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Bentinho

unregistriert

1

Mittwoch, 28. Januar 2009, 17:18

Drehgenehmigung von privaten Unternehmen/Einrichtungen und Co.

Servus zusammen!

Auch wenn das Thema Drehgenehmigung schon durchgelutscht ist, wollte ich nochmal Tipps für das Bekommen einer Drehgenehmigung von privaten Unternehmen o.ä. sammeln.
Ich habe einige Beiträge gefunden, in denen von solchen erfolgreich erfragten Genehmigungen geredet wurde, jedoch nichts dazu, wie man an sie herankommt...

Im Grunde genommen ist es ja nicht viel anders als bei anderen, aber es gibt bestimmt irgendwas, dass man erwähnen oder beachten sollte.
Falls ihr also Erfahrungen oder Tipps parat habt, immer her damit! :)

Ach ja, bitte bedenkt, dass wir Jugendliche sind, und keine Firma mit Millionenbudget...

Bentinho

2

Mittwoch, 28. Januar 2009, 18:57

Hingehen, nett fragen und die Firma darf im Film nicht schlecht da stehen.
Gutes Argument: Der Firmenname wird im Film sichtbar sein, oder er steht auf jeden Fall im Abspann.
Und eine Drehgenehmigung kostet nix. Solange Du denen keinen Betriebsausfall verursachst oder sonstwas brauchst (Polizei zum Straße sperren, etc. )

Ich weiß wirklich nicht, was ihr da immer für Probleme habt: Nett sein kann doch nicht so schwer sein, oder?
Und wenn es keine Genehmigung gibt - na und? Ist auch egal! Niemals frech werden. Punkt!

mp-cw

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3

Mittwoch, 28. Januar 2009, 19:40

Wer immer nur "nett" ist, kommt doch nie zu etwas ;)

- Trotz jugendlichem Alter nicht einfach nur "nett" sondern "seriös" und höflich anfragen. Je nach Größe der Firma, bei der man anfragt, in schrlftlicher Form, telefonisch, oder gleich direkt beim Chef.
- Das Projekt präsentieren und klarstellen, dass es sich um ein ernstzunehmendes Projekt handelt und nicht um eine spontane Samstag Nachmittag-Aktion.
- Eventuell mit einem "Schulprojekt"- oder "Vereins"-Bonus oder ähnlichem unterstützen. Jugendliche und Studenten haben dabei prinzipiell erst mal gute Karten.
- Zeigen, dass man sich um eventuelle Probleme Gedanken gemacht hat (z.B. Haftung, Drehzeiten inner- oder außerhalb der Geschäftszeiten, Betreuung des Teams vor Ort durch Hausmeister o.ä.) und den Umfang der Dreharbeiten benennen.
- Den Vorteil für das Unternehmen/die Einrichtung aufzeigen: Werbewirksamkeit durch Unterstützung von Jugendlichen, Kultur etc.
- Nennung im Abspann ansagen
- Nach dem Dreh für die weitere Zusammenarbeit oder als Dankeschön (falls vorhanden) Freikarten für eine Vorführung anbieten und eine DVD als Belegexemplar für deren eigene Zwecke

Anmerkung: Wenn die Polizei die Straße sperren muss, ist der Dreh alles andere als privat.

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
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Vaderle

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4

Donnerstag, 29. Januar 2009, 07:30

Wir haben vor, bei einer sehr grossen Firma, die ich jetzt noch nicht nenne eine ganze Büroetage zu nutzen und ich habe mich da an die Chefsekretärinnen gewandt die mich direkt an die Chefin verwiesen haben. Sehr nette Leute, die sogar geehrt waren, dass ich die einbeziehen möchte. Das habe ich gar nicht erwartet ;-)
Ich habe der Chefin unser Schreiben mit allen Informationen zukommen lassen, sie werden es in einer Vorstandssitzung einbringen und mir dann mitteilen. Wir sind sehr zuversichtlich.

Wie schon erwähnt wurde, Freundlich, seriös auftreten und alle Informationen bereithalten und geben. 8-)

Bentinho

unregistriert

5

Donnerstag, 29. Januar 2009, 16:22

@mp-cw: Solche Tipps habe ich gesucht, danke...
Danke natürlich auch an Purzel und Vaderle. :)

Das man nett fragen sollte, ist klar, sonst kann man's wahrscheinlich eh vergessen!
Was mir noch eingefallen ist:

Es wäre sicher gut zu erwähnen, dass der Film nicht-kommerziell ist... (oder?)

Bentinhp

TM-Films

unregistriert

6

Donnerstag, 29. Januar 2009, 17:46

Hey,
@Benthino: Das ihr nicht-kommerziell seid, würde ich nur im brief angeben - bei einem gespräch sieht man das ja, schätze ich!
und wenn euer film ein action-film ist und irgendwelche waffen vorkommen auf jedenfall (!) sagen!
die reagieren da wahrscheinlich nicht so cool, wenn auf einmal irgendein angestellter einen mann mit knarre rumrennen sieht und die kamera in einem winkel versteckt ist, so dass er/sie/es sie nicht sieht..! :thumbup:

aber ich glaube, dass das eigentlich klar ist!

aber man sollte auch nicht zu schnell aufgeben, wenn die erst einmal sagen, dass es nicht möglich ist, dran und auf jeden fall höflich (!) bleiben! 8-)

mfg,
tom

EDIT 1:
Wenn ihr draußen mit Genehmigung und Waffen dreht, auch die Polizei vorher informieren!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TM-Films« (29. Januar 2009, 19:43)


LORD°K

unregistriert

7

Freitag, 30. Januar 2009, 13:22

Es ging bei mir einfacher beim Forstamt als beim bezirksamt...das brauchte ich aber auch nur um mir die adresse geben zu lassen für einen alten friedhof bei uns der privat ist...der betreiber dieser öffendlichen grünanlage mit blablabla...irgendwelchen historisachen werten...war auch ganz positiv angetan wenn er dabei sein dürfte...hat angst um die alten grabsteine, so emgelsstatuen und mamor obelisken und so... Was noch schwehr is ist ne Kirche ham wa gemerkt, aber wenn mann auf einer katholischen Schule war muss mann etwas schleimen/auf seine konfession hinweisen dann passt das auch...der Pastor wollte nur die szene detailiert wissen...
Parkhaus war schon schwehrer weils eig. keinen betreiber mehr hat (firma konkurs etc) aber eben noch einen Aufpasser...da mussten wir schon viel reden und so...aber wie schon erwähnt immer seriös und nett vorallem sachlich bleiben. Argumentationen parat haben damit mann das gespräch zu seinem vorteil "lenken" kann...

LORD

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