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bischof

unregistriert

1

Sonntag, 13. Januar 2013, 16:55

Bücher? Links?

Hallo,

ich beschäftige mich erst recht kurz mit dem Thema Filme/kurzfilme.


Ich plane demnächst einen eigenen kleinen kurzen Film zu machen. Aber ich möchte mich mal gerne mit den Grundlagen beschäftigen ohne ein Studium zu beginnen.
Sind Bücher wie zb "Making Movies" von Sidney L. ein guter Start?
Was gibt es für Empfehlungen?

Danke und Gruß
Olli

HornkleeTV

Hell van Sing

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2

Sonntag, 13. Januar 2013, 17:21

Sodele. Bitte nicht falsch verstehen, aber:
Schalte. Den Kopf. Aus.

Hier im Forum wirst du viele gute Filme sehen, aber die wenigsten, wenn nicht sogar niemand, wird sich zu Anfang ein Buch zugelegt haben.
Was ich dir empfehlen kann sind allerdings ein paar Tutoriale:
Sollthars Filmguide: "Das Drehbuch"
Sollthars Filmguide "Kamera"
Sollthars Filmguide "Schauspiel"
Einstieg ins Thema Film - Von der Kamera bis zum DVD-Brennen

Diese Links sollten dir mal ein guter Einstieg sein, allerdings ist die Filmerei nach meiner Erfahrung in erster Linie "learning by doing", also bloss nicht zu verkopft rangehen!
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

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bischof

unregistriert

3

Sonntag, 13. Januar 2013, 17:36

OK, danke!
Ich schau mir mal deine Links an.

edit: Wirklich gut!! Sowas suchte ich. Einfach mal ein paar Grundlagen um sich vorher ein paar Gedanken zu machen.

Danke!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bischof« (13. Januar 2013, 17:50)


HornkleeTV

Hell van Sing

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4

Sonntag, 13. Januar 2013, 17:56

Wie gesagt denke nicht zuviel, sondern sag einfach "Ab die Post!" und mach was.
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

MoFilms

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5

Sonntag, 13. Januar 2013, 18:49

Als kleinen Tipp kann ich noch "Rebel without a Crew" von Robert Rodriguez empfehlen. Auch wenn es kein wirkliches lehrbuch ist, so kann man doch ein paar, sehr praxisnahe, Tipps ergattern wie ich finde.
Ist auch ganz einfach interessant zu lesen, wie andere, inzwischen bekannte Filmemacher, angefangen haben. ;)

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bischof

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6

Sonntag, 13. Januar 2013, 19:36

Wusste garnicht das der sowas geschrieben hat! Danke für den Tip. Diese Filme mag ich und ich bin gespannt was er zu sagen hat

Lutz Dieckmann

Filmproduzent

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7

Samstag, 19. Januar 2013, 02:23

Hi,

wenn Du Lust hast, Du kannst Dir auch mal meine Tutorials ansehen. Wir haben über 50 Produktionen zu allen Themen des Filmemachens online. Es ist sicher was dabei.
In einem Punkt stimme ich meinem Vorposter nicht zu. "Learning by doing" funktioniert beim Film genausowenig wie beim Autodesign, der Architektur, dem Küchenbau oder 1000 anderen Berufen. Film ist ein Handwerk mit klaren Regeln in allen Bereichen. Wer filmen will muss genauso lernen wie jemand der ein KFZ Mechaniker, Tischler oder Spengler werden will. Ich mache das seit 27 Jahren und habe es gelernt, ich weiß wovon ich rede.
"Learning by doing" ist nur eines: Teuer, Zeitverschwendung und damit unsinnig. Ausprobieren von Gelerntem ist etwas völlig anderes und macht sehr viel Sinn und Spaß.

Liebe Grüße
Lutz Dieckmann
Danke für´s Lesen.Jede Woche neue Online Streams auf: http://hd-filmschule.de und neue Tutorials auf http://hd-trainings.de

Lutz Dieckmann auf Facebook oder 06102/75 64 85

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8

Mittwoch, 30. Januar 2013, 17:14

Was ich gerade lese und vielleicht für dich interessant sein könnte ist das
Lehrbuch der Film- und Fernsehregie von Alan A. Armer
ISBN:3-86150-165-1

Da wurden schon einige meiner Fragen beantwortet. Im Buch werden auch ausführlich die Links von Sollthars Filmguide behandelt. Schaden wird es sicherlich nicht. Mit Übungen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grinch« (1. Februar 2013, 10:21)


AlexT.

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9

Freitag, 1. Februar 2013, 09:23

oder z.B. Syd Field: Das Drehbuch ... oder auch Axel Melzener: Kurzfilm-Drehbücher schreiben ... oder David Mamet: Die Kunst der Filmregie ... oder Arnold Heinrich Müller: Geheimnisse der Filmgestaltung ... oder auch Steven D. Katz: Die richtige Einstellung ...

Mal nachgoogeln und selbst schauen, ob das eine oder das andere etwas für Dich ist ...

LG Alexander
Leben findet ungeplant statt. ;)

www.alext-videowerkstatt.de

Black Cinema

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10

Freitag, 1. Februar 2013, 13:47

http://www.youtube.com/user/filmriot?feature=g-subs-u
Diese Show kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen! Ich hab hier so ziemlich alles übers Filmen gelernt was ich bis jetzt kann.
Sehr unterhaltsam und wirklich sehr gut um Grundlagen aufzubauen. Fang da am besten bei den älteren Folgen an.

11

Freitag, 1. Februar 2013, 13:59

[
Sodele. Bitte nicht falsch verstehen, aber:
Schalte. Den Kopf. Aus.

Hier im Forum wirst du viele gute Filme sehen, aber die wenigsten, wenn nicht sogar niemand, wird sich zu Anfang ein Buch zugelegt haben.
Was ich dir empfehlen kann sind allerdings ein paar Tutoriale:
Sollthars Filmguide: "Das Drehbuch"
Sollthars Filmguide "Kamera"
Sollthars Filmguide "Schauspiel"
Einstieg ins Thema Film - Von der Kamera bis zum DVD-Brennen

Diese Links sollten dir mal ein guter Einstieg sein, allerdings ist die Filmerei nach meiner Erfahrung in erster Linie "learning by doing", also bloss nicht zu verkopft rangehen!


Traurig das hier anscheinend immer mehr mit dieser Einstellung rum laufen. Ohne Wissen drauf los filmen ist ja wohl der größte Fehler den man machen kann, wenn man halbwegs vernünftige Filme drehen will.
Klar gehört auch Übung dazu, aber erst einmal sollte man sich auch ein paar Grundlagen schaffen. Die Links die du gepostet hast sind natürlich schon richtig gut für den Anfang, aber nur mit den Links wird man es nicht weit schaffen.

HornkleeTV

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13

Samstag, 2. Februar 2013, 20:23

Traurig das hier anscheinend immer mehr mit dieser Einstellung rum laufen. Ohne Wissen drauf los filmen ist ja wohl der größte Fehler den man machen kann, wenn man halbwegs vernünftige Filme drehen will.

Traurig das viele einfach nicht verstehen was gemeint ist. Klar muss man sich ein Grundwissen draufschaffen, ich habe mich in dem Post nur dagegen ausgesprochen ein Buch zu kaufen, in dem dann unter jeder zweiten Lektion steht "Probiere verschiedene Techniken und Kombinationen aus um zu sehen was dir am meisten zuspricht" (was nun mal leider oftmals so ist). Zu dem neigt man dazu wenn man nach solchen Büchern lernt sich zu statisch an einem nicht exiostenten roten Faden entlangzuhangeln, bei dem dann alles technisch richtig, aber der Film am Ende trotzdem Murks ist weil einfach das, was die Grundlage der Filmerei ist, auf der Strecke bleibt:
Die Kreativität und die eigene Note.
Und das ist eben etwas was dir kein Buch vermitteln kann. Und wenn ich wirklich etwas gegen Informationsbeschaffung hätte hätte ich wohl kaum die Links gepostet, ich sehe nur keinen Sinn darin sich ein Buch zu kaufen wenn man ähnliches oder gleiches Wissen auch für lau bekommt und man bestenfalls sogar noch direkt den Ersteller bei Problemen befragen kann.

PS: Was spricht dagegen Anfängerlinks für einen Anfänger zu posten? Einem Grundschüler wird man ja auch erst mal lesen und schreiben beibringen bevor man ihm Bücher an den Kopf wirft.
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Birkholz

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14

Samstag, 2. Februar 2013, 21:30

Ich denke für Anfänger ist es eine gute Mischung, wenn man die Grundlagen lernt und viel liest und gleichzeitig versucht, diese bei ersten praktischen Versuchen umzusetzen. Dabei sollte jedoch niemals die Neugierde verloren gehen, ungewöhnliche Dinge auszuprobieren. So entsteht immerhin ein eigener Stil! :)
Es kommt auch ganz darauf an, welche Absichten man mit seinen Filmen hat, wie schnell und effektiv man vorankommen will. Ansonsten gilt das Prinzip: Erst die Regeln KENNEN und beherrschen, bevor man sie bricht. Aber ich denke am Anfang kann man sich Regelbrüche ruhig erlauben. Immerhin lernt man am besten aus den eigenen Fehlern. Es kommt wie gesagt ganz auf den eigenen Anspruch und die Ziele an, die man sich setzt.

HornkleeTV

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15

Samstag, 2. Februar 2013, 21:37

Zumal man einige Regeln nur mit entsprechenden Personal und Equipment umsetzen kann^^ Jemand, der eine Kamera hat und im Team arbeitet wird ganz anders denken und an Projekte herangehen als jemand, der als Ein-Mann-Show agiert und dessen bester Kumpel Stativ heißt (ist übrigens immer ein super Zuhörerm, unterbricht dich nie ;))
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16

Sonntag, 3. Februar 2013, 13:18

Traurig das hier anscheinend immer mehr mit dieser Einstellung rum laufen. Ohne Wissen drauf los filmen ist ja wohl der größte Fehler den man machen kann, wenn man halbwegs vernünftige Filme drehen will.

Traurig das viele einfach nicht verstehen was gemeint ist. Klar muss man sich ein Grundwissen draufschaffen, ich habe mich in dem Post nur dagegen ausgesprochen ein Buch zu kaufen, in dem dann unter jeder zweiten Lektion steht "Probiere verschiedene Techniken und Kombinationen aus um zu sehen was dir am meisten zuspricht" (was nun mal leider oftmals so ist). Zu dem neigt man dazu wenn man nach solchen Büchern lernt sich zu statisch an einem nicht exiostenten roten Faden entlangzuhangeln, bei dem dann alles technisch richtig, aber der Film am Ende trotzdem Murks ist weil einfach das, was die Grundlage der Filmerei ist, auf der Strecke bleibt:
Die Kreativität und die eigene Note.
Und das ist eben etwas was dir kein Buch vermitteln kann. Und wenn ich wirklich etwas gegen Informationsbeschaffung hätte hätte ich wohl kaum die Links gepostet, ich sehe nur keinen Sinn darin sich ein Buch zu kaufen wenn man ähnliches oder gleiches Wissen auch für lau bekommt und man bestenfalls sogar noch direkt den Ersteller bei Problemen befragen kann.

PS: Was spricht dagegen Anfängerlinks für einen Anfänger zu posten? Einem Grundschüler wird man ja auch erst mal lesen und schreiben beibringen bevor man ihm Bücher an den Kopf wirft.

Sorry, wenn das ganze ein bisschen patzig rüber kam.
Habe ja auch gesagt das die Links da sicher ein guter Anfang sind. Und ich würde auch jedem Empfehlen erst einmal Online nach Tutorials oder ähnlichen zu suchen, bevor er sich teuer Bücher kauft.
Trotzdem hättest du das vielleicht besser ein bisschen anders formulieren können. Weil "einfach den Kopf ausschalten" und drauf los Filmen einfach das falsche ist. Dann schreib doch lieber direkt was du jetzt geschrieben hast.

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