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dilln

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1

Freitag, 24. Mai 2013, 10:24

Film Arche

Hallo Leute,
wollte mal fragen, ob sich irgendwer mit der Film Arche auskennt. Habe die Schule im Internet entdeckt und finde, sie sieht eigentlich gar nicht so uninteressant aus. Wäre toll zu wissen, was ihr davon haltet, und ob es eventuell einen Studenten hier im Forum gibt der dort studiert.

Hier nochmal der Link zur Seite:

http://www.filmarche.de/

Schon mal danke für die Antworten :)

pikk

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2

Freitag, 24. Mai 2013, 10:32

Hallo,

hatte zwar persönlich noch keinen Kontakt zur filmArche, aber ich hab bisher nur gute Sachen aus der Berliner (Amateur)Filmszene gehört. Der große Nachteil ist wohl, dass man dort keinen staatlich anerkannten Abschluss erwerben kann. Wem es nur ums Lernen und den Austausch geht, der ist hier sicher gut und günstig aufgehoben.

Edit: Natürlich hat man bei einem Studium dort auch kein Anrecht auf Ausbildungsförderung (BAföG) und muss sich per Nebenjob komplett selbst finanzieren. Dazu kommen noch die mittlerweile 70 (letztes Jahr noch 50) Euro Monatsgebühr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pikk« (24. Mai 2013, 10:48)


Beaverlicious

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Freitag, 24. Mai 2013, 10:34

"Voraussetzungen für den filmArche-Abschluss sind die aktive Teilnahme am Unterricht, die drei Kurzfilme Alpha, Beta und Gamma und ein Abschlussfilm. Die filmArche hat keinen staatlich anerkannten Abschluss."

Ergo....du hast damit nichts erreicht, ausser vielleicht an Erfahrungen gewonnen ;-)

Edit: Pikk war schneller^^

dilln

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Freitag, 24. Mai 2013, 11:37

Naja, auf den Abschluss kommt es in der Filmbranche glaub ich eher nicht an, mir geht kommt es bei dem Studium (falls ich überhaupt eins mache) auch mehr auf die Erfahrung an, die man dort sammeln kann. Ich denke man lernt dort (wie an allen Filmschulen) viele Grundlagen die einem weiterhelfen, aber nur weil man einen Abschluss hat, bringt einen das beim Film nicht wirklich weiter. Mir geht es wirklich nur um das, was ich dort lernen kann, den Rest muss man sich Fleiß, harte Arbeit und viel Praxis selbst beibringen.
Also ihr seht, ein Filmstudium ist für mich eine Option, um mehr und schneller zu lernen, ich denke aber nicht, dass ein Abschluss an einer solchen Schule gleich Erfolg und Geld verspricht. Das muss man sich eben immer noch selbst erarbeiten.
Aber dennoch danke für die Antworten(vielleicht habe ich mit meiner Meinung ja eine neue Diskussion angestoßen), vielleicht gibt es ja noch weitere im Forum, die die Schule besser kennen.

Beaverlicious

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Freitag, 24. Mai 2013, 12:19

Nunja, dass mit dem selber erarbeiten etc. um in der Branche wahrgenommen zu werden, ist natürlich richtig, aber willst du wirklich 3 Jahre und einiges an Kohle in etwas investieren, dass du nie irgw als wirklich relevante Referenz angeben kannst? Ich denke, dass sich das ganze ähnlich verhalten wird, wie bei Mediengestaltern und anderen kreativen Berufen. Grundsätzlich kann natürlich jeder sich Photoshop aneignen aber einstellen wird diese Leute niemand und wenn doch, dann viel schlechter bezahlt als die ausgelernten Kollegen.

Erfahrungen beim Filmen und Schneiden kann man sich auch bequem selbst beibringen und nebenbei arbeiten gehen. So wie sich die Schule auf der Website darstellt, klingt das für mich wie eine "Maßnahme" bzw. wie ein Hobbyprojekt für Leute die zu viel Geld und Zeit haben.

Nur meine Meinung dazu :)

pikk

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6

Freitag, 24. Mai 2013, 14:51

So wie sich die Schule auf der Website darstellt, klingt das für mich wie eine "Maßnahme" bzw. wie ein Hobbyprojekt für Leute die zu viel Geld und Zeit haben.

Also ganz so schlimm isses nicht, denk ich. Ich hab Logischerweise ein paar Kontakte zu Filmemachern aller Klassen in Berlin, von denen auch einige mit der Filmarche zu tun hatten. Mir ist da nie zu Ohren gekommen, dass das unprofessionell oder Zeitverschwendung wäre. Ganz im Gegenteil waren einige Leute sogar erschreckend begeistert. Auch der Aufnahmetest kann sich mit den "richtigen Schulen" messen.
Ich würde jedenfalls sagen, das ist ne seriöse und lohnende Art, in Eigenregie etwas über das Filmemachen zu lernen, wenn man von den bereits erwähnten "unglücklichen Umständen" mal absieht.

Wir hatten hier doch mal ein Projekt von der Filmarche und bestimmt sind einige Studenten von dort auch hier aktiv. Die können bestimmt mehr dazu sagen.

dilln

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Freitag, 24. Mai 2013, 18:26

was glaubt ihr eigentlich, wie realistisch ist heute noch der quereinstieg?

pikk

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Freitag, 24. Mai 2013, 18:44

Was meinst du denn mit "Quereinstieg"? Ich hab mit 26 gemerkt, dass ich gerne Filme machen will und nichts anderes, hab mir alles selbst beigebracht, hab gerade nen Level erreicht, den man als semiprofessionell bezeichnen könnte und lebe zwischen dünnen Aufträgen und Hartz 4. Und ich bin damit sehr glücklich. Wenn du Künstler sein willst, hast du grundsätzlich ein hohes Risiko. Reich und berühmt wirst du sicher nie, ein dauerhaftes, vernünftiges Einkommen kannst du auch nicht erwarten.

Wenn es genau das ist, was du mit deinem Leben anfangen willst und du keine ALternative weißt, dann ja - es lohnt sich.

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L Lawliet, Beaverlicious

RubicsCube

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9

Freitag, 24. Mai 2013, 21:14

Da würde ich meine drei Jahre doch eher in ein "echtes" Studium, oder eine Ausbildung investieren. Drei Kurzfilme kann man auch so drehen...

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bmxstyle, Beaverlicious

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