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Hobbyfilmerin jbe

unregistriert

1

Donnerstag, 4. September 2014, 10:20

Videoauftrag - wie viel verlangen?

Hallo Zusammen
Ich habe einen Videoauftrag bekommen und bin mir aber nun nicht so sicher wieviel Geld ich dafür verlangen kann..
Also ich bin Hobbyfimerin, nicht professionell.

Was die Auftraggeber möchten:
Ein Video dass ca 5 Minuten lang wird mit bearbeitung natürlich. Schneiden, Text und Übergänge, keine besonders aufwendigen bearbeitungen wie retuschieren oder sonst besonderes. Auch der Ton bleibt Original wie er aufgenommen wurde.

Ich muss dafür ca 95 km weit mit dem Auto fahren zum Ort wo ich filmen werde. Gefilmt wird draussen auf einer Wiese.
Die Ausrüstung habe ich bereits die ich benutzen werde. (Sony NEX VG10E, Sony HDR-CX550VE & Sony Action Cam HDR-AS30V, Stativ, Bearbeitungsprogramm & Mikrofon)
Filmen muss ich ca 2.5-3 Stunden plus dann die Videoberabeitung. Die fahrt dauert dann auch noch mindestens 1 Stunde pro Weg also insgesamt 2 Stunden Fahrtdauer.
Das Datum für die Aufnahmen ist übrigens schon festgelegt, da es sich um ein Fest handelt.
Das Video möchten sie dann für auf ihrer Homepage und auf ihrer Facebook-Seite prästentieren.
Bezahlen wollen sie mich auf jeden Fall.
Den Auftrag habe ich per E-Mail bekommen und ich möchte auf jeden Fall einen Vertrag machen.

Was würdet ihr denn dafür so verlangen?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hobbyfilmerin jbe« (4. September 2014, 13:08)


Arbogast

unregistriert

2

Donnerstag, 4. September 2014, 11:14

Verlangen kann man ohnehin nichts als Hobbyfilmer, sonst müßte man zuerst ein Gewerbe anmelden und ab diesem Moment würde der Staat seine vielen Hände aufhalten und es würde wenig übrig bleiben. Ich würde sowas nur unentgeldlich anbieten und vielleicht bei guter Arbeit eine Referenz für die Zukunft haben. Wenn es trotzdem eine freiwillige Spende gibt sollte das allein im Ermessen des Spenders liegen.

Hobbyfilmerin jbe

unregistriert

3

Donnerstag, 4. September 2014, 11:25

Ja aber ich habe auch bereits schon für andere Videos Geld bekommen. Vorallem wollen sie mich ja freiwillig bezahlen. Ob das nicht erlaubt ist ist ja dann mein Problem, wenn es rauskommt.
Für mein letztes Aufragsvideo(2-3 Minuten lang) habe ich umgerechnet ca 120 Euro bekommen. Da war anfangs kein Preis festgelegt, die haben mir dann einfach was gegeben am Schluss.

Nun jetzt wollen die neuen Auftraggeber aber unbedingt dass ich einen Preis nenne, selber wollen sie nichts vorschlagen.
Für 1-3 Videos pro Jahr ein Gerwerbe anzumelden ist ja nicht allzu sinnvoll zudem bekommt man dafür ja nicht allzu viel. Man muss nur ab einer gewissen Summe Jahreseinnahme zahlen und da bin ich noch weit drunter.
Also wäre ich froh wenn ihr hier den Aspekt des nicht angemeldetes Gewerbes vergessen könnte.

Wie viel könnte ich dafür verlangen?

charletto

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4

Donnerstag, 4. September 2014, 11:51

Nun, du filmst ca 3 Std,, Fahrzeit ca 2 Std, ca 6 - 8 Std Post und wenn du keine Rechnung ausstellen brauchst/kannst, dann würde ich ne Summe zwischen 400.- bis 600.- dafür nehmen.
Ist natürlich nur grob geschätzt, hängt ja davon ab, wie aufwendig das ganze gemacht wird.
Aber du darfst dabei nicht vergessen, das du als Privatperson auftrittst und daher....

Lg
Charly

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CaaOss.TV

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5

Donnerstag, 4. September 2014, 11:54

Verlangen kann man ohnehin nichts als Hobbyfilmer, sonst müßte man zuerst ein Gewerbe anmelden (...)


Das ist falsch, für gelegentliche Einkünfte in diesem Bereich auch mit Gewinnerzielung ist nicht zwingend ein Gewerbe anzumelden, lediglich der Überschuss per Einkommensteuererklärung zu versteuern. Ferner muss selbst bei wiederholten regelmäßigen (geschäftsmäßigen) Tätigkeiten in diesem Bereich auch kein Gewerbe angemeldet werden, wenn von vornherein gar keine Gewinnerzielungsabsicht besteht, sondern lediglich eine Aufwandsentschädigung vergütet wird.

Desweitern ist im Bereich der Filmerei selbst wenn die Tätigkeit regelmäßig (geschäftsmäßig) und mit Gewinnerzielungsabsicht betreiben wird, nicht zwingend eine Gewerbeanmeldung (Gewerbepflicht) vorgesehen, weil diese Tätigkeit je nach Art und Weise in der sie betreiben und ausgeführt wird, sowohl eine freiberufliche oder auch eine künstlerische Tätigkeit darstellen kann.

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Sulptig

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6

Donnerstag, 4. September 2014, 12:08

Ja aber ich habe auch bereits schon für andere Videos Geld bekommen. Vorallem wollen sie mich ja freiwillig bezahlen. Ob das nicht erlaubt ist ist ja dann mein Problem, wenn es rauskommt.
Für mein letztes Aufragsvideo(2-3 Minuten lang) habe ich umgerechnet ca 120 Euro bekommen. Da war anfangs kein Preis festgelegt, die haben mir dann einfach was gegeben am Schluss.

Nun jetzt wollen die neuen Auftraggeber aber unbedingt dass ich einen Preis nenne, selber wollen sie nichts vorschlagen.
Für 1-3 Videos pro Jahr ein Gerwerbe anzumelden ist ja nicht allzu sinnvoll zudem bekommt man dafür ja nicht allzu viel. Man muss nur ab einer gewissen Summe Jahreseinnahme zahlen und da bin ich noch weit drunter.
Also wäre ich froh wenn ihr hier den Aspekt des nicht angemeldetes Gewerbes vergessen könnte.

Wie viel könnte ich dafür verlangen?



Hat man dir denn gesagt bis wann das Video fertig sein soll ?
Oder ist es egal ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sulptig« (4. September 2014, 16:10)


Hobbyfilmerin jbe

unregistriert

7

Donnerstag, 4. September 2014, 12:11

Verlangen kann man ohnehin nichts als Hobbyfilmer, sonst müßte man zuerst ein Gewerbe anmelden (...)


Das ist falsch, für gelegentliche Einkünfte in diesem Bereich auch mit Gewinnerzielung ist nicht zwingend ein Gewerbe anzumelden, lediglich der Überschuss per Einkommensteuererklärung zu versteuern. Ferner muss selbst bei wiederholten regelmäßigen (geschäftsmäßigen) Tätigkeiten in diesem Bereich auch kein Gewerbe angemeldet werden, wenn von vornherein gar keine Gewinnerzielungsabsicht besteht, sondern lediglich eine Aufwandsentschädigung vergütet wird.

Desweitern ist im Bereich der Filmerei selbst wenn die Tätigkeit regelmäßig (geschäftsmäßig) und mit Gewinnerzielungsabsicht betreiben wird, nicht zwingend eine Gewerbeanmeldung (Gewerbepflicht) vorgesehen, weil diese Tätigkeit je nach Art und Weise in der sie betreiben und ausgeführt wird, sowohl eine freiberufliche oder auch eine künstlerische Tätigkeit darstellen kann.



Einfach Top! Danke dir! Das hatte ich auch gemeint mit der Summer der Jahreseinnahme.
Hier einfach noch etwas detaillierter, super! :thumbsup:

Darf ich fragen woher du dass denn so genau weisst oder wo man das so detailliert nachlesen kann? =)

Arbogast

unregistriert

8

Donnerstag, 4. September 2014, 12:23

@ CaaOss.TV

Ich will niemandem den Spass nehmen und kann auch keine Rechtsberatung geben. Finanzrecht ist mir persönlich sogar zuwider, aber das liegt sicher an meier libertären politischen Weltanschauung. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Staat und seinen Zwangsorganen zur Abgabenabpressung sind durchweg negativ. Für jeden § der eine wirtschaftliche Freiheit bietet gibt es drei andere die diese wieder aufheben. Selbst wenn beim Auftragnehmer nichts zu holen ist kann beim Auftraggeber noch die Hand aufgehalten werden. Das beginnt mit der Unterstellung der Scheinselbständigkeit des Auftragnehmers und der Nachforderung von Sozialabgaben an die Künstlersozialkasse deren Höhe einfach mal geschätzt werden kann und hört nicht mit Umsatzsteuernachforderung auf.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arbogast« (4. September 2014, 14:34)


Hobbyfilmerin jbe

unregistriert

9

Donnerstag, 4. September 2014, 13:07

Ja aber ich habe auch bereits schon für andere Videos Geld bekommen. Vorallem wollen sie mich ja freiwillig bezahlen. Ob das nicht erlaubt ist ist ja dann mein Problem, wenn es rauskommt.
Für mein letztes Aufragsvideo(2-3 Minuten lang) habe ich umgerechnet ca 120 Euro bekommen. Da war anfangs kein Preis festgelegt, die haben mir dann einfach was gegeben am Schluss.

Nun jetzt wollen die neuen Auftraggeber aber unbedingt dass ich einen Preis nenne, selber wollen sie nichts vorschlagen.
Für 1-3 Videos pro Jahr ein Gerwerbe anzumelden ist ja nicht allzu sinnvoll zudem bekommt man dafür ja nicht allzu viel. Man muss nur ab einer gewissen Summe Jahreseinnahme zahlen und da bin ich noch weit drunter.
Also wäre ich froh wenn ihr hier den Aspekt des nicht angemeldetes Gewerbes vergessen könnte.

Wie viel könnte ich dafür verlangen?



Hast man dir denn gesagt bis wann das Video fertig sein soll ?
Oder ist es egal ?


Sie meinten wann ist ihnen egal.. damit es gut wird, soll ich solange machen, wie ich eben für die bearbeitung brauche.

CaaOss.TV

unregistriert

10

Donnerstag, 4. September 2014, 13:22

@ Hobbyfilmerin jbe

Wenn Du regelmäßig solche Einkünfte erzielst, solltest Du Deine Tätigkeit dem Finanzamt gegenüber anzeigen ganz unabhängig davon in welcher Rechtsform sie ausgeübt wird oder mal werden soll, damit vermeidest Du, dass man Dir später Verkürzung oder gar Hinterziehung von Steuern als Versuch oder vollendet vorwerfen kann, falls Du solche Tätigkeiten werbend anbietest, ist das dann sowieso quasi Pflicht, ob Du dann jemals auch nur einen Cent Steuern zu entrichten musst, ergibt sich in Zukunft.



>Darf ich fragen woher du dass denn so genau weisst

Ich bin insgesamt schon über 20 Jahre lang erfolgreich selbständig tätig und das auch, aber nicht nur im Medienbereich.



>oder wo man das so detailliert nachlesen kann? =)

Als ersten allg. Einstieg in eine Selbständigkeit kannst Du Dich z.B. mal hier

http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/con…nzgruendung.pdf

einlesen.

Anhand der dort genannten Informationen und Stichworte kannst Du Dich einfach im Netz weiterhangeln, ansonsten bieten die IHKs auch rel. kostengünstige Seminare für Einsteiger an, deren Qualität aber schwanken kann und die leider nicht immer frei sind von versteckter oder gar offener Werbung für manch dubiose Angebote von ebensolchen Unternehmensberatungen.

Ein Steuerberater, bei dem man auch einen Termin für eine Erstberatung zu vorher feststehenden Kosten vereinbaren kann, ist i.d.R. auch eine sehr kompetente und seriöse Einstiegshilfe für einen Neuling, aber leider auch (weil kostenintensiv) in D. wegen der weltweit wohl komplexesten Steuergesetzgebung für Selbständige als Dauerdienstleister und Berater kaum umschiffbar.

Darüber hinaus sind alle Behörden in Deutschland bei konkreten berechtigten Fragen (Auskunftsbegehren) auskunftspflichtig, auch das Finanzamt, dem kommt man dort nach meiner eigenen Erfahrung und jenen aus meinem Umfeld auch i.d.R. ordentlich und korrekt nach, allerding beraten sie in bestimmten Fragen nicht zwangsläufig zu Deinen Gunsten, wenn ihnen die Rechtslage genug Freiraum in andrer Richtung zulässt.

Und natürlich nicht zu unterschätzen, alte Hasen im Geschäft, aber diese am besten im Real Life fragen, in Foren kann man als Anfänger leider nicht immer so einfach die Spreu vom Weizen trennen...

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Zeitraffer, Struppi

11

Donnerstag, 4. September 2014, 13:53

Das gilt aber alles für Deutschland, nicht unbedingt auch für die Schweiz! Gewerbe anmelden und Steuern zahlen (sofern es vorgeschrieben ist) musst du natürlich nur da, wo du wohnst. Mit den eidgenössischen Vorschriften dazu kenne ich mich leider nicht aus.

12

Donnerstag, 4. September 2014, 14:23

Unabhängig der zwischenzeitlich entstandenen Diskussion. Zuerst überlegst du dir, wie viel Zeit du investieren wirst. Dann rechtest du zusammen, was du selbst für Kosten hast. Dann überlegst du dir, was dir eine Stunde deiner Arbeitszeit wert ist und abschließend rechtest du alles zusammen.

Optional kann man auch noch schauen, was der Auftraggeber mit dem Ergebnis der Arbeit vor hat und ob die Absicht besteht damit Gewinn zu erzielen (Werbefilm z.b.). Falls ja, sollte man sich ggf. auch die Rechte für den geplanten Verwendungszweck bezahlen lassen und irgendwie schriftlich fixieren.

Falls der Auftraggeber dann fragt, wie der Betrag zustande kam, kannst du das ganze halt auch wieder sinnvoll aufschlüsseln.

CaaOss.TV

unregistriert

13

Donnerstag, 4. September 2014, 14:27

Das gilt aber alles für Deutschland (...)


Dem Land in dem dieses Forum beheimatet ist, was wenn nicht anders explizit erwähnt dem Fragesteller wohl klar sein sollte.


Zitat

Gewerbe anmelden und Steuern zahlen (sofern es vorgeschrieben ist) musst du natürlich nur da, wo du wohnst.


Das stimmt so pauschal nicht, auch nicht für die Schweiz und auch dann nicht, wenn sich alles nur innerhalb eines Landes abspielt.

Hobbyfilmerin jbe

unregistriert

14

Donnerstag, 4. September 2014, 14:43

Unabhängig der zwischenzeitlich entstandenen Diskussion. Zuerst überlegst du dir, wie viel Zeit du investieren wirst. Dann rechtest du zusammen, was du selbst für Kosten hast. Dann überlegst du dir, was dir eine Stunde deiner Arbeitszeit wert ist und abschließend rechtest du alles zusammen.

Optional kann man auch noch schauen, was der Auftraggeber mit dem Ergebnis der Arbeit vor hat und ob die Absicht besteht damit Gewinn zu erzielen (Werbefilm z.b.). Falls ja, sollte man sich ggf. auch die Rechte für den geplanten Verwendungszweck bezahlen lassen und irgendwie schriftlich fixieren.

Falls der Auftraggeber dann fragt, wie der Betrag zustande kam, kannst du das ganze halt auch wieder sinnvoll aufschlüsseln.



Also Zeit muss ich ca 5-6 Stunden inverstieren.. Selber habe ich nur die Benzinkosten von ca 17 Euro und der Datendräger zum übergeben des Videos vielleicht 3 Euro..
Aber ich weiss ja nicht wieviel man für eine Arbeitsstunde so rechnen kann, deshalb frage ich ja auch..???

Was würdest du denn so für ne Arbeitsstunde verlangen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hobbyfilmerin jbe« (4. September 2014, 14:52)


joey23

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15

Freitag, 5. September 2014, 08:03

Unterm Strich wirst du damit etwa einen kompletten Tag beschaeftigt sein, vielleicht auch 1,5 mit der Nachbearbeitung. Nun musst du dir ueberlegen, wie viel dir ein Arbeitstag wert ist, bzw welcher Finanzbedarf bei dir pro Arbeitstag anfaellt. Dann kannst du im zweiten Schritt ueberlegen, ob du denen aus irgendeinem Grund einen Rabatt einraeumen moechtest. Dazu addierst du dann wieder die Fahrtkosten.

Pro Arbeitstag koennstest du zB 250 Euro ansetzen. Dann waerst du in der Summe vielleicht bei 350 Euro mit Fahrt und Datentraeger.

Bedenke bei der Fahrt nicht nur den Sprit zu rechnen. Man rechnet normalerweise rund 30ct pro Kilometer. Ausserdem ist das natuerlich auch Arbeitszeit, die es zu bedenken gilt.

PS Sorrz f[r die fehlenden Umlaute, hab hier grad ne amerikanische Tastatur..

PPS Davon solche Sachen fuer Lau anzubieten kann ich nur abraten. Das spricht sich naemlich rum, und dann hast du ganz schnell zywar viele Interessenten, aber keiner will was bezahlen. Außerdem möchte zumindest ich, dass meine Kunden TROTZ des Preises meine Videos wollen. Und nicht WEGEN des Preises.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (5. September 2014, 09:45)


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Jackman

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16

Freitag, 5. September 2014, 09:28

Zitat

Was würdest du denn so für ne Arbeitsstunde verlangen?

Hier wurde die Frage auch schon mal gestellt und es waren ein paar hilfreiche Antworten dabei.

Ich würde es auch für gut heißen, wenn man mal ein paar Referenzen sehen könnte. Die Frage nach dem was man verlangen kann wurde ja schon öfters gestellt (nicht nur hier im AFF).
Sollte ein professionelles Ergebnis erzielt werden, kann man dementsprechend auch einen angemessenen Preis verlangen. Sollte jedoch das Ergebnis amateurhaft sein, dann würde ich persönlich nur eine Aufwandsentschädigung (Spritgeld/Verpflegung etc.) als angemessen ansehen.

Ich selbst habe kommende Woche meinen ersten offiziellen Auftrag und verlange in dem Fall nichts weiter ausser Spesen. Aus dem Grund weil meine bisherigen Referenzen zu unprofessionell sind, ich nichts anderes vorzuweisen habe, meine Erfahrung zu gering ist und mein technisches Hintergrundwissen auch noch große Lücken aufweist.
Ich bin mir sicher, dass das Ergebnis des kommenden Videos eindeutig besser sein wird und vielleicht auch einen professionellen Anstrich bekommt.
Aber selbst wenn ich im Vorfeld wüsste, dass das Video recht hochwertig wird, würde ich nicht das verlangen was ein professioneller Kameramann bekommt. Weil meine Erfahrung und der Wissensstand einfach noch zu wünschen übrig lässt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jackman« (5. September 2014, 11:05)


Hobbyfilmerin jbe

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17

Freitag, 5. September 2014, 12:11

Unterm Strich wirst du damit etwa einen kompletten Tag beschaeftigt sein, vielleicht auch 1,5 mit der Nachbearbeitung. Nun musst du dir ueberlegen, wie viel dir ein Arbeitstag wert ist, bzw welcher Finanzbedarf bei dir pro Arbeitstag anfaellt. Dann kannst du im zweiten Schritt ueberlegen, ob du denen aus irgendeinem Grund einen Rabatt einraeumen moechtest. Dazu addierst du dann wieder die Fahrtkosten.

Pro Arbeitstag koennstest du zB 250 Euro ansetzen. Dann waerst du in der Summe vielleicht bei 350 Euro mit Fahrt und Datentraeger.

Bedenke bei der Fahrt nicht nur den Sprit zu rechnen. Man rechnet normalerweise rund 30ct pro Kilometer. Ausserdem ist das natuerlich auch Arbeitszeit, die es zu bedenken gilt.

PS Sorrz f[r die fehlenden Umlaute, hab hier grad ne amerikanische Tastatur..

PPS Davon solche Sachen fuer Lau anzubieten kann ich nur abraten. Das spricht sich naemlich rum, und dann hast du ganz schnell zywar viele Interessenten, aber keiner will was bezahlen. Außerdem möchte zumindest ich, dass meine Kunden TROTZ des Preises meine Videos wollen. Und nicht WEGEN des Preises.



Die Fahrt sind 2 Stunden, Filmen & Aufbauzeit sind ca 5 Stunden, bearbeitung ca 2-3 Stunden.. sind ca 9-10 Stunden arbeit insgesamt.

rick

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18

Freitag, 5. September 2014, 12:53

Die 350,- Euro sind realistisch. Überlege nochmal ob Du wirklich mit 2-3 Stunden Schnitt & Bearbeitung hinkommst. Berücksichtige auch, das der Auftraggeber evtl. Nachbesserungswünsche haben kann.
Ob Du die Fahrzeit mit den gleichen Stundensätzen (ca. 30,- Euro) wie Kamera & Schnitt berechnen solltest weiß ich nicht. Du könntest da auch eine Pauschale mit Kilometergeld zwischen 90-100 Euro ansetzen.

joey23

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19

Freitag, 5. September 2014, 13:11

Du solltest auch regeln, wie es mit zusätzlichen Datenträgern aussieht, und was mit dem Rohmaterial passiert. Bekommen die das Material roh, archivierst du das komplett, was kostet eine weitere DVD, dürfen sie das zu Youtube laden...

Hobbyfilmerin jbe

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20

Freitag, 5. September 2014, 15:24

Die 350,- Euro sind realistisch. Überlege nochmal ob Du wirklich mit 2-3 Stunden Schnitt & Bearbeitung hinkommst. Berücksichtige auch, das der Auftraggeber evtl. Nachbesserungswünsche haben kann.
Ob Du die Fahrzeit mit den gleichen Stundensätzen (ca. 30,- Euro) wie Kamera & Schnitt berechnen solltest weiß ich nicht. Du könntest da auch eine Pauschale mit Kilometergeld zwischen 90-100 Euro ansetzen.


Also 350 erscheint mir doch etwas viel. Ich dachte so an 250. Ja, ich habe bereits für längere Videos nicht mehr als 2-3 Stunden gebraucht. Vorallem muss in diesem Video dann ja nicht allzu viel und aufwendiges gemacht werden. Nachverbesserungen wird es nicht geben, da sie sehr locker damit umgehen und sie mir alles überlassen. Sie sagen selbst dass sie weniger das Auge für so etwas haben und dass ich das schon gut machen werde. Meine bisherigen Videos haben ihnen jedenfalls auch gefallen. Zudem wenn ich mir das Video vom vorherigen Jahr dieses Fests anschaue, denke ich, wird mein Video da schon etwas besser..wird mein Video da schon etwas besser..



Du solltest auch regeln, wie es mit zusätzlichen Datenträgern aussieht, und was mit dem Rohmaterial passiert. Bekommen die das Material roh, archivierst du das komplett, was kostet eine weitere DVD, dürfen sie das zu Youtube laden...


Also das Rohmaterial bleibt bei mir. Was damit passiert ist ihnen egal.
Eine DVD für den Film drauf habe ich schon(hat ca 1.5 gekostet). Sie wollen es dann auf Facebook und auf ihrer Website hochladen. Ich darf und werde es dann auch auf meinem Youtube Kanal und auf meiner Website hochladen, das haben sie mir schriftlich bestägigt. Also eigentlich habe ich das komplette Gespräch bisher schriftlich.

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