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Liv Fantasy

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1

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:48

Kennt ihr diese Bücher übers Drehbuchschreiben? Könnt ihr sie weiterempfehlen?

Hallo miteinander :)

Ich halte gerade noch Ausschau für ein oder zwei weitere Bücher über das Drehbuchschreiben. Da ich eine Arbeit darüber schreibe und sehen möchte, ob andere Bücher da noch was anderes schreiben oder noch andere und unterschiedliche Aspekte und Methoden oder Regeln beschreiben. Ich habe ja das Buch STORY von Robert McKee.
Jetzt habe ich bei meiner Google-Suche folgende Bücher entdeckt, die mich auch angesprochen haben:

Kreatives Drehbuchschreiben von Christina Kallas
Drehbuchschreiben von Nicole Mosleh
Kurzfilm-Drehbücherschreiben von Axel Melzener

Kennt hier zufällig jemand diese Bücher und könnte eines empfehlen? Oder weniger empfehlen? ^^

Ich kann auch alle drei kaufen, aber dann sind das doch recht viele Seiten und wenn sie nicht noch ganz was anderes schreiben, was bei einem anderen oder bei STORY fehlen würde, dann muss ich es nicht unbedingt haben.

7River

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2

Sonntag, 17. Mai 2015, 20:54

Empfehlen könnte ich "Syd Field - Das Drehbuch".
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Liv Fantasy

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3

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:03

Okay, Danke für den Tipp. :)

rick

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4

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:07

Empfehlen könnte ich "Syd Field - Das Drehbuch"

Warum ? Was ist daran besser als an den Werken von Kallas, Mosleh oder Melzener ?

7River

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5

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:16

Warum? Weil ich das habe und weil es mir sehr gefallen hat. Darum. Ist ja auch ein bekanntes Buch. Wenn Du sie alle gelesen hast, hättest Du ja hier ausführlich erläutern können, was an den anderen Werken besser ist ;-)

PS: Gerade gesehen... Syd Field habe ich ja schon bei Deinem Drehbuch "Dimension" empfohlen.
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Liv Fantasy

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6

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:27

Ach, okay. Habe mich nicht mehr daran erinnert. :)

Ja, ich weiss das war nicht soo gut.

Aber bin jetzt auch gerade an einem neuen Drehbuch dran und mache es besser. Zumindest achte ich darauf, um es besser zu machen, was beim anderen nicht gut war. ;)
Das braucht ja auch Übung, würde ich sagen. Aber ich schreibe ja allgemein sehr gerne. ^^
Ist aber echt schwierig, wirklich jeden Punkt da einzuhalten, was da in STORY beschrieben ist. :rolleyes: für die ersten Drehbücher.

rick, kennst du diese Bücher? Sind sie gut?

Naja, sind sicher alle gut.

rick

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7

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:31

Wenn Du sie alle gelesen hast, hättest Du ja hier ausführlich erläutern können, was an den anderen Werken besser ist

Ich habe keines der Werke gelesen. Darum habe ich ja auch nichts Vorgeschlagen. Mich wundert nur Deine Antwort, wenn nach A,B oder C gefragt wird. Dann müßte Deine Alternative D ja besser sein und da frage ich mich warum ? Ich hätte gerne etwas mehr Input für eine Entscheidungsfindung.

7River

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8

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:38

Ach so... Entschuldigung, Rick, hab' da etwas falsch verstanden. Eines empfehlen... Eines der drei Bücher!
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rick

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9

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:40

Eines der drei Bücher!

Meinetwegen kannst Du auch ein viertes oder fünftes Buch empfehlen, nur dann fänd ich eine Begründung ganz gut, die mir einen Anhaltspunkt gibt wieso das Werk gut (oder in diesem konkreten Fall besser) ist.

Liv Fantasy

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10

Sonntag, 17. Mai 2015, 21:43

Ja, das ist schon so.
Ich dachte einfach, gut, andere Vorschläge sind auch nicht schlecht. Habe ja auch nichts dagegen.

Aber mich haben diese drei eben einfach sehr angesprochen, als ich die Beschreibung las. ^^ Deshalb diese...

Und frage mich einfach, was sich da lohnen würde zusammen mit STORY oder als Kontrast und Ergänzung.
1000 Bücher zum Thema brauche ich ja auch nicht.

Also auch von mir: Bitte Begründung und ein wenig Beschreibung was daran gut ist, wäre schön. Auch wenn ihr eins von diesen drei empfehlt. Gehört immer dazu eigentlich.

7River

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11

Sonntag, 17. Mai 2015, 22:13

Gerade für mich als Anfänger fand ich Syd Field besonders hilfreich. Es lässt sich gut lesen. Darüber hinaus werden im weiteren Verlaufe des Buchs immer wieder wichtige Punkte (Charakteraufbau, Plotpoints, Konflikte) dem Leser in Erinnerung gerufen. Und das ist sehr hilfreich an solchen Dingen erinnert zu werden und sie während des Lesens vor Augen zu haben. Werden sie doch so verinnerlicht... Auch die vielen Beispiele, was ein gutes Drehbuch ausmacht, sind gut aufgeführt, finde ich. Dazu gibt es Drehbuchausschnitte, wie z. B. von Chinatown oder The Run. Ausführlich beschrieben ist auch wie Szenenbeschreibungen sein sollten.
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Liv Fantasy

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12

Sonntag, 17. Mai 2015, 22:47

Okay, :)
Das ist gut.

Bei mir war dann eben das Problem, dass ich mich dann zu sehr auf einen Punkt konzentriert habe um den richtig zu machen, und dabei einen anderen Punkt vernachlässigt/ übersehen habe. Darum schwierig, dass alles einzuhalten, wenn man alles erfüllen will.

the machine one

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13

Sonntag, 17. Mai 2015, 23:05

Ich habe Kurzfilm-Drehbücher schreiben: Die ersten Schritte zum ersten Filmvon Axel Melzener. Bin noch nicht durch aber er schreibt sehr gut und unterhaltend. Aber es geht hat speziell um Kurzfilme und die Unterschiede zu 90min Filme.

Ich kann es empfehlen!

Liv Fantasy

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14

Sonntag, 17. Mai 2015, 23:20

Danke :)

Gerade deshalb hat es mich auch interessiert, weil es um Kurzfilme geht. Ein paar Prinzipien gehören doch auch in einen Kurzfilm und in manchen für lange Filme wird es auch kurz mal erwähnt, aber funktioniert doch ein bisschen anders als bei langen Filmen. ^^
Ich denke, das lohnt sich. Plus nochmal eines für lange Filme. ^^

Liv Fantasy

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15

Montag, 18. Mai 2015, 11:54

Ach, ich habe jetzt das über Kurzfilme und das von Nicole Mosleh bestellt.

HobbyFilmer

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16

Mittwoch, 20. Mai 2015, 01:15

Ich finde solche theoretischen Bücher sollte man mit Vorsicht lesen! Die Gefahr besteht, dass sie einen zu sehr vereinnahmen und man irgendwann das Gefühl hat, dass ein Drehbuch nur gut sein kann, wenn es alle Punkte erfüllt. Ich selber habe Syd Field und "Story" gelesen und konnte auch einiges interessantes mitnehmen, allerdings kann ich mich gut erinnern, dass mich diese ganzen Regeln und Strukturen in meinem Arbeitsprozess auch negativ beeinflusst haben. Das einfache aus der Seele schreiben fiel mir nach dem Lesen sehr schwer, da ich einfach all den ganzen Tipps folgen und alles richtig machen wollte. Es hat etwas gedauert bis ich mich wieder davon distanzieren konnte, aber anfänglich war es ein echter kreativitäts Killer.

Dennoch ist sicher gut diese Strukturen zu studieren und zu wissen (denn nicht ohne Grund haben sie sich durchgesetzt), allerdings sollte man sich davon auch schnell wieder etwas distanzieren, um nicht die eigene Ader, Form und Kreativität zu verlieren. Ich finde, der Reiz liegt gerade auch dadrin die allgemeinen Normen immer wieder zu brechen (allein dafür ist es gut die Strukturen etc. zu wissen :D). Wer will denn auch Filme sehen mit immer dem selben Aufbau?! (ich meine, das geht mir schon bei den ganzen Superhelden-Filmen und anderen Blockbustern derbe auf den Keks)

An sich ist Süd Field und "Story" aber gute, hochwertige Lektüre.
LG Jasper

Liv Fantasy

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17

Donnerstag, 21. Mai 2015, 16:04

Ja, da stimme ich dir zu in dem was du sagst. Aber dennoch sind sie hilfreich und beschreiben ein paar wesentliche Aspekte und es kann schon sehr helfen, wenn man da einige Kenntnisse hat und sich damit ausseinander setzt. Es gibt aber Dinge, die sind sehr wichtig und machen in jedem Drehbuch eine gute Geschichte aus. (kommt natürlich auch auf Genre usw. an) Und andere Dinge sind weniger wichtig. Nein, die Geschichte soll nicht immer den gleichen Aufbau haben, mit dem kann man auch variieren damit. Aber gerade, weil man die Grundstruktur und alles kennt, kann man damit dann auch spielen und sie für sich und das eigene Schreiben anpassen. Dann ist es doch gut, wenn man aber die wichtigen Punkte kennt. Zum Beispiel einen Höhepunkt ist für nahezu jede Story wichtig. So was meine ich, ist jetzt ein einfaches Beispiel. (Auch da gibt es aussnahmen...bei Dokus oder so.)
Man muss sich nicht starr an die Regeln halten, und das steht auch in den Büchern. Man kann sie biegen und die ein oder andere brechen.
Deshalb schreibt er ja auch in STORY, es sind Prinzipien und keine Regeln. :D
Aber mir hat es schon sehr viel geholfen, so ein Buch zu lesen. Ausserdem finde ich sie auch sonst spannend zu lesen, ich meine, da erfährt man was übers Leben und Menschen selbst. Aber sich starr und zwanghaft in Regeln zwängen ist behindernd und so muss man das auch nicht sehen, immer noch dem eigenen Schreibfluss und Stil treu bleiben, aber trotzdem ein wenig darauf achten, wie man die Geschichte noch besser machen kann.
Aber anhand von den Büchern sehe ich auch schon was ich richtig mache und dass ich doch von alleine etwas richtig gemacht habe. Ist auch ein gutes Gefühl. ^^

Ich denke, sich an keine einzige Regel halten ist auch nicht unbedingt gut.


Ich habe jetzt das Buch von Nicole Mosleh.
Und ich kann es auch weiter empfehlen, schon als ich die ersten Seiten gelesen habe und darin geblättert.
Es ist auch gerade sehr gut für Anfänger und hat auch Übungen darin. Dazu würde ich sagen ist STORY im Vergleich schon Fortgeschrittener.

Im Buch ist auch sehr schön beschrieben, wie man es überhaupt angehen kann.
Oder auch was man bei einer Schreibblockade tun kann usw.

Es hat wirklich gute Punkte und gut, einfach geschrieben. :)

Eine gute Ergänzung zu STORY auch ^^

STORY hat aber auch wirklich viele Details in Sache Struktur. Und die kann ich auch gar nicht alle beachten. Ein paar sind ja auch nicht immer nötig, je nach Geschichte.
Aber immer wieder finde ich sehr hilfreiche Stellen darin, wenn ich mal selbst nicht weiterkomme.

joey23

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18

Donnerstag, 21. Mai 2015, 16:15

Gerade Syd Field finde ich da schwierig, weil seine Sichtweise eben SEHR amerikanisch ist. Wenn es typisches Hollywood-Herzschmerz-Kino geht ist er voll in seinem Element, sobald die Erzählstruktur aber etwas freier wird, was eben im (guten) deutschen Film durchaus der Fall ist, ist Field imho raus. Das ist einfach nicht seine Baustelle. Und da zumindest ich für mich an solchen klassischen Hollywood-Schinken-Erzählweisen nicht so richtig Interesse habe, hat mir das eher weniger gebracht, im Hinblick auf eigene Filme. Um gesehenes einordnen zu können ist es aber sehr interessant, weil man in vielen Filmen einfach viele seiner Gedanken wiederfindet. Allerdings kann einem das auch einen Film kaputt machen, weil man eben die Stuktur am Anfang erkennt, zuordnet und dem Film damit die Spannung verloren geht.

Liv Fantasy

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19

Donnerstag, 21. Mai 2015, 16:22

Ja.

Aber eben darum, man kann was da Beschrieben ist in den Büchern durchaus verwenden und dann aber anpassen und biegen, neu kombinieren usw. auf den eigenen Film. Und nicht genau so wie es steht.
Mit Kreativität.
Aber ich meine jetzt gerade solche Punkte wie die Charaktere gehören in fast jede Geschichte.

Mir hat es übrigens auch geholfen für normale Texte und Aufsätze. :D

Ich brauche die Bücher jetzt vor allem aber auch, weil ich eine Arbeit darüber schreibe. :)
Aber auch da kann ich eigene Erfahrungen und Erkenntnisse mit rein bringen. Welche Methoden usw. bei mir gut funktionieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Liv Fantasy« (21. Mai 2015, 16:36)


HobbyFilmer

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20

Donnerstag, 21. Mai 2015, 18:24

Liv Fantasy - ich stimme dir da in allen Punkten zu (meine ich auch so indirekt geschrieben zu haben :D ).
Wollte nur meine ersten Erfahrungen mit solchen Lektüren darlegen.

Joey23 - Ja, bei Syd Field finde ich seinen etwas monoperspektivischen Stil auch fraglich, dennoch ist das Buch gut geschrieben und man kann danach hervorragend viele Filme analysieren (zumal er alles mit vielen Beispielen untermauert) . Es ist im übrigen genau das eingetroffen. Konnte eine Zeitlang echt keine Filme mehr sehen, weil mich einfach jeder gelangweilt hat.

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