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Cozmo Kramer

unregistriert

1

Donnerstag, 28. Juli 2011, 12:57

Drehbuch für Urlaubsvideo sinnvoll, wenn ja in welcher Form?

Hi,

Als Anfänger hab ich mal ein paar Fragen zum Thema Drehbuch:

1.: Nicht für alles was man dreht braucht man ein Drehbuch. Wie bezeichnen sich verkürzte schriftliche Abhandlungen?

2.: Wie wäre es am sinnvollsten wenn es um ein Urlaubsvideo geht?

3.: Allgemein: Wie ist so ein Drehbuch denn aufgebaut?

Danke für eure Hilfe!

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (28. Juli 2011, 18:30)


2

Donnerstag, 28. Juli 2011, 13:16

1. Expose oder Treatment sind verkürzte Abhandlungen, die in dem Prozess des Drebuchschreibens vor dem eigentlichen Drehbuch entstehen

2. Was genau heißt "Urlaubsvideo"? Drehst du einfach ein paar schöne Beautyshots an der Nordsee und willst sie dann einfach hintereinander als Andenken für dich zusammen schneiden? Dafür braucht man kein Drehbuch. Am besten du erklärst uns dein geplantes Projekt etwas genauer, dann können wir dir auch etwas genauer helfen 8-)

3. Einfach hier mal reinschauen: Drehbuch-Guide

joey23

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3

Donnerstag, 28. Juli 2011, 14:52

Ich überlege mir bei solchen eher dokumentarischen Dingen immer vorher, was ich in dem Film (oder auch einzelnen Teilen) rüberbringen möchte. Dann überlege ich mir passende Fragen, die ich den im Film auftauchenden Personen immer mal wieder zwischendurch stelle, angereichert mit zur Situation passenden Fragen.

Der richtige Film entsteht dann im Schnitt. Man weiß ja nicht vorher genau, was im Urlaub passieren wird.

Cozmo Kramer

unregistriert

4

Donnerstag, 28. Juli 2011, 22:44

Nun also wir fahren Mitte September nach Oberfranken und da ist ja viel alte Geschichte in vielen Städten zu erleben. Da dachte ich mir das ich genau das festhalte. Altstädte und Sehenswürdigkeiten zu filmen gepaart mit Landschafts und Naturaufnahmen aus Franken. Das wäre überhaupt mein erstes was man im Bereich Filmen Projekt nennen könnte.

Wieder zu Hause wollte ich das ganze dann schneiden und bearbeiten. Als Anfänger hab ich dazu etliche Fragen aber das ist derzeit noch lange nicht das Thema. Ich fang ja jetzt erstmal mit einer Idee an die durch den ernsthaft anstehenden Urlaub wohl auch realisiert wird.

Für Drehbuch (oder so ähnlich) bzw. sonstige zum Filmen im Urlaub zu treffende Vorbereitungen bleiben mir jetzt noch ca. 6 Wochen.

hjkoenig

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5

Freitag, 29. Juli 2011, 10:14

Ich überlege mir bei solchen eher dokumentarischen Dingen immer vorher, was ich in dem Film (oder auch einzelnen Teilen) rüberbringen möchte.

Hallo,
Als Ergänzung: Wer soll den Film hinterher ansehen? Nur die, die dabei waren? Ein Freundes- oder Familenkreis? Oder auch ganz andere? Davon wird abhängen, was man aufnimmt und hinterher auch behält.

Für so eine Reise ist es außerdem gut, sich auf die Städte und ihre Sehenswürdigkeiten vorzubereiten. (Was ist wo? - aus welchen Richtungen wird zu bestimmten Tageszeiten das Licht kommen? Gerade Gebäude wirken je nach Lichteinfall sehr unterschiedlich.) Schon zu Hause auf eine Karte oder einen Stadtplan zu gucken, kann da sehr hilfreich sein.

Manchmal gibt es auch interessante Sonderveranstaltungen, die man in den Touristeninformationen der Orte erfahren kann (Website suchen oder dort anrufen). Neben dem, was man persönlich in unvorhersehbaren Szenen festhält, sollte man sich schon vorher um einige Highlights kümmern - und sich dann Notizen machen. Am wichtigsten scheint mir allerdings, offene Augen für interessante Szenen zu haben und zu wissen: Menschen sind meistens interessanter als leblose Dinge. Am zweitwichtigsten: ein Stativ. Wackelnde Sehenswürdigkeiten sind ein Graus, und keine Antizitterautomatik kann langwellige Schwankungen beruhigen.

Dazu kommt noch: wer fährt denn mit? Jemand, der auch filmbegeistert ist, oder durch exzessive Filmerei nur genervt wird? Wir wär´s mit gemeinsamen Vorbereitungen? (und wenn das Geld dafür reicht: mit einer zweiten Kamera?)
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

Cozmo Kramer

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6

Freitag, 29. Juli 2011, 12:19

Danke Hajo dein Beitrag war sehr hilfreich.

Also es wird ein Familienurlaub. Da ist mein 2jähriger Sohn natürlich auch dabei. Das könnte ein wenig komplizierter werden mit Stativ usw. Ich werde jetzt auch nicht den gesamten Urlaub nur mit der Kamera rumrennen, oder doch? Da ist eben Vorbereitung gefragt. Ich denke schon das ich mir in Reiseführern und auch im Internet jetzt mal rausschreiben werde was es da an Sehenswürdigkeiten gibt. Hängt ja auch viel vom Wetter ab welches ich ja nicht beeinflussen kann.

Filmbegeistert ist meine Familie jetzt nicht wirklich. Gespannt sind die schon aber haben halt keine Ahnung davon (ich hab auch eigentlich "noch" keine aber die noch weniger). Daher wird das von A-Z ein 1-Mann Projekt.

Wer den Film später mal zu sehen bekommt hängt davon ab wie er wird. Da dies mein erster Film wird erwarte ich nicht zuviel. Filmen ist ja die eine Sache aber das Bearbeiten hinterher das ist dann das Feld wo ich warscheinlich dieses Forum mit Fragen bombardiere.

Ach das mit den Sonderveranstaltungen ist ja auch keine schlechte Idee aber braucht es dafür nicht Drehgenemigungen?

joey23

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7

Freitag, 29. Juli 2011, 14:15

Kommt sehr auf die Veranstaltung an.

Wenn du einen 2-jährigen Sohn hast, nim ihn als Thema des Films! Wenn ihr euch das in 10 oder 20 Jahren anschaut, freut ihr euch diebisch über jedes Bild von dem Kleinen. Welche Sonderveranstaltungen da nun gerade waren oder welches Stadttor ihr euch angeschaut habt, ist dann längst nicht so wichtig!

Ich würde mir nicht so viel Stress machen. Nimm die Kamera mit, sammle erst mal damit ein paar Erfahrungen, versuch zu dokumentieren was passiert und lass deine Familie ab und an etwas erzählen, was ihr so macht, gemacht habt, wie das war, wie es gefallen hat, und so weiter. Und diese Antworten legst du nachher im Schnitt unter die dazu passenden Aufnahmen.

Erst mal ausprobieren. Und dann weißt du, was du im nächsten Urlaub vll. anders machst.

hjkoenig

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8

Freitag, 29. Juli 2011, 18:27

Hallo,
also - mit Kleinkind hat man schon genug Ausrüstung zu schleppen, da ist ein Stativ wirklich hinderlich. Was die Kamera aber haben sollte (kommt ein bisschen auf das Modell an), ist ein Handgriff. Ich benutze mit gutem Erfolg ein kleines preiswertes Tischstativ von Hama, das man abklappen kann. Der Griff muss nicht viel länger sein als die Hand breit ist. Eine unbewaffnete Handkamera ist eine reine Wackelmaschine.

Manche haben auch schon an eine Stativschraube ein Band mit einem Gewicht unten dran angebunden und das Ganze dann unter die Kamera geschraubt. Es kann leicht verpackt werden, erhöht das Gesamtgewicht und beruhigt die Kamerahaltung. Solche Sachen sollte man aber vorher ausprobieren.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

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