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PatrickBaer

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Montag, 23. Februar 2015, 11:09

Was unterscheidet schlechte und professionelle Videos?

Servus,

ich habe vor, "professionellere" Youtube-Videos zu machen. Habe mir die letzten Tage einige angesehen und ein persönliches Resumee gezogen. Allerdings bin ich eben kein Enthusiast wie Ihr, deshalb freue ich mich, wenn Ihr mir ein paar Tips geben könnt, was einem als Zuschauer nicht bewusst wird, aber den Film einfach schlecht aussehen lässt.

Mir fiel auf:

- Nur eine Kameraeinstellung, kein einziger Schnitt, entweder Desktop-Capture oder gefilmt von einer Webcam.
- grottiger Ton
- Bild ist zu kontrastarm und blass

Worauf sollte ich sonst noch achten? Damit meine ich nicht meine eigene beschränkte schauspielerische Leistung oder den unaufgeräumten Schreibtisch, eher so das technische :)

Vielen Dank erstmal

Patrick

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (23. Februar 2015, 19:01)


wabu

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2

Montag, 23. Februar 2015, 11:31

es ist ja schon die Frage was ist Amateur / semi Profi / etc



Deine Frage zeigt - du bist am Anfang deines Weges!

Aus meiner Sicht ist handwerklich sauberes Arbeiten ein Fundament um kreativ werden zu können.

Wenn du magst lies hier mal rein - da könnte der eine oder andere Hinweis nutzen...

Lierov

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Montag, 23. Februar 2015, 11:41

Ich kenne mich zwar nicht so richtig gut aus mit Youtube-Blogs, aber ein paar hab ich mir in den letzten Jahren schon angesehen. Ein paar ganz wichtige Punkte hast du bereits angesprochen. Natürlich ist die Kamera nicht unwichtig, aber ich finde sie wird in der ganzen Sache überbewertet. Was die Videos wirklich professionell erscheinen lässt hat sehr viel mit dem Ton zu tun. Hört sich seltsam an, weil man denkt, dass es ja bei Youtube in erster Linie um Videos geht. Aber genau da ist das Problem... viele Leute besorgen sich eine DSLR und denken dann ist alles cool. Nein ist es nicht! Nehmen wir mal "juliensblog", als der vor 4 Jahren seine ersten Videos rausgehauen hat, waren wohl nicht wenige von seiner Stimme und deren Sound beeindruckt. Viele Youtuber, hatten vorher teilweise nur mit dem eingebauten Kameramikrofon ihre Videos aufgenommen und wirkten daher im Vergleich weniger professionell. Julien trat ja anfangs nicht selbst vor die Kamera und konnte sich dann voll und ganz auf seine (sehr professionell klingende) Stimme konzentrieren und aus dieser mit entsprechendem Equipment wie Großmembranmikrofon, Absorber und Mikrofonvorverstärker das Maximum herausholen.
Mittlerweile kommt kein erfolgreicher Blogger ohne vernünftiges Mikrofon aus (was nicht heissen soll, dass Julien der erste war der das so gemacht hat). Aber das Mike alleine reicht nicht, wenn der Raumklang scheiße ist und sich das ganze anhört wie als wenn man in eine Blechdose spricht.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

joey23

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4

Montag, 23. Februar 2015, 12:44

Gute YouTube-Videos unterschieden sich eigentlich nicht von anderen guten Videos. Gute Bild und Tonqualität und zum Content passende Bildgestaltung. Dann passt das. Ohne zu wissen was aber dein Content ist, kann man da eben auch nicht wirklich was zu sagen.

PatrickBaer

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5

Montag, 23. Februar 2015, 13:06

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-f…-stund-100.html

Ist für mich professionell. Die Kulisse könnte Onkel Erwin's Hobbykeller sein, aber es passt halt einfach.

Mein Inhalt wären/sind/werden kleine „Tutorials“ im IT-Bereich. Es gibt von meinem Fachbereich nicht so viele und wenn, dann sind sie eher so in Richtung „Screen Capture von gezeichneten Strichmännchen, dazu erklärt ein Inder auf Englisch uninteressante Metaphern“

Mir schwebt vor: Kurzer Einleitungsschnipsel, keine Ahnung wie der Fachbegriff ist. Es soll eine stimmige Handlung mit kleinem Unterhaltungswert sein. Zum Beispiel Totale auf den Schreibtisch, Darsteller sitzt vor dem PC und dreht sich beim Aufblenden zur Kamera. Einleitungstext „Grüß Gott blah blah blah. Fangen wir an mit...“ Anschließend ein Mittelteil, der zwischen Screen Captures und Moderation in Nahaufnahme abwechselt. Stil Telekolleg. Ende dann eine Zusammenfassung oder ähnliches, je nachdem was an Text benötigt wird, in Totale, Abmoderation, Ende.

Später sollen dann die Aufnahmen ausgefallener werden, Außenaufnahmen, am Tisch beim Weißwurstessen usw. Eventuell ein bisschen Gaudi, aber kein Geblödel. Ziel ist es, dass genau der Unterhaltungswert erzielt wird, den der Zuschauer braucht, um bei der Stange zu bleiben.




OT: Was haltet ihr von den Aufnahmen am Schreibtisch? Oder sollte man sich auf die Interviewhaltung weisser Hintergrund auf Barhocker besinnen?

wabu

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Montag, 23. Februar 2015, 13:44

Ich find das ist ein guter Ansatz.

Ich bin eher für "echten" Hintergrund....

oder Greenscreen und dann als Hintergrund ein Schaltplan oder so.

Was hier im Forum schon mal gut geklappt hat:

Mache so ein Video - Content kann kurz sein - und stelle es bei YT als "nicht gelistet" ein.

Dann kannst du hier den link posten und ggf Anregungen entgegen nehmen.

Das Video kannst du später löschen und es "belastet" nicht deinen Kanal

PatrickBaer

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7

Montag, 23. Februar 2015, 14:05

Mache ich gerne, aber zuerst will ich die Minimalsachen in den Griff bekommen. Vernünftig sprechen, anständigen Hintergrund und Kamerawinkel finden, anständiger Schnitt und Nachbearbeitung. Danach trau ich mich in die Öffentlichkeit :)

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wabu

pikk

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Montag, 23. Februar 2015, 19:47

Vergiss das Licht nicht. Muss für einen Blog vielleicht nicht extrem aufwändig sein, aber zumindest die Helligkeit sollte stimmen und du solltest dich möglichst immer frontal anleuchten, also nicht (ausschließlich) per Deckenlampe.

rick

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Montag, 23. Februar 2015, 23:45

Was unterscheidet schlechte und professionelle Videos?

Die Planung. Alles Andere was hier erwähnt wurde, ergibt sich daraus. Schau Dir ein Video an welches Du für professionell hälst und vergleiche es mit einem "schlechten", sämtliche Unterschiede die Dir auffallen, haben etwas damit zu tun, daß jemand vorher nachgedacht hat, wie ein Thema dem Zuschauer nahe gebracht werden kann, wie man etwas verständlich (akustisch und/oder logisch) erklärt, wie man die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt etc. Licht kann (guten) Hintergrund ersetzen. Schau Dir Interviews in Dokumentationen an, wie das Licht gesetzt wird und Leute teilweise vor schwarzem Hintergrund sprechen. Ein nicht ausgeleuchteter weißer Hintergrund kann übrigens auch schwarz sein.

Zitat

...und du solltest dich möglichst immer frontal anleuchten
eigentlich sollte man das vermeiden weil es langweilig und flach ist. Zusammen mit einer Deckenlampe gehts vielleicht noch als Paramount-Licht durch, und wäre dann evtl. spannend aber ich fürchte der Effekt bei regulären Deckenlampen ist nicht überzeugend.

pikk

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Dienstag, 24. Februar 2015, 03:51

Zitat
...und du solltest dich möglichst immer frontal anleuchten
eigentlich sollte man das vermeiden weil es langweilig und flach ist.

Das stimmt natürlich. Ich meinte damit, das Licht sollte nicht ausschließlich von hinten kommen, wie das von Bloggern leider oft genug gemacht wird. Besser wäre es leicht schräg von der Seite. Man kann tagsüber oft auch ein Fenster zur Ausleuchtung nutzen. Im Zweifelsfall dann allerdings doch lieber direkt frontal anleuchten als gar nicht.

PatrickBaer

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Mittwoch, 25. Februar 2015, 23:14

Sodele, hier ist das Meisterwerk!



Wie ihr sehen werdet, habe ich ein Problem damit, dass die Lichter einfach alles überstrahlen. Muss ich einfach näher hin? In der ersten Szene waren sie nur 100-150cm entfernt, bei den anderen mindestens 2 Meter. Die Farbkorrektur usw. mit Lightworks hab ich noch nicht so ganz raus, auch das ist auffällig, oder? :)

wabu

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Donnerstag, 26. Februar 2015, 08:37

An der Wand stehst du am Anfang zu dicht - 40cm nach vorne und der Schtten wird weicher und in deinem rechten Auge ist ein zweiter Reflex einer Lampe zu sehen - wäre dann auch weg

Ein Reflex im Auge macht es lebendiger

2 Boxen in dieser Situation reichen - es braucht auch kein Kopflicht

In der Bücherecke: Rahmen aus dem Regal nehmen - Buddah könnte aus meiner Sicht bleiben. Das Licht hinter dem Kopf ist unmöglich - wie ein Heiligenschein 8-)

Du deckst ja sonst die Leuchte gut ab - mich stört der Strich an der Wand auf der linken Seite. Ich würde dich größer in das Bild bringen damit die linke Seite kleiner wird.

Der Schatten am Buddah zeigt das die Wand ganz gut beleuchtet ist. Das Licht was dich beleuchtet sollte weiter zu dir kommen. Und wenn es ernst wird: achte auf die Reflexe an den Büchern.

Am Schreibtisch ist die Beleuchtung unauffällig gut - ich mag es wenn die Schreibtischlampe ihr eigenes Licht zeigen kann - auch hier etwas reinzoomen damit nur links was verschwindet

joey23

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13

Donnerstag, 26. Februar 2015, 09:15

Alle drei Einstellungen sind zu dunkel, die letzte am deutlichsten. Bei der Einstellung mit dem Buddha verpasst dir die Lampe einen Heiligenschein, was ziemlich witzig aussieht. Heimelig ist das noch nicht, auch weil der Weißabgleich zu kalt ist und alles so einen Grauschleier hat.

Für meinen Geschmack bist du außerdem auch immer zu mittig im Bild.

PatrickBaer

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14

Donnerstag, 26. Februar 2015, 10:45

An der Wand stehst du am Anfang zu dicht - 40cm nach vorne und der Schtten wird weicher und in deinem rechten Auge ist ein zweiter Reflex einer Lampe zu sehen - wäre dann auch weg
Da habe ich leider nicht mehr Platz. Ich werde mal versuchen, eine bessere Ecke zu finden, mir schwebt da etwas vor...


In der Bücherecke: Rahmen aus dem Regal nehmen - Buddah könnte aus meiner Sicht bleiben. Das Licht hinter dem Kopf ist unmöglich - wie ein Heiligenschein 8-)
Das soll ausdrücken, dass mir die Ideen aus dem Kopf sprühen, Wickie lässt grüßen! Den Buddha kann ich aber nicht lassen, ich kann ja nicht was über Datenbanken erzählen vor einer Kulisse, die zu einem ganzheitlichen Friseursalon passt.


Alle drei Einstellungen sind zu dunkel, die letzte am deutlichsten. Bei der Einstellung mit dem Buddha verpasst dir die Lampe einen Heiligenschein, was ziemlich witzig aussieht. Heimelig ist das noch nicht, auch weil der Weißabgleich zu kalt ist und alles so einen Grauschleier hat.
Farbproblem. Das werd ich mir auf meinem großen Monitor im Büro heute nochmal anschauen. Im Grundsatz aber suche ich sowieso noch ein Tutorial oder sowas, dass mir bei der Farbkorrektur mit Lightworks hilft, da steh ich noch wie der Ochs vorm Berg!

Ich hab hier mal die Rohfassung hochgeladen, so sieht das aus:


joey23

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15

Donnerstag, 26. Februar 2015, 10:51

Ist jetzt nur ganz grob, aber ungefähr in die Richtung solltest du korrigieren. Schritt 1 ist deutlich heller belichten und erst mal den Grauschleier weg bekommen.

Zu einer Heimeligen Stimmung gehört durchaus auch härteres Licht. Lass doch mal den Diffusor in den Softboxen vorne weg, vielleicht hilft das. Weiches Licht und damit quasi keine Schatten wirkt schnell steril.
»joey23« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bildschirmfoto 2015-02-26 um 10.49.06.jpg

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wabu

PatrickBaer

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16

Donnerstag, 26. Februar 2015, 11:52

Ich hatte da so meine Probleme, genug Licht herzubekommen. Bis wieviel ISO kann ich denn normalerweise gehen, ohne dass es mir zu sehr rauscht?

Dieses Video hier wurde mit 1/50s, f4,5 (oder so) und ISO 200 aufgenommen

McGurgel

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17

Donnerstag, 26. Februar 2015, 13:10

Moin.

Ich finds super, dass du die so viele Gedanken machst, bevor du "online" gehst. Ich selbst konsumiere viele YT-Formate und schäme mich oft genug fremd, bei dem Gekröse, was manche online stellen. ^^

ISO
Das hängt einmal von deiner Kamera ab. Die Faustregel ist aber, nicht über 1600 zu gehen. Alles darunter sollte gut funktionieren, zu mindest wenn ordentlich ausleuchtest. ;)

Colorgrading
Zu Lightworks kann ich leider nciht viel sagen, aber du könntest mal einen Blick auf DaVinci Resolve wagen. Das ist vll ein wenig hochgegriffen für deine Zwecke, aber es ist kostenlos (für den Hobby Anwender) und es gibt tonnenweise guter Tutorials bei YT (zu mindest in engl.).

Intro
Vll geht es nur mir so, aber ich finde es zu lang/langsam. Wenn es nur ein Platzhalter ist, gut. Wenn es jedoch das endgültige sein soll, würde ich es beschleunigen.

Der Gümtliche Bildausschnitt
Vorerst: Es gibt nciht die eine Wahrheit. Das sind jetzt nur meine Anregung und Ideen. ;)

Zu aller erst solltet du den ungenutzen Raum dringend loswerden. Für mein Empfinden ist der Raum rechts vom Regal deutlich zu groß und natürlich die riesige weiße Fläche links von dir.

Versuch doch mal die Kamera so reinzuzoomen und nach leicht nach links zu drehen, dass die rechte Seite des Bücherregal nichtmehr zu sehen ist. Zudem komm doch ein wenig näher zur Kamera. So kreierst du ein wenig mehr Tiefe, was das Bild interessanter macht. Zudem empfindet der Zuschauer mehr Nähe zu dir, wenn du größer im Bild bist. Ich denke das ist der gemütlichen Szene schonmal dienlich.

Du könntest noch überlegen, ob du die Blende zwischen 2.0f-3.0f einstellst (Wenn du kannst). So verschwimmt der Hintergrund leicht, während du scharf bleibst. So lenkst du den Fokus des Zuschauers ganz automatisch auf dich.

Ein Licht im Hintergrund finde ich sehr gut, doch geb ich meinen Vorrednern Recht. Der Heiligenschein geht garnicht. ^^
Versuch doch mal die Lampe weiter nach lnks zu verschieben, so dass sie nurnoch halb im Bild ist. Wenn der Buddhar rausfliegt, solltest du die Lücke wieder auffüllen. Vll ein Topfpflänzchen?

Ich hab dir mal eine Skizze angehängt, wie ich das so ungefähr meine.

Versuch mal das Fill-Light von rechts mit einem wärmeren Licht zu realisieren. Vom Key-Light Links würde ich auch sagen, versuchs mal ohne Diffusor. Zudem Stell den Weißbgleich ein wenig wärmer ein.

Bin gespannt auf deine Ergebnisse. :)

Beste Grüße
»McGurgel« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.png

joey23

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18

Donnerstag, 26. Februar 2015, 13:47

Je nach Kamera sind eventuell die "ungeraden" Zwischenschritte etwas rauschärmer, also lieber ISO640 als ISO 400 zB. Das lässt sich per Google rausfinden, je nachdem welche Kamera du nutzt.

Noch zu der letzten Szene: Stell die Kamera einen halben Meter weiter nach Rechts. Dann sieht man mehr vom Schreibtisch, vermutlich die Monitore, und der weiße ungenutzte Bereich links verschwindet. Ich würde die Lampen auch etwas "steiler" aufstellen, also weniger Frontal. Im Moment schaut dein Gesicht aus wie ein Pfannkuchen, ohne jeden Schatten eine ganz gleichmäßige Fläche.

Lutz Dieckmann

Filmproduzent

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Sonntag, 22. März 2015, 02:09

Hallo,

vielleicht helfen Dir auch meine Tutorials bei der grundsätzlichen Beantwortung vieler Fragen. Auch die "Gut zu wissen" sind sicher nicht uninteressant für Dich. Schau einfach mal rein. Der Rest ist eine Fragen des Aufwandes den man betreiben möchte. Wichtig ist nie zu vergessen, Film ist ein Handwerk. Je besser man die Regeln kennt, desto besser wird der Film;-)

Mit Technik hat das nur am Rande etwas zu tun. Das merke ich immer bei meinen Firmentrainings. Da kaufen sich Firmen eine tolle Kamera und denken der Rest geht automatisch. Ein Mitarbeiter wird das schon können. Komisch ist nur, das funktioniert nicht. Die Erhellung kommt, wenn wir das dann abseits der Technik trainieren. Plötzlich kommen im Rahmen eines Seminars verwertbare Filme dabei heraus.

Wieso kommen alle auf den Gedanken, Film hängt von Technik ab? Schließlich kommt auch niemand auf den Gedanken ein Auto führe automatisch nur weil es ein Automatik-Wagen ist.

Liebe Grüße
Lutz Dieckmann
Danke für´s Lesen.Jede Woche neue Online Streams auf: http://hd-filmschule.de und neue Tutorials auf http://hd-trainings.de

Lutz Dieckmann auf Facebook oder 06102/75 64 85

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