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CaaOss.TV

unregistriert

1

Freitag, 7. Oktober 2011, 13:09

Wer von Euch möchte mit seinen Filmen Geld verdienen und über welche CashStreams...

Auch wenn das hier ein Amatuerforum ist, so hat doch sicherlich jeder hier auch schon einmal darüber nachgedacht, wie Geld mit seinen Filmen herein kommen könnte und sei es nur um die Kosten zu decken oder um bei einem evtl. Überschuss des einen Projektes das nächste Projekt finanzieren zu können.

Ich möchte in diesem Thread zu einen Gedankenaustausch anregen und auch Hilfestellung geben Projekte zu finanzieren.

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (7. Oktober 2011, 19:41)


LilIdiotsProductions

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2

Freitag, 7. Oktober 2011, 13:21

Hm also als erstes mach ich mein Videos mehr zum Spass am drehen, Geld verdienen wäre natürlich immer toll aber ich habe auch kein Problem damit, wenn nichts dabei rumkommt. Bei mir sind es aber bis jetzt auch eher kleine Clips, keine Aufwendigen oder teuren Produktionen. Wenn ich bei irgendetwas Geld verdienen sollte, zum Beispiel bei Youtube, würde es sofort in neues Equipment fliessen.

niGGo

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3

Freitag, 7. Oktober 2011, 13:30

Also bei uns waren/sind die größten Einnahmequellen Filmwettbewerbe aller Art. So kann man recht gut vorankommen, auch wenn's natürlich unter Umständen aufgrund von großer und starker Konkurrenz schwierig werden kann. Aber von Zeit zu Zeit hat's durchaus bei uns geklappt. Leider ist man da natürlich auch immer auf die Wettbewerbe angewiesen, momentan herrscht zum Beispiel 'ne kleine Flaute bei uns. Außer Camgaroo kenne ich außerdem sowieso keine besonderen Veranstaltungen mehr, und dafür hat's bei uns dieses Jahr zeitlich leider nicht gepasst.

Des Weiteren versuchen sich viele natürlich auch noch an YouTube, wobei das mit dem Grundgedanken hinter Amateurfilmen ja nicht mehr allzuviel zu tun hat. Ist halt ein anderer Bereich und ein anderer Weg um ein bisschen an Geld heranzukommen. An und für sich bestimmt keine schlechte Sache, vorrausgesetzt die Views stimmen. Wieder Andere arbeiten nebenbei als "Medienbetrieb", Ghostpictures hat da z.B. seine CineEmotions, produziert Hochzeit-Videos usw. Wir haben auch mal für 'ne Band ein Musikvideo produziert, so als kleiner Nebenverdienst ebenfalls durchaus sinnvoll.

Mit den Filmen selbst allerdings an Geld heranzukommen, ist außer auf der Wettbewerbsschiene, meiner Meinung nach 'ne schwierige Sache. Der Vertrieb auf DVD bzw. BluRay ist hier ja auch schon öfters vorgekommen (Dead Past, Tartarus) allerdings weiß ich nicht, ob das besonders lukrativ ist oder ob man als Filmemacher überhaupt besonders viel davon hat.

Was Sponsoring für zukünftige Projekte angeht, davon habe ich ebenfalls keine Ahnung. Bisher habe ich mich noch nie damit beschäftigt, kann mir aber vorstellen, dass da unter Umständen einiges bei rumkommen kann. Natürlich wieder vorrausgesetzt, Projekt und die Qualität stimmt.

CaaOss.TV

unregistriert

4

Freitag, 7. Oktober 2011, 13:40

Filmförderung, schon mal darüber nachgedacht?

Nur als Anregung, werde noch weiteres auch zu anderen Möglichkeiten einwerfen und näher erläutern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CaaOss.TV« (7. Oktober 2011, 13:47)


joey23

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5

Freitag, 7. Oktober 2011, 13:44

Auch wenn der Titel nicht danach klingt, kann ich dieses Buch sehr empfehlen:

http://www.amazon.de/eins-hundert-Die-M%…17987675&sr=8-2

Achim Dunker beschreibt darin recht ausführlich die nötigen Schritte und Unterlagen um Filmfördermittel beantragen zu können. So einfach ist das nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (7. Oktober 2011, 15:24)


tomatentheo

unregistriert

6

Freitag, 7. Oktober 2011, 15:20

Filmförderung, schon mal darüber nachgedacht?

Das meinst du nicht ernst, oder? Hast DU dich schonmal damit befasst?

Ich werfe mal VODO in den Ring.
Die "Pioneer One"-Macher verdienen da derzeit ganz gut mit.

Ansonsten empfehle ich die Lektüre von "Selling your film without selling yor soul" Gabs bis vor kurzem noch aus E-Book zum freien Download.

CaaOss.TV

unregistriert

7

Samstag, 8. Oktober 2011, 08:16


Das meinst du nicht ernst, oder? Hast DU dich schonmal damit befasst?


Ja, im Rahmen einiger Bewerbungsverfahren war ich u.a. als Fotograf beteiligt und habe mich auch in die gesamte Materie eingelesen.
Es wird da relativ großzügig Geld verteilt, aber keines dieser Projekt kam in den Genuss dieses Geldregens, was aber sicher nicht an meinen Fotos lag, sondern stets wurde das Drehbuch bzw. die Story oder Teile davon beanstandet, ist vielleicht auch nur die Standardbegründung für eine Absage um niemanden zu stark zu kränken.

Die Chance ist insgesamt sehr gering und auch stark vom gewählten Thema abhängig, da ist halt viel Politk im Spiel, aber einen Versuch kann es u.U. schon wert sein, zumindest ist man dann um einige Erfahrungen reicher und hat mal das Projekt in vorzeigbare Formen gegossen und den Kostenrahmen durchgerechnet, so dass man dann dieses Material auch anderen pot. Finanziers, Sponsoren und sonstigen Unterstützern vorstellen kann.

Zitat

Ich werfe mal VODO in den Ring.
Die "Pioneer One"-Macher verdienen da derzeit ganz gut mit.

Ansonsten empfehle ich die Lektüre von "Selling your film without selling yor soul" Gabs bis vor kurzem noch aus E-Book zum freien Download.


Ja, gut, so meinte ich das, erst mal sammeln und dann drüber diskutieren bzw. beides auch ruhig nebeneinander her. Viele Köpfe denken mehr als einer.

Schattenlord

unregistriert

8

Samstag, 8. Oktober 2011, 12:17

Darf ich fragen, wie VODO genau funktioniert? Hab das jetzt beim reinlesen irgendwie nicht ganz gecheckt, was die mit den P2P Netzwerken genau meinen.

Hat sollthar nicht auch so einen Antrag zur Filmförderung gestellt? Weiß gar nicht mehr, was da genau rausgekommen ist...

sollthar

unregistriert

9

Samstag, 8. Oktober 2011, 13:32

Förderanträge sind eine Menge Papierkram und, je nach Budget, benötigen schon einen grossen Schwall Glück und Vitamin B (Bekannte Gesichter) um überhaupt erfolgreich sein zu können.
Unser letzter Antrag in Zürich für meinen aktuellen Kinofilm wurde leider abgelehnt, nun probieren wir andere Kanäle.

Es gibt einige Kulturfonds, die gerne künstlerische Projekte unterstützen. Es gibt einige Produzenten, die gerne kommerzielle Projekte finanzieren. Und dann gibt es natürlich auch diverse kreative Wege, an Geld für die Produktion zu kommen.
Wie Chaos schon sagte - da ist aber sehr viel Politik und Marktwirtschaft im Spiel und daher ist es ja nach Projektart einfacher oder schwieriger.

Grundlegend ist es ja auch etwas anderes, im Vorfeld Geld für eine Produktion zu benötigen oder ein bereits fertiges Produkt zu vermarkten. Letzteres ist für einen Amateurfilmer vermutlich einfacher, da man selbst mit eigens organisierten Vorführungen über die richtigen Kanäle gut verdienen kann. Sowas kann sich lohnen, da so Geld zusammen kommt, was man in neue Projekte stecken kann.

tomatentheo

unregistriert

10

Samstag, 8. Oktober 2011, 20:36

Es wird da relativ großzügig Geld verteilt, aber keines dieser Projekt kam in den Genuss dieses Geldregens, was aber sicher nicht an meinen Fotos lag, sondern stets wurde das Drehbuch bzw. die Story oder Teile davon beanstandet, ist vielleicht auch nur die Standardbegründung für eine Absage um niemanden zu stark zu kränken.

Also, ist einfacher, ein paar Lottoscheine auszufüllen, als die Förderung zu kriegen. Lax formuliert, aber im Grunde genommen ist es nur ein gewaltiges Subventionsprogramm, um Filme zu finanzieren, die anschließend keiner sehen will, oder internationale Produktionen nach Deutschland zu holen. Wir wollen ja ernsthaft diskutieren. Förderung fällt einfach aus.

Zitat

Darf ich fragen, wie VODO genau funktioniert?

Du bietest dort deinen Film an und VODO verbreitet den dann via Bittorrent. DDL machen sie, glaube ich, nur nur für die kleineren Versionen. Du kannst dann via Paypal den Film honorieren.
Deren Auswahlkriterien kann ich allerdings nicht genau benennen.
Letzten hab ich einen Vortrag u.a über Crowdfounding gesehen. Der Typ meinte sinngemäß: "Wenn dir die Leute kein Geld für deinen Film spenden, wollen sie ihn nicht sehen. Also lass es lieber gleich."
Hier der Vortrag zur Gänze.



Die zehn Regeln gelten auch für Amateure, finde ich.

sollthar

unregistriert

11

Sonntag, 9. Oktober 2011, 10:34

Zitat

Der Typ meinte sinngemäß: "Wenn dir die Leute kein Geld für deinen Film spenden, wollen sie ihn nicht sehen. Also lass es lieber gleich."


Das ist allerdings sehr marktwirtschaftlich gedacht und je nachdem, wie künstlerisch jemand denkt, weniger interessant. Ich zum Beispiel mache Filme primär für mich - daher ist es mir reeeeelativ egal, ob jemand meinen Film sehen will oder nicht.

Aber wer gefördert bzw finanziert werden will, der muss natürlich auch etwas marktwirtschaftlicher denken und da stimmt dieser Punkt definitiv.

tomatentheo

unregistriert

12

Sonntag, 9. Oktober 2011, 11:37

Das ist allerdings sehr marktwirtschaftlich gedacht und je nachdem, wie künstlerisch jemand denkt, weniger interessant.

Ich wollte gerade ein flammendes Pamphlet entwerfen, da hab ich deinen zweiten Satz gelesen.
Ich zum Beispiel mache Filme primär für mich

Dann betrifft es dich ja nicht. ;)

Aber der Satz war ja auch ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Er geht ja auch die Verbindung zum Publikum ein. Und ja, wenn man einen (finanziell) erfolgreichen Film machen will, hör auf das, was DEIN Publikum will. Ansonsten stirb arm. :D
Pioneer One hats begriffen. Wenn ich die aktuelle Rechnung richtig im Kopf habe, brauchten sie etwa 60k$, um die ersten fünf Folgen zu finanzieren. Über VODO haben sie mittlerweile 76k$ eingenommen, was ihnen die Finanzierung bis Staffelende (E06/07?) nahezu sichert. Die haben immer wieder Anregungen und Kritiken zu Herzen genommen und wir Fans haben das honoriert.

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