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1

Samstag, 7. Januar 2012, 16:22

öffentliche Umfragen

Hallo Forum,


Ich habe letztens versucht eine Umfrage in der Stadt zu starten, doch es hat sich nicht einer gefunden, der zu einem Interview bereit war.
Das Thema ist dafür total unwichtig, weil alleine "ein Filmbeitrag" auf große Ablehnung gestoßen ist.

Ich finde es schade, dass so etwas nicht möglich ist. Wenn man allerdings seriös wirkt wie das Fernsehen, dann ist es ein leichtes jemanden vor die Kamera zu bekommen. (So wirkt es jedenfalls auf mich.)

Wie steht ihr dazu und was habt ihr bisher in dieser Richtung für Erfahrungen gemacht?


Liebe Grüße

Danielleinad

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2

Samstag, 7. Januar 2012, 16:25

Es kommt darauf an, was für eine Umfrage in welcher Stadt es gewesen war. Wie viele Leute hast du überhaupt gefragt und inwiefern hätte sich das Interview gestaltet?

Jumperman

unregistriert

3

Samstag, 7. Januar 2012, 16:28

Wenn man allerdings seriös wirkt wie das Fernsehen, dann ist es ein leichtes jemanden vor die Kamera zu bekommen. (So wirkt es jedenfalls auf mich.)

Definitiv nein. Während meiner Ausbildung habe ich ein paar mal Straßenumfragen gemacht. Da sind wir dann komplett aufgefahren mit DigiBeta-Kamera, Tonangel, Redakteur usw.
Selbst da musst du ca. 10 - 15 Leute ansprechen, bis du überhaupt mal eine Aussage kriegst. Und davon ist dann auch nur etwa jede 5. sinnvoll und brauchbar.

Am besten ist es, direkt hingehen und die entsprechende Frage stellen. Gar nicht lang um Erlaubnis bitten, da gehen die meisten. Die Erlaubnis geben sie im Prinzip schon damit, dass sie bewusst mit der Kamera vorm Gesicht sprechen. So wirds jedenfalls in der Praxis gehandhabt. Um sich ganz abzusichern, schadet es nicht NACH dem Statement kurz zu fragen.

Ich kann mir aber vorstellen, dass man sich mit kleiner Kamera (vielleicht sogar allein) schwerer tut. Ist aber in den heutigen VJ-Zeiten leider alles andere als ungewöhnlich.

Danielleinad

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5

Samstag, 7. Januar 2012, 16:42

Okay, ich hätte vermutet, dass beim Fernsehen mehr Leute anspringen. Aber interessant das Gegenteil zu erfahren. ;)

Ich weiß nicht wie viele ich gefragt habe aufjedenfall einige, aber ich glaube ich hätte nicht so schnell aufgeben dürfen.

Ich habe so einen kleinen Vertrag ausgedruckt in dem man mir in einem Zweizeiler bestätigt hätte, dass ich die Aufnahme verwenden darf. Das wird wohl auch ein Fehler gewesen sein. Aber bei den Meisten habe ich nur angefangen von meinem Vorhaben zu berichten und schon bestand kein Bedarf mehr.

Danke für eure Ansichten. Hoffentlich hilft mir das beim nächsten mal, wenn mir die Lust an einer Umfrage nicht bereits vergangen ist. ;)

Mr Dude

unregistriert

6

Samstag, 7. Januar 2012, 17:03

VJ-Zeiten?

Video-Jokey Zeiten. Also die Leute die alles alleine machen.

Ich habe sogar de Erfahrung gemacht, dass die Leue vor großen Kameras umso schneller davon rennen. Man muss halt wissen wie man auf die Leute zugeht... Wie Jumperman es bereits gesagt hat, darf man gar nicht erst lange fackeln und lange Vorreden halten. Dabei überrumpelt man die Personen regelrecht und sie antworten ganz oft, obwohl sie sonst peinlich berührt lachend weggelaufen wären. Ich bin in Potsdam aber mit einem rbb-Team auch schonmal richtig aggressiv beschimpft worden, als wir kleine Vox-Pops machen wollten. Es geht schon einiges dazu.

Jumperman

unregistriert

7

Samstag, 7. Januar 2012, 17:07


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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

Danielleinad

Birkholz

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8

Samstag, 7. Januar 2012, 19:15

Hab da ähnliche Erfahrungen wie Jumperman und Mr Dude gemacht. Wir mussten für die Nachrichten Umfragen zu einem belanglosen Thema machen. Dabei musste man dann zusätzlich noch darauf achten, möglichst unterschiedliche Leute (was Alter, Geschlecht und Aussehen angeht) vor die Kamera zu bekommen. Wir haben in Frankfurt gedreht und da wird man auch schnell mal von Jugendlichen angepöbelt und gestört. Die wollen nämlich wirklich gerne ins Fernsehen, sind für die Nachrichten in der Regel aber absolut unbrauchbar! ;)
Jeder zweite, den wir vor die Kamera bekommen haben, war dann nicht mal in der Lage einen vernünftigen Satz zu sprechen oder war der deutschen Sprache schlicht nicht mächtig. So hart es klingt: Der mich begleitende Mediengestalter, der das schon lange macht, hat mich dann angewiesen, dass man doch darauf achten solle, Leute ausländischen Aussehens lieber nicht anzusprechen. Weiß aber nicht genau, ob die dort in den Umfragen generell keine Ausländer drin haben wollten, hab aber auch danach nie welche in den Nachrichten gesehen.
Blöd ist auch immer (solange man noch nicht so abgedroschen in diesem Job ist), wenn man mal alte Menschen vor die Kamera bekommt, die einem auf eine simple Frage gleich ihr ganzes Leben erzählen wollen. Da man unter Zeitdruck steht kommt man so auch schnell mal in Verlegenheit.

So viel zu meinen Erfahrungen was Vox-Pops angeht.

KingCerberus

unregistriert

9

Samstag, 7. Januar 2012, 20:31

Blöd ist auch immer (solange man noch nicht so abgedroschen in diesem Job ist), wenn man mal alte Menschen vor die Kamera bekommt, die einem auf eine simple Frage gleich ihr ganzes Leben erzählen wollen. Da man unter Zeitdruck steht kommt man so auch schnell mal in Verlegenheit.


Dann die Dreistigkeit haben und einfach das Mikro wegnehmen, sich bedanken und abhauen is in der Tat gewöhnungsbedürftig. ;) Aber häufig leider die einzige Möglichkeit.

Verwendete Tags

öffentlich, Reportage, Umfragen

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