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1

Freitag, 26. Februar 2010, 12:02

Beratung für die Bereich Medizin (Rettungsdienst, Krankenhaus) und Bundeswehr

Hallo,

ich hoffe das ist das richtige Unterforum für diesen Beitrag.

Ich möchte hiermit meine Dienste als Berater für folgende Bereich
anbieten:

  • Notfallmedizin (Rettungsdienst und Notaufnahme)
  • Allgemein Medizinische Bereiche (z.B. Krankenhausabläufe und
    Behandlungen)
  • Bundeswehr


Die Fachkenntnisse aus diesen Bereichen ergeben sich aus meine
Beruflichen Tätigkeiten:

  • 1999 - 2003 Zeitsoldatsoldat
    • Ausbilder (Grundausbildung)
    • Facharztzentrum Innere Medizin
    • Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz (Herzchirurgischer OP,
      Notaufnahme)
    • Auslandseinsätze

  • Rettungssanitäter (seit 2003) / Rettungsassistent (seit
    2005)
    • 2003 - 2009 Hauptberuflich
    • seit 2009 Ehrenamtlich (da mittlerweile Selbständig)



Für Low Budget Produktion / Hobby Produktionen usw. kostenlos, bei
Nennung des Namens, ansonsten Preise auf Anfrage.

2

Freitag, 26. Februar 2010, 12:44

Ich glaube nicht, daß Du hier per Text jemanden Grundkenntnisse in erster Hilfe beibringen kannst.
Dazu gehört Training, Training, Training...
Und da keiner eine Megacode-Puppe daheim haben wird... sinnlos.
Nen Verband oder eine Schiene kann im Notfall jeder selbst dran machen,
Hauptsache die Blutung steht, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Asthma- und Diabetes-Patienten wissen selbst, was zu tun ist und haben ihr Zeug i.d.R. dabei...

freezer

Filmemacher / Postpro / FH Vortragender

  • »freezer« ist männlich

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3

Freitag, 26. Februar 2010, 12:56

Ich glaube nicht, daß Du hier per Text jemanden Grundkenntnisse in erster Hilfe beibringen kannst.


Deswegen bietet er ja auch seine Dienste als Berater für Filmemacher an und nicht Erste-Hilfe-Kurse im Forum...
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
8010 Graz - Austria
Blackmagic Cinema Camera Blog

4

Freitag, 26. Februar 2010, 18:01

Es geht darum bei Fragen zu diesen Themen in Drehbüchern und Filmen zu beraten.

Ein paar negativ Beispiele (Szenen aus Filmen):

"Patient erleidet einen Herzinfarkt, der Rettungsdienst defibrilliert den Patienten obwohl auf dem EKG eine eindeutige Nulllinie zu sehen ist (defibrilliert wird nur bei Kammerflimmern)."

"Patient bekommt im Krankenhaus Medikamente, die bei dem dargestellten Krankheitsbild völlig unsinnig sind."

"Bundeswehr Soldat beantwortet die Frage eines Vorgesetzten mit: Ja Sir (Bei der Bundeswehr wird kein Sir benutzt, sondern der Dienstgrad)"

SebastianK

unregistriert

5

Freitag, 26. Februar 2010, 22:37

seit 2009 Ehrenamtlich (da mittlerweile Selbständig)


Wie ist man denn "Ehrenamtlich" selbstständig... 8|



"Patient erleidet einen Herzinfarkt, der Rettungsdienst defibrilliert den Patienten obwohl auf dem EKG eine eindeutige Nulllinie zu sehen ist (defibrilliert wird nur bei Kammerflimmern)."


Nicht ganz richtig... Es macht ersteinmal keinen Sinn, aber es gibt unzählige NA´s, die es dennoch machen. Warum auch nicht, schlimmer kann es nicht mehr werden. Außerdem gibt es keine "Nullinie", sondern nur eine "isoelektrische Linie".... Für einen Fachberater ein Muss ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SebastianK« (26. Februar 2010, 22:45)


6

Samstag, 27. Februar 2010, 01:34

Wie ist man denn "Ehrenamtlich" selbstständig... 8|

Ich bin nur noch ehrenamtlich bei einer Hilfsorganisation tätig, da ich im Bereich Mediendesign selbständig bin.

Nicht ganz richtig... Es macht ersteinmal keinen Sinn, aber es gibt unzählige NA´s, die es dennoch machen. Warum auch nicht, schlimmer kann es nicht mehr werden. Außerdem gibt es keine "Nullinie", sondern nur eine "isoelektrische Linie".... Für einen Fachberater ein Muss ;)

In einem Fachforum für Rettungsmedizin wäre ich näher drauf eingegangen, aber ich habe versucht hier allgemein bekannte Begriffe zu benutzen.

7

Samstag, 27. Februar 2010, 02:56

*gähn*
"jaja - Strom ist schon ne geile Waffe...!"
*Pfiiiiiieeee!* alle weg! *sprazz*
*wo hab ich jetzt wieder nur den Totenschein..?*

SebastianK

unregistriert

8

Samstag, 27. Februar 2010, 10:22

*gähn*
"jaja - Strom ist schon ne geile Waffe...!"
*Pfiiiiiieeee!* alle weg! *sprazz*
*wo hab ich jetzt wieder nur den Totenschein..?*



Du bist euren NA´s wohl nicht ganz so zufrieden, oder :P
Ach... Mit NA zu blitzdingsden ist ja auch blöd. Und Halbautomaten verderben einem auch nur den Spaß...
Herrje, ich vermisse die "guten alten Zeiten", wo man einfach rausgefahren ist und gut.

Es lebe die Gesundheitsreform.

9

Samstag, 27. Februar 2010, 13:12

Zitat

Und Halbautomaten verderben einem auch nur den Spaß...

Also wir haben das LP12, 15 und des gute alte Corpuls 08-16.
Und wir haben ab 1.3. gar keine Paddels mehr, nur noch Klebelektroden.
Und der Halbautomat gibt Dir bei den heutigen Amerikanischen Verhältnissen einfach rechtliche Sicherheit.
Wobei wir immer noch auf manuellen Betrieb umschalten könnten...
Und reanimiert wird ja eh nicht jeder auf Teufel komm raus,
oder würdest Du bei nem schwer Krebskranken/Multimorbiden etwa nochmal anfangen?
Ist ethisch sicherlich sehr fragwürdig, oder?

SebastianK

unregistriert

10

Samstag, 27. Februar 2010, 13:54

Ich finde den 08/16 immernoch supi... Bi- phasisch und Auto/Man wählbar. Dann noch NiBd und auch auf langen Intensivverlegungen kann nichts mehr schief gehen :sleeping:

Paddels sind für mich aber immernoch ein MUSS!!! Gerade für die Frühdefi ist halt nichts schneller. Und mal ehrlich, die Klebepads kosten. Obwohl auch die auf langen Fahrten definitiv nicht fehlen dürfen :sleeping:

Das mit der rechtlichen Seite ist es eben, was mich heute so stört... Man muss jeden Piddelkram absichern. Protokolle habe ich auch schon früher sehr gewissenhaft geführt, aber heute schafft man es ja kaum noch, sein DIVI- Protokoll bis zum KrHs auszufüllen (obwohl ich gestehen muss, dass mir das Schwesternzimmer dafür auch lieber ist, als der RTW :thumbsup: ). Und irgendein dahergelaufener, medizinisch ungebildeter Richter entscheidet nachher anhand von diesen Daten, die unterm Strich immer noch nichts aussagen, ob Du schuld bist, oder nicht. Es gibt derart multiple Parameter, welche über (Miss-) Erfolg einer Reha entscheiden.... Da finde ich soetwas äußerst perfide.

Und nein, ich reanimiere nicht jeden! Entweder ist man sich mit den Angehörigen / Betreuer / NA einig (z. B. Patientenverfügung), oder... Du bist vom Fach ;)

------------------

Schwierige Zeiten halt. Darum habe ich auch kaum noch Lust dazu. Außerdem merke ich langsam dieses ewige nächtliche Wach werden. Habe ich vor 10 Jahren noch keinem "Alten" geblaubt, aber sie haben Recht!

Ezio

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11

Samstag, 27. Februar 2010, 14:08

wie viel feuer (muzzle flash, mündungsfeuer) kommt in der realität eigendlich aus einem maschinengewehr?
in filmen wird sowieso viel zu viel benutzt. aber wieviel kommt in echt da raus? :huh: ich glaube, dass da sogar garnix rauskommt oder nur vereinzelt hin und wieder. oder? :huh:

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Marcus Gräfe

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12

Samstag, 27. Februar 2010, 14:32

Mir ist damals bei der Bundeswehr eigentlich nie ein Mündungsfeuer aufgefallen. Lag aber vermutlich auch daran, dass man sich beim selber schießen eher auf das Ziel konzentriert, als auf die Mündung. ;) Aber auch bei anderen ist mir das nicht aufgefallen (höchstens in der Dunkelheit).

13

Samstag, 27. Februar 2010, 14:38

Naja, bei ´ner 9mm Pistole kommt schon deutlich sichtbar ein Mündungsfeuer... sollte beim Natokaliber dann auch sein...

Marcus Gräfe

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14

Samstag, 27. Februar 2010, 15:24


SebastianK

unregistriert

15

Samstag, 27. Februar 2010, 15:30

Als Sportschütze kann ich sagen, dass es im wesentlichen vom Kaliber, der Lauflänge und der Mündung abhängt.

Generell erzeugt eine Feuerwaffe immer ein Mündungsfeuer. Dieses entsteht a) durch Anteile des Treibladungspulvers, die erst vor der Laufmündung verbrennen (overload), und b) durch die heißen Gase, welche das Geschoss raustreiben.

Speziel beim Bund gibt es halt Mündungsbremsen, welche die Bildung des Mündungsfeuers verringern (Stichwort: Erkennbarkeit). Und durch die Lauflänge neigen Gewehre eh weniger zu Mündungsfeuern. Bei Vollautometen (eben Bundeswehr) kommt noch hinzu, dass die Gase zum bewegen des Durchlademechanismuses verwendet werden. Hier ist das "Mündungsfeuer" anscheinend dann wirklich nicht mehr sichtbar (Habe noch keine Highspeed- Bilder von MP5 oder G36 gesehen)

Im Film sind Mündungsfeuer eher selten zu sehen, weil diese häufig zwischen zwei Frames fallen. Bei Dreharbeiten zu "Galileo" (Pro7) konnte ich das in der High-Speed-Cam sehr gut sehen. Bei (ich glaube) 1.000 Bildern pro Sekunde war klar zu sehen, dass jede von uns benutzte Waffe ein Mündungsfeuer hatte.

In Hollywood sind sie besonders groß, weil das verdichtende Projektil fehlt und sie oft auch mehr Pulver enthalten, um das Mündungsfeuer groß werden zu lassen.

16

Samstag, 27. Februar 2010, 18:14

Muss ich meinem Vorredner recht geben, eine Mündungsfeuer entsteht immer. Aber da dieses im militärischen Bereich unerwünscht ist, gibt es sogenannte Mündungsfeuerdämpfer um dieses zu reduzieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCndungsfeuerd%C3%A4mpfer

17

Sonntag, 28. Februar 2010, 11:25

Mich würde noch interessieren, welchen Dienstgrad (Uffz Laufbahn?) und welche Verwendung (Sanitäter nehm ich mal an) du bei der Bundeswehr hattest.

PS: Ich hab mich noch nicht durch die passenden ZDVs durchgewühlt, aber vielleicht kann mir ja einer von euch diese Frage beantworten.
Wie sieht es rechtlich (für Zivilisten, Reservisten, und/oder aktive) aus, wenn man einen Film dreht in dem ein Darsteller einen Soldaten darstellt. Unter welchen Bedingungen kann er den entsprechenden Anzug (egal ob Feldanzug oder Dienstanzug) tragen.
Die sicherste Methode ist natürlich Dienstgrad-, Truppenzugehörigkeits-, und Hoheitsabzeichen zu entfernen. Aber wie weit kann man gehen?

Urlag

absoluter Spast

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18

Samstag, 6. März 2010, 12:52

Bezüglich Mündungsfeuer:

Normalerweise würde man in echt wohl selten welche sehen, aber im Film müssen die einfach sein... je größer destso besser XD

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