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Thom 98

unregistriert

1

Sonntag, 4. Februar 2007, 21:07

"Kommerziell" nutzen

Hallo. Ich habe vor mir gegen Ende des Jahren evt. die Schülerversion des Production Bundles zu kaufen. Einzige Einschränkung: Darf nicht kommerziell genutzt werden.
Ich habe auch andere Programme, die nicht "kommerziell" genutzt werden dürfen, aber ich frage mich schon länger, was genau das eigentlich heißst.
Ist das Verkaufen von 80 DVDs im Familien- und Freundeskreis schon "kommerziell"?
Wann fängt das an? Gilt das erst, wenn ich Millionenbestellungen habe und den Film international vertreibe?
Wie wird sowas kontroliert? Ich mein...wenn ich den Film verkaufen, dann wird ja wohl nicht jeder gleich nachfragen mit welchen Programmlizenzen ich den Film gemacht habe, oder?
Das Verkaufen im Freundeskreis ist ja eher nicht "öffentlich", aber wie sieht aus, wenn ich die DVD bspw. auf den AFM-Shop oder auf Ebay stelle?


Ich weiß, evt. sollte ich mir lieber nicht so viel Gedanken darüber machen, aber es wär schon scheiße, wenn ich ne Menge Heu dafür hinblättere und dann nacher keine einzige Sache verkaufen darf!
Es gibt vom Adobe PB auch eine Schülerversion, die man kommerziell nutzen darf - kostet aber mehr als das doppelte!

knautschka

unregistriert

2

Sonntag, 4. Februar 2007, 21:12

Also - soweit ich weiß - ist es im Familienbereich erlaubt das dann zu verkaufen. Es ist Privatverkauf, das interessiert eigentlich sowieso kein Schwein. ;)

Bei Ebay wäre ich vorsichtig. Ist zwar auch Privatverkauf (sofern ausgewählt), aber es ist eben schon beinahe komerziell. Und evtl. nicht nur beinahe. Evtl. gibt's bei Ebay Informationen, kA.

Also, Geschäften oder Firmen dürfte man es natürlich nicht anbieten. :D

Ansonsten www.google.de oder www.wikipedia.de, evtl. findet man da was...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »knautschka« (4. Februar 2007, 21:13)


Marcus Gräfe

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3

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:12

Ich schätze mal, kommerziell ist es, sobald eine Gewinnabsicht besteht.

4

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:28

würd ich amrkus beipflichten, ABER da wir alle das nicht SO genau wissen, verlass dich leiber nicht auf uns. und schon gar nicht auf das internet! da steht viel mist drin. frag am besten nen anwalt oder ähnliches(weiß aber nicht was für einen ^^)

Tobi Wan Kenobi

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5

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:29

Jo, ich bin auch der Meinung, dass das Komerzielle erst dann anfängt, wenn du Gewinn machst. Solange du nur Produktionskosten asugleichen willst sollte das in Ordnung sein.

6

Sonntag, 4. Februar 2007, 22:39

ist nur die frage, wie er dann die produktionskosten rechnet =)
fliessen da auch requisiten, kostüme etc ein? nur die DVD kosten? cover? die seiten vom drehbuch und die tinte =)? also da ist scho einiges zu beachten, und ich würd die dinger nur "unter" der hand verkaufen.

das heißt, wenn du jemandem den film schenkst, und der dir dann gleich darauf 25€ schenkt...dann hängt das ja nicht zusammen oder? =))

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flexer« (4. Februar 2007, 22:40)


7

Montag, 5. Februar 2007, 02:43

Doch... wird Dir kein Richter abnehmen...

Gewinnbringend verkaufen = kommerziell.
Du kannst die DVD´s zum Selbstkostenpreis verticken, das war´s!
Frag doch mal bei Maxon an, wie das in Deinem Fall gelagert wäre.
Kannst denen ja anbieten, eine DVD zu schicken, damit die sehen, daß Du ein Amateurfilmer bist.

Vaderle

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8

Montag, 5. Februar 2007, 08:37

Zitat

Kommerz (v. latein commercium „Handel, Verkehr, Austausch“) ist im Vergleich zum Handel ausschließlich auf finanzielle Gewinne bedacht, die durch Produktion und Verkauf von Gütern entstehen. Als „kommerziell“ bezeichnet man Unternehmungen jeglicher Art, deren Motivation und Zweck die direkte oder indirekte wirtschaftliche Gewinnerzielung ist. Wenn man etwas kommerzialisiert, so ordnet man es den wirtschaftlichen Interessen unter. Der Begriff Kommerz wird auch häufig im Zusammenhang mit einigen Musikstilen verwendet. Dabei soll Kommerz abfällig verdeutlichen, dass diese Musik nicht um der Musik, sondern nur des Geldes wegen produziert wurde. Häufig wird diese Musik auch bösartig als Kirmesmusik bezeichnet. Die Musiker werden als Kommerzschweine bezeichnet.


Demnach darf man keinerlei Gewinne erwirtschaften, egal in welchem Bereich. Ausgenommen davon sind Sponsoren.

@freezer
Danke, das ist doch mal eine Aussage!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vaderle« (5. Februar 2007, 19:19)


freezer

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9

Montag, 5. Februar 2007, 10:15

Von einem Verkauf mit Gewinnabsicht kann man nur dann sprechen, wenn Du es gewerblich machst, sprich eine Firma anmeldest und ans Finanzamt Steuern ablieferst und damit Deinen Lebensunterhalt verdienst. Alles andere ist ein Privatverkauf.
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steven_skywalker

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10

Montag, 5. Februar 2007, 13:00

Ist Privatverkauf demnach also EIGENTLICH nicht kommerziell? Das heisst ich dürfte die Studentenversion benutzen und die DVDs zum Beispiel unter Freunden und Verwandten usw. verkaufen, ja?

Gruss

Steve

freezer

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11

Montag, 5. Februar 2007, 16:17

Ich habe nun mit einer Juristin und einer Steuerberaterin gesprochen. Ob etwas gewerblich kommerziell ist, macht schon mal vor dem Gesetz und dem Finanzamt einen Unterschied.

Eine eindeutige Klärung kann daher nur die entsprechende Herstellerfirma zu ihrer Lizenz geben.

Das vernünftigste ist daher bei Adobe selbst nachzufragen, ab wann sie selbst den Verkauf als kommerziell ansehen.
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Genesis

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12

Dienstag, 6. Februar 2007, 22:49

thx@freezer für dieses vollwissen ^^

ein tipp, auf den man zählen kann.