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Harrys Fotiadis

unregistriert

1

Dienstag, 14. August 2012, 18:37

Wie soll ein Film ohne musik entstehen?

Wie kann man ein Filmemacher sein und kostenfreie Musik verlangen als, ob es das
letzte ist was in einem Film zählt. Wie kann
man sich einen Filmemacher nennen wenn
man nicht weiß wie wichtig die Musik ist, ja
meiner Meinung sogar das wichtigste in einem
Film.
Wo finde ich gema frei, kostenfrei usw. als ob
es ein furz ist.
Das ist natürlich normal das dann auch der
Film ein furz ist.
Leute, einen Film ohne die richtige Filmmusik
ist ein Auto ohne Räder oder so.
Es geht einfach nicht. Ein Filmkomponist (ein guter, nicht einer der sich so nennen
will)sitzt stundenlang und RECHNET FREQUENZEN, da
jede Frequenz eine Wirkung daher eine Farbe
und bla bla bla…. Ist gibt aber natürlich auch
die, die keine Ahnung haben und einfach drauf komponieren, mit diesen richtig
fetten Hans Zimmer hörnern usw. aber…
Leute tut euch das nicht an, ich könnte Seiten,
Bücher schreiben über die Rolle einer
Musik in einem Film. Es ist natürlich wieder
was anderes wenn es einfach nur billige
YouTube Videos sind, da kann man was fertigen benutzen,
aber in der Regel gilt, Musik
sollte für jedem Film individuell komponiert
und erstellt werden.
Man kann auch kostenfreie Musik verlangen wenn
man den Komponist davon überzeugt das aus
dem Film etwas werden kann, durch Festivals usw.
Aber ich kann es nicht mehr leiden Themen zu lesen, die nach kostenfreie, sprich billige
der Qualität herverlangen, sprich, wieder, nach ‘nem
beschissenem Film.
Es kann nicht jeder Filmemacher werden das macht nichts. Vor allem nicht die die keine ahnung
davon haben was in einem Film wichtig ist und
was nicht.

mit liebe (auch wenn ihrs mir nicht glaubt)
Harrys Fotiadis

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Harrys Fotiadis« (14. August 2012, 18:56)


Jumperman

unregistriert

2

Dienstag, 14. August 2012, 18:47

Kannst du den (anscheinend kopiert und eingefügten) Text mal etwas besser formatieren? Ist ja schrecklich zu lesen so.

Ja, was soll man sagen? Was willst du damit sagen? Die Diskussion gabs doch schon öfters. Wenn du Komponist bist, ists klar, dass dich das anpisst. Aber die wenigsten Berufsfelder erhalten die Würdigung, die sie verdienen.
Ich kann zur Filmmusik nur sagen, wie es mir geht. Bei einem großen Projekt lasse ich die Musik auf jeden Fall komponieren und zahle auch dafür. Wenns allerdings nur ein kleines Zwischendurch-Scheiss-Projekt ist, das dann eben auf YouTube landet und nach einem Tag vergessen ist, dann rentiert sichs für mich auch nicht, wenn ich da extra jemanden mit Musik beauftrage. Dann nehme ich entweder rechtefreies oder was aus einem bestehenden Soundtrack eines Films von mir. Letztendlich sagt die Vorgehensweise da viel drüber aus, wie groß der Filmemacher selbst sein Werk einschätzt. Und die meisten schätzens anscheinend klein und mikrig ein, sonst würden sie mehr Aufwand betreiben.
Aber die Umsonst-Kultur im Netz wird so schnell nicht verschwinden. Da kann man sich aufregen drüber so lang man will. Schade natürlich, aber vieles auf der Welt ist schade.

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

rick

Caution

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3

Dienstag, 14. August 2012, 18:49

Anscheinend hast du einfach selber kaum Ahnung. Nicht jeder kann selbst einen Song komponieren und nicht jeder hat das Geld sich welche erstellen zu lassen. Nur weil ein Künstler nicht bei der Gema angemeldet ist und seine Musik für viele frei ins Internet stellt, zeugt das doch nicht von schlechter Qualität? Weißt du überhaupt aus wie vielen Leuten richtige Teams für Kinofilme bestehen ? Da sitzt nicht einer hinter der Kamera und macht filmen, Schnitt und Musik alleine... Tut mir Leid, aber für sowas habe ich einfach kein Verständnis.

4

Dienstag, 14. August 2012, 18:54

Musik ist nicht das wichtigste in einem Film den wenn der Film wird auch durch die Musik nicht besser wenn er schlecht ist.
Wenn schon nur die Bilder eine grosse Wirkung haben dann sollte man zufrieden sein und dann kann man als (wichtigstes) Stilmittel noch
Musik dazu machen.
Die Ausnahme sind Filme wie No Country for Old Man oder wenn man schon weiss was für Musik/ein Lied zu hören sein soll.

rick

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5

Dienstag, 14. August 2012, 18:58

Das ist mal ein cooler Beitrag. Kommt für mich so aus heiterem Himmel. Im Punkt wie wichtig Musik ist, gebe ich Dir recht, aber warum Du gema-/lizens-/freie Musik quasi mit Murks gleich setzt kann ich nicht so ganz nachvollziehen. In letzter Instanz sagst Du eigentlich, wer sich als Amateurfilmer nur Amateurkomponisten oder gar keine leisten kann, soll keine Filme machen, dem kann ich nicht zu stimmen. Ich liebe oppulente Ausstatungen an Filmen, weiß aber, daß sie für viele nicht finanzierbar sind. Also sehe ich mir lieber etwas enttäuscht ein Amateurfilmwerk an was eine gute Message hat, wo ich u.U. das Improvisationstalent bewundern kann, als ein aufwendig inzeniertes (kostenintensives) Hollywood-Kostümdrama ohne nennenswerte Story.

Es gibt hier wie auch in der großen Filmwelt einige tolle Filme/Geschichten, die völlig ohne Musik auskommen, sogesehen kann Musik nicht immer das wichtigste an einem Film sein. Wenn die Darsteller unglaubwürdig sind oder der Ton nicht zu verstehen ist, die Kameraführung zu hecktisch wird, dann folgt man der Geschichte nicht mehr, da kann die Musik auch nichts mehr retten.

Ein weiterer Punkt in dem ich Dir recht gebe... diese "Umsonst-Mentalität", ist schon recht fragwürdig. Es betrifft jeden, der in einem bestimmten Bereich tätig ist und ständig erlebt, wie "Auftraggeber" die letzten Diletanten anheuern um ein Schnäppchen zu machen. Jede Arbeit, nicht nur beim Film, sollte es Wert sein sngemessen honoriert zu werden. Leider verlieren wir diese Einstellung (mich eingeschlossen) immer stärker. Also kein reines Ausnahmephänomen der Komponisten oder Musiker.

Harrys Fotiadis

unregistriert

6

Dienstag, 14. August 2012, 19:00

Anscheinend hast du einfach selber kaum Ahnung. Nicht jeder kann selbst einen Song komponieren und nicht jeder hat das Geld sich welche erstellen zu lassen. Nur weil ein Künstler nicht bei der Gema angemeldet ist und seine Musik für viele frei ins Internet stellt, zeugt das doch nicht von schlechter Qualität? Weißt du überhaupt aus wie vielen Leuten richtige Teams für Kinofilme bestehen ? Da sitzt nicht einer hinter der Kamera und macht filmen, Schnitt und Musik alleine... Tut mir Leid, aber für sowas habe ich einfach kein Verständnis.



Wie kannst du glauben das eine Musik die von irgenteinem komponiert wurde ohne dass er
dein Drehbuch bzw deine szenen gesehen hat, passend fuer deinen, einen Film ist.
verdammt unprofessionell.
Ich verwende oder lasse die filmemacher auch meine Musik ohne GEMA verwenden, ich verstehe nicht
was das damit zu tun hat.

rick ich meine nicht das GEMA freie Musik billig ist. schliesslich wenn es um Filmkompositionen geht,
lasse ich sie auch nicht an GEMA anmelden, es ist praktischer fuer alle.

und natuerlich meine ich auch nicht filme die kein bugded haben sollten ueberhaupt nicht gemacht werden.
ich meine, es fehlt an vision. an kreativitaet. das erste was mir im kopf kommt, el mariachi. ein film der
mit 0 dollar produziert wurde. und trozdem ist aus ihm was geworden

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harrys Fotiadis« (14. August 2012, 19:05)


Caution

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7

Dienstag, 14. August 2012, 19:10

Ist doch in vielen Serien und Filmen nicht anders. Beispiel:
Das Lied "How to save a life" wurde bei Scrubs und bei Greys Anatomy verwendet und passt einfach in beiden Szenen perfekt. Man muss nämlich nicht immer die Musik zum Ablauf produzieren, sondern kann es auch anders herum machen ;)

capote

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8

Dienstag, 14. August 2012, 19:12

Es soll ja sogar gute Filme ganz ohne Musik geben...
Hallo ihr Lieben,
Wir arbeiten gerade an unserem zweiten Spielfilm.
Wenn ihr mögt schaut doch mal auf unserer Filmseite vorbei.
www.facebook.com/ninafussballgirl

Harrys Fotiadis

unregistriert

9

Dienstag, 14. August 2012, 19:14

natuerlich kann mann das auch anders machen. mein Gott sicher, ich meine inception, da
haben die den ganzen Film nach der musik gedreht (noch ein beweis)
aber wenn es um instrumentaller musik geht, dann ist es eher selten. es ist was anderes zu sagen, wow
hier finde ich das "the eye of the tiger" passend. dann kann man das auch verwenden, das ist aber
keine Filmmusik.

Caution

unregistriert

10

Dienstag, 14. August 2012, 19:23

natuerlich kann mann das auch anders machen. mein Gott sicher, ich meine inception, da
haben die den ganzen Film nach der musik gedreht (noch ein beweis)
aber wenn es um instrumentaller musik geht, dann ist es eher selten. es ist was anderes zu sagen, wow
hier finde ich das "the eye of the tiger" passend. dann kann man das auch verwenden, das ist aber
keine Filmmusik.

Definier mir Filmmusik! The Eye of Tiger wurde damals für irgendein Rocky Film gemacht. Müsste deiner Ansicht nach dann doch auch Filmmusik sein?

Harrys Fotiadis

unregistriert

11

Dienstag, 14. August 2012, 19:25

Filmmusik ist, wenn man das materiall hat und drueber musik komponiert.
ich glaube the eye of the tiger hat es schon gegeben von der band survivor.
es wurde nicht extra komponiert

Jumperman

unregistriert

12

Dienstag, 14. August 2012, 20:06

ich glaube the eye of the tiger hat es schon gegeben von der band survivor.
es wurde nicht extra komponiert

Doch, wurde es. Es wurde von der Band als Titellied für den Film geschrieben, wie auch bei weiteren Teilen der Reihe.
Es wurde natürlich nicht scoremäsig aufs Bild komponiert, aber es wurde passend zur Stimmung des Films dafür geschrieben. Damit ist es kein klassischer "Score".

Es gibt aber auch Scores, die nicht aufs Bild komponiert wurden. "Aliens" zum Beispiel wurde von James Horner größtenteils "autark" geschrieben, weil der Film ständig umgeschnitten wurde. Jüngstes Beispiel "Tree of Life", wo die Musik schon vor dem Dreh fertig war und nur nach Skript gemacht wurde.

Letztendlich kann mans nicht genau trennen. Aber wozu auch. Man kann nicht partout sagen, das eine ist schlecht, das andere nicht.

Wenn ich als Filmemacher in einer Szene genau die Stimmung eines Musikstücks, z.B. eines Songs, einfangen will und diesen drunterlege ist das doch vollkommen in Ordnung. Quentin Tarantino arbeitet ausschließlich so.
Irgendwas muss die Stimmung vorgeben. Entweder der Film, für den dann die Musik gemacht wird oder andersrum. Das ist doch künstlerisch gesehen ziemlich gleichgültig. Bild, Ton und Musik ist Kunst. Logisch verbunden ergibt sich ein Gesamtkunstwerk. Das gefällt einem oder auch nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jumperman« (14. August 2012, 20:12)


rick

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13

Dienstag, 14. August 2012, 20:13

Was ist mit "Living in America" wurde der Song nicht scoremässig aufs Bild komponiert oder haben sie James Brown einfach nur zum Performen im Film rangeholt ? Ich meine mich zu erinnern, daß das Musikvideo auch Szenen aus Rocky enthält - in dem Fall also eher ein Song der durch den Film untermalt wird.

WookieFilm

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14

Dienstag, 14. August 2012, 20:26

Leute, einen Film ohne die richtige Filmmusik
ist ein Auto ohne Räder oder so.
Es geht einfach nicht.
Challenge Accepted !


Zitat von »Harrys Fotiadis«

verdammt unprofessionell.
Du bist in einem Amateurfilm forum!
Nicht im James Cameron and Clint Eastwood privat club!

Telliminator

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15

Dienstag, 14. August 2012, 20:55

Ich halte diese Diskusion seit beginn des Eingangstreat hier für völligen Blödsinn. Ein Film kann ohne Musik funktionieren, so ist die Filmbranche schließlich entstanden als Stummfilm. Irgendwer kam dann mal auf die Idee einen Klavierspieler bei der Vorführung zur Untermalung einzusetzen. Das hat nicht immer so wirklich gepasst. Später hat die Filmbranche gelernt wie man einen Tonfilm produziert und seit dem haben wir auch das Thema Musik im Film.

Die Diskusion ob fertige Musik zu nutzen oder passend auf den Film zu komponieren ist eine Frage des Budgets und der Zeit die man zur Verfügung hat. Auch bei der Auswahl von fertiger Musik muss sich der Regisseur überlegen ob die gewählte Musik überhaupt zu dem passt wie er sich das vorstellt, im übrigen wird das auch bei extra angefertigten Kompositionen gecheckt, obs funktioniert. Manchmal werden mehrere Entwürfe verworfen und es muss was neues gefunden werden. Auch ein Hans Zimmer hat nicht immer sofort die passenden Klänge parat und muss nachbessern. Vorgaben behindern oft mals die Kreativität ist eine Schnittfolge festgelegt hat es ein Komponist schwer eine brauchbare musikalische Untermalung zu kreieren. Im anderen Fall ist es auch nicht leichter aus eine Unmenge von fertigen Titeln, den Passensten zu finden. Stellt Euch das mal nicht so einfach vor mit der Musik.

So und nun hoffe ich das das Geflame hier auch zu was nütze ist. Ich hab den Eindruck man will uns was verkaufen, vielleicht einen guten Komponisten? Na los rück schon raus. Was soll dieser Threat? 8-)
Ear-Movies - Filme für die Ohren - http://www.blackdays.de - http://timeshift.blackdays.de - TimeShift kostenloses Hörspiel - Finale ist online, Folge 8 "And All My Dreams, Torn Asunder" * TS 7.1 TechDemo *

Harrys Fotiadis

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16

Dienstag, 14. August 2012, 21:37

ich sage es nochmal.
filmscore ist nicht einfach nur musik, es hat mit psychologie zu tun.
wenn man dass nicht verstaeht dann kann ich auch nicht weiterhelfen.

was dem amateur oder clint eastwood betrifft, bin ich nicht persoenlich der
meinung das amateur gleich ka@@cke bedeutet.
ich liebe amateur zeug. das hat nichts mit qualitaet zu tun.

schliesslich gibt es megafilme, die als amateurprojekte angefangen haben.

Danielleinad

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17

Mittwoch, 15. August 2012, 02:07

Harry, ich weiß einfach nicht, was du mit diesem Thread erreichen willst!?

Die einzigen Kategorien, bei denen Filmmusik das Wichtigste sei sind Musikvideos und Musicals. Dass Musik in Filmen in der Regel ein sehr wichtiges Element ist, ist klar - nicht umsonst zerbrechen sich Amateurfilmer darüber lange den Kopf und suchen verzweifelt nach passender musikalischer Untermalung.

Amateurfilmer sind wie sehr viele Künstler knapp bei Kasse - ihr Kunstwerk wird oftmals nicht ausreichend mit finanziellen Mitteln honoriert. Und gerade deswegen suchen sie in fast allen Bereichen des gesamten Filmprojekts kostengünstigere Alternativen. Es ist nicht nur die Filmmusik davon betroffen. Die Darsteller, die man ebenfalls zu den wichtigstens Elementen beim Film zählt, arbeiten bei Amateurfilmen meistens kostenlos. Filmtechnik wird sich kostenlos bei gemeinnützigen Vereinen geliehen. Lokale werden kostenlos als Drehorte gemietet. Filmemacher basteln sich selbst Filmzubehör zusammen, um Kosten zu sparen.

Und eben suchen sie auch bei der Filmmusik Alternativen, die den Geldbeutel nicht dramatisch belasten. Und es gibt zum Glück sehr viele Musiker, die ihre Musik kostenlos für Filmemacher bereitstellen. Wenn sie das Angebot schon bieten - warum sollte ein Filmemacher darauf denn nicht eingehen? Und wenn er mal passende Musik gefunden hat, warum sollte er sie nicht nehmen? Dass man leichte Kompromisse dabei eingehen muss ist klar, die muss ein Amateurfilmer jedoch sehr oft in allen Bereichen des Filmes eingehen.

Wenn Musiker Filmemachern Musik kostenlos anbieten, dann ist es überhaupt keine Ausbeutung, es ist viel mehr eine Symbiose. Beide sind freischaffende Künstler, die von ihrer Kunst finanziell nicht leben können. Beide gehen nur ihrer Leidenschaft. Der Filmer freut sich, dass sein Film musikalisch unterlegt ist und der Musiker freut sich, dass er mit seinen Melodien mehr oder weniger die Herzen des Publikums berühren kann. Das ist doch gut!

Wünscht sich ein Amateurfilmer für ein anspruchvolleres Projekt auch anspruchsvollere Musik, ist es dann doch klar, dass der Komponist ordentlich honoriert wird. Und wenn die Komposition kostenlos war, der Film jedoch nachträglich sehr viele Preise abräumt und (teil-)kommerziell wird, dann ist doch auch logisch, der Filmemacher sich Gedanken um eine Abfindung für den Komponisten macht.

Das ist das Business des Amateurfilms. Wo ist dein Problem!?

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pikk

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18

Mittwoch, 15. August 2012, 11:16

Ich finde WookieFilm hat völlig recht: Wir sind hier in einem Amateurfilm-Forum. Da steckt das Wort "Amateur" drin, nicht "Profi".

Meiner Meinung nach kann Musik übrigens auch perfekt passen, wenn sie nicht extra für den Film geschrieben wurde.

joey23

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19

Mittwoch, 15. August 2012, 11:27

Und spätestens wenn man sich dann mal anschaut wie viele professionelle Filme es gibt, die ausschließlich fertige Pop-Songs verwenden, ist die Aussage des TO so nicht richtig. Ich sag nur Tarantino...

Kitosch

unregistriert

20

Donnerstag, 16. August 2012, 00:56

Und spätestens wenn man sich dann mal anschaut wie viele professionelle Filme es gibt, die ausschließlich fertige Pop-Songs verwenden, ist die Aussage des TO so nicht richtig. Ich sag nur Tarantino...

In seinen letzten Filmen sind es aber vor allem fertige Filmmusik-Tracks, die er nutzt, weniger Pop-Songs.

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