeige ich die Grenzen. Natürlich überschreiten die Mobber schon eine Grenze, wenn sie anfangen den Jungen herum zu schuppsen, jedoch wirkt das im Film anders besser. Wenn die am Anfang der Szene schon die Grenze überschreiten, vergisst man das schnell wieder. So baue ich eine gewisse Spannung auf, wenn sie die Grenze erst später überschreiten und ein Schlag ist sicherlich eine Grenze.

Für meine weiteren Projekte, die schwierige Themen behandeln, werde ich aber so gut wie es geht deinen Rat befolgen und mir mehr Hintergrundwissen aneignen. Vielen Dank für deinen Post.

NHP

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11

Freitag, 12. November 2010, 01:06

Ich weiß nicht, ich habe zwei schwerwiegende (inhaltliche) Probleme mit deinem Film.

1. Die angesprochene Killerspielthematik. Ich finde in dein Film vertritt sehr stark die Position, dass Videospiele Amokläufe verursachen. Du sprichst eine Desozialisierung mit der Mutter an. In deinem Film wirkt die Mutter aber, wenn sie mal auftritt eher fürsorglich (sie bittet ja nur zum Essen!). Die Desozialisierung wiederum entspringt bei dir dem Spielen. Außerdem besteht keinerlei Zusammenhang zu der Mobbingattacke in der Schule. Der Amokläufer kann ja in dem Moment, in dem er sich entschließt, eine Waffe mit in die Schule zu nehmen, nicht wissen, dass dort jemand gemobbt wird. Du erreichst genau das Gegenteil von dem, was du aussagen wolltes. Du glorifizierst den Amokläufer und stellst ihn gewissermaßen als "Retter" für das Mobbingopfer dar. Außerdem fehlt der gesamte Bezug zum vorangegangenen Videospielpart.

2. Warum meinen wir, verstehen zu können, wie ein Amokläufer tickt? Wenn wirs wirklich gerallt hätten, wären wir wahrscheinlich schon selbst Amok gelaufen. Es gibt genau einen einzigen Film, der diese Thematik angemessen einfängt: "Elephant". Damit ist WIRKLICH ALLES zum Thema erzählt. Neue Baustellen bitte...

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12

Samstag, 13. November 2010, 16:21

@NHP

Ich finde es gut, dass junge Menschen diese Themen aufgreifen und sich ernsthaft damit beschäftigen. Das sichert, auch wenn das Resultat nicht so richtig ist, eine intelligente Zukunft, mit Menschen die wissen, worüber sie reden.

Warum nicht etwas aufgreifen und aus seinen Quellen und Ansichten erzählen? 2 Ansichten zusammen sind 10 mal intelligenter wie eine einzelne.

Elephant greift die Geschehnisse von vor 11-12 Jahren auf. Die Gesellschaft heute ist eine andere als damals. Wie mani04 schon gesagt hat, tragen Spiele möglicherweise einen Teil dazu bei. Es ist besser etwas zu durchleuchten anstatt es als tabu abzustempeln. Das weckt nur die Neugierde und stellt eine Herausforderung dar.

Ich spiele ebenfalls mit den Gedanken, mal einen Kurzfilm zum Thema Amoklauf zu machen.

Epi

NHP

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13

Sonntag, 14. November 2010, 00:45

Zitat

Elephant greift die Geschehnisse von vor 11-12 Jahren auf. Die Gesellschaft heute ist eine andere als damals.
Aber genau deshalb ist Elephant doch so genial. Weil das überhaupt nichts ausmacht. Natürlich ist der Film in gewisserweise von Columbine inspiriert, Betonung auf "inspiriert", aber besitzt in meinen Augen allgemeine, zeitlose Gültigkeit.
Diesen Film hätte man in genau dieser Form (mit ein/zwei kleinen Änderungen) auch 2010 drehen können und er wäre nicht weniger genial.
Außerdem wird auch in Elephant das Thema "Killerspiele" schon kurz angesprochen. Und zwar mit genau der Intensität, wie auf mögliche Familienprobleme oder rechtsradikale Grundgedanken verwiesen wird.

Zitat

2 Ansichten zusammen sind 10 mal intelligenter wie eine einzelne.
Und genau das ist der Knackpunkt bei Elephant. Welche Ansicht stellt er denn dar? Richtig: Er stellt gar keine Ansicht dar. Er bildet lediglich ab (natürlich nur mal ganz grob zusammengefasst) und das ist es doch, was ihn so verstörend macht.
Gut, vielleicht bin ich da ein wenig eigen, aber man sollte Kindern nur erklären, was ein Krokodil ist, wenn man es selber weiß.
Worauf ich hinausmöchte... Wenn ein Filmemacher sich anschickt, dem Publikum zu ERKLÄREN, warum jemand Amok läuft (siehe "Grenzen"), muss der Filmemacher auch WISSEN, warum jemand Amok läuft, und das kann meiner Meinung nach niemand von uns. Weil alles andere ist schlicht und ergreifend geraten.
Wenn man einen Film macht muss man sich als Filmemacher doch zwangsläufig aus dem eigenen Erfahrungsschatz bedienen. Man kann keinen Liebesfilm machen, wenn man selbst noch nie richtig verliebt war und man kann keinen Horrorfilm machen, wenn man selbst noch nie Angst hatte. Gut man kann schon, aber im Endeffekt läuft es dann darauf hinaus, dass man Muster von anderen Filmen kopiert. Man hat keine Möglichkeit, kreativ etwas zur Thematik bei zu tragen. Deshalb würde mich auch deine Herangehensweise mal tierisch interessieren. Wie willst du einen Film über einen Amoklauf machen ohne zu erklären. Die einzige andere Möglichkeit die mir einfällt wäre iwas mit Action und Thriller ähnlichen Elementen und das wäre ja wohl absoluter Murks, oder?

Folglich bleibt meiner Meinung nach, dem Ausschlussprinzip folgend, nur eine Möglichkeit, sich filmisch mit dem Thema Amoklauf zu beschäftigen. Und das ist genannter, nunmal bereits gedrehter Film.

Ich möchte noch dazu erwähnen: Mir geht es nicht um Filme mit regulärer, charakterbezogener Dramaturgie, welche schließlich aufgrund einer Reihe bestimmter Ereignisse in einem Amoklauf münden sondern um solche die den Amoklauf als solchen an sich zum Thema haben.

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Sonntag, 14. November 2010, 13:30

Du hast mit deinen Aussagen recht und da stimme ich dir zu.

Es gibt einige Dinge, die immer von der Zuschauerperspektive gezeigt werden und der Zuschauer denkt in diesem Moment, wie ein Freund, der neben dran sitzt und all die Reaktionen nicht versteht.

Ich bin eig der Abenteuer Filmer, mit unrealistischen, Realität erweiternden Geschichten. Hier wäre es jedoch anders.

Wie ich bereits erwähnte, kenne ich einen, bei dem es beinahe mal so weit gewesen wäre. Einen kannte ich mal, mit dem ich mich später verkracht habe, der es vor hatte aber vorher durch die Polizei abgefangen wurde. Er erzählte mir, warum und wie er es machen wollte. Es tat ihm dann später auch Leid aber an die Gefühle und wieso diese Gefühle, da erinnerte er sich sehr gut daran.

Ich habe eine Menge Irakfilme gesehen, die sich stark an Fakten hielten. Manche waren sogar wie eine Doku. Ich dachte irgendwann, ich hätte alle interessanten Filme über den Irak gesehen, da ich mich da auch nicht außerhalb vom Film auskenne und nicht weiß, was fürn Mist da sonst so gebaut wird. Irgendwann kam ich zufällig an den Film Battle for Haddita. In dem Film wurde aus der Sicht von 3 unterschiedlichen Seiten gezeigt. Das hatte so eine andere Wirkung plötzlich. Plötzlich war mir klar, warum die Amerikaner nicht abziehen konnten und warum sich alle Menschen im Irak, ob Taliban, Zivilist oder sonstwer, in einer so schwierigen und doppelschneidigen Lage befinden.

Natürlich muss man das kennen, worüber man filmt, um keine falschen Aussagen zu machen. Denn solche Filme präsentieren eine Wahrheit und diese Wahrheit muss gekannt sein.

Zb sieht man in einem Amoklauf Film nie, wie das einzelne Spiel abläuft. Man sieht wie der Junge sich am PC aufregt und stunden davor verbringt, aber nie die Unterhaltung und die Spannung die das spiel ausstrahlt. Es wird immer eine Wand zwischen Amokläufer und Zuschauer aufgebaut. Das würde ich anders angehen.

Dann die Sicht der Schläger und Täter. Was sind das für Menschen? Sind sie hauptberuflich Vollidioten? Oder haben sie auch andere Interessen? Wie viel trägt das Leben, dieser Menschen, dazu bei, so zu sein wie sie sind und am Ende den Amoklauf anheizen? Möchten sie so sein oder denken sie auch manchmal daran, das Opfer vielleicht bei sich in der ''Gang'' aufzunehmen? Aber es scheitert aus irgendwelchen Gründen.

Ich finde es reicht nicht einfach zu sagen, er ist krank, mit der Krankheit und mit seiner Welt, wie er sie sieht, beschäftigen wir uns erst gar nicht.

Meine Idee würde eher die Wahrheit präsentieren, dass Killerspiele wenig bis nichts mit dem Amoklaufen zu tun haben.

Meine Sicht zu den Dingen kann aber auch falsch sein, da ich kein durchschnittliches Leben hatte. Man könnte mich innen Rio Slum werfen und ich würde dort wahrscheinlich eher klar kommen als in Ludwigsburg :P Scherzhaft aber ich glaube, man versteht was ich meine.

Zb habe ich lange gebraucht, um zu verstehen, dass es Menschen mit einer schwächeren Persönlichkeit gibt und dass diese NICHTS dafür können.

Anders wäre es vielleicht gut, einen Film mit Meinung darüber zu drehen. Vielleicht einen Film, der Mit der Amoklauf beginnt und die Folgen thematisiert, statt den Weg zur Tat.

Epi

15

Sonntag, 14. November 2010, 21:29

Heute habe ich mit meinen Freunden ein alternatives Ende gedreht. Ich habe das Ende schon fertig geschnitten, allerdings muss ich ein paar Einstellungen noch einmal drehen, da es zu schnell zu finster wurde.

Trotzdem hier zwei Bilder, die schon so einiges verraten ;)

Achja, wenn ein Moderator bitte den Thread in die Kategorie "Projekte" verschieben könnte, wäre das wohl sinnvoller. =P



EDIT:

Hm irgendwie habe ich jetzt ein Dilemma. Zunächst einmal hier die erste Testversion des neuen Endes:



Mein Problem ist jetzt folgendes: Ich weiß wirklich nicht, wo ich das Ende platzieren soll und wie ich es präsentieren soll.

Möglichkeit 1:
Ich hänge es einfach dran, wenn der Junge die Schule betritt. Man denkt sich zunächst er will einen Amoklauf machen, jedoch sieht man dann was wirklich passiert.

Möglichkeit 2:
Man sieht den Jungen vor der Schule stehen. Dann kommt das alternative Ende, jedoch präsentiere ich es als eine Art Traum von ihm (Glühen-Effekt). Am Schluss sieht man den Jungen wieder vor der Schule gehen, wie er schließlich losgeht, die Grenze überquert und die Schule betritt.

Möglichkeit 3:
Ich hänge das neue Ende hinter den Abspann. Zunächst denkt man sich er macht einen Amoklauf, man ist enttäuscht während man den Abspann sieht. Plötzlich jedoch sieht man das neue Ende. Problem: Die meisten Zuseher schalten weg, sobald der Abspann kommt und sehen vmtl das Ende gar nicht.

Zum Test-Video selbst:
Die Dialoge sind jetzt noch sehr kitschig, da ich eben mit dem Gedanken des Traumes spiele und da kann es ja ruhig kitschig sein (Der Traum wäre eine optimale Wunschvorstellung). Sollte ich aber nicht den Traum wählen, werde ich einzelne Dialoge rausschneiden, damit das Video besser wirkt. Die Musik ist auch noch nicht final, sondern eben nur testweise darunter gelegt. Mit der Farbkorrektur bin ich auch noch nicht zufrieden, da setze ich mich auch noch ran.

Jedenfalls würde ich gerne wissen, welche Möglichkeit ihr mir vorschlagen würdet, oder was ihr an dem Ende noch ändern würdet.

Vielen Dank!

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »mani04« (15. November 2010, 14:32)


16

Montag, 15. November 2010, 22:13

Mit der Farbkorrektur bin ich jetzt schon etwas weiter. Bisher sieht es so aus, aber ich werde die Lilatöne wohl noch blau umfärben, damit es kühler wirkt. Meine Bitte besteht noch immer, den Thread in die Kategorie "Projekte" zu verschieben. Grund dafür: Film ist jetzt doch noch nicht fertig und ich möchte gerne meine Fertigstellung dokumentieren.


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17

Mittwoch, 17. November 2010, 11:17

sieht gut aus.

Selon Fischer

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18

Freitag, 19. November 2010, 20:34

Nur solltest du die schwarzen Balken vor den Unschärfeebenen platzieren. Sonst wird die Fake-Unschärfe sofort sichtbar ;)

übrigens gefällt mir Möglichkeit 2 am besten. :)

Schattenlord

unregistriert

19

Samstag, 20. November 2010, 01:24

Meine Bitte besteht noch immer, den Thread in die Kategorie "Projekte" zu verschieben.

Dafür ist übrigens auch die "Melden"-Funktion gedacht. Du kannst auch deinen eigenen Beitrag melden, so etwas mitten im Thread übersehen wir auch gern mal. :)

Dein letztes Bild sieht schon ganz gut aus, allerdings ist da zu viel Farbe, bzw. Sättigung im Spiel. Die Farb-Rampe grenzt sich auch zu sehr in der Mitte, das sieht unschön aus. Versuche die Deckkraft etwas runter zu nehmen und die Farben ein wenig mehr zu vermischen. (In AE einfach den Punkt der unteren Farbe einfach ein wenig nach unten ziehen.)
Und wie gesagt, vielleicht noch ein klein wenig weniger Sättigung. ;) Nur ein Vorschlag von mir. Zu viel Farbe, vor allem, wenn sie so komplementär sind, auch mit dem Bildinhalt, lenken zu sehr vom eigentlichen Geschehen ab. Das Auge muss diese Bilder verarbeiten können und das wird nach einer Zeit anstrengend.

Ansonsten gefällts ganz gut!

Schattenlord

20

Samstag, 20. November 2010, 17:59

Die Farbkorrektur, wie oben gezeigt, habe ich jetzt doch nicht verwendet. In dieser Einstellung sieht das Bild zwar sehr gut aus, aber bei den anderen Einstellungen passt es einfach überhaupt nicht. Deswegen habe ich mich für das entschieden:


Bezüglich Übergang vom alten Ende auf das Neue, habe ich das jetzt so gelöst: Der Junge betritt die Schule. Gleichzeitig hört man einen Herz-Monitor piepsen. Das Bild wird schwarz und das Herz steht still (gleichbleibender Piepston). 5 Sekunden später hört man einen "Swish-Sound" (keine Ahnung, wie die auf Deutsch heißen), der Herz-Monitor macht wieder einen normalen Ton und das neue Ende ist da. Mir fehlt jetzt nur noch ein Sound von einem Defibrillator, den habe ich bisher aber noch nicht gefunden. =O


Wie findet ihr eigentlich das neue Ende? Was würdet ihr ändern? (aktuellste Version des Filmes kommt gleich)

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