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stimp

Bowler Hat

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1

Samstag, 1. Februar 2014, 13:33

Suche Hilfe/Ideen für Kunst Kurzfilm (Morphing)

Hallo,

vielleicht habt ihr ein paar Ideen und Hilfestellungen für mein erstes Kunst-Kurzfilm Projekt das ursprünglich mal als eine Art Musikvideo geplant war.

Der Farbverlauf geht kontinuierlich von Schwarz/Weiß über in Farbe. Vielleicht auch erst in den ersten zwei dritteln nur ganz leicht macht und mit dem letzten drittel kommt dann die Farbe stärker rein nimmt, damit das Ziel der Reise klarer fokussiert wird.

Die Musik beginnt Industriell mit Geräuschmusik und wandelt sich ähnlich dem Farbverlauf in harmonische Musik.

- - - - - - - - - - - -

Ein Mann sitzt in einer Lagerhalle, meditierend auf dem Boden. Er steht auf und verlässt das Bild.

Geht los, von innerer Unruhe angetrieben. Geht und geht, sieht erstmal Industrie oder irgendwas nüchternes an Umgebung.

Während er geht, wiederholen sich manche Sequenen mit ganz leichter Abänderung (erstmal nur minimalst und eher nicht so wirklich bemerkbar).

Gleiche Sequenz mit Abwandlungen werden zunehmend stärker, manche wiederholen sich einfach. Irgenwas stimmt nicht.
(schauen was man da noch an Storyvorantreibenden Elementen unterbringen kann). *1

Er geht, durchgeht nüchterne Indurstrie und öde Natur. Die Umgebung wird immer freundlicher, grüner und der Farbverlauf nimmt zu.
Am Ende kommt er in einem kleinen Park mit sehr vielen blühenden Kirschbäumen an.

Legt sich ins Gras, hat sein Ziel, seine Ruhe gefunden.

Wacht auf (oder öffnet die Augen) und liegt in der Lagerhalle auf dem Boden.

Alles ein Traum?

*1
Er geht durch eine sehr lange, schmale Baum Alle, schaut zu Seite, sieht eine Mutter mit ihrer Tochter langgehen (Mutter geht vorwärts / Tochter geht rückwärts, kleidung vorwärts --> oder umgekehrt bei der Tochter)

- - - - - - - - - - -

Was mir konkret fehlt, wäre ein wenig Hilfe beim Ausarbeiten des Charakters.
Was kann zu seiner Situation geführt haben, was bewegt ihn die Situation zu ändern und wie man das in dem Film umsetzt.



Was steht dem Projekt zur Verfügung:

- Canon XL 1s
- Dreibein Stativ
- Mac mit iMovie (beim Schnitt bekomm ich zu Not auf anderer Seite Hilfe)
- Mehrere Protagonisten (30 jahre + )
- 3 Helfer


Da mir sowohl umfangreiches Equipment als auch die Erfahrung im Umgang damit fehlen, wird die Umsetzung wohl erstmal auf ein Minimum reduziert sein.
Beim Schnitt bekomm ich Hilfe, beim Rest bin ich, nach jetzigem Stand, eher auf mich selbst gestellt.
Deshalb versuch ich so gut es geht die Planung im Vorfeld bestmöglich vorzubereiten.

Für Hilfestellungen jeglicher Art wäre ich absolut dankbar. Auch Dinge die euch vielleicht Banal erscheinen mögen, könnten mich mit dem Projekt weiterbringen...


Gruß Mario
Motto des Tages:
Wir sind der Brokkoli in der Currysoße der Vernunft...

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »stimp« (1. März 2014, 11:24) aus folgendem Grund: Der Übersicht wegen, die vorgestellte Story überarbeitet...


Jannis74

unregistriert

2

Samstag, 1. Februar 2014, 14:34

Motivationen gäb es tausende, weswegen er losgeht. Die Frage ist für Außenstehende schwierig zu beantworten. Zumindest für mich, ich kenne Dich nicht und es soll ja Dein Film sein. Soll es skurril, witzig, dramatisch sein? Tiefsinnig und mehrdimensional? Oder ganz profan? Wie qualitativ hochwertig werden die Aufnahmen sein? Beleuchtung, Farbkorrektur? Die Bandbreite der hier vorgestellten Filme ist immens. Die reichen von Hollywoodstyle bis zu VHS-Wackelkamera. Also ich finde es wie gesagt schwierig dir einen super Tipp zu geben, obwohl ich natürlich schon Ideen hätte.

stimp

Bowler Hat

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3

Samstag, 1. Februar 2014, 22:18

schade das du dann am Ende wohl doch nichts zum Thema Beitragen konntest/wolltest...
Motto des Tages:
Wir sind der Brokkoli in der Currysoße der Vernunft...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »stimp« (4. Februar 2014, 10:39)


4

Montag, 17. Februar 2014, 13:26

Hallo,ich" der sich als Talent im Bereich Drehbuch/Geschichten bezeichnet hätte da schon eine Idee.

Jedoch müsste dieser Film dann aber auch zusätzlich zu deiner,auch mit meiner Namensgebeung bezeichnet werden.

Ohne finanziellen Interessen,nur mein Name mit rein und gut ist.

Meine Ideen sind mir halt etwas Wert.

Gruß

Ps: aber sende mir mal das Drehbuch zu ,was derzeit vor dier liegt.

stimp

Bowler Hat

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5

Samstag, 1. März 2014, 11:26

Ich hab das eigentliche Thema mal wieder ein wenig auf Vordermann gebracht und alles Aktualisiert.

Vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere der mir ein wenig unter die Arme greifen mag.

Ein paar >Gedankenanstöße, scheinen sie noch so banal, können das ganze schon ordentlich voran treiben...
Motto des Tages:
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6

Freitag, 7. März 2014, 18:49

Hallo, ich verstehe dein Drehbuch immer noch nicht.

Besser gesagt verstehe ich deine Vorgehensweise nicht, Du denkst Dir eine Handlung aus,weißt aber nicht warum so im Film gehandelt wird?.
Ich verstehe das nicht.

Eigentlich fängt man doch von vorne an,eine Geschichte ausdenken und dann die passenden Handlungen da zu.

Oder habe ich hier etwas völlig falsch verstanden.

7River

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7

Freitag, 7. März 2014, 19:07

Wenn die Bilder richtig rüber kämen, könnte ich mir ihn als Kunst-Kurzfilm gut vorstellen. Vielleicht in Richtung Endzeitfilm oder Umweltzerstörung oder Verlust von Lebensraum. Der Anfang mit den Industrieruinen und die Tristesse und später der Park mit den blühenden Kirschbäumen haben was...
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

stimp

Bowler Hat

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8

Freitag, 7. März 2014, 23:14

ich war die Tage schon mal unterwegs, ein wenig Locations inspizieren.
Anfangen soll das ganze ja mit der Lagerhalle. Bei uns in der Nähe ist bei einem Kaff-Bahnhof ist ein leicht Verfallenes Industriegebäude.
Das sollte auf jeden Fall für ein paar Außenaufnahmen taugen.
Motto des Tages:
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9

Freitag, 7. März 2014, 23:31

Ich hatte Dir ja schon das Thema Gastarbeiter vorgeschlagen.

stimp

Bowler Hat

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Samstag, 8. März 2014, 00:07

Gastarbeiter passt nicht zu dem was ich mir vorgestellt hab für den Film.
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soapbubble

unregistriert

11

Samstag, 8. März 2014, 08:20

Soweit ich das verstanden habe ist dein Protagonist in der Industriewelt
gefangen. Der erste Schritt ist die Realisation dieser Situation und
dann der Versuch sich zu befreien. Du hast bereits deine Aussage
gefunden. Dein Protagonist ist ein Sinnbild für die Gesellschaft, die zwischen Beton und leblosen Maschinen gefangen ist.

Vielleicht könntest du in eine surreale Richtung gehen indem du deinen Protagonisten selbst zu einer leblosen Maschine machst, die z.B. am Fließband die immer gleiche Arbeit verrichtet. Es könnte auch ein Handwerker etc. sein, der immer den/die gleichen Arbeitsschritt/e wiederholt.

Gefangene Charaktere sind spannend. Was hält sie gefangen? Was sind die Barrieren, die sie überwinden müssen? Müssen sie gegen den Strom schwimmen um sich zu befreien? Was macht deinen Charakter aus? Was ist sein Beruf/seine Aufgabe?

Warum diese maschinellen Abläufe unterbrochen werden, kann verschiedene Gründe haben.
Bricht dein Protagonist unter der Anstrengung zusammen?
Oder entdeckt er etwas, das zum ersten Mal seine Sehnsucht anrührt - ein Gänseblümchen, das sich seinen Weg durch den Asphalt gebahnt hat? Ein Fremdkörper in einer künstlichen Welt, genau wie er.
Unterbricht etwas seinen gewohnten Ablauf und wirft ihn aus der Bahn? Fehlt z.B. eines seiner Werkzeuge? Geht zum ersten Mal beim Zusammenschrauben etwas schief?

Stelle dir die klassischen W-Fragen: Wer? Was? Warum? Wo? Wann?
Technische Details sind erstmal zweitrangig. Konzentriere dich auf deine Geschichte und entscheide dann, was es benötigt um sie zu erzählen.
Schließlich ist deine Idee der Kern der ganzen Sache.

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