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NHP

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1

Sonntag, 9. August 2009, 01:42

Storyboard

Srry, wenn ich diese Frage stelle: (Erklärung folgt)
Wer ist für das Storyboard verantwortlich?
Der Drehbuchautor oder der Regisseur?
MFG
NHP

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (9. August 2009, 02:04)


Jumperman

unregistriert

2

Sonntag, 9. August 2009, 01:46

Wenn man's genau nimmt der Storyboard-Artist!

Prinzipiell kanns aber sowohl Regisseur, als auch Kameramann machen. Es geschieht ja sowieso in einer engen Zusammenarbeit, da ist es dann letztendlich auch gleichgültig, welcher der beiden nun den Bleistift in die Hand nimmt.

3

Sonntag, 9. August 2009, 03:05

Also so wie ich es in Making Ofs gesehen hab sind meistens die Regisseure dabei.

Birkholz Productions

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4

Sonntag, 9. August 2009, 09:12

Ich persönlich mache Storyboards (wenn nötig) selbst, da ich eigentlich immer für die Drehbücher, Kamera und Regie verantwortlich bin. Beim Drehbuchschreiben hab ich immer gleich alle Bilder im Kopf und brauch das Storyboard nur wenn es um komplexe, schnell geschnittene Szenen geht, oder ich anderen Leuten meine "Bilder" veranschaulichen muss.

NO!R

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5

Sonntag, 9. August 2009, 13:50

Also Jumpermann hat recht. Storyboard Zeichner ist ein eigener Beruf. Die fertigen Storyboards in Werbung und Film sind meist wenn nicht sogar immer, von einem Storyboard zeichner entworfen. Diese sind sehr detailiert und dafür hat der Regisseur selten Zeit, auch wenn er ein talentierter Zeichner ist.
Hitchcock z.b. der ja Bühnenbildner war, zeichnete jede Szene seiner Filme. Aber nur Skizzenhaft. Später wurden diese Entwürfe dann von einem prfessionellen Zeichner neu entworfen.

mp-cw

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6

Sonntag, 9. August 2009, 16:46

Worum gehts denn genau? Um die Kompetenzen, wer die Einstellungen festlegt?

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
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NHP

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7

Montag, 10. August 2009, 11:50

naja, ich sags mal so, ich hatte neulich einen kleinen streit (fachliche diskussion *g*) mit einem kumpel von mir.
Der wollte mir wehement nicht glauben, dass der Drehbuchautor nach Abgabe seines Drehbuchs nicht unbedingt was zu sagen hat.
Das Storyboard wird vom Storyboardzeichner unter Anleitung des Regisseurs erstellt, allein deshalb weil der Regisseur keine Zeit hat, alles selber zu malen und das ganze ja nachher auch noch so aussehen muss, dass es andere erkennen können. (meine Storyboards z.b. kann ich nur selber lesen..., aber das reicht auch)
Also woseit ich das weiß ist das so. Aber er hat einfach nicht kleinbei gegeben... Wenn man das ne Weile lang macht bekommt man Zweifel xD. Deshlab wollt ich mich nur noch mal versichern...

8

Montag, 10. August 2009, 11:56

Ich mein bei Hollywoodproduktionen werden ja auch wirklich Drehbuchautoren eingekauft um das was der, der die Idee hatte verzapft hat in ein für einen Film taugliches Material zu stopfen.
Wenn ich jetzt ne tolle Idee hätte und ein Drehbuch draus schreibe, fänd ich es auch toll, wenn meine Sichtweise über den Film zumindest zur Kenntnis genommen würde.

mp-cw

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9

Dienstag, 11. August 2009, 16:11

@ Booney:
Was dann eh noch mal ne gesonderte Frage ist, die mit dem Storyboard eigentlich nix zu tun hat. (vgl. Screenplay-Thema)

@NHP:
So weit der Normalfall. Der Drehbuchautor hat aber eigentlich genau so viel zu sagen, wie er vor "Abgabe seines Drehbuchs" ausgehandelt hat.

Wobei du hier den "Drehbuchautor" – zumindest bei adaptierten Werken – nicht mit dem ursprünglichen Autor oder Ideengeber verwechseln darfst. Denn dann ist das "Original" ja eh nicht von ihm und der ganze Akt ist vermutlich nur Handwerk/Job, in dem nicht gerade besonders viel Herzblut steckt. Bei einem Frank Miller, einer Rowling oder ähnlichen Fällen verhält es sich sicher anders.

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Genesis

unregistriert

10

Freitag, 14. August 2009, 23:09

Ich würd euch auch raten, das nicht allzu ernst zu nehmen.
In unseren Gefilden gibt es meistens einen kreativen Kopf, der die Bilder im Kopf hat, wie Birkholz schon angemerkt hat.

Professionelle Drehbuchschreiber haben die Ideen selbst nicht geliefert, day hat Alex (mp-cw) genau richtig gesagt.
Beim Drehbuchschreiben geht es darum, eine Idee oder literarische Vorlage in Szenen und Einstellungen einzuteilen, was ein Knochenjob ist, den man erlernen muss ^^

Der Storyboard-Artist benutzt dann das Drehbuch, er orientiert sich an ihm, wenn er die Einstellungen zeichnet.

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