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Monsterjäger

unregistriert

1

Samstag, 26. Juli 2014, 14:54

Lizenzen und Verträge

Hallo Leute

Wieder einmal benötige ich eure Hilfe. Am besten fange ich gleich mal an, euch mit Fragen zu löchern.

Gilt es etwas zu beachten, wenn man in einem Film bestimmte Produkte zeigt. Zum Beispiel das Rauchen einer bestimmten Zigarettenmarke, oder das trinken von Cola. Müssen die Marken irgendwo erwähnt werden, oder ist das kein Problem. Ab wann gilt sowas als Schleichwerbung? Wie muss Schleichwerbung deklariert werden?

Wenn man in einem Laden drehen will, ist es dann klug, den Ladenbesitzer einen Vertrag unterzeichnen zu lassen, in dem er bestätigt, das er die Dreharbeiten genehmigt? Theoretisch könnte er ja ohne Vertrag später ankommen, und irgendetwas erzählen, von wegen wir schulden im noch Geld, ect? Das selbe bei Statisten?

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, das wir beabsichtigen, falls der Film gut herausgekommen ist, ihn auf DVD zu veröffentlichen. Gelten da andere Regelungen bei oben genannten Punkten, als wenn es ein kleiner Privatfilm bleibt, der höchstens auf Youtube veröffentlicht wird?

Das wars dann fürs erste mal ;)

Vielen Dank und einen schönen Samstag Nachmittag

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (26. Juli 2014, 18:29)


Rockstar2

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Samstag, 26. Juli 2014, 21:13

Moin,

also zum Thema Product Placement solltest du dir mal den Wikipedia-Beitrag durchlesen. Interessant sind da für dich im Grunde der erste Absatz bis zur Inhaltsangabe und der Teil zur Rechtlichen Situation. Da werden alle deine Fragen beantwortet. (Angaben ohne Gewähr)

Drehgenehmigungen bzw. Verträge sind immer vom Vorteil. Auf diesem Blatt Papier kann man sehr viel festlegen und darauf kann sich dann der jeweilige Vertragspartner beziehen. (Z.B. Wird versichert dass bei Schaden die Crew aufkommt und sich verpflichtet fühlt, sich nicht wie der letzte Mob in dem Laden aufzuführen.) Weiterhin kann in diesem Vertrag festgelegt werden ob und in welcher Form der Ladenbesitzer für die Bereitstellung des Drehorts entlohnt wird. usw. ;-)
Vorlagen für Drehgenehmigungen findest du bei Google zu Hauf.

Zwischen Privatfilm und DVD veröffentlichen kann schon mal das Urheberrecht an die Tür klopfen. Wenn es ein Privatfilm bleibt, könnt ihr euch meiner Meinung nach austoben und z.B.: Gema-Musik und Szenen aus anderen Filmen in eurem Film benutzen.
Sobald ihr aber an eine DVD-Veröffentlichung mit Vertrieb denkt, solltet ihr euch in klaren sein, dass alle Urheber von fremden Werken (Musik, Bilder, Film) die ihr in eurem Film benutzt habt, Geld für die Verwendung sehen wollen. (Lizenzen).

Liebe Grüße
Rockstar2

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Sonntag, 27. Juli 2014, 08:12


kleiner Privatfilm bleibt, der höchstens auf Youtube veröffentlicht wird?

Und da ist ein riesiger Unterschied: zu Privatfilm ist alles gesagt, da kannst du machen was du willst. Aber sobald er auf Youtube "veröffentlicht" (steckt schon im Wort!) wird, ist er nicht mehr privat und du musst (besonders Musik-)Rechte klären. Eine Sperrung des Videos ist bei Verstoß ja die geringste Strafe, aber da kann es eben jeder sehen und vielleicht hat ein Rechteinhaber etwas dagegen...
Wenn du versuchst, Musik für YouTube zu lizensieren, wird es in den allermeisten Fällenunbezahlbar teuer (viele von uns Amateurfilmern würden ja musik auch gerne bezahlen, allerdings ist das bei den heutigen Preisen, die sich auch nach Views richten, fast unmöglich).