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babbelguns

unregistriert

1

Sonntag, 24. Juni 2012, 19:28

Drehbuch schreiben

Hey Leute,

ich wollte schon seit Jahren einen Film drehen, Ideen waren immer da.
Jetzt ist die Zeit gekommen das Ganze mal anzugehen, erst wollte ich meine erste Filmidee verwirklichen.
Dort ging es um eine Person die nur gemobt wird, bis sie i-wann ausrastet und mordet.
Allerdings, bin ich im moment starker (Special Effekte Fan) in hinsicht zu , magischen Kräften. Computer Effekten.

Also musste erstmal eine neue film Idee her, hab mich ein wenig an Chronicle gehalten, allerdings gehts da eher um unsichtbare Kräfte.


Hier mal die Idee:

Sebastian und Lukas waren zwei beste Freunde die nie aufregende Dinge tun.
Sie gehen gern in den Wald und Unterhalten sich über die Natur und würden
gerne mal ohne Ausrüstung 2 Wochen im Wald leben. Echte Naturburschen eben.
Eines Tages bei einem rutine Waldlauf, fanden sie einen Stein der seltsam Schimmerte.

Keiner traute sich den Stein anzufassen, also haben sie sich drauf
geeinigt ihn beide gleichzeitig zu berührern um festzustellen was
passiert.
Doch es passierte nichts, er hörte einfach auf zu
leuchten, die Jungs regten sich auf da sie kein Foto gemacht haben.
Sebastian nam den Stein an sich und beide gingen nach Hause. In der
Nacht plagten sie Alpträume und sie waren getränkt in Schweiss.
Als
sie dann am Morgen aufwachten fühlten sie sich Komisch und ihnen
dämmerte das es was mit dem Stein zu tun haben muss. Sie trafen sich um
auszutauschen was bei ihnen so vorgeht. Als Lukas zur besagten Stelle
ging bei der sich die Jungs treffen wollten, spührte er ein kribbeln im
Finger, als er sein Finger anschaut enstand ein Blitz, erschrocken
rannte er zu dem Treffpunkt und erzählte es Sebastian. Langsam dämmerte
ihnen das der Stein Kräfte hatte die er an sie weitergegeben hat.

Sie probierten es aus und tatsächlich sie haben magische Kräfte
bekommen, nun beginnt die spannende Geschichte zweier Freunde die ihre
Kräfte nutzen um andere Menschen zu verarschen und zu ärgern ….


Ist jetzt nur mal so die Idee zu dem Ganzen.

Dachte mir , das man das Ende so gestalten könnte das es so ähnlich ist wie bei dem Film Chronicle, das einer der beiden ausrastet und sich mit der massiven Energie selbst tötet.


Nun die Frage, wie ich das Ganze angehen soll, wie schreibt man denn am besten aus der ich nenns mal Inhaltsangabe ein Drehbuch ???
Schreibe ich da wirklich Szene für Szene ??
Schreibt da alleine drann ?? Ich meine, einer hat mehr Humor, der andere schreibt Tiefsinnig und so weiter. Setzt man sich dann nicht zu zweit hin ???


Ich möchte viel Zeit in den Film stecken, die ich zur Zeit auch habe.

Grüße

maximus63

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2

Sonntag, 24. Juni 2012, 19:45

Wie lang soll denn dein Film werden?

7River

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3

Sonntag, 24. Juni 2012, 19:47

Na ja, als erstes solltest Du Dir im Klaren sein,
wie Deine Film-Story im Großen und Ganzen aussehen soll, sprich vom Anfang bis zum
Ende. Eine Synopsis ist da ganz hilfreich. Ja, ein Drehbuch wird Szene für Szene geschrieben, mit Szenenbeschreibungen
und Charakteren und deren Dialogen.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

maximus63

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4

Sonntag, 24. Juni 2012, 19:50

Desweiteren solltest du dir überlegen, soll es eine Komödie werden, oder ein Ernsthafter Film? Wenn Ernsthaft, musst du aufpassen, dass er nicht lächerlich rüberkommt.

babbelguns

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5

Sonntag, 24. Juni 2012, 20:03

Es soll eine ernsthafte/Kmödie werden mit tragischem Ende, in der man sich mit einem der beiden Schauspieler identifizieren soll.
Der Zuschauer soll sich freuen, wenn sich der Schauspieler freut und weinen wenn der Schauspieler weint.
Gags sind nur dafür da, das man sich leichter an die Charakter gewöhnt.
Länge soll denke ich rund 90 min. sein.


Edit: Das Ganze soll auch keine RTL Show werden, bei denen man die Schauspieler an die Wand klatschen möchte. Nein, ich möchte es lustig gestalten. Die Schauspieler sollen sich wohl fühlen, liebe mit reinrbingen und nicht die Wortlaute lesen die das Drehbuch vorgibt, so wirkt es authentischer.. Ich hasse es wenn ich bemerke das der Schauspieler die Komma und Punkte sozusagen mitliest... Diesen Effekt kennt sicherlich von RTL Shows ^^.. Da möchte ich am liebsten an die Decke springen und ich bin mir sicher, jeder der auch keine Erfhrung mit Schauspiel hat bekommt es hin, etwas authentisch hinzubekommen. Wie oft regen sich die Menschen künstlich auf oder belügen sich ohne mit zu haspeln oder zu schwächeln. Dieses feeling muss nur befreit werden, Leute schaut nicht in die Kamera lasst die Kraft raus... ouh man, ihr glaubt nicht wie begeistert ich von Filmen bin und ich starte und ziehe das mit liebe und gefühl durch ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »babbelguns« (24. Juni 2012, 20:11)


rick

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6

Sonntag, 24. Juni 2012, 20:12

Wenn es keinen logischen Grund gibt (z.B. Rückblenden), solltest Du Deine Inhaltsangabe und Dein Drehbuch, in der Gegenwart/Präsens und nicht in der Vergangenheit schreiben.
Durch Gags gewöhnt man sich nicht an einen Charackter, aber der Zuschauer kann ihn dadurch sympathischer (oder das Gegenteil) finden. Also sind die Gags ein gutes Mittel damit man sich mit dem Schauspieler identifiziert - was sicherlich ganz stark von der Qualität der Gags und dem eigentlichen Humor abhängt.

90 Minuten Spielzeit ist sehr sehr sehr viel. Wenn es Dein Erstlingswerk ist, empfehle eine maximal Länge von 20-35 Minuten. Gerade im Amateurbereich ist es sehr schwer das Interesse der Zuschauer über eine komplette Spielfilmlänge aufrecht zu erhalten. Ganz abgesehen davon das 90 oder mehr Seiten gutes Drehbuch Schreiben, eine unglaubliche Herrausforderung darstellt, besonders wenn man damit keine Erfahrung hat.

maximus63

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7

Sonntag, 24. Juni 2012, 20:16

Eine ernsthafte Komödie, also, schwarzer Humor? Bisschen schwierig für ein erstes Drehbuch. Wenn sich der Zuschauer indentifizieren soll, leg ihnen alltägliche Probleme in den Schoß. Lass einen der beiden Sterben, nicht beide, ist zu Ernst.
Der Stein des Anstoßes ist der Stein, der alles ins Rollen bringt? Der Überlebende wirft den Stein ins Wasser. Danach drehen alle Fische durch. Einer der beiden ist ein Unbeholfener Trottel, der bei Mädchen keine Chance hat. Der Stein ändert alles?
Hast du schon ein Drehbuch geschrieben?

babbelguns

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8

Sonntag, 24. Juni 2012, 20:21

Also sind die Gags ein gutes Mittel damit man sich mit dem Schauspieler identifiziert -

genau das meinte ich.

Ok.

1. Drehbuch in der Gegenwart schreiben :thumbsup:

Ich weiss 90 min. ist sehr lange, doch ich möchte nicht viel Energeie in kurze Werke stecken.
ICh sag ja nicht der Film steht in einem Monat ;P Das kann ruhig ein haufen Zeit rauben und
Szenen 100 x zu recorden gehört eben ab und an mal dazu ;O
Klar denke ich mir das man viel schreiben muss, doch wenn der Kopf voll mit Ideen ist und man diese
schön aufs Papier bekommt klappt das doch ^^.. Bei den Gags möchte ich mich an FUUU Comiks halten,
also realer Humor, was einem eben Tag ein und Tag aus passiert. Wenns einem passiert ärgert man sich, doch wenn es ein anderer sieht lacht man sich kaputt. Fuuu Comiks gibts unzählbare als Ideenpool ;P

maximus63

du triffst den nagel auf den kopf ;)
FUUU Humor, alttägliche witze ;P lustige momente.
ein trottel und einer der eben keiner ist, aber doch in wirklichkeit unbeholfen ;)


nein leider noch nicht, mach mich jetzt an die arbeit ;)
für ideen udn hilfen bin ich immer offen

-----------

PS: es sterben ja nicht beide, ich schrieb einer der beiden personen... so das der andere verzweifelt schreit , aber ohne ton ... das natürlich mit einem leisen piepen im hintergrund... da kriegt man gänsehaut !

Edit: ICh les mir gerade das Drehbuch zu (Fluch der Karibik) durch, um zu sehen wie denn ein Drehbuch gestaltet ist. Was mit auffällt man liest dort nicht herraus wo sich die Charakter befinden (Schiff,Haus,) bzw. man liest nicht wo sich die location befindet. Wie hällt man das denn in einem Drehbuch fest ?

Quelle: http://www.kluever-augsburg.de/maria/fdk…einleitung.html

Ah langsam kommt man der Sache doch näher:

Jack:(kommt auf seinem Schiff angesegelt, steht auf dem Mast, springt
runter und schaufelt mit einem Gefäß Wasser aus dem Boot, sieht
plötzlich drei erhängte Piraten an einem Galgen über dem Wasser, legt
seinen Hut aufs Herz,
liest die Botschaft ("Pirates ye be warned") und
grüßt sie, kommt dann am Hafen an und kann vom Mast bereits
auf dem Steg gehen, da sein "Schiff" tief gesunken ist)

-----------------------
Hier wird es beschrieben

-------------------------------------

Hier mal mein versuch:

Einleitung
Das aufstehen


Musik: Es läuft ein lied von einem befreundetem Musiker, in diesem Lied geht es um Freundschaft, Englisch sprachig. Die Musik läuft von Anfang an im Intro

Sebastian:(liegt still und leise im Bett, bewegt den Kopf leicht auf die andere Seite und träumt vor sich hin)

Musik: Die Musik klingt langsam aus

Wecker: (Der Wecker klingelt)

Sebastian: (er erschrickt und springt mit seinem oberkörper auf und verdreht die Augen)
Sebastian murmelt: " Wieso ist das aufstehen immer so mühselig,ey"
(im Anschluss lässt er sich direkt nach hinten Umfallen)
__________________________________

Lukas: (liegt im Bett wird nur kurz gezeigt und springt in nächster Sekunde mit dem Körper auf)
Lukas sagt: (Laut) Guten Morgen Welt und steigt mit guter Laune ausm Bett.

Lukas: (geht ins Bad putzt sich die Zähne und summt das Intro Lied)

Lukas: (zieht sich an geht die Treppe runter und verschwindet aus der Tür)
__________________________

Sebastian: ( verlässt sein haus, durch die Tür)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »babbelguns« (24. Juni 2012, 21:46)


9

Montag, 25. Juni 2012, 00:29

Hi!

Eine Grundregel, die ich mal gehört habe, ist folgende:

Erzähle niemals eine Geschichte durch Dialoge oder Monologe, sondern durch die Handlung der Personen.

Und genau deshalb kann alles, was du da gerade als Drehbuchbeginn geschrieben hast, auch ohne Monolog der Schauspieler funktionieren!

Eine Selbsterkenntnis wie die von Sebastian wirkt da nur hölzern und unnötig!
Lieber mit Mimik und Gestik arbeiten, das reicht vollkommen aus, um dem Zuschauer zu sagen, dass er keinen Bock hat, aufzustehen!

Grüße

babbelguns

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10

Montag, 25. Juni 2012, 13:35

Ok , Danke.

War ja nur als Probe gedacht, ich wollte nur wissen ob das so stimmt.
Man beschreibt also im Drehbuch die Szenen, in dem man genau das schreibt was in der Szene passieren soll. Was Schauspieler tun und sagen sollen, wo sie sich befinden.

Fluch der Karibik:

Elizabeth:geht zu dem Jungen weiter hinten im SchiffWill:wacht auf und packt Elizabeths HandElizabeth:(erschrickt) Ist doch gut. Mein Name ist Elizabeth
Swann.Will:W.. Will Turner. (wird wieder ohnmächtig)__________________________
Also genau so, na das wird ne spannende arbeit :)

rick

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11

Montag, 25. Juni 2012, 13:55

Elizabeth: (erschrickt)


vergleiche mit Deinem Text

Zitat

Sebastian: (er erschrickt und springt mit seinem oberkörper auf und verdreht die Augen)


Ein gutes Beispiel dafür, daß man die Emotion der Rolle beschreibt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen. Elisabeth erschrickt laut Drehbuch, aber die Art und Weise wie die Darstellerin von Elisabeth das Erschrecken spielt, ist nicht näher beschrieben. Dies läßt den Schauspielern den nötigen Raum um ihren Job zu machen, nämlich zu schauspielern. In Deinem Beispiel ist exakt festgelegt was Sebastian beim aufwachen tun soll. Augen verdrehen und Oberkörper aufrichten ist nur dann sinnvoll in der Beschreibung, wenn z.B. eine Kameraeinstellung genau diesen Bewegungsablauf erfordert z.B. (Nah - frontal auf Sebastian - Schwenk von Brust auf Augen). Natürlich hängt es davon ab, wie glaubhaft Deine Darsteller schauspielern können. Wenn sie ideenlose Laien sind, dann helfen explizite Anweisungen, können aber auch schaden. Z.B. kann ein Darsteller völlig albern aussehen wenn er die Augenbrauen (skeptisch) hochzieht, dann ist es viel besser den Schauspieler seine Interpretation von "Skepsis" darstellen zu lassen, weil er vermutlich auf das zurückgreift was er auch im realen Leben tut, wenn er skeptisch schaut. Es ist und bleibt eine Gradwanderung, dem Schauspieler ein paar Stützpfeiler zu geben, ohne ihn in ein zu enges Korsett zu zwängen.

joey23

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12

Montag, 25. Juni 2012, 13:59

Zitat

Musik: Es läuft ein lied von einem befreundetem Musiker, in diesem Lied geht es um Freundschaft, Englisch sprachig. Die Musik läuft von Anfang an im Intro

Sebastian:(liegt still und leise im Bett, bewegt den Kopf leicht auf die andere Seite und träumt vor sich hin)

Musik: Die Musik klingt langsam aus

Wecker: (Der Wecker klingelt)

Sebastian: (er erschrickt und springt mit seinem oberkörper auf und verdreht die Augen)
Sebastian murmelt: " Wieso ist das aufstehen immer so mühselig,ey"
(im Anschluss lässt er sich direkt nach hinten Umfallen)


So fangen 99% aller Erstlings-Drehbücher an.

Such dir eine kurze Geschichte. Maximal 5 Seiten. Und versuch das brauchbar auf Papier zu bringen. Damit bist du genug beschäftigt. An einem 90er wirst du grandios scheitern. Versprochen.

babbelguns

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13

Montag, 25. Juni 2012, 14:05

@rick

Vielen Dank =)

Da muss ich dir voll und ganz recht geben. Klingt einleuchtend ;)

@joey23

Ich versuchs an meiner Geschichte :P
Ich werde mir einfach noch ein paar Drehbücher durchlesen.
Denke jeder Drehbuch Autor verwendet verschiedene Arten zu schreiben,
diese werde ich mir einfach mal anschauen und mich davon inspirieren lassen ;P

Ich habe bewusst noch nicht angefangen das Drehbuch zu schreiben, da man ja sieht hier werde ich noch verbessert. Genau so soll es auch sein, ich möchte mir echt sicher sein den richtigen Weg zu gehen bevor ich starte. Vielleicht hast du doch recht und ich sollte mich erstmal an eine kurze Geschichte wagen. Und einfach mal das Feedback abwarten von euch :P

Hmmmm
Nur jeder wird es kennen, man will immer gleich durchstarten ;P

joey23

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14

Montag, 25. Juni 2012, 14:31

Nein, für das Schreiben von Drehbüchern gibt es zu 100% definierte Techniken, vor allem beim Layout. Wenn du dich da nicht dran hälst, bist du eh direkt raus.

Für den inhaltlichen Aufbau gibt es natürlich keine Grenzen, aber es gibt eine ganze Reihen von Systemen, an die sich auch die freisten Drehbücher halten. Das sollte man kennen, sonst fährt man das Ding mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit gegen den Baum, wenn man man einfach auf Seite 1 anfängt zu schreiben. Letztlich sind dann viele Wochen Arbeit für die Katz. Dann lieber einen 5-Seiter schreiben, Fehler erkennen und lernen. Und dann irgendwann an was langes wagen, wenn das kurze klappt.

Google: Syd Field

babbelguns

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15

Montag, 25. Juni 2012, 14:43

Syd Field :

Habe mich grad bissel bei Wikipedia schlau gemacht. Steht interessantes dabei, wobei ihn die Europäer immer kritisiert haben. Jedoch, machen die Angaben einen guten Sinn.

________
Bei dieser Aufteilung eines Drehbuchs beginnt ein Drehbuch in der ersten
halben Stunde mit Eingangsinformationen zu den Personen und der
Hintergrundgeschichte. Danach erreicht die Handlung des Films einen
„Plot Point“, der dem Protagonisten
des Films ein Ziel vorgibt, welches er erreichen muss. Die Hälfte des
Films versucht der Held des Films sein Ziel zu erreichen, den Field auch
die „Confrontation Periode“ nennt. Das letzte Viertel des Films dient
dem Finale des Films, der mit dem Abschluss des Films endet.

Quelle: Wikipedia
_________

Ich muss allerdings sagen das mir das schon klar war ^^.
Hoffe das ich noch was zum Schreibstil finden werde, da ich kein problem habe viel zu lesen und zu lernen. könnt ihr ruhig Seiten posten die mir weiterhelfen können =) Ich werde mich auch auf die Suche nach Informationen machen ...

Und ein großes Dankeschön, ich wurde hier in jeder Frage die ich gestellt habe unterstützt und das ohne *Angestresst zu werden oder ähnliche Sachen, wenn man etwas nicht wusste ect.*

Ihr glaubt es nicht, doch so was ist in Internet Foren eine seltenheit geworden ;)
Weiter so !

joey23

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16

Montag, 25. Juni 2012, 14:57

Zitat

Habe mich grad bissel bei Wikipedia schlau gemacht. Steht interessantes dabei, wobei ihn die Europäer immer kritisiert haben. Jedoch, machen die Angaben einen guten Sinn.


Ja, er ist eben Amerikaner, und entsprechend sind seine Beispiele auch typisch Amerikanisch. Hochwertiger, deutscher Film funktioniert oft freier, folgt aber trotzdem den gleichen Grundprinzipien. Die Kentniss dieser Systeme und Grundlagen ist aber auch für das freiere Schreiben absolut notwendig. Auch Filme wie Lola rennt oder Das Boot funktionieren letztlich nach dem von Field beschriebenen System.

Im Buch steht dann doch noch mal mehr als in deinem kurzen Absatz ;)

Ich erinnere mich gerade nicht mehr sicher, ob auch die stilistische Form bei ihm besprochen wurde. Im Zweifel solltest du dir Celtix mal anschauen, das hilft ungemein beim Einhalten der korrekten Form.

babbelguns

unregistriert

17

Montag, 25. Juni 2012, 15:21

Das Programm ist eine große Hilfe. Vielen Dank ;)

rick

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18

Montag, 25. Juni 2012, 16:02

Schau Dir mal in Celtx die Vorlagen an, da siehst Du sofort wie der Aufbau ist. Setbeschreibung -> Szene -> Regienaweisung -> Dialog (gegebnenfalls Sound/Score, FX, Kameraanweisung, Requisiten etc... Es gibt auch irgendwoe einen Link zu einem Online Tutorial, da wird sehr viel erklärt.

Schagen

unregistriert

19

Montag, 25. Juni 2012, 16:30

Bei meinen Drehbüchern arbeite ich normal auch mit CeltX.
Aktuell schreibe ich aber eins in Word 2010 mit dem AddIn "PlotPot".
Da hat man dann auch die vorgegebenen Absätze wie bei CeltX.

Mit Word mache ich das aktuell, weil noch zwei andere an dem Drehbuch mitarbeiten. Und das geht meiner Meinung nach mit Word und Exchange besser, es sei denn man gibt Geld für die kostenpflichtige CeltX Version aus, die hat dann eine Cloud mit drin.

20

Montag, 25. Juni 2012, 19:09

Hallöchen!
Achte in deinem Drehbuch vor allem auch darauf, dass du tatsächlich nur rein schreibst, was der Zuschauer auch sehen kann!
Ein kleines Beispiel: "Sie hatte ein ungutes Gefühl bei der Sache. Diese Frau war ihr nicht geheuer!" -> Falsch
"Sie mustert die andere Frau skeptisch von unten bis oben..."
Verstehst du was ich meine? Du solltest also keine Prosasprache in deinem Drehbuch verwenden und ebenso Gedanken und Gefühle vermeiden, sondern immer die Darstellung dieser
deutlich machen. Ebenso keine Gedanken darstellen (außer sie werden laut ausgesprochen).
Des Weiteren kannst du dich daran orientieren, dass die Faustregel besagt: 1 Minute Film entspricht einer Drehbuchseite. Das ist natürlich unterschiedlich und hängt auch von der Länge der
Regieanweisungen etc. ab, aber so ca. könnte das im Schnitt schon hinhauen zumindest zur Orientierung für dich.
Wäre schön, wenn du uns dein Werk dann präsentieren könntest oder bei Unsicherheiten einfach nachfragen :-)

Ach und noch etwas ist sehr wichtig in einem Drehbuch: Es sollte KEINE Rechtschreibfehler enthalten ;)

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