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z3r0_88

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1

Dienstag, 3. September 2013, 10:50

Erster Kurzfilm, aber die Idee fehlt.

Hi,

Ich möchte nach mehreren Hochzeitsvideos und Dokumentarfilmen nun auch meinen ersten Kurzfilm produzieren.
Hauptsächlich möchte ich diesen Kurzfilm nutzen um Techniken zu testen und zu üben.
Nur stehe ich vor einem Kreativproblem.
Mir fehlt eine Grundidee was ich verwirklichen kann. Es sollte mit möglichst wenig Akteuren auskommen und auch nicht unbedingt Drehorte mit Genehmigung beinhalten.
Das Schreiben eines Drehbuches sollte an sich ja nicht das Problem sein, wenn nicht gerade die wichtige Grundidee, das Thema fehlen würde.

Ich wäre sehr Dankbar über Ideen und Vorschläge für einen Kurzfilmanfänger.

joey23

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2

Dienstag, 3. September 2013, 11:11

Zeitung aufschlagen und eine Geschichte aussuchen. Du wirst sie verändern müssen, aber Inspiration gibts da genug. Und wenn es was über den Örtlichen Dackelverein ist, aus dem man eine Geschichte basteln kann.

pascal

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3

Mittwoch, 4. September 2013, 00:21

Also ich bin sicher kein Profi aber ich streu mal dennoch ein paar Ideen aus:

Überleg dir erstmal ein Genre was du spannend fändest, z.B. Krimi, Komödie, Drama, Satire, Sci-fi...
Dann überlege ob du das an eine Thematik anbinden willst, z.B. Politik, Mord, Eifersucht...
Dann was du beim Zuschauer alles bewegen willst, z.B. Spannung, Interesse, Kenntnis, Lachmuskeln

Wenn du dein Ziel vor Augen hast wird es vielleicht einfacher für dich eine Geschichte drumherum zu bauen. Dabei lässt du von deiner Lebenserfahrung und Medien inspirieren. Dass sowas auch minimalistisch toll geht siehst du in diesem Beispiel:


MrMadisson

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4

Mittwoch, 4. September 2013, 07:35

Liest du? Wenn ja, dann nimm einfach dein Lieblingsbuch zur Hand, such dir eine action reiche / romantische / lustige / traurige Szene raus, änder diese ein bisschen ab und zack hast du deine Kurzfilm-Idee

z3r0_88

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5

Mittwoch, 4. September 2013, 07:36

Super,

Danke schon mal für die Tipps, damit lässt sich sicher schon irgendwas auf die Beine stellen.
Über weitere Ideen bin ich aber nicht abgeneigt :D

pascal

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6

Mittwoch, 4. September 2013, 09:25

Ahja und ich vergaß: lass deine Fantasie spielen

filminator

unregistriert

7

Mittwoch, 4. September 2013, 12:19

Youtube Videos ansehen, was das Zeug hält !!!

Beaverlicious

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8

Mittwoch, 4. September 2013, 12:51

Vielleicht kennst du die Southpark Folge mit den Seekühen, die nur Bälle mit Schlagworten in einem Becken hin-und herschieben und daraus Witze für Family Guy machen. ;-) Ein bisschen übertrieben, aber kein schlechter Gedanke.

Such dir doch einfach wahllos einige Begriffe aus einem Buch oder einer Zeitung und Versuch daraus eine Geschichte zu machen. Könnte mir Vorstellen, dass da durchaus was kreatives, brauchbares bei rumkommt, auf dem mann durchaus aufbauen kann.

pascal

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9

Mittwoch, 4. September 2013, 22:26

auf dem mann durchaus aufbauen kann.

Frau natürlich auch. ;)

UhlFilms

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10

Montag, 9. September 2013, 15:24

Es ist sicher sehr hilfreich, sich zuerst mal den Protagonisten genau auszudenken. Irgendeine Form von Protagonist hat jeder Film: das kann ein Mensch, ein Tier, ein Gegenstand,... sein, das ist völlig egal. Überleg dir, was dein Protagonist ist, wer er ist (also seine Persönlichkeit), seine komplette Hintergrundgeschichte (seine Vergangenheit), seine Vorlieben, seine Ängste, sein soziales Umfeld, sein Beruf, sein Liebesleben, einfach alles. Das muss dann auch nicht im Film selbst vorkommen, vielleicht spielt zum Beispiel die Vergangenheit des Protagonisten in deinem Film überhaupt keine Rolle, aber ausdenken sollte man sich sich auf jeden Fall trotzdem alles, nicht zuletzt, weil die Personen viel echter gespielt werden können, wenn der Schauspieler seine Rolle richtig kennt, und nicht nur das sagt, was im Drehbuch steht.

Dann überlege dir, was der Antagonist sein könnte. Wieder muss das kein Mensch sein, sondern kann ein Ereignis oder sonstwas sein, alles ist möglich! Also einfach das, was das schlimmste wäre, was ihm gerade passieren könnte bzw etwas komplett unerwartetes, was das Leben des Protagonisten in irgendeiner Weise verändern wird. und genau das passiert dann in deinem Film.
(Falls der Antagonist ein Mensch ist, ist es sicher nicht schlecht, sich auch hier alles auszudenken, was diese Person ausmacht. Das sollte man sowieso bei allen Rollen in einem Film machen.)

Du musst dich dann selbstverständlich nicht daran halten, was du dir zuerst überlegt hast, wenn du zum Beispiel zuerst an einen schizophrenen Hasen denkst, der von seinen ehemaligen Besitzern in einem Wald ausgesetzt wird und auf einmal von Wölfen umzingelt wird, kann daraus immernoch die Geschichte von einem depressiven Manager werden, der Angst hat, seinen Job zu verlieren, weil er sich mit der Frau von seinem Chef trifft (ok, das ist jetzt ein übertriebenes Beispiel... :D ), also kann man alles später noch so verändern, wie man es gerade für den Verlauf von seiner Geschichte braucht, es ist nur ein Anfang um einen Ansatz für eine Geschichte zu finden.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, Lg UhlFilms

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