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Matze72

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1

Freitag, 11. Februar 2011, 08:55

generelle Fragen zur Preproduction

Hallo,

habe da ein paar generelle Fragen zur Preproduction! Meine Preproduction zu meinem Langspielfilm "Traumatisiert" geht vorran. Die Schauspieler und Komparsen sind fast alle zusammen, die Drehorte habe ich auch schon organisiert...was mir allerdings Probleme bereitet ist die Organistation einer Filmcrew. Es fehlt noch Regie, Kamera, Ton, Licht...fast alles. Bin da auch schon eine Weile drann...es kommen zwar immer wieder Anfragen, aber irgendwie haben die Leute dann doch keine Zeit (oder vieleicht Lust). Das Problem ist auch: ich zahle keine Gage, keine Fahrtkosten und keine Unterkunft. Ich habe schon über Crew United mein Glück probiert...hatte jetzt eine Anfrage von einem Regiesseur aus Berlin...er wäre sogar bereit, falls ihm das Drehbuch zusagt und die Chemie stimmt alles für Lau zu machen. Der letzte Regiesseur hat mir gestern abgesagt, weil ihm das Drehbuch wohl nicht gefalle...ich habe im Sommer 30 Tage am Stück eingeplant in dem man so etwas ja schaffen sollte. Nehmen wir mal an, ich gebe richtig Gas und finde tatsächlich noch ein paar (gute) Leute bis dahin, kann ich mich dann auf die verlassen? Ich hatte eigentlich vor nur Leute aus dem Rhein Main Gebiet zu nehmen, aber hier gibt es nicht so viele (eher Berlin, München, Köln). Die Darsteller kommen auch fast alle von weiter her. Da ich ja inzwischen 38 Jahre bin und inzwischen gemerkt habe, dass zwischen Theorie und Praxis ein großer Unterschied ist, habe ich echte Bedenken, dass das alles so funtioniert, wie ich mir das so vorstelle...Ich habe echt Angst, dass das alles in einem Megafrust endet (Ausser Spesen nix gewesen). Was ist wenn Darsteller krank werden? Ich habe zwar Ersatz, aber wenn man schon mit einem gedreht hat, kann man ihn ja nicht einfach austauschen...Es steht und fällt mit den Leuten. Wie seht ihr das?

2

Freitag, 11. Februar 2011, 10:04

Erstens kann ich dir nur mal den wichtigsten Tip mit auf die Reise geben: POSITIV DENKEN!
Wenn Du jetzt schon alles in Frage stellst und selbst an Deinem Projekt zweifelst würde ich es an Deiner Stelle einstampfen und mir mal Gedanken über Deine Grundeinstellung machen. Wer ausser Dir soll denn sonst Gas geben? Mit Halbgas kommt auch nur ein halb so guter Film raus! Es liegt einzig an Dir was Du aus deinem Projekt machst.

DU musst die Leute von Deinem Projekt überzeugen können, das schafftst Du mit dieser Einstellung nie! Abgesehen davon muss jeder von uns Lehrgeld zahlen, also wenn der Film floppt >> was solls, dann hattet ihr halt nur eine spaßige Zeit beim Drehen und wenn ein Schauspieler krank wird ist Dein Geschick als (ich nehme einmal an das bist du?) Produzent gefragt um Ersatz zu finden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »comic« (11. Februar 2011, 10:20)


Jumperman

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3

Freitag, 11. Februar 2011, 10:18

UND!! die pre-production ist die Zeit nach dem Drehen ... also alles was mit dem Schnitt, Ton, Effekten, ... zu tun hat

Das ist die POST-Produktion. Pre- bezeichnet - wie überall anders auch - die Zeit DAVOR.

4

Freitag, 11. Februar 2011, 10:21

UND!! die pre-production ist die Zeit nach dem Drehen ... also alles was mit dem Schnitt, Ton, Effekten, ... zu tun hat

Das ist die POST-Produktion. Pre- bezeichnet - wie überall anders auch - die Zeit DAVOR.

...Ja, so schnell kanns gehen :) Ich bitte untertänigst um Entschuldigung, hatte einen geistigen Aussetzer!

Matze72

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5

Freitag, 11. Februar 2011, 10:51

Erstens kann ich dir nur mal den wichtigsten Tip mit auf die Reise geben: POSITIV DENKEN!
Wenn Du jetzt schon alles in Frage stellst und selbst an Deinem Projekt zweifelst würde ich es an Deiner Stelle einstampfen und mir mal Gedanken über Deine Grundeinstellung machen. Wer ausser Dir soll denn sonst Gas geben? Mit Halbgas kommt auch nur ein halb so guter Film raus! Es liegt einzig an Dir was Du aus deinem Projekt machst.

DU musst die Leute von Deinem Projekt überzeugen können, das schafftst Du mit dieser Einstellung nie! Abgesehen davon muss jeder von uns Lehrgeld zahlen, also wenn der Film floppt >> was solls, dann hattet ihr halt nur eine spaßige Zeit beim Drehen und wenn ein Schauspieler krank wird ist Dein Geschick als (ich nehme einmal an das bist du?) Produzent gefragt um Ersatz zu finden.




Ja klar, grundsätzlich ist das richtig, aber ich habe auch einen Vollzeitjob, ich habe also nur begrenzt Zeit (und Energie)! Ich werde also auch viel an Arbeit abgeben müssen. Da kann ich ja nur hoffen, dass die ich mich auf die Leute verlassen kann! Allerdings habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht! Ich werde auch einiges an Kohle investieren, es ist also kein reines "Spassprojekt"!!!

6

Freitag, 11. Februar 2011, 11:09


Ja klar, grundsätzlich ist das richtig, aber ich habe auch einen Vollzeitjob, ich habe also nur begrenzt Zeit (und Energie)! Ich werde also auch viel an Arbeit abgeben müssen. Da kann ich ja nur hoffen, dass die ich mich auf die Leute verlassen kann! Allerdings habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht! Ich werde auch einiges an Kohle investieren, es ist also kein reines "Spassprojekt"!!!

Auch große Filmproduktionen können Spaß machen und dass Du für Deinen eigenen Film Geld in die Hand nehmen musst versteht sich ja von selbst ...selbst wenn es z.B. nur das Mittagessen für die Darsteller ist ;)

Beim Film ist es niemals vorhersehbar was passiert ... schau Dir "die Piratenbraut" an, dieser Film hat der Produktionsfirma die Rambo 1-3, Stargate, Cliffhanger und viele andere Erfolgsfilme produziert hat den Kopf gekostet. Was ich damit sagen möchte ist, dass du im Vorfeld niemals weisst wie Deine Produktion läuft und wie Dein Film wird - deswegen: Positiv Denken und so gut wie Möglich planen, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass was schiefgeht einfach geringer. Wenn Du 100% gibst kannst Du dir im Nachhinein auch nichts vorwerfen :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »comic« (11. Februar 2011, 11:22)


freezer

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Freitag, 11. Februar 2011, 11:13

Als jemand, der schon mehrere Filmprojekte hinter sich gebracht hat, kann ich Dir eines raten:
Rechne nicht mit 30 Tagen am Stück zu drehen. Das ist unrealistisch. Zum einen wirst Du wenig Leute finden, die für lau mal so eben 1 Monat nur für Dich arbeiten können. Zudem brauchst Du und das Team Erholungsphasen. Spätestens nach 7 Tagen durchgehendem >12-Stunden Dreh sind alle ausgepumpt. Dann fangen Dir die Leute an abzuspringen, werden unzuverlässig usw.
Da kann man positiv denken soviel man will.

Was Du unbedingt brauchst ist ein Produktions/Aufnahmeleiter, der Dir bei der Organisation hilft. Alleine ist sowas einfach nicht zu stemmen.
Wenn die Planung und Organisation hinhauen, dann ist das schon die halbe Miete.
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Matze72

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8

Freitag, 11. Februar 2011, 11:24

Als jemand, der schon mehrere Filmprojekte hinter sich gebracht hat, kann ich Dir eines raten:
Rechne nicht mit 30 Tagen am Stück zu drehen. Das ist unrealistisch. Zum einen wirst Du wenig Leute finden, die für lau mal so eben 1 Monat nur für Dich arbeiten können. Zudem brauchst Du und das Team Erholungsphasen. Spätestens nach 7 Tagen durchgehendem >12-Stunden Dreh sind alle ausgepumpt. Dann fangen Dir die Leute an abzuspringen, werden unzuverlässig usw.
Da kann man positiv denken soviel man will.

Was Du unbedingt brauchst ist ein Produktions/Aufnahmeleiter, der Dir bei der Organisation hilft. Alleine ist sowas einfach nicht zu stemmen.
Wenn die Planung und Organisation hinhauen, dann ist das schon die halbe Miete.



Ja freezer, das hat mir ein Regiesseur jetzt auch empfohlen und das sehe ich auch total ein! Ich kann nicht alles alleine stemmen oder ich brenne total aus!!! Mir hat der Regiesseur auch empfohlen, nur 6 Tage in der Woche zu drehen und nicht 7 Tage. Ich denke von Leuten mit viel Erfahrung kann ich nur lernen. Warum das Rad neu erfinden! Aber sag mal, gibt es Leute die nur für Verpflegung, Spass am Set und eventuell Rückstellungsverträge das alles machen? Ist das realistisch? Finde ich so Leute? Es sollten auch Leute mit Erfahrung sein bzw. Profis.

9

Freitag, 11. Februar 2011, 11:25

Das ist unrealistisch. Zum einen wirst Du wenig Leute finden, die für lau mal so eben 1 Monat nur für Dich arbeiten können. Zudem brauchst Du und das Team Erholungsphasen. Spätestens nach 7 Tagen durchgehendem >12-Stunden Dreh sind alle ausgepumpt. Dann fangen Dir die Leute an abzuspringen, werden unzuverlässig usw.
Da kann man positiv denken soviel man will.
das sind Probleme die es während des Drehs zu meistern gilt aber schon 6 Monate vor Drehbeginn den Kopf hängen lassen kommt nicht gut und dazu muß ich keine 20 Spielfilme gedreht haben um das zu erkennen ;)

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10

Freitag, 11. Februar 2011, 11:30

Zitat von »freezer« Das ist unrealistisch. Zum einen wirst Du wenig Leute finden, die für lau mal so eben 1 Monat nur für Dich arbeiten können. Zudem brauchst Du und das Team Erholungsphasen. Spätestens nach 7 Tagen durchgehendem >12-Stunden Dreh sind alle ausgepumpt. Dann fangen Dir die Leute an abzuspringen, werden unzuverlässig usw.
Da kann man positiv denken soviel man will. das sind Probleme die es während des Drehs zu meistern gilt aber schon 6 Monate vor Drehbeginn den Kopf hängen lassen kommt nicht gut und dazu muß ich keine 20 Spielfilme gedreht haben um das zu erkennen



Es ist nunmal mein erstes Projekt und aller Anfang ist schwer!

freezer

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Freitag, 11. Februar 2011, 12:06

das sind Probleme die es während des Drehs zu meistern gilt aber schon 6 Monate vor Drehbeginn den Kopf hängen lassen kommt nicht gut und dazu muß ich keine 20 Spielfilme gedreht haben um das zu erkennen


Das sind Probleme die man schon lange vor dem Dreh angehen muss - wenn Du drehst ist es dafür viel zu spät. Es geht nicht darum, ob er jetzt positiv denkt oder den Kopf hängen lässt, sondern dass er realistisch denkt und sich auf Probleme vorbereitet.

Matze - wenn Du Dir ein Buch zum Thema Filmen kaufst, dann dieses:
"Directing: Film Techniques and Aesthetics" von Michael Rabiger

Der Autor führt einen durch den kompletten Prozess des Filmemachens (aus der Sicht des Regisseurs), bis zur PostPro, richtige Auswahl der Filmschule (leider vorwiegend nur für Amerikaner interessant) und erste Strategien auf dem Weg zum Regisseur (wobei er ausdrücklich nicht den Senkrechtstarter oder Wunderkinder meint).

Fast vollständiger Auszug aus dem Inhalt:

ARTISTIC IDENTITY
- The Job of the Director
- Identifying Your Themes as a Director
- Developing Your Story Ideas

SCREENCRAFT
- A Director's Screen Grammar
- Seeing with a Moviemaker's Eye
- Shooting Projects

WRITING AND STORY DEVELOPMENT
- Screenwriting Concepts
- The Writing Process
- Adaption from Art or Life
- Story Development Strategies
- Scene Writing Exercises

AESTHETICS AND AUTHORSHIP
- Point of View
- Genre, Conflict, and Dialetics
- Structure, Plot, and Time
- Space, Stylized Environments, and Performances
- Form and Style

PREPRODUCTION
- Interpreting the Script
- Casting
- Directing Actors
- Actor's Problems
- Learning about Acting
- Exercises with a Text
- Rehearsal and Cast Development
- Director and Actor Prepare a Scene
- Final Rehearsals and Planning Coverage
- Production Design
- The Preproduction Meeting

PRODUCTION
- Developing a Crew
- Mise en Scéne
- Breaking Down the Script
- Before the Camera Rolls
- Roll Camera
- Location Sound
- Continuity
- Directing the Actors
- Directing the Crew
- Monitoring Progress

POSTPRODUCTION
- Preparing to Edit
- Editing the first Assembly
- Editing Principles
- Using Analysis and Feedback
- Working with a Composer
- Editing from Fine Cut to Sound Mix
- Titles and Acknowledgments

CAREER TRACK
- Planning a Career
- Breaking into the Industry

Jede Menge Checklisten.

Du wirst vielleicht am Anfang nicht immer alles verstehen, manches ergibt für Dich keinen Sinn, aber das kommt erst mit der Erfahrung.

Ja freezer, das hat mir ein Regiesseur jetzt auch empfohlen und das sehe ich auch total ein! Ich kann nicht alles alleine stemmen oder ich brenne total aus!!! Mir hat der Regiesseur auch empfohlen, nur 6 Tage in der Woche zu drehen und nicht 7 Tage. Ich denke von Leuten mit viel Erfahrung kann ich nur lernen. Warum das Rad neu erfinden! Aber sag mal, gibt es Leute die nur für Verpflegung, Spass am Set und eventuell Rückstellungsverträge das alles machen? Ist das realistisch? Finde ich so Leute? Es sollten auch Leute mit Erfahrung sein bzw. Profis.


Das Problem dabei ist: Du wirst vermutlich genügend Leute ohne Erfahrung finden die bei so einem Projekt mitmachen würden, weil sie es für ein Abenteuer halten und einfach dabei sein wollen. Bei Profis gibt es eine andere Motivation:
1. Ist es ein interessantes Projekt und eine besondere Herausforderung die mich auf meinem Gebiet weiterbringt?
2. Ist es gut für mein Showreel?
3. Kann ich die Zeit entbehren und ohne Einkommen überbrücken?

Ich habe ja selbst eine Produktionsfirma seit einigen Jahren und auch immer wieder Indieprojekte unterstützt. Dabei muss man immer bedenken, dass ich zum einen gratis meine Arbeitsleistung und Know-How zur Verfügung stelle und zum anderen gleichzeitig darauf verzichte einen anderen lukrativen Auftrag durchzuführen. Ich kann mir ja keinen bezahlten Urlaub nehmen. Wenn ich nicht bezahlt arbeite, dann verdiene ich nichts, habe aber weiter meine Lebenserhaltungskosten. Das ist einfach ein Dilemma.

Es kann Dir also auch bei einem Profi passieren, dass er Dich sitzenbleiben lässt, weil er einen gut bezahlten Auftrag bekommen hat und auf das Geld angewiesen ist.

Nichts desto trotz wirst Du Leute (mit und ohne Erfahrung) finden können, die mit Dir gemeinsam das Projekt stemmen. Wichtig ist, dass am Set eine gute Stimmung herrscht, die Drehzeitvorgaben halbwegs eingehalten werden und die Verpflegung passt.

Eine klare Aufteilung der Kompetenzen und ein guter Informationsfluss hilft dabei, die Motivation hochzuhalten. Wenn alle immer nur auf Deine Anweisungen warten, weil Du der einzige bist, der weiß was Sache ist, dann entsteht schnell Frust und Langeweile. Wenn jeder seinen Verantwortungsbereich hat, innerhalb dessen er auch die Entscheidungen trifft, dann wirst Du überrascht sein, was Dein Team alles auf die Beine stellen kann.
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Matze72

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12

Freitag, 11. Februar 2011, 13:54

Danke für die vielen Tips! Werde mir das zu Herzen nehmen!

Um ehrlich zu sein, ich sehe das Ganze auch irgendwoe als ein Abenteuer! Ich habe einen sehr langweiligen Job der mich nicht überhaupt nicht erfüllt. Da ist es wohl verständlich, dass ich meine Befriedigung wo anders suche, oder? Trotzdem soll das Ergebnis auch stimmen!

*Zitat entfernt. Du musst nicht jeden Beitrag in voller Länge zittieren, schon gar nicht, wenn du direkt auf einen solchen antwortest.*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schattenlord« (25. Februar 2011, 02:20)


13

Freitag, 11. Februar 2011, 15:26

Such mal bei Pucksbar... da findest genug Leute.
Unzuverlässige (Freunde, Bekannte, die nur mal eben mitmachen wollen, aber auch schnell abspringen können)
würde ich in austauschbare Komparsen-Rollen besetzen. Dann isses wurscht, ob im Hintergrund der oder der rumläuft.
Und such Dir gaaanz wichtig einen RegieassistentenIn, der/die Dich unterstützt.
Der/die bekommt ein altes Handy von Dir mit ner Prepaid, Flatrate-Card (die DU bezahlst!, z.B. BASE, Allnet-Flat)
und der/die kümmert sich darum, dass alle immer zum Dreh erscheinen.
geeignet sind hier Leute, die sowas gut können, z.B. aus dem Event-Management und die mit Menschen gut umgehen können.
und Du musst Dich natürlich auch mit Deiner Regie-Assistenz sehr gut verstehen und Dich darauf verlassen können!
Damit ist schon mal eine ganze Menge Arbeit von Dir genommen.

Dann gibst noch jemandem den Job "AufnahmeleiterIn", der soll dafür sorgen, dass alles benötigten Props am Set sind!
Und Dich vor Ort unterstützt, Sachen organisiert, etc. (wenn mal ne Birne kaputt geht, etc.)
Und gaaaaanz wichtig: Bei Deinem Mammutvorhaben sollte immer genug "Brot und Spiele" für untätige Darsteller vorhanden sein.
Also vernünftiges Catering, ein netter Aufenthaltsraum mit Sofa, Zigaretten, Kaffee, Süßigkeiten, Brötchen, Wasserkocher, etc.
all das, was Darsteller so brauchen könnten, wenn sie gerade Leerlauf haben.
Wirst Du auch bezahlen müssen. Und wenn schon einer extra von weiter weg kommt, sollte der wenigstens ´nen kleinen
Fahrkosten-Zuschuss und wenn er länger bleibt, ein nettes Zimmer bekommen!
Alles andere wäre unverschämt!

Matze72

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14

Freitag, 11. Februar 2011, 15:52

Such mal bei Pucksbar... da findest genug Leute.
Unzuverlässige (Freunde, Bekannte, die nur mal eben mitmachen wollen, aber auch schnell abspringen können)
würde ich in austauschbare Komparsen-Rollen besetzen. Dann isses wurscht, ob im Hintergrund der oder der rumläuft.
Und such Dir gaaanz wichtig einen RegieassistentenIn, der/die Dich unterstützt.
Der/die bekommt ein altes Handy von Dir mit ner Prepaid, Flatrate-Card (die DU bezahlst!, z.B. BASE, Allnet-Flat)
und der/die kümmert sich darum, dass alle immer zum Dreh erscheinen.
geeignet sind hier Leute, die sowas gut können, z.B. aus dem Event-Management und die mit Menschen gut umgehen können.
und Du musst Dich natürlich auch mit Deiner Regie-Assistenz sehr gut verstehen und Dich darauf verlassen können!
Damit ist schon mal eine ganze Menge Arbeit von Dir genommen.

Dann gibst noch jemandem den Job "AufnahmeleiterIn", der soll dafür sorgen, dass alles benötigten Props am Set sind!
Und Dich vor Ort unterstützt, Sachen organisiert, etc. (wenn mal ne Birne kaputt geht, etc.)
Und gaaaaanz wichtig: Bei Deinem Mammutvorhaben sollte immer genug "Brot und Spiele" für untätige Darsteller vorhanden sein.
Also vernünftiges Catering, ein netter Aufenthaltsraum mit Sofa, Zigaretten, Kaffee, Süßigkeiten, Brötchen, Wasserkocher, etc.
all das, was Darsteller so brauchen könnten, wenn sie gerade Leerlauf haben.
Wirst Du auch bezahlen müssen. Und wenn schon einer extra von weiter weg kommt, sollte der wenigstens ´nen kleinen
Fahrkosten-Zuschuss und wenn er länger bleibt, ein nettes Zimmer bekommen!
Alles andere wäre unverschämt!


Das sind gute Tips! Danke! Aber mit Erstattung von Fahrtkosten und Unterkunft wird es eng, da No Budget!

Birkholz Productions

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15

Freitag, 11. Februar 2011, 16:41

Muss man ständig so ellenlange Beiträge zitieren?

Matze72

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Freitag, 11. Februar 2011, 17:17

Okay, dann halt nur noch kurz!:-)

tomatentheo

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17

Montag, 21. Februar 2011, 21:00

Das Problem ist auch: ich zahle keine Gage, keine Fahrtkosten und keine Unterkunft.

Das ist kein Problem, das ist eine Frechheit, wenn man einen Spielfilm plant. Über Rückstellung kann man reden, aber man soll GELD MITBRINGEN ZU DEINEM DREH????? No fuckin way......

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Mittwoch, 23. Februar 2011, 11:33

Das Problem ist auch: ich zahle keine Gage, keine Fahrtkosten und keine Unterkunft.

Das ist kein Problem, das ist eine Frechheit, wenn man einen Spielfilm plant. Über Rückstellung kann man reden, aber man soll GELD MITBRINGEN ZU DEINEM DREH????? No fuckin way......


Frechheit? Was soll denn das, ich spiele mit offenen Karten und es gibt ja Leute die um die Ecke wohnen....

tomatentheo

unregistriert

19

Mittwoch, 23. Februar 2011, 14:27

und es gibt ja Leute die um die Ecke wohnen....

Ja und? Du willst das die Leute 20 Tage oder mehr ZU DIR kommen. Wir reden von keinem Kurzfilmdreh, bei dem man mal alle fünfe grade sein lässt.
Abgesehen davon, das man selten die Leute, die man gebrauchen kann, "um die Ecke" zu wohnen hat.

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Matze72

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Mittwoch, 23. Februar 2011, 17:17

und es gibt ja Leute die um die Ecke wohnen....

Ja und? Du willst das die Leute 20 Tage oder mehr ZU DIR kommen. Wir reden von keinem Kurzfilmdreh, bei dem man mal alle fünfe grade sein lässt.
Abgesehen davon, das man selten die Leute, die man gebrauchen kann, "um die Ecke" zu wohnen hat.


Gebe mir ausreichend Kohle und ich quartiere die Leute in einem 5 Sterne Hotel mit Vollpension ein! Kein Problem! Fakt ist es geht nur so (ohne Fördergelder)! Manche haben nun mal (wie z.B. mein Regiesseur) Leute bei denen sie in der Zeit wohnen können!

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