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Baeumchen

unregistriert

1

Freitag, 16. Oktober 2009, 19:27

Dokumentation über DDR

Hallo,

Also wir müssen (Schule :D ) eine Dokumentation über die Jugend in der DDR filmen.Was muss man bei einer Doku beachten?Vieleicht hat jemand ein paar nützliche Tipps oder Links .Wir hatten vor z.B Interviews in den Film einzubauen ,sind uns aber über den gesamten Ablauf noch nicht ganz im Klaren.Dazu muss man sagen,dass eigentlich keiner wirklich Ahnung von Camcorder hat und wir uns nur eine ausgeliehen haben (Canon 3ccd digital video camcorder xm2 pal!?) .Woher bekommt man Filmmaterial (z.B. Mauerfall) welches man verwenden darf?

Hoffentlich im richtigen Unterforum :rolleyes:

2

Freitag, 16. Oktober 2009, 19:33

ich würd das einfach so machen. besorge dir ein paar archivaufnahmen und dann machst du einfach ein paar interviews aufm sessel usw. das ganze würd ich dann zusammenschnippeln. Du kannst dann durchaus auch den zwiespalt zeigen der ddr Jugend

FDJ vs. Jugendrevolution. Ist sehr interessant

tomatentheo

unregistriert

3

Freitag, 16. Oktober 2009, 20:45

FDJ vs. Jugendrevolution. Ist sehr interessant

Lass mich raten. Du bist kein Ossi, oder? Wenns da eine Revolution gab, dann keine, die wir mitbekommen haben. Popper, Punks und Skins fanden außerhalb von Berlin kaum statt, sondern wurden gekonnt knapp gehalten.
Aber ich will hier keine Ossi-Diskussion vom Zaun brechen, das wäre Off-Topic. Sucht Euch am besten einen Schwerpunkt, den ihr beackern wollt. (Und bitte nicht Mauer oder Reisefreiheit)


Die XM-2 ist okay. Der rote Knopf sorgt für die Aufnahme. Kamera aufs Stativ, schönes Motiv einrichten und Zeitzeugen befragen. Wenn ihr irgendwo im tiefsten Westen wohnt, wirds schwieriger.
Dazu ein paar Einspieler besorgen, entweder aus den Mediatheken der ÖR-Sender ARD/ZDF oder aus irgendwelchen Archiven die frei zugänglich sind.
Nochmal "Sonnenallee", "Spur der Steine", "Die Legende von Paul und Paula", "Das Leben der Anderen", "Die Kinder von Golzow" und viel MDR und ARTE ansehen und dann kommt ihr der Sache zwar nicht nahe, aber schonmal näher.

Hihihi...zum Abschluss unbedingt den Lieblingssatz vieler einbinden "In der DDR war nicht alles schlecht." :D

4

Freitag, 16. Oktober 2009, 20:48

es gab sehr wohl eine jugendrevolution. diese war aber nunmal anders als im rest von deutschland und ja ich bin Ostdeutscher

Mr Dude

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5

Freitag, 16. Oktober 2009, 21:47

*sinnlose diskussion, die eh zu nichts führt unterbrech* ;)

Wenn du Interviews wirklich gut machen willst, dann achtet auf folgende Punkte:
- Interviewter darf nicht in Kamera schauen, sondern auf Kamerahöhe leicht vorbei - Am besten den Fragenstellen direkt neben die Kamera stellen, auf Höhe des Objektivs
- Achtet dabei aber darauf, dass nicht jeder zB links an der Kamera vorbei schaut, welchselt hin und wieder mal die Seiten
- Wenn der Interviewte links aus dem Bild schaut, positioniert ihn rechts am Bildrand

Das sind zwar Profitipps, aber es zieht. Selbst einem Laien wird ein fehlerfhaftes Interview auffallen, jedoch wird er nicht unbeidngt wissen, WAS fehlerhaft bzw komisch wirkt.

*banane ess*

tomatentheo

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6

Freitag, 16. Oktober 2009, 22:02

@Five: Dann war ich wohl am falschen Ort :D :D
@Topic: Es gab mal bei "Schiele & Schön" eine Trainings-DVD "Biografie", da wurde gezeigt, wie man Interviews richtig filmt und auch einleuchtet und auflöst. Die DVD gibts ab und an bei Ebay und Amazon für kleines Geld. Vielleicht habt ihr ja Glück.

Borgory

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7

Samstag, 17. Oktober 2009, 04:50

Naja, ich weiß ja nicht wie das bei dir abgehen soll, aber ich denke mal dass es vielleicht hier ein paar Ossis gibt die vielleicht ein paar Dinge schildern können wie sie ihre Zeit in der DDR erlebt haben. Ich würde zb. dir ein Paar Fakten aufnehmen was ich so noch mitbekommen habe :D Ich könnte dir das Videomaterial dann hochladen oder so^^

Wäre eine Idee, vielleicht haben auch noch andere Interesse daran.

Birkholz Productions

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8

Samstag, 17. Oktober 2009, 05:20

Wäre eine Idee, vielleicht haben auch noch andere Interesse daran.


Ich würde mich anbieten, um dumme Ossiwitze zu machen, die man regelmäßig einspielen könnte.

Hindenburg Films

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9

Samstag, 17. Oktober 2009, 13:03

:D Da könnte man ja gleich einen von Borgorys Sinnlosclips mit Ossistimmen einspielen (hey das wär definitiv eine bessere art ossiwitz) :thumbsup:

Mr Dude

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10

Samstag, 17. Oktober 2009, 13:49

Da könnte man ja gleich einen von Borgorys Sinnlosclips mit Ossistimmen einspielen (hey das wär definitiv eine bessere art ossiwitz)


Berlinerisch ist genauso Ostdeutsch wie Plattdeutsch ;) Eine Ossistimme direkt gibt es nicht. Nur viele denken, dass jeder aus den neuen Bundesländern Sächsisch spricht... Das haben vor einigen Jahren mal n paar Komiker verhauen, weil Sächsich einfach mal so ein unfreiwillig komischer Dialekt ist und sie damit ihre schlechten Witze doch lustig machen wollten (was für einen der Sächsisch kann, voll nach Hinten los geht) :D In Thüringen und Sachsen-Anhalt glaubt man übtigens stellenweise man ist in Niedersachsen oder Hessen...

@ Birkholz: Und ich denke Ossiwitze sind nicht gerade hilfreich in einer Dokumentation über die DDR, oder hast du mal in einer Doku über das 3. Reich Naziwitze gehört? :thumbsup: Dass du lieber die Mauer wiederhätte wissen wir ja auch mittlerer Weile ;)

BTT: Bitte lasst Sprüche wie "Wir hotten doch nüscht" und " 's war ne alles schescht" raus, mal eine DDR-Doku ohne Klischees. Diese diskussion über Ost-West-Hass und deren Klischees führt doch zu nichts. Nach 20 Jahren sollte man doch mal etwas Verstand annehmen. Es gibt ja auch Westdeutsche die rumheulen und nichts haben, genauso wie es Ostdeutsche gibt die alles besser wissen und arrogant sind.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mr Dude« (17. Oktober 2009, 14:09)


11

Samstag, 17. Oktober 2009, 15:34

Ich kann zwei Dinge nicht leiden:
Rassismus und Ossis an der Bar...!

BTT:

Es geht ihm um ein griffiges Thema und wo er seine Infos inkl. Footage herbekommt...

Wie wär´s denn mit Eurem Stadtarchiv oder gibt´s sowas im Osten nüschte..?
(hrhrhr!, muss es doch massenhaft geben..)

Birkholz Productions

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12

Samstag, 17. Oktober 2009, 16:40

@ Birkholz: Und ich denke Ossiwitze sind nicht gerade hilfreich in einer Dokumentation über die DDR, oder hast du mal in einer Doku über das 3. Reich Naziwitze gehört? :thumbsup: Dass du lieber die Mauer wiederhätte wissen wir ja auch mittlerer Weile ;)


Mensch, das nächste Mal für dich füg ich noch folgende Smileys ein: :D :P ;)
War doch nur ironisch gemeint... In welcher Schuldoku über den Osten würde sowas gut ankommen? Na gut... Wär er drauf eingegangen hätt ich das aber wirklich gemacht! :D
Und wo hab ich mich für die Mauer ausgesprochen? Ich hab nichts gegen irgendwelche "Gruppen" in Deutschland, ob Ostdeutsche, Chinesen oder Roland Emmerichs. Alle gleich! ;)

Mr Dude

unregistriert

13

Samstag, 17. Oktober 2009, 19:01

Ich hab das ja auch nur sarkasitisch gemeint. Solche Gespräche sind doch immer das gleiche... Ironie und Sarkasmus ist in textform einfach scheisse :D

BTT: Wenn es sich bloß um eine Doku für die Schule handelt, die nicht veröffentlicht wird, wird dich ja dein/e Geschichtelehrer/in nicht wegen Urheberrechtsverletzungen anzeigen, also würde ich ganz simpel Aufnahmen aus TV und Internet nutzen... Gemischt mit Interviews und ein paar Aufnahmen von heute (wenn es passt) klappt das schon...

Wieso müssen hier eigentlich so viele Filme in der Schule drehen? Ich hab zweimal darum gekämpft das machen zu dürfen...

14

Sonntag, 18. Oktober 2009, 19:40

Hey... nochmal wegen Dokumentation:

Wir (genauer Philip Diekmann aus unserem Team) hat im Juni dieses Jahres auch eine Dokumentation gedreht über Cato Bontjes van Beek (Widerstandskämpferin aus dem dritten Reich die hingerichtet wurde), welcher gleich 2 Auszeichnungen bekommen hat. Ich denke eine Dokumentation ist leicht zu machen, wenn man nur Material genug hat.

Du musst halt wissen was du rüber bringen willst. Bei uns in der Doku hatten wir einen guten Sprecher, den noch lebenden Bruder von Cato Bontjes van Beek und Bilder/Fotos. Und ich glaube von ca. 15 Produktionstagen saß Philip davon ca. 10 am Informationen sammeln. Und der Punkt mit Videos aus TV und Internet hast du ja schon richtig erkannt. Es gilt die Regel: Nichts kommerzielles herstellen = egal was du verwendest an Bild/Ton.

Zum Inhalt wurde ja auch schon gesagt besser nicht zeigen das einer sagt: "war alles mist".
Es gibt viele Ostdeutsche die die damalige DDR gut fanden und jetzt erst im Nachhinein begriffen haben, wie "schrecklich" sie eigentlich war. Solche Leute sind die Leute die Geschichte erzählen können und die du brauchst! ;)

Ach, unsere Doku findest du übrigens auf unserer HP ;) (Sorry für die eigen Werbung :rolleyes: )

Baeumchen

unregistriert

15

Montag, 19. Oktober 2009, 20:40

Danke,dür die ganzen Tipps,jetzt bin ich wenigstens ein bisschen schlauer :thumbsup:

Man darf also nicht z.B Ausschnitte aus irgndwelchn Filmen nehmen?

BTT: Wenn es sich bloß um eine Doku für die Schule handelt, die nicht veröffentlicht wird, wird dich ja dein/e Geschichtelehrer/in nicht wegen Urheberrechtsverletzungen anzeigen, also würde ich ganz simpel Aufnahmen aus TV und Internet nutzen...


Die Doku ist zwar für die Schule,aber wir müssen damit an einen Wettbewerb teilnehmen,von daher muss ich schon darauf achten das ich keine Urheberrechte verletze :S ,würde die Sache um einiges leichter machen.Tiefer Westen :D wenn Hessen zum tiefsten Westen zählt....Also von daher fallen Stadtarchive etc. schonmal eher weg,gibt es nicht nicht irgendeine Quelle wo man ohne irgndwelche Rechte zuverletzen,Material hernehmen könnte?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baeumchen« (19. Oktober 2009, 20:48)


16

Montag, 19. Oktober 2009, 20:46

nein man darf es nicht ohne sich vorher genemigungen einzuhohlen. Aber bei einem Schulprojekt was nur in der Schule gezeigt wird solltest du dir über abmahnungen keine Sorgen machen.

Baeumchen

unregistriert

17

Montag, 19. Oktober 2009, 20:50

nein man darf es nicht ohne sich vorher genemigungen einzuhohlen. Aber bei einem Schulprojekt was nur in der Schule gezeigt wird solltest du dir über abmahnungen keine Sorgen machen.
Wir aber leider nicht nur in der Schule gezeigt 8| ,sonst würde ich mir auch keine besonders großen Gedanken machen.

18

Dienstag, 20. Oktober 2009, 11:11

Ich habe auf einer VHS Kassette noch eigenes und fremdes Material von damals.
1. Über was soll die Doku sein? Menschen/Land/früher-heute
2. Habt ihr jetzt ein Konzept/Drehplan? ...und daraus folgernd
3. Was brauchst Du konkret?
4. Wie lang soll die Doku sein?

Manfred

19

Dienstag, 20. Oktober 2009, 13:01

Was mir noch spontan einfällt, was bei uns in der Schule nie jemand gebacken bekommen hat ist:
Die Fragen bei Interviews rausschneiden! Das setzt aber vorraus, dass die Antworten so gegeben werden, dass man sie auch ohne Frage versteht. (Darauf sollte man die Leute dann vorher hinweisen).

Baeumchen

unregistriert

20

Dienstag, 20. Oktober 2009, 22:15

Ich habe auf einer VHS Kassette noch eigenes und fremdes Material von damals.
1. Über was soll die Doku sein? Menschen/Land/früher-heute
2. Habt ihr jetzt ein Konzept/Drehplan? ...und daraus folgernd
3. Was brauchst Du konkret?
4. Wie lang soll die Doku sein?



1. Also es soll über das Leben von Jugendlichen in der DDR gehen,Beeinflussung durch Jugendoranisationen ,das Schulsystem,Musik etc.
2. Stellen wir erst zusammen wenn wir wissen,wieviel Material wir zusammenbekommen ;)

3. Filmaterial wie z.B Musikveranstaltungen, Schule ,Ausschnitte aus Fernsehsendung,also eigentlich alles was irgndwie mit Jugendlichen in der DDR zu tun hat 4.Wir dachten so an ca.45min.

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