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Till

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 12:47

Action Szene mit mehr Action Feeling

Hallo Leute :)

ich bin am Filmen einer Action Szene und bekomme dieses "Action Feeling" nicht hin. :|
Ich habe schnelle Schnitte, passende Musik und sogar mit Kamerawackeln gearbeitet!
Habt ihr irgendwelche Tips oder Vorschläge?

Danke, Till

matthias98

Matthias

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:25

ist es eine kriegsszene ?

Till

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3

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:39

Nein es ist eine Verfolgungsszene durch den Wald.

HobbyfilmNF

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:41

Zeig uns doch die szene, dann können wir genauer sagen wo es da fehlt und was du besser machen kanst.

Movie Visions

Sandwichmaker

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:43

Schau dir Actionfilme an. Kopiere Actionszenen vom Schnittablauf, Einstellungsgrößen, ggf. Inhalt etc.

Fertig.

matthias98

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Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:53

Du brauchst schnelle musik, schlagzeug wäre gut - gute farbkorrektur ( dunkel, düster oder so ) - kamerawackeln - und vlt irgendwelche geräusche zB. das laute atmen der laufenden person - gute kamerarbeit ist auch wichtig...

Ich würde auch sagen, zeig uns die szene...

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Till

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7

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 14:05

Das eigentliche Video ist länger und in 16:9 und 720p aber das hier ging am schnellsten ;)

http://youtu.be/smFVCiGgK9s

rick

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8

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 14:22

kamerawackeln

Viele tolle Actionszenen kommen ohne Gewackel aus. Ich gebe zu, daß es im Wald schwieriger ist eine schnell bewegte aber stabile Kameraführung zu erzielen.

Möglicherweise fehlen Dir für die schnellen Zwischenszenen ja einfach nur die richtigen Schnittbilder. Detailaufnahmen (Hände,Augen,Füße,Waffen) dazu eine gute/glaubhafte Choreographie aus ungewöhnlichen Perspektiven (untersichtige Froschperspektive oder aus 3 Metern Höhe von einem Baum) gemischt mit klassischen Einstellungsgrößen. Ein weiteres häufig genutztes Element ist die (leichte) Beschleunigung des Filmmaterials. Idealerweise filmt man dann mit einer geringeren Framerate (18-22 Einzelbilder) und läßt diese dann mit 24/25 Bildern pro Sekunde ablaufen.

Wenn man das nötige Licht hat, kann man auch mit kürzerer Belichtungszeit (1/100 oder 1/200) filmen, was die Bewegungsauflösung erhöht und dem Material einen "hecktischeren" Look verleiht. Man kann auch den einen oder anderen Reißschwenk einsetzen, um innerhalb 1 Sekunde die Kamera um 50-90 Grad zu drehen. Ebenso kann man sich an einem "Reißzoom" versuchen, sofern die Kamera die Möglichkeit bietet den kompletten Brennweitenbereich innerhalb einer Sekunde zu durchlaufen.

Ein weiteres Mittel sind Be- und Entschleunigungen innerhalb einer Sequenz. Ein Karatesprung beginnt in Echtzeit wird dann verlangsamt, bis hin zu einem Standbild welches für 1-2 Sekunde stehen bleibt und im Anschluß landet der Karatekämpfer wieder in Echtzeit auf dem Boden (das Ganze aus drei unterschiedlichen Perspektiven). Dazu das richtige Timimg der Musik, inklusive Herzschlag Geräusch während der Pause beim Standbild und erneutem Einsetzen von schneller Musik nach der Landung.

Zitat

Das eigentliche Video ist länger und in 16:9 und 720p aber das hier ging am schnellsten

Achte darauf das der Darsteller immer in die gleiche Richtung läuft. Mehr Detailaufnahmen.

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Till, m9898

matthias98

Matthias

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9

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 14:23

Also ich finde vom " Actionfeeling " alleine ist es gar nicht schlecht, an der Kameraführung müsste man noch arbeiten, wie @rick schon gesagt hat ;)

Movie Visions

Sandwichmaker

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10

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 15:13

Größtes Problem bei deinem Video: Permanente Achsensprünge. Du wechselst ständig die Handlungsachse, daher sieht es so aus, als würde die Person kreuz und quer, hin und her laufen. Das macht alles ziemlich lächerlich und unkoordiniert, es suggeriert zudem auch keine Verfolgung.
Außerdem: Was brauchen wir alles bei ner Verfolgungsjagd? Den Verfolgten uuuund den Verfolger. Letzterer hat scheinbar völlig gefehlt.

Ich sags noch mal: Such dir nen Spielfilm raus, in dem es ne Verfolgungsjagd im Wald gibt (gibts zuhauf, meistens irgendwelche Horrorstreifen), analysiere diese spezielle Szene und erlaube dir die Dreistigkeit, das Schnittkonzept mit allem drum und dran zu kopieren. Evtl. nimmst dir mehrere Filme zur Hand und kombinierst dann diverse Elemente miteinander. Dann schaust du, was die Gegebenheiten so hergeben (wobei Wald eigentlich immer Wald ist...) und dann drehst du so, wie du es vorher herausgearbeitet hast. Ganz wichtig vor allem bei Actionszenen: Storyboards. Drauf los filmen ist da sehr schwierig, vor allem wenn du dir nicht sicher bist, wo du die Handlungsachse schneidest. Dementsprechend ist die Planung im voraus das A und O.

Greetz,

Movie Visions

Infancinema

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Dienstag, 15. Januar 2013, 11:48

close ups aufs gesicht. mann muss sehr nach am schauspieler sein damit man seinen stress nachempfinden kann. und mehr sounds. lauf schritte und so. und eine steigerung wäre gut.

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12

Mittwoch, 16. Januar 2013, 17:07

aus meiner Sicht ist das größte Problem, dass Einstellung für Einstellung das gleiche gemacht wird. Die Kamera sollte nicht nur schwenken sondern mitlaufen. Im Wald bieten sich Bäume für einen schönen Paralaxe Effekt an.

https://vimeo.com/51130299

Er könnte Hindernisse überwinden, hinfallen, nach hinten schauen usw.

Es gibt hier viele Möglichkeiten, je nach Stil. Es bringt nichts aus Prinzip schnell zu schneiden. Wir Menschen brauchen immer Informationen. In jeder Einstellung und in jeder Sekunde muss etwas unser Blick und unsere Aufmerksamkeit fangen. Wenn du rein aus Zeitfüllzwecken immer die ein und selbe Sache in verschiedenen Blickwinkeln bringst, kannst du auch schwer zur Handlung und dem Sinn des ganzen schneiden.

Mein Tipp : schreibe eine Weglauf Szene auf eine Seite. Achte dabei drauf, dass keine Zeile eine Wiederholung einer Zeile davor ist. Es können die plumpsten Handlungen sein. Du musst da nicht den Sinn des Lebens drin erklären. Nur muss dein Darsteller etwas TUN das wir verfolgen können. Ansonsten ist eine Wegrennszene mit einer einzigen Einstellung gelöst und wir brauchen keine weiteren mehr. Er muss auch nicht die ganze Zeit in Bewegung sein. Wenn er anhalten muss weil er an einem Hindernis angekommen ist, dessen Überwindungsversuch einer Selbstmord Aktion gleich kommt, kann er stehen bleiben. Die Kamera muss weder Wackeln, noch fahren. Über die Musik kann man sich streiten. Je nach Szene. Wichtig ist, dass deine Einstellungen die Situation richtig und ohne Wiederholungen vermitteln.



In jeder Einstellung sieht man etwas anderes. Zwar wird die ganze Zeit gerannt aber man sieht wie sich die Feinde verteilen, wie sie näher ran kommen, wie sich der Held für verschiedene Wege entscheidet, wie er seine Pfeile ablegt usw.

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m9898

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13

Samstag, 11. Mai 2013, 21:43

Ich würde sagen, das Hautproblem liegt (neben der Laufrichtung und dem fehlenden Verfolger) an der Distanz zwischen Kamera und Darsteller. Je dichter die Kamera im Geschehen ist, um so enger oder eben spannender wird die Szene

m9898

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14

Samstag, 11. Mai 2013, 22:59

Ich würde sagen, das Hautproblem liegt (neben der Laufrichtung und dem fehlenden Verfolger) an der Distanz zwischen Kamera und Darsteller. Je dichter die Kamera im Geschehen ist, um so enger oder eben spannender wird die Szene

Der Thread ist über ein halbes Jahr alt, und ich denke, dass der TO schon alle benötigten Antworten bekommen hat ;)

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