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SamDaBam

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1

Montag, 24. Januar 2011, 23:44

Vertrag für Kurzfilm

Hallo,

ich habe gerade meinen ersten etwas größeren Kurzfilm zu Ende gedreht. Sobald der fertig ist werde ich den natürlich hier präsentieren und wurde nun darauf aufmersam gemacht, dass ich einen Vertrag mit all den Mitarbeiter insbesondere den Darstellern aufsetzten muss, bzw. hätte müssen.

Könnte mir jemand ein Mustervertrag zukommen lassen oder mir genau beschreiben, welche Formalien der erfüllen muss und was an wichtigen Puntken darein muss...

Wäre sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen

2

Montag, 24. Januar 2011, 23:58

Der Bitte würde ich mich auch gerne anschliessen, wäre toll wenn jemand einen Mustervertrag hätte! :D

Birkholz Productions

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3

Dienstag, 25. Januar 2011, 00:49

Was soll denn das mit den Verträgen? Hab das schon mal von ein paar Kandidaten gehört...

Kommt ja erst mal darauf an, in welchem Rahmen dein Projekt spielt. Ist es ein komplettes Hobby/Amateurprojekt und mit Freunden in der Freizeit entstanden oder eher ein professionelles Projekt mit richtigen Schauspielern, ausgebildeter Crew usw... Wurden diese bezahlt oder haben sie alles kostenlos gemacht? Wurde ihnen von vornherein eine Gewinnbeteiligung zugesprochen und wird das Projekt überhaupt kommerziell vermarktet werden?

Wenn von Anfang an klar war, dass ihr da einen Film aus Spaß dreht und der anschließend im Internet veröffentlicht werden soll, hat jeder durch seine pure Beteiligung schon seine Einverständnis erteilt. Notfalls einfach zur Sicherheit sich eine mündliche Einverständniserklärung per Video geben lassen. Wenn man seiner Crew und seinen Freunden vertrauen kann ist sowas gar nicht erst nötig. Ich bin gegen Verträge bei Hobbyfilmen!

SamDaBam

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4

Dienstag, 25. Januar 2011, 01:42

Der Film wurde vorwiegend mit Freunden gedreht, aber ein paar professionelle Schauspieler haben mitgespielt. Alle haben ohne Gage gearbeitet, aber da der Film bei Kurzfilmfesten eingereicht werden soll wäre ein Vertrag gut, alleine weil das komplette Recht beim Regisseur liegen soll und ich so Problemen aus dem Weg gehe. Wie auch immer... Ich bräuchte trotz deines Einwands ein Mustervertrag oder ähnliches...
Danke

5

Dienstag, 25. Januar 2011, 06:32

Ich würde sagen das hängt vom Projekt ab. Wenn Du ausschliesslich nur mit Freunden einen Film drehst wird das kein Problem sein, bei meinen derzeitigen Projekt drehe ich aber mit Statisten und Schauspielern die ich nicht kenne. Wenn die im nahhinein draufkommen das ich das Material nicht nehmen darf hab ich ein Problem.

Ich würde jetzt auch nie auf die Idee kommen bei einem Fillm mit Freunden einen Vertrag unter die Nase zu halten aber wenn das Projekt eine größere Dimension hat ...

mp-cw

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6

Dienstag, 25. Januar 2011, 08:04

Auch hier hilft wieder mal die Forensuche. Es gibt unter anderem folgende Beiträge, die mit der Fragestellung zu tun haben:

Rechtliche Fragen vor Drehbeginn
Schauspieler gegen Veröffentlichung
und vor allem:
Mustervertrag (Veröffentlichung)?

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
SEIT 08.03. IM KINO UND AUF DVD | CU @ www.mania-pictures.de
| fb/mania-pictures

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SamDaBam

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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7

Dienstag, 25. Januar 2011, 09:17

Hab selber nie einen Vertrag gemacht, musste aber einen unterschreiben, als ich Kameramann bei einem Absschlussfilm einer Schule gemacht hat. Das war aber nur, dass der Regisseur alle Rechte hat.





8

Dienstag, 25. Januar 2011, 09:28

@ mp-cw: Danke! :thumbsup:

Weinsinn

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9

Samstag, 29. Januar 2011, 18:54

Ganz klare Rechte

Jede Person im Film oder auf Foto muss ein Modell Release unterschreiben, ausgenommen sind Tagesgeschehen und Personen der Öffentlichkeit. Das ist auch respektvoll, denn wir wollen auch nicht irgendwo im Internet oder sonstwo ungefragt gezeigt werden. Bei einer Gruppe muss der Focus auf den Hauptdarsteller liegen. Nicht mit der Kamera umschwenken, weil gerade einer so genusshaft in eine Bratwurst beisst.

Jede Location darf ohne Genehmigung nur von der Strasse aus gefilmt werden, ohne Leiter, ohne Kran, etc. Öffentliche Gebäude geniessen manchmal besonderen Schutz. Der Eiffelturm in Paris darf tagsüber ohne Stativ fotografiert werden. Abends bei Beleuchtung nicht, denn die Beleuchtung ist an sich "ein künstlerisches Werk".

Jedes Produkt oder jeder Firmenname ist nicht unbedingt einverstanden, eingebunden zu werden. Die Marke Rolex zum Beispiel möchte nicht in einem Schundfilm veröffentlicht werden. Sie geben Millionen für ihr Image aus. Es sollte keiner auf die Uhr pinkeln, auch wenn es manche recht komisch finden.

Der Beruf des Regisseurs und des Produzenten ist ein echter Beruf, den man erlernt.

Und wenn es alles nicht kommerziell ist kann man fast alle Regeln auslassen, da die künstlerische Freiheit noch einen Wert hat.

Respektiere einfach das Bils, das du filmst.

weinsinn-der-film.com

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Joshi93