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Donnerstag, 28. August 2014, 15:56

Hochzeitsfilme drehen, aber wie?

Hallo,



ich gedenke für einen Verwandten einen Hochzeitsfilm zu drehen, und möchte dies so gut wie irgend möglich machen.

Equipment ist erstmal nebensächlich, mir geht es hier mehr um den Ablauf, auf was so zu achten ist.

Gesucht habe ich schon, gefunden nur das.

https://www.dpunkt.de/leseproben/2812/Hochzeitsfilme.pdf



vllt hat jmd. etwas anderes für mich, bzw. Tips oder kann vom Inhalt der .pdf abraten.



Danke

wabu

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2

Donnerstag, 28. August 2014, 22:26

stöbere ich in der pdf dann frage ich mich: was willst du wissen?
Für dn Ablauf und Planung gib es da ganz brauchbare Hinweise.
Aber:
"Mit etwas Dreh- und Schnitterfahrung wird Ihr Film mühelos die Filme der

anderen Hochzeitsgäste ausstechen, da es vielen Amateuren sehr schwerfällt, ihr

gedrehtes Material auf einen sehenswerten Film zusammenzuschneiden."
Es geht also um deine krativität!
Ich mache keine Hochzeitsfilme - allerdings privat bei meinen Söhnen schon obwohl ich beteiligter bin.
Das Schneiden ist dann das Ding.
Vor kurzem gab es hier einen "independent" Hochzeitsfilm der ein gutes Lehrstück ist - wenn es dann dein Stil ist.

Einen kleinen Hinweis: Die Handkamera macht das wesentliche Bild - aber es wäre gut ein oder zwei Kameras zur Not fest installiert zu verwenden um immer saubers Bildmaterial bim Schnitt zu haben.
Und sprich mit Kirche und Standesamt was die zulassen und was nicht

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wabu« (28. August 2014, 22:31)


JoeFX

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Freitag, 29. August 2014, 10:59

Hallo,

ich filme jetzt schon seit 5 Jahren Hochzeiten (immer im Team zu zweit) und ich habe mich eher selten an manche der Regeln der PDF gehalten.
Für mich ist es wichtig, dass ich die Momente, die dem Paar wichtig sind, vorher bespreche. Dann ist es ganz klar was zu filmen ist und wann es zu filmen ist. Auch innerhalb der Zeremonien!
Die Grafik mit dem Achsensprung in der Kirche ist in dem Sinne für mich unlogisch, da ich Braut und Bräutigam filmen will, wenn sie ihren Hochzeitsschwur aufsagen. Wenn du filmst wie in der Grafik, dann hast du entweder von Braut oder vom Bräutigam nur den Hinterkopf. Oder schlimmer: Du bekommst keinen Blick auf einen Ringtausch. Das will das Paar sicher nicht! Musst aber aufpassen, dass ihr euch nicht gegenseitig filmt. Auf den Pastor oder Standesbeamten kannst du eh schwenken.
Sonst kann ich dir auch raten: Nach oder vor der Zeremonie soviele Details des Ortes aufnehmen wie möglich, Blumen, ect... Die eignen sich wunderbar zum Schneiden, wenn Übergänge geschaffen werden müssen.
Der Film selbst entsteht mMn im Schnitt. Wieviel Kitsch (oder eben nicht) das Paar will wirst du bei der Hochzeit selbst merken. Dann kanns oft ordentlich schmalzig werden. ;)
Außerdem sollte er (logischerweise) nicht langweilig werden. Einen Film mit 90 Minuten habe ich noch nie zusammen gebracht. Der Film wird so lange wie er wird und nicht länger. Wenn nur 30 Minuten drinnen sind, ist es eben so.
Das wars auch schon von meiner Seite. :) Viel Erfolg!

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Danielleinad

Jackman

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Sonntag, 31. August 2014, 11:48

Eine Hochzeit zu filmen, stelle ich mir allerdings auch nicht ganz so einfach vor muss ich sagen. Ich hätte zwar kein Problem mit der Frage WAS ich filmen soll und wie ich den Film dann zu schneiden habe, sondern eher damit WIE soll man es am besten filmen? Wie fängt man die wichtigen, intimen Momente und Emotionen ein, ohne jedoch den beiden "Hauptdarstellern" zu nahe zu kommen? Man möchte ja als Kameramann kein Teil der Zeremonie werden an den sich dann im Nachhinein alle Gäste erinnern.

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