Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Boyzie

Registrierter Benutzer

  • »Boyzie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 124

Dabei seit: 4. Februar 2018

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 23. September 2019, 12:16

Läßt sich auf den kleinen Field-Monitoren die (Qualität der) Schauspielerei beurteilen?

Läßt sich auf den kleinen Field-Monitoren die (Qualität der) Schauspielerei beurteilen und überhaupt die Qualität des Aufgenommenen?

Peter_Nob

Registrierter Benutzer

  • »Peter_Nob« ist männlich

Beiträge: 44

Dabei seit: 1. Januar 2017

Wohnort: Bremen

Hilfreich-Bewertungen: 5

  • Private Nachricht senden

2

Montag, 23. September 2019, 13:23

Gegenüber dem Sucher oder Kameradisplay wirst du einen besseren Eindruck vom Bild bekommen. Sinn macht es nur wenn der Field-Monitor durch eine zweite Person betrachtet wird. Der Kameramann hat so viel zu tun das er parallel kam in der Lage ist auch noch die Schauspielerei zu bewerten.
Ein Field-Monitor direkt an der Kamera ist fraglich dann muß wohl schon ein Cage her. Ideal währe meiner Meinung eine zweite Person, die sowohl die Szenerie als auch den externen Monitor im Auge hat. (2-3 Meter Kabel).
Gruß aus Bremen
Peter

Boyzie

Registrierter Benutzer

  • »Boyzie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 124

Dabei seit: 4. Februar 2018

  • Private Nachricht senden

3

Montag, 23. September 2019, 13:43

Ja, aber selbst wenn man sich nach der Aufnahme die Spielerei ansähe

Die Schauspielerei sollte ja eigentlich vor alem der Regisseur bewerten können (was er ja grundsätzlich oder oft mit Blick auf die reale, live ablaufende Schauspielerei tun kann, also ohne Blick auf einen Monitor) vielleicht weniger der Kameramann. Aber reicht ein Filed-Monitor als zusätzliche oder alleinige Kontrolle dazu aus (unmittelbar nach der Aufnahme zum Beispiel)? Wäre zur einwandreien Beurteilung nicht ein größerer Monitor erforderlich?

Selon Fischer

Super-Moderator

  • »Selon Fischer« ist männlich

Beiträge: 1 941

Dabei seit: 22. September 2008

Wohnort: Essen

Hilfreich-Bewertungen: 305

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 23. September 2019, 14:03

Oh, wieder so eine Grundsatz-Frage :D Ich schaue als Regisseur eigentlich immer auf einen Feldmonitor - denn ich will ja nicht nur das Schauspiel, sondern auch die Kameraarbeit und etwaige perspektivische Sachen (z.B. Licht, Sichtbarkeit von Objekten/Personen, etc.) beurteilen können.

In den Proben arbeite ich dafür umso näher an und mit den Schauspielern, um auch die Kleinigkeiten mitzubekommen.

Boyzie

Registrierter Benutzer

  • »Boyzie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 124

Dabei seit: 4. Februar 2018

  • Private Nachricht senden

5

Montag, 23. September 2019, 14:38

Ups, ja, ja, wieder so eine Grund...

Zitat

Ich schaue als Regisseur eigentlich immer auf einen Feldmonitor - denn ich will ja nicht nur das Schauspiel, sondern auch die Kameraarbeit und etwaige perspektivische Sachen (z.B. Licht, Sichtbarkeit von Objekten/Personen, etc.) beurteilen können.

Ja, natürlich, der Blick auf einen Monitor (als Regisseur) ist unabdingbar. Und ja auch nach der Aufnahme möglich. Ich meinte eher, ob die Größe so eines Monitors (bei und nach der Aufnahme) zur Beurteilung der Schauspielerei (und allem anderen) reicht, da man vielleicht etwa die Mimik gar nicht so gut erkennen könnte und anderes bei der Größe und vielleicht weitere Feinheiten, Blicke von Statisten in die Kamera etc. Bei der Aufnahme siehst Du Dir den Take dann nur auf dem Monitor an und beurteilst nur daran. Und bei Zweifeln / Unklarheiten dabei bestimmt mindestens noch ein weiteres Mal nach der Aufnahme.

Selon Fischer

Super-Moderator

  • »Selon Fischer« ist männlich

Beiträge: 1 941

Dabei seit: 22. September 2008

Wohnort: Essen

Hilfreich-Bewertungen: 305

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 23. September 2019, 15:19

Ich spiele die gemachten Aufnahmen so gut wie nie aus. Der Live-View reicht mir völlig. Meine einzige Aufgabe als Regisseur ist in dem Moment ja, alles im Zusammenspiel zu beurteilen - und das muss einfach gleichzeitig mit der Aufnahme gehen, weil ja von mir unmittelbar nach der Aufnahme erwartet wird, anzusagen, was als nächstes passiert, z.B. die Wiederholung der Einstellung mit folgender Änderung, oder Umbau zur nächsten Einstellung. Ich arbeite meist mit Feldmonitoren von ca. 10 Zoll. Das reicht für mich gut aus.

Peter_Nob

Registrierter Benutzer

  • »Peter_Nob« ist männlich

Beiträge: 44

Dabei seit: 1. Januar 2017

Wohnort: Bremen

Hilfreich-Bewertungen: 5

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 23. September 2019, 16:29

In dem Beitrag von vorhin habe ich mit der zweiten Position den Regisseur gemeint. Ich filme meist allein (Dokumentation) daher hilft mir der Feldmonitor nicht wirklich weiter. Ich halte einen 10“ Monitor auch für ausreichend, bedenke aber bei Außenaufnahmen und starkem Sonnenlicht einen Sonnenschutz einzusetzen. Die Monitoreinstellung (Leuchtkraft ist genauso wichtig wie die Auflösung. Leider geht mit der Qualität auch der Preis nach oben.
Gruß
Peter

Hans-Walter

Registrierter Benutzer

  • »Hans-Walter« ist männlich

Beiträge: 34

Dabei seit: 21. Januar 2015

Wohnort: Ritterhude

  • Private Nachricht senden

8

Montag, 23. September 2019, 20:15

Und was wiegt solch ein Feldmonitor ? Der muß dann doch wohl auch noch ein eigenes Stativ haben ?
Und die preiswerten kleinen 5 Zoll Monitore siond ja nun nicht wirklich größer, als der Camera.Monitor.

Peter_Nob

Registrierter Benutzer

  • »Peter_Nob« ist männlich

Beiträge: 44

Dabei seit: 1. Januar 2017

Wohnort: Bremen

Hilfreich-Bewertungen: 5

  • Private Nachricht senden

9

Montag, 23. September 2019, 20:33

Ein solcher Monitor wiegt zwischen 300 und 500 Gramm (eventuell ohne Akku), der Regisseur hält vorzugsweise den Monitor in der Hand um Sonnenblendung durch leichtes Schwenken zu vermeiden., auch ist er dann nicht so eingeschränkt hinsichtlich des Abstands zum Monitor. Auf jeden Fall hat das Ding nichts auf einem Blitzschuh von der Kamera zu suchen, da man sich schnell die Kamera ruinieren kann.
Wer alleine filmt und auf einen externen Monitor nicht verzichten will, sollte ein Kamera-Ring verwenden. Irgendwo muß ja auch noch das Micro angeschlossen werden!
Gruß aus Bremen
Peter

Boyzie

Registrierter Benutzer

  • »Boyzie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 124

Dabei seit: 4. Februar 2018

  • Private Nachricht senden

10

Montag, 23. September 2019, 22:18

In Ordnung, alles beantwortet so weit, vielen Dank!

Social Bookmarks