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Makrele

unregistriert

1

Montag, 23. Dezember 2013, 11:38

Welche Kamera & Co ist nötig um ein Film zu drehen ??

Hallo zusammen,

auf diesem Wege wollte ich mir mal einige proffesionelle Meinungen zum Thema " Film drehen " einholen.

Wir würden gerne einen Film drehen und wollten uns informieren was wir alles benötigen damit es ein halbwegs proffesioneller Film wird.

Wieviele Kameras benötigen wir eigentlich ? Würden evt. 2-3 Kameras ausreichen ? Ich habe nähmlich die Canon Eos 60D und könnte mir gegebenenfalls noch 1-2 davon besorgen.

Ist diese nicht ausreichend ? Dann eher doch eine etwas teurere wie z.B. die Mark II oder III ?

Welche Objektive würden wir brauchen ? Welches Zubehör wird benötigt ? ( Mikrofon,Sonnenblenden, Licht etc. )

Bild und Ton müssten schon perfekt sein und könnten wenn es sein muss auch dafür etwas tiefer in die Tasche greifen.

Welche Software wäre besser geeignet für die Postproduktion ? Adobe Preiere Pro CC, After Effects CS6 und Final Cut Pro X kann man uns zur Verfügung stellen.

Wie schaut es mit Filmmusik aus ? Gibt es dafür auch eine betimmte Software mit vorhandenen lizenzfreien Loops und Sounds die man vlt. auch bearbeiten kann ? Logic Pro X kann man uns auch zur Verfügung stellen.

Und ja wir haben einem Mac :-)))


Es soll kein Kinofilm sein, jedoch schon in sehr guter HD-Qualität für z.B. Youtube.


Was für kosten kommen auf uns zu ? Die Schauspieler und der Rest der Crew müsen nicht bezahlt werden. Einen Drehort haben wir auch schon und der muss auch nicht bezahlt werden. Einen Doityourself-Dollysystem haben wir auch schon und muss auch nicht bezahlt werden.


Ich bedanke mich schon im Vorraus für alle hilfreichen Beiträge.

TheMrDomi

unregistriert

2

Montag, 23. Dezember 2013, 11:48

Moin,
mit einer 60d kann man einen sehr vernünftigen Film drehen.
Du brauchst allerdings ein Rig.
Da gibt es sehr viele, zwischen 50 und 20.000€
Du kannst dir auch eines selber bauen, damit kommst du wahrscheinlich am günstigsten weg.
Mikrofon brauchst du am besten ein Shotgun Mikrofon wie zb. das Rode NTG-2 und eine Tonangel.
Licht: Softboxen sind eigentlich immer gut, aber nur die kräftigeren mit 4 bis 8 Birnen.
Sonnnenblenden ist denke ich eher das kleinere Problem, da man sich da entweder selber behelfen kann, oder bei amazon welche für 20€ kaufen kann.

Rig: ca. 200€
Rode + Angel : ca 200€
Beleuchtung: ca 300€

Summe: ca. 700€

Ich würde auf jeden Fall einplanen, für 1000€ Equipment zu kaufen, da ich jetzt nicht weiß ob ihr draußen drehen wollt, vielleicht irgendwo in einer Höhle, im Haus?, und dort brauch man halt viel Licht. Eventuell würdet ihr auch noch einen Aufnahmerecorder brauchen, wie zum Beispiel den Zoom H4n.

LG

3

Montag, 23. Dezember 2013, 12:53

Wieviele Kameras benötigen wir eigentlich ? Würden evt. 2-3 Kameras ausreichen ? Ich habe nähmlich die Canon Eos 60D und könnte mir gegebenenfalls noch 1-2 davon besorgen.

Eine reicht völlig. Mit mehr Kameras habt ihr aber die Möglichkeit, eine Szene aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen. Das kann im Schnitt sehr von Vorteil sein und vermittelt, wenn es richtig gemacht wird, mehr Professionalität.

Zitat

Welche Objektive würden wir brauchen ? Welches Zubehör wird benötigt ? ( Mikrofon,Sonnenblenden, Licht etc. )

Das kommt drauf an wo ihr filmt und welche Einstellungen ihr wollt. Ob euch Sachen wie Bokeh, Lichtstärke und Schärfentiefe wichtig sind oder nicht.
Für Tageslicht und einfachere Ansprüche genügt ein Kitobjektiv. Zwei Zoom-Objektive 18-55m und 55-200mm und fertig ist die Lauge.
Für schwache Lichtverhältnisse braucht ihr große Blenden, also 2.8 oder besser, und die gehen richtig ins Geld. Vor allem, wenn sie eine stufenlose Blende haben sollen. Dafür könnt ihr schonmal vierstellige Beträge loswerden. Wenn ihr sparen wollt, kümmert euch also lieber um ausreichend Licht. Am billigsten ist Available Light (also die Lichtverhältnisse, die schon da sind) und für den Einstieg könnt ihr mit Baustrahlern arbeiten oder mit PAR-Scheinwerfern. Manche verwenden auch die 5€-Lampions von Ikea.

Zitat

Bild und Ton müssten schon perfekt sein und könnten wenn es sein muss auch dafür etwas tiefer in die Tasche greifen.

Ton:
+externer Recorder, der XLR-Anschlüsse hat. Am billigsten und trotzdem gut ist hier der Zoom H4n (~250€).
+ein oder zwei Speicherkarten mindestens.
+Ersatzakkus oder Batterien, wenn ihr mal nen 8h-Drehtag habt.
+Kopfhörer zur Tonkontrolle am Set (ab 50€ seid ihr dabei - ich gehe mal davon aus, dass ihr sowas schon auftreiben könnt) und brauchbare Monitore (idealerweise Abhörmonitore) zum Abmischen und Mastern des Sounds. Investitionen unter 400€ machen hier wenig Sinn, da die Größe der Lautsprecher der physikalischen Abbildbarkeit von Ton Grenzen setzt.
+Richtmikrofon. Wenn ihr wirklich mehr als genug Kohle habt, ruhig auch zwei (eins für Hintergrundsounds, eins für den Hauptton). Sennheiser ME66 (+Phantomadapter K6 -> zusammen ca. 400€) wären hier ne gute Adresse. Billiger wären das Rode NT1, NT2 oder was von Beyerdynamic, AKG, Audio Technica... für jeweils um die 150-200€.
+Gute Kabel. Ich empfehle Sommer Cable oder Cordial. Die kosten halt auch so einige Euro pro Meter.
Ne Tonangel könnt ihr kaufen oder aus nem Farbroller + Verlängerungsstil selber bauen. Shock Mount und Windschutz geht ebenfalls ins Geld, wo ihr mit DIY viel sparen könnt.
+Für Interviews und andere Gesprächssituationen eignen sich möglicherweise Lavaliermikrofone (ab ca. 100€/Stück) oder ein gutes Großmembran besser. Das kommt stark darauf an, was ihr machen wollt.

Summa summarum kostet der Ton also knapp 400€ (Gebrauchtkauf, Zoom H4n, günstigere Mikros, DIY-Zubehör, von Freunden geliehen) bis 2000€ (einfacher XLR-Recorder, Richtmikro, vier Lavaliers, Abhörmonitore und Eigenbauzubehör: Also sozusagen eine Grundausstattung für fast jede Gelegenheit). Das sind noch Amateur- bzw. Semiprofi-Preise und pretty fucking far away from "perfekter Ton", aber für die meisten Viewer wird's reichen, die hören ja auch kaum den Unterschied zwischen mp3's mit 240 kb/s und 320 kb/s... Nach oben gibt's finanziell keine Grenzen.

Damit ist es aber noch nicht getan. Ihr werdet den Ton am Computer abmischen und mastern müssen. Da muss mensch sich auch erstmal hineinarbeiten. Kein Hexenwerk, aber auch nicht in einer Woche getan.

Ach ja: Wie transportiert ihr den Kram eigentlich zum Set? Zu zehnt in der U-Bahn oder mit nem Auto? Zackbumm, ein paar Boxen werden gebraucht, und wenn ihr nur die Brotkisten aus der Bäckerei klaut.

Und da wäre noch die Sache mit dem Strom. Gerade das Licht schlägt da zu Buche, mit ungefähr 300W pro PAR-Lampe. Da könnt ihr euch selbst ausrechnen, wann die Sicherung rausfliegt. Wenn ihr in einem Gebäude filmt mit ausreichend Stroma, alles super. Wenn nicht, braucht ihr nen Generator, Kabeltrommeln, Mehrfachsteckdosen und eine Möglichkeit, das saulaute Ding weit genug weg von den Mikrofonen hinzustellen.

Zitat

Wie schaut es mit Filmmusik aus ? Gibt es dafür auch eine betimmte Software mit vorhandenen lizenzfreien Loops und Sounds die man vlt. auch bearbeiten kann?

Was ihr sucht, nennt sich DAW (Digital Audio Workstation) und kann mit lizenzfreien Tonbibliotheken geladen werden. Damit könnt ihr dann Musik erstellen. Da muss Mensch sich dann auch erstmal reinarbeiten, und viele gute DAWs kosten auch was. Wenn ihr den Aufwand nicht betreiben wollt, arbeitet lieber mit einem Musiker zusammen - der, wenn er gut ist, auch Kohle wird haben wollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »jk86« (23. Dezember 2013, 13:12)


m9898

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Montag, 23. Dezember 2013, 13:28

Summa summarum kostet der Ton also knapp 400€ (Gebrauchtkauf, Zoom H4n, günstigere Mikros, DIY-Zubehör, von Freunden geliehen) bis 2000€ (einfacher XLR-Recorder, Richtmikro, vier Lavaliers, Abhörmonitore und Eigenbauzubehör: Also sozusagen eine Grundausstattung für fast jede Gelegenheit). Das sind noch Amateur- bzw. Semiprofi-Preise und pretty fucking far away from "perfekter Ton", aber für die meisten Viewer wird's reichen, die hören ja auch kaum den Unterschied zwischen mp3's mit 240 kb/s und 320 kb/s... Nach oben gibt's finanziell keine Grenzen.

Wenn ich das schon lese, natürlich wird niemand den Unterschied zwischen der von dir genannten Ausrüstung und wesentlich teuerem Equiptment hören. Immerhin wird der Ton nicht in einem Akustisch optimiertem Raum mit Studiomonitoren ausgegeben, sondern im Wohnzimmer von Kevin und Schakkeline mit den Einbaulautsprechern des Fernsehers, bestenfalls einer guten Heimkinoanlage.
Aber auch in den Sälen bekannter Kinoketten sieht es nicht viel besser aus.

HornkleeTV

Hell van Sing

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Montag, 23. Dezember 2013, 13:47

Kurze Gegenfrage, einfach mal so in den Raum geschmissen:
Habt ihr auch von den Abläufen eine Ahnung und seid eingermaßen routiniert oder in Übung? Bei den ganzen Fragen frage ich mich nämlich genau das. Denn:
Ihr könnt noch so gutes Equipment haben, wenn ihr die Technik nicht beherrscht bringt das nichts. Kamera, Lichtaufstellung, Ton angeln etc. sind nämlich alles so 'ne Sachen für sich, da gibt es nicht ohne Grund eigene Berufsbilder (z.T. mit Studiengang!) für.
Also:
Euer Equipment soll auf professionellem Level sein sein, aber auf welchem Level seid ihr?
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

pascal

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6

Montag, 23. Dezember 2013, 14:03

Kurze Gegenfrage, einfach mal so in den Raum geschmissen:
Habt ihr auch von den Abläufen eine Ahnung und seid eingermaßen routiniert oder in Übung? Bei den ganzen Fragen frage ich mich nämlich genau das. Denn:
Ihr könnt noch so gutes Equipment haben, wenn ihr die Technik nicht beherrscht bringt das nichts. Kamera, Lichtaufstellung, Ton angeln etc. sind nämlich alles so 'ne Sachen für sich, da gibt es nicht ohne Grund eigene Berufsbilder (z.T. mit Studiengang!) für.
Also:
Euer Equipment soll auf professionellem Level sein sein, aber auf welchem Level seid ihr?

Was tut diese Frage zur Sache außer jemanden zu beschämen? Wenn man noch keinen Schimmer von was hat, dann lernt man es halt eben. Und das macht man indem man es tut. Finde die Frage unangebracht.

7

Montag, 23. Dezember 2013, 14:18



Finde die Frage unangebracht.
So unangebracht finde ich die gar nicht nicht, denn immerhin wurde im Anfangspost folgender Anspruch formuliert: "Wir würden gerne einen Film drehen und wollten uns informieren was wir alles benötigen damit es ein halbwegs professioneller Film wird."
Wenn jemand fragt, welches Auto er braucht, um halbwegs professionell die Nordschleife des Nürburgrings zu befahren, würde man ja auch erst mal nach dem Führerschein fragen, meinst du nicht? ;)
Hätte er geschrieben, er möchte anfangen, Filme zu drehen, welches Zubehör bräuchte er dazu, dann hättest du Recht...



pascal

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Montag, 23. Dezember 2013, 14:33

Vielleicht hast du Recht.

TEXOFilme

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9

Montag, 23. Dezember 2013, 16:32

Zitat

Zitat von »jk86«
Eine reicht völlig. Mit mehr Kameras habt ihr aber die Möglichkeit, eine Szene aus verschiedenen Perspektiven aufzunehmen. Das kann im Schnitt sehr von Vorteil sein und vermittelt, wenn es richtig gemacht wird, mehr Professionalität.


Wieso sollte das mit einer Kamera nicht möglich sein? Selbst Quentin Tarantino dreht meistens nur mit einer Kamera.

www.TEXOFilme.de

Aktueller Film: Aus deinen Händen
Letzte Veröffentlichung: Bruchstück
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Montag, 23. Dezember 2013, 16:49

Klar, mit einer geht es, wenn die Szene mehrmals gespielt und dann aus einer anderen Perspektive gedreht wird.
Mir kommt es aber jetzt auf die Gleichzeitigkeit an. Stichwort Continuity und so gewisse Schauspieler, die in Take 5 nicht mehr denselben Elan haben wie in Take 1, neben zeitlichen Problemen, die sich beim neuen Take ergeben können.

UhlFilms

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11

Montag, 23. Dezember 2013, 22:09

zur Postproduction:
Falls ihr euch entscheidet mit Logic Pro X zu arbeiten, würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, auch Final Cut Pro X zu verwenden.
Hier ist ein Artikel, in dem der Workflow zwischen den beiden Programmen beschrieben wird. Ich selbst hab Logic Pro zwar (noch) nicht, kann dazu also eigentlich nichts sagen, aber ich verwende Final Cut Pro X und ich liebe es. Euch werden zwar sicher noch einige Leute versuchen einzureden dass Final Cut Pro X "unprofessionell" und schlecht ist, aber das sind Leute die, wenn überhaupt, nur die erste Version von dem Programm getestet haben. Inzwischen gab es einige sehr große Updates (das letzte und bedeutendste war erst letzte Woche) und spätestens jetzt kann man eigentlich wirklich nichts mehr dagegen sagen.

Also wenn ihr Premiere lieber habt, dann verwendet Premiere, aber bevor ihr euch irgendwie Final Cut Pro 7 zulegt, weil euch das jemand eingeredet hat, arbeitet lieber mit Final Cut Pro X, und ihr werdet das nicht bereuen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UhlFilms« (25. Dezember 2013, 04:04)


Makrele

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12

Dienstag, 24. Dezember 2013, 10:40

zur Postproduction:
Falls ihr euch entscheidet mit Logic Pro X zu arbeiten, würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, auch Final Cut Pro X zu verwenden.
Hier ist ein Artikel, in dem der Workflow zwischen den beiden Programmen beschrieben wird. Ich selbst hab Logic Pro zwar nicht, kann dazu also eigentlich nichts sagen, aber ich verwende Final Cut Pro X und ich liebe es. Euch werden zwar sicher noch einige Leute versuchen einzureden dass Final Cut Pro X "unprofessionell" und schlecht ist, aber das sind Leute die, wenn überhaupt, nur die erste Version von dem Programm getestet haben. Inzwischen gab es einige sehr große Updates (das letzte und bedeutendste war erst letzte Woche) und spätestens jetzt kann man eigentlich wirklich nichts mehr dagegen sagen.

Also wenn ihr Premiere lieber habt, dann verwendet Premiere, aber bevor ihr euch irgendwie Final Cut Pro 7 zulegt, weil euch das jemand eingeredet hat, arbeitet lieber mit Final Cut Pro X, und ihr werdet das nicht bereuen.

Danke dir,

so ähnlich hatte ich mir des auch vorgestellt. Meine Frage ist nur : ist Final Cut auch mit After Effects kompatibel ? Also kann ich in Final Cut beabeitete sachen in After Effects eiter bearbeiten ? Hatte mal gelesen das es nicht möglich ist. Ist es denn überhaupt nötig oder langt da Motion 5 aus?

Makrele

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13

Dienstag, 24. Dezember 2013, 12:55

Kurze Gegenfrage, einfach mal so in den Raum geschmissen:
Habt ihr auch von den Abläufen eine Ahnung und seid eingermaßen routiniert oder in Übung? Bei den ganzen Fragen frage ich mich nämlich genau das. Denn:
Ihr könnt noch so gutes Equipment haben, wenn ihr die Technik nicht beherrscht bringt das nichts. Kamera, Lichtaufstellung, Ton angeln etc. sind nämlich alles so 'ne Sachen für sich, da gibt es nicht ohne Grund eigene Berufsbilder (z.T. mit Studiengang!) für.
Also:
Euer Equipment soll auf professionellem Level sein sein, aber auf welchem Level seid ihr?

Naja wir sind zwar keine Profis aber lassen uns ruhig bis zum Somemr Zeit um mit der kompletten Materie vertraut zu werden.

Du bist wohl auch nicht als Filmprofi geboren worden oder ? Der Grund warum ich dieses Thema hier eröffnet habe ist dass ich mir langsam mal hier und da Informationen holen wollte.

Einen Crashkurs werde ich auf jeden Fall besuchen und weiss dass es jede Menge Leute sogar ganz gute Filme gedreht haben ohne ein Studium in diesem Bereich absolviert zu haben.

Aber vielen Dank für dein Beitrag das hat mir jetzt echt weiter geholfen ;-)

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UhlFilms

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14

Dienstag, 24. Dezember 2013, 15:35

so ähnlich hatte ich mir des auch vorgestellt. Meine Frage ist nur : ist Final Cut auch mit After Effects kompatibel ? Also kann ich in Final Cut beabeitete sachen in After Effects eiter bearbeiten ?

Nicht mit Dynamic Link, so wie zwischen Premiere und After Effects, aber du kannst natürlich ein Video weiter bearbeiten.
Wenn ihr viel mit After Effects arbeiten wollt, dann würde ich euch aber zu Premiere raten.

Ist es denn überhaupt nötig oder langt da Motion 5 aus?

Das kommt ganz drauf an was du machen willst. After Effects ist auf jeden Fall besser, das ist gar keine Frage. Aber wenn ihr keine großen VFX-Schlachten plant, reicht Motion 5 wahrscheinlich trotzdem aus, das kann man nicht so generell beantworten. Und Final Cut Pro X kann ja Effekte, Filter, Generatoren, Titel und Übergänge, die man in Motion 5 erstellt hat auch ganz einfach einsetzen, ein Feature, das meiner Meinung nach sehr hilfreich ist, weil es so schnell und einfach geht.

Makrele

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15

Dienstag, 24. Dezember 2013, 16:05

so ähnlich hatte ich mir des auch vorgestellt. Meine Frage ist nur : ist Final Cut auch mit After Effects kompatibel ? Also kann ich in Final Cut beabeitete sachen in After Effects eiter bearbeiten ?

Nicht mit Dynamic Link, so wie zwischen Premiere und After Effects, aber du kannst natürlich ein Video weiter bearbeiten.
Wenn ihr viel mit After Effects arbeiten wollt, dann würde ich euch aber zu Premiere raten.

Ist es denn überhaupt nötig oder langt da Motion 5 aus?

Das kommt ganz drauf an was du machen willst. After Effects ist auf jeden Fall besser, das ist gar keine Frage. Aber wenn ihr keine großen VFX-Schlachten plant, reicht Motion 5 wahrscheinlich trotzdem aus, das kann man nicht so generell beantworten. Und Final Cut Pro X kann ja Effekte, Filter, Generatoren, Titel und Übergänge, die man in Motion 5 erstellt hat auch ganz einfach einsetzen, ein Feature, das meiner Meinung nach sehr hilfreich ist, weil es so schnell und einfach geht.

Ich danke dir das war echt hilfreich. Ich denke Final Cut & Motion 5 werden ausreichen da es eine Tragiekomödie sein wird und wir keine großen Specialeffects benötigen.

16

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 15:50

Klar hat jeder mal klein angefangen und wir sind ja ein Amateurfilm-Forum, kein Profifilm-Forum. Gerade deshalb sollte man aber auch zulassen, dass man nach nem halben Jahr Einarbeitung kein professionell anmutendes Endergebnis in den Händen halten wird. Es ist nichts falsch daran, einen hohen Anspruch zu haben, aber was bringt euch die teure Investition in das ganze Equipment, wenn ihr vom Ergebnis enttäuscht seid? Setzt euch nicht so sehr unter Druck. Habt zunächst mal ganz viel Spaß und backt kleine Brötchen :) Das zehnte Projekt wird professioneller sein als das allererste. Ist einfach so.

HornkleeTV

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17

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 17:51

@Makrele:
Sorry, sollte nicht beleidigend rüberkommen, aber immer wieder sieht man hier Leute die wenig bis keine Ahnung vom Filmen haben aber von vornherein tausende Euros für teuerstes EQ raushauen wollen ohne dass sicher ist ob da noch kommt oder einfach Geld in den Sand gesetzt wird. Aber so wie ihr schreibt muss man sich da wohl keine Sorgen machen ;)
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

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Matti

Jackyjake

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18

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 21:07

@Makrele
Sorry, sollte nicht beleidigend rüberkommen, aber immer wieder sieht man hier Leute die wenig bis keine Ahnung vom Filmen haben aber von vornherein tausende Euros für teuerstes EQ raushauen wollen ohne dass sicher ist ob da noch kommt oder einfach Geld in den Sand gesetzt wird. Aber so wie ihr schreibt muss man sich da wohl keine Sorgen machen
Unangebracht.

AIR-MARKY

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19

Donnerstag, 26. Dezember 2013, 08:53

@Makrele
Sorry, sollte nicht beleidigend rüberkommen, aber immer wieder sieht man hier Leute die wenig bis keine Ahnung vom Filmen haben aber von vornherein tausende Euros für teuerstes EQ raushauen wollen ohne dass sicher ist ob da noch kommt oder einfach Geld in den Sand gesetzt wird. Aber so wie ihr schreibt muss man sich da wohl keine Sorgen machen
Unangebracht.
Finde ich auch soll doch jeder das ausgeben was er für richtig hält :thumbsup:

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