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annika19

unregistriert

1

Mittwoch, 16. Juli 2014, 14:37

Probleme beim Fokussieren und Scharfstellen

Hallo,

ich bin noch Anfänger und übe gerade die Grundlagen usw. Ich habe eine DSLR: Nikon D5100 und das mitgelieferte Standart Objektiv. Also ich habe folgende Probleme:

- Wenn ich z.b den Hintergrund mit den Fokusring ( der heißt doch so, oder? ) vorne am Objektiv unscharf stellen will, wird das ganze Bild unscharf, nicht nur ein Teil. Ich öffne die Blende so weit wie es geht, trotzdem funktioniert es nicht. Und wenn ich die Blende öffne, ist alles total überbelichtet.

- Ich verstehe das mit den manuell fokussieren irgendwie nicht. Automatik möchte ich erst gar nicht probieren, den kann man echt vergessen und ich mache eh lieber alles manuell. Wenn ich beim filmen fokussiere ruckelt alles nur, weil ich mit den Steuerkreuz ja zum Objektiv steuern muss und ich weiß auch nicht genau wie. Und wenn ich Kameraschwenks oder ähnliches mache, ist ja auch nichts fokussiert. Ähhmmm, ich finde es sehr verwirrend.

- Beim Schneiden ( Ich benutze zur Zeit Windows Movie Maker zum üben, später möchte ich mir ein besseres kaufen) klappen die Übergänge nie, vorallem beim weichen Schnitt. Die Lichtverhälltnisse etc. verändern sich immer, so das es nicht passend aussieht und ich weiß auch nicht genau wie ich das hinkriegen soll

Ich hoffe ihr habt verstanden was ich meine :whistling: :D

Schon mal danke im Vorraus :)

2

Mittwoch, 16. Juli 2014, 15:47

Wenn ich z.b den Hintergrund mit den Fokusring ( der heißt doch so, oder? ) vorne am Objektiv unscharf stellen will, wird das ganze Bild unscharf, nicht nur ein Teil. Ich öffne die Blende so weit wie es geht, trotzdem funktioniert es nicht. Und wenn ich die Blende öffne, ist alles total überbelichtet.


Klar wird das ganze dann unscharf, weil du wahrscheinlich nichts auf einer anderen Fokus-Eben hast auf das du scharfstellst? Versuche es mal mit einem Objekt was deutlich näher an der Kamera ist als der Hintergrund.
Wenn du die Blende öffnest, dann fällt mehr Licht auf den Sensor, also musst du entweder die Belichtungszeit verkürzen, ISO nach unten korrigieren, oder einen ND-Filter verwenden.

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pikk

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3

Mittwoch, 16. Juli 2014, 16:19

Weiß nicht, ob dir das was hilft, aber man stellt eigentlich scharf und nicht unscharf. Wenn das, was du scharf haben willst auch scharf ist, wird der Rest automatisch unscharf (zumindest minimal). Wie denis schon sagte, muss man einige Distanz zwischen mindestens zwei Objekten haben, damit der Effekt wirklich sichtbar ist. Die offene Blende verstärkt die Tiefenunschärfe, da mehr Licht auf den Sensor gelangt. Wenn es dann überbelichtet, kannst doch ISO runter stellen oder den Shutter kürzer stellen. Die professionelle Lösung ist da aber ein ND-Filter (neutral density; oder auch Graufilter).

Bei den Kitobjektiven ist die Unschärfe übrigens sowieso nicht so extrem und macht sich fast nur bei Detailaufnahmen wirklich auffällig bemerkbar.

annika19

unregistriert

4

Mittwoch, 16. Juli 2014, 17:33

Danke an euch beide :D
Ich werde das mal versuchen und mir vielleicht einen Graufilter kaufen, da ich ISO schon auf 100 habe und den Shutter nicht noch weiter runter machen möchte.

5

Mittwoch, 16. Juli 2014, 17:40


- Ich verstehe das mit den manuell fokussieren irgendwie nicht. Automatik möchte ich erst gar nicht probieren, den kann man echt vergessen und ich mache eh lieber alles manuell. Wenn ich beim filmen fokussiere ruckelt alles nur, weil ich mit den Steuerkreuz ja zum Objektiv steuern muss und ich weiß auch nicht genau wie. Und wenn ich Kameraschwenks oder ähnliches mache, ist ja auch nichts fokussiert. Ähhmmm, ich finde es sehr verwirrend.

Ich empfehle dir ein Stativ. Es hat den Vorteil, dass 1. nichts verwackelt und 2. der Abstand zu den Objekten, die du scharf stellst, immer gleich bleibt. So fokussiert es sich leichter. Für einen Wechsel beim Fokussieren - Beispiel: Kamera nach links, Focus 5m weit weg, dann Schwenk nach rechts und Focus 8m weit weg - brauchst du einen so genannten Follow Focus, den du dir aus Kabelbindern auch selbst basteln kannst. Das ist aber schon eine fortgeschrittene Technik, die einiges an Übung und Fingerspitzengefühl erfordert.

Zitat

- Beim Schneiden ( Ich benutze zur Zeit Windows Movie Maker zum üben, später möchte ich mir ein besseres kaufen) klappen die Übergänge nie, vorallem beim weichen Schnitt. Die Lichtverhälltnisse etc. verändern sich immer, so das es nicht passend aussieht und ich weiß auch nicht genau wie ich das hinkriegen soll

Das liegt dann an einer unterschiedlichen Belichtung. Hier kannst du versuchen, möglichst immer gleiche Kameraeinstellungen zu verwenden. Natürlich musst du ein bisschen tricksen, wenn du mal im Sonnenlicht bei ISO 100 und Blende 8 drehst und dann im Schatten mit ISO 400, so dass es passend aussieht. Der Kontrast muss ein ähnlicher sein. Ich vermute mal, dass ein Weißabgleich aber wichtiger wäre, sonst sehen die Farben zu unterschiedlich aus. Du kannst außerdem vor dem Schnitt noch ein Color Grading machen. Ich weiß nicht ob das im Windows Movie Maker geht, ich selbst verwende das kostenlose Lightworks und da geht das super. Übrigens hilft es auch, in der Kamera Sättigung und Kontrast runterzustellen und das dann am Computer nachzuregeln.

annika19

unregistriert

6

Mittwoch, 16. Juli 2014, 17:47


Ich empfehle dir ein Stativ. Es hat den Vorteil, dass 1. nichts verwackelt und 2. der Abstand zu den Objekten, die du scharf stellst, immer gleich bleibt. So fokussiert es sich leichter. Für einen Wechsel beim Fokussieren - Beispiel: Kamera nach links, Focus 5m weit weg, dann Schwenk nach rechts und Focus 8m weit weg - brauchst du einen so genannten Follow Focus, den du dir aus Kabelbindern auch selbst basteln kannst. Das ist aber schon eine fortgeschrittene Technik, die einiges an Übung und Fingerspitzengefühl erfordert.

Ok, ich probiere das mal. Danke :)

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