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matthias98

Matthias

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Freitag, 5. April 2013, 23:50

Auf Kommando weinen

Hallo liebes Forum.

Weis irgendjemand, wie schon in der Übeschrift steht, eine Methode um auf Kommande / Knopfdruck zu weinen?
Und damit meine ich jetzt nicht "DENK AN WAS TRAURIGES!" Das zeiht bei mir nicht :thumbdown:

Danke im Voraus für eure Hilfe,

Liebe Grüße

Matthias

L Lawliet

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Samstag, 6. April 2013, 00:22

"Auf Kommando weinen" gibt es in dem Sinne nicht oder es ist zumindest sehr selten.
Normalerweise hast du dich bereits tage- oder wochenlang mit dem zu spielenden Charakter auseinandergesetzt und die entsprechende Szene einstudiert. Spielst du sie, bist du so sehr drin, dass die Tränen zum richtigen Zeitpunkt von alleine kommen.

Ich dachte, dass ich niemals "auf Kommando" weinen könnte, bis ich es spielen musste und es im ersten Take so gut geklappt hat, dass ich auch zehn Minuten nach "Schnitt!" nicht damit aufhören konnte (war zum Glück die Schlussklappe ;) ).

Dieses "an was Trauriges denken" heißt Sense Memory. Ich habe mich nicht groß damit beschäftigt, aber es scheint zu funktionieren. Letzten Endes muss man immer schauen, was für einen funktioniert, die Lösung gibt es nicht.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

kein Moviemaker, doch wie Blender ein Tool
#HSis

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matthias98

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Samstag, 6. April 2013, 00:33

Ich würde auch sagen, dass das entscheidende ist, sich in seine Rolle zu versetzen.

Weinen wird ja meist eingesetzt, um Mitleid beim Zuschauer zu erzeugen. Das setzt natürlich voraus, dass die rolle eine gewisse Hintergrundgeschichte hat, welche den Grund zum weinen gibt. Diese muss man sich dann einfach vorstellen und sich selber in dieser Sekunde damit identifizieren. Das ist es ja, was gute Schauspieler ausmacht.

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Samstag, 6. April 2013, 10:06

Was im Notfalla uch helfen kann ist ein Taschentuch mit Zwiebelsaft...
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

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pikk

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Samstag, 6. April 2013, 10:35

Das ist eben das, was einen guten Schauspieler ausmacht. Aber auch die können das nicht unbegrenzt oft. Es gibt sogenannte Tränenstifte, die den Tränenfluss anregen. Die bereits erwähnte Zwiebel ist natürlich der Klassiker. Auch Kochsalzlösung, die man mit einer Pipette ins Auge träufelt, ist ungefährlich.

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Samstag, 6. April 2013, 11:36

Ich muss sagen es ist wirklich schwer das hinzubekommen. Aber es ist machbar. Man muss sich mit der Rolle identifizieren können und wie schon erwähnt am besten eigenen traurige Erfahrungen abrufen die ähnlich waren. Trotzdem kann ein Tränen Stift da noch zusätzlich unterstützen.
http://www.ebay.de/itm/163-75EUR-100g-Tr…=item1e740a6a76
Ich hab mit dem sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Augen werden dabei auch leicht rot und man sieht auch danach noch sehr verheult aus. Das kann auch manchmal wichtig sein wenn noch Szenen folgen die direkt danach spielen sollen.

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Matthias

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Samstag, 6. April 2013, 21:22

Trotzdem kann ein Tränen Stift da noch zusätzlich unterstützen.


Danke für den Tipp, ich werde mir den mal genauer ansehen. Ich hoffe nur das der nicht glänz oder ähnliches...

Das ist eben das, was einen guten Schauspieler ausmacht.


Ja aber die müssen das ja auch irgendwie lernen oder?

Was im Notfalla uch helfen kann ist ein Taschentuch mit Zwiebelsaft...


Wäre auch auszuprobieren :thumbup:

Ich würde auch sagen, dass das entscheidende ist, sich in seine Rolle zu versetzen.


Ja schon, aber trotzdem muss man das doch lernen oder? Ich hab im Internet gelesen das es irgendeinen Trick gibt: Zungenspitze gegen Gaumen drücken. Naja ich weiß ja nicht wies euch geht
aber ich komm mit meiner Zungenspitze nicht an meinen Gaumen haha ^^

Normalerweise hast du dich bereits tage- oder wochenlang mit dem zu spielenden Charakter auseinandergesetzt und die entsprechende Szene einstudiert.


Hmm aber wenn man das wochenlang macht kann man ja beim 1000sten Mal ja gar nicht mehr weinen wenn es immer dasselbe ist...

Sense Memory. Ich habe mich nicht groß damit beschäftigt, aber es scheint zu funktionieren.


Ich kann an das Traurigste was es gibt und was mir passiert ist denken - Keine Chance.
Komischerweise muss ich fast heulen wenn ich ein Video von Taylor Swift (Bin extremer Taylor Fan) sehe haha :D

Liebe Grüße

pikk

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Samstag, 6. April 2013, 21:35

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Schauspielern, würde ich sagen. Eine Sorte nennt sich nur so und kann gar nix. Die zweite Sorte lernt Techniken und setzt diese mehr oder weniger gelungen um und die Dritte Sorte hört auf, sie selbst zu sein, wenn sie eine Rolle spielt und steigt vollkommen in die Gefühlswelt der Figur ein, weswegen dann auch z.B. das Weinen leichter fällt. Letzteres ist nicht erlernbar, sondern setzt eben ne gewisse Sensibilität voraus, die eben einfach nicht jeder Mensch hat.
Wenn du merkst, dass du sowas kaum bis gar nicht kannst, würde ich es auch gar nicht versuchen, sondern gleich auf die hier erwähnten Tricks zurück greifen.

matthias98

Matthias

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Samstag, 6. April 2013, 21:44

Wenn du merkst, dass du sowas kaum bis gar nicht kannst, würde ich es auch gar nicht versuchen


Wie kann ich das "herausfinden" ?

pikk

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10

Samstag, 6. April 2013, 21:53

Nach deiner Aussage würde ich vermuten, du hast es schon heraus gefunden.

Ich kann an das Traurigste was es gibt und was mir passiert ist denken



Dass du so an die Sache heran gehst, dass du du bist und daran denkst, was dir passiert ist, hält dich halt davon ab, deine Rolle zu sein. Ich bin der Meinung, dass man das auch nicht ändern kann.
Ist jetzt aber wahrlich nicht als Kritik gemeint. 3/4 der Hollywood-Superstars haben diese spezielle Fähigkeit auch nicht und das heißt nicht, dass sie ihren Job nicht ordentlich machen (bis auf einige Ausnahmen natürlich ^^).

Wenn du es dennoch versuchen willst, solltest du vielleicht mal einen ganzen Tag als deine Rolle rum laufen. Schreib dir eine Biografie und verhalte dich ohne Ausnahme so, wie es die Figur tun würde, auch wenn du dich damit zum Affen machst.

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Samstag, 6. April 2013, 21:58

Wenn du es dennoch versuchen willst, solltest du vielleicht mal einen ganzen Tag als deine Rolle rum laufen.


Das ist eine sehr gute Idee :thumbsup: Danke :)


Und was machen dann diese 3/4 in so einer Szene? ^^

pikk

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12

Samstag, 6. April 2013, 22:01

Und was machen dann diese 3/4 in so einer Szene?

Na die leiern dann halt ihre Technik runter. Aber ich bin davon überzeugt, dass die auch sehr häufig auf Hilfsmittel zurück greifen müssen, wenn sie in einer Szene mal weinen sollen. Oder sie nehmen eben erst gar keine Rollen an, bei denen das Voraussetzung ist.

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13

Samstag, 6. April 2013, 22:02

Na die leiern dann halt ihre Technik runter.


Oh na dann ^^ Trotzdem sind sie alle berühmt :sleeping: :whistling:

Black Cinema

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Sonntag, 7. April 2013, 01:06

jetzt wo du Taylor Swift erwähnst :D Vielen hilft es durch traurige oder nachdenkliche Musik in eine gewissen Grundstimmung zu kommen. Traurige und ruhige Melodien erhöhen sehr die Sensibilität für Emotionen. Wenn du in der Szene keinen Ton brauchst kannst du sogar während der Szene Musik laufen lassen. Probiers mal aus.
Und jetzt nochmal ein ganz ganz bescheuerter Tipp aber es wirkt bei manchen (z.B. bei mir :D)
Oft fangen die Augen an zu Tränen wenn man gähnt. Und man kann wenn man flach atmet eine Gähnen oft "erzwingen". Wenn du das Gähnen dann auch noch unterdrückst also den Mund zu lässt fängst du trotzdem an zu heulen. Und zusammen mit dem unterdrückten Gesichtsausdruck (Muss du bisschen vorm Spiegel rumprobieren) des Gähnens und den Tränen wird das ganze relativ echt. Das muss man aber auch üben.
Und da es nicht ist was man genau timen kann sollte es eine Szene sein in der man nicht auf die Sekunde genau anfangen muss zu weinen.
Kannst es ja mal ausprobieren und sagen ob es bei dir klappt. Hoffe das hilft dir weiter :)

matthias98

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15

Sonntag, 7. April 2013, 15:12

jetzt wo du Taylor Swift erwähnst


Taylor Swift :love: haha :D

traurige oder nachdenkliche Musik in eine gewissen Grundstimmung


Ja da ist was dran. Wäre auch gut auszuprobieren, danke :thumbup:

Ich bin wahrscheinlich nicht ganz dicht das ich bei Taylor Tränen in den Augen habe 8|

Oft fangen die Augen an zu Tränen wenn man gähnt.


Also da bin ich auch schon draufgekommen, aber bei mir sind dann die Augen kurz feucht, und das nur für ein paar Sekunden. Und rot und verheult sind sie schon gar nicht...

Wie genau meinst du "flach atmen" ?

Mund zu lässt fängst du trotzdem an zu heulen.


Wie gesagt da werden doch auch nur die Augen feucht aber es ist irgendwie kein echtes Heulen (keine roten Augen, schluchzen usw.) :wacko:

Black Cinema

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16

Sonntag, 7. April 2013, 16:45

Ja das mit dem Gähnen ist nicht geeignet für Szenen in denen jemand wild rumflennen soll. Eher eine Szene in der das Weinen unterdrückt wird man nur kurz sieh, dass die Person die Fassung verliert und sich dann aber schnell wieder fängt. Richtig heulen geht da nicht das stimmt.
Ja es gibt dann doch andere Musik die mich etwas mehr zu tränen rührt :D :D :D

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17

Sonntag, 7. April 2013, 17:00

Ja es gibt dann doch andere Musik die mich etwas mehr zu tränen rührt


Nicht die Musik sonder SIE rührt mich zu Tränen haha :D :D

18

Montag, 8. April 2013, 13:54

ich kanns: irgendwie ganz leicht. nur an den tod von bekannten o. verwandten denken oder an die trennung deines freundes/freundin, dann kommen die tränen. auch wenn das nicht der schönste weg ist...aber so rein wissenschaftliche methoden würden mich auch gerne mal interessieren :)

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19

Montag, 8. April 2013, 16:20

Wer soll den Weinen müssen ? Du ? Zünde ne´ Zigarette an und halte sie dir unter die Augen.

matthias98

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20

Dienstag, 9. April 2013, 19:20

nur an den tod von bekannten o. verwandten


Nja schon aber das funktioniert auch nicht immer...


Zünde ne´ Zigarette an und halte sie dir unter die Augen.



Das würde dann eher eingekifft als verweint ausschaun :D :D

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