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MiRoxHD

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  • »MiRoxHD« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 6. Mai 2016, 22:51

1080p von 60fps auf 30fps reduzieren?

Hallo,

kann man Aufnahmen in 1080p mit 60fps in 30fps konvertieren, bzw. geht das automatisch in FCP X beim importieren??
Wenn ja, wie gehe ich vor, wenn ich einen Clip in 60fps aufgenommen habe und diesen nun ganz normal in meinen vorliegenden 30fps Film einfügen möchte?
Muss ich irgendwelche besonderen Einstellungen vornehmen?
Und was ist der Unterschied zwischen 60fps und 59,94fps, bzw. 30fps und 29,97fps? Was wählt man am besten aus?

Ich bedanke mich schon einmal im Voraus.

Viele Grüße :)

Zeitraffer

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2

Samstag, 7. Mai 2016, 07:54

Hallo,

60fps in 30fps ist in der Regel kein Problem, wenn Du kein Ton, wie z. B. einen Sprecher, mit drauf hast! Ansonsten wird der Ton asychnron. In den gängigen Schnittprogrammen kannst Du das Filmmaterial "interpretieren" und so den Film auf eine einheitliche fps bringen. Wie das in Final Cut geht, weiß ich nicht. Vielleicht kann Dir das jemand anderes erklären. Ich arbeite nämlich mit Premiere Pro und kann Dir sagen, wie es dort funktioniert...

29,97fps wird hauptsächlich in den USA genutzt. Diese krumme Zahl kommt daher zustande, um bestimmte Tonhöhenunterschiede auszugleichen. Evtl. kann jemand aus dem Forum hier mehr dazu schreiben.

Für youtube und vimeo kannste ruhig die "volle" fps nehmen. Das macht eine evtl. Slow Motion einfacher...

Gruß
Zeitraffer

MiRoxHD

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3

Samstag, 7. Mai 2016, 11:21

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! :)
Beste Grüße

Marcus Gräfe

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4

Montag, 9. Mai 2016, 19:52

In den gängigen Schnittprogrammen kannst Du das Filmmaterial "interpretieren" und so den Film auf eine einheitliche fps bringen.

Das geht so aber nicht. Die Framerate der Clips muss natürlich beibehalten werden! Wenn der Clip also z. B. 30 fps hat, so muss er auf 30 bleiben. Würde ich ihn als 60 fps interpretieren lassen, so hätte man einen nur noch halb so langen Clip, der in doppelter Geschwindigkeit läuft.

Da im Regelfall das Material korrekt erkannt wird, muss man gar nichts einstellen (und sollt es auch nicht).

Zeitraffer

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5

Montag, 9. Mai 2016, 20:03


Das geht so aber nicht. Die Framerate der Clips muss natürlich beibehalten werden! Wenn der Clip also z. B. 30 fps hat, so muss er auf 30 bleiben. Würde ich ihn als 60 fps interpretieren lassen, so hätte man einen nur noch halb so langen Clip, der in doppelter Geschwindigkeit läuft.

Da im Regelfall das Material korrekt erkannt wird, muss man gar nichts einstellen (und sollt es auch nicht).
Die Cliplänge ändert sich in beiden Varianten: entweder von 30 auf 60 oder umgekehrt. Von oben nach unten gehts eher besser. Da muß man einfach schauen. Bei Zeitrafferaufnahmen würde es z. B. nichts ausmachen, wenn ich meine 25fps in 30fps interpretiere. Außer daß die Cliplänge ein bißchen kürzer ist. Dafür kann mehr Material verwendet werden.

Das muß der TO probieren, wie er das hand habt...

Marcus Gräfe

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Montag, 9. Mai 2016, 21:31

Ich denke, der TE möchte die Originalgeschwindigkeit haben, und somit muss er bei jedem Clip die Originalframerate beibehalten. Wenn ich einen 60fps-Clip in eine 30fps-Timeline packe, ändert sich die Länge nicht, das wäre ja fatal. Stattdessen werden in dem Fall einfach Frames weggelassen (was kaum auffallen dürfte).

joey23

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7

Dienstag, 10. Mai 2016, 08:23

Zitat

29,97fps wird hauptsächlich in den USA genutzt. Diese krumme Zahl kommt daher zustande, um bestimmte Tonhöhenunterschiede auszugleichen.


Eigentlich geht sie auf NTSC zurück, und das wiederum auf das amerikanische Stromnetz. Ursprünglich hat man 30fps genutzt. Auf 29.97 (genau genommen 60.000 Halbbilder je 1001 Sekunden) ging man mit der Einführung des Farbfernsehens, weil das Farbsignal und das Tonsignal Interferenzen erzeugt haben, die sich negativ aufs Bild ausgewirkt haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (10. Mai 2016, 08:29)


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