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  • »Birkholz Productions« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 20. Mai 2011, 22:39

DVD Veröffentlichung vs Onlinerelease

Die meisten Filmemacher stellen ihre Filme hier kostenlos im Internet zur Verfügung, andere beschränken sich (oft auch vorerst) auf eine DVD Veröffentlichung mit gutem, schlechten oder mäßigem Erfolg. Dann gibts noch die, die ihren Film erst auf DVD veröffentlichen und zeitgleich (oder erst viel später) einen Onlinerelease durchführen (manchmal dann auch mit schlechterer Qualität, um einen DVD Kauf immer noch schmackhaft zu machen, wobei auch oft sonst unveröffentlichtes Bonusmaterial enthalten ist).

Was bevorzugt ihr? Warum bevorzugt ihr eure Methode? Welche Vor- und Nachteile zieht das mit sich?

Meine Meinung:
Für Amateur- oder Indiefilme gibts ja leider nur eine sehr kleine Interessengruppe. Wenn der Film nicht gerade Splatter und Gore enthält ist diese sogar sehr geringfügig. Manche Filmer hier haben regionalen Erfolg wie z.B. Mania Pictures und können so einen Absatz erzielen, der zumindest die Produktionskosten wieder einspielt (falls ich das richtig in Erinnerung habe!^^).
Letztendlich wird mit DVD Verkäufen in unserer Liga niemand reich und für viele sind die DVDs nur eine Spielerei um das Gefühl von ein wenig Professionalität zu bekommen.

Also, was ist eure Meinung? Diskutiert!^^

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2

Samstag, 21. Mai 2011, 00:05

Ich habe das zwar noch nie gemacht, würde es aber allein zum angeben machen :P

Zb ich habe eine DVD, die man im Amazon bestellen kann oder sogar im Handel im Regal steht, fühle ich mich doch schon richtig gut dabei. Kaufen braucht die keiner :P Und wenn man mal mit jemand wichtigem über sich und seine Filme spricht, kann man ja damit prollen : jo steht auch im Mediamarkt im Regal :D

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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3

Samstag, 21. Mai 2011, 01:07

Ist schon toll, wenn man seinen Film verkauft. Reich werden kann man nicht, aber man kann sich ein größeres Budget für den kommenden Film sichern.

Ein paralleler Online-Release wäre dumm. Wäre ein externer Verleiher involviert, dann würde er den Film gar nicht mehr annehmen/zeigen, wenn er schon mal online war.

Ich sehe es mittlererweile immer mehr so: was bringt ein Online-Release? YouTube-Kommentare kann man vergessen. Wer den Film sehen will, sieht ihn sich auch auf DVD an. Kritik aus dem Forum wäre wichtig, kommt aber leider immer seltener bei längeren Werken.





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mp-cw

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4

Samstag, 21. Mai 2011, 01:30

Zitat

Ich sehe es mittlererweile immer mehr so: was bringt ein Online-Release? YouTube-Kommentare kann man vergessen. Wer den Film sehen will, sieht ihn sich auch auf DVD an. Kritik aus dem Forum wäre wichtig, kommt aber leider immer seltener bei längeren Werken.
Naja, Youtube ist auch für Clips gut. Richtige Filme gehen da unter wie sonst noch was. Geld verdienen wird man dadurch auch im Verhältnis zu den Kosten auch nicht wirklich.


Auf YT ist es doch so, dass man schon viele Views haben muss, damit es sich wirklich lohnt. Also jetzt auch als Werbung meine ich. Daher ist es vielleicht angebrachter einem guten Trailer Kanal seinen Trailer zuzuschicken ;) und auf einen Amazon Link hinzuweisen. Wenn das ding dann 400k Klicks erreicht, werden die DVD vermutlich 4k Leute kaufen und das ist sicher nicht wenig Geld! (haha da spricht der Händler in mir!)

Jumperman

unregistriert

5

Samstag, 21. Mai 2011, 10:26

Bei einem Online-Release geht es in der Regel um was anderes als YouTube-Klicks.

Wie Birkholz schon schrieb, ist es eine schwere Entscheidung. An vielen Projekten wird ja Jahre lang gearbeitet und eine große Menge Mühe und Herzblut reingesteckt. Was hat man dann letztendlich von einem DVD-Release. Für Amateurverhältnisse kann man froh sein, wenn sich eine DVD 500 mal verkauft, wenns ganz gut läuft 1000 mal. Da hat man sich also den Arsch aufgerissen, damit 1000 Leute was sehen können. Halte ich für unausgeglichen.

Ein Online-Release kann durch YouTube, Downloads, Werbung auf verschiedenen Seiten / Foren / Blogs schnell in die 10.000 - 100.000 gehen. Locker noch mehr.

Man muss sich letztendlich fragen, was man will. Will man ein paar hundert Euro verdienen (was letztendlich in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand steht) oder will man mit seinem Werk eine gewisse Bekanntheit erreichen. Ich persönlich ziehe das zweite vor, weswegen ich auch jeden meiner Filme bisher online gestellt habe.

In letzter Zeit werden hier im Forum viele Grundsatzdiskussionen geführt. "Wie werde ich Regisseur", "Was ist mit dem deutschen Film los"...
Teilweise wird da ziemlich blauäugig und realitätsfern geantwortet. Eine Sache muss man sich aber vor Augen halten. Man kriegt nie die Chance weiterzukommen, wenn nicht die richtigen Leute etwas von dir sehen. Und da ist die Rechnung recht einfach: Je mehr dein Film rumkommt, desto höher stehen die Chancen. Und bei keinem anderen Medium verbreitet sich ein Film besser und schneller, als als Gratis-Internet-Angebot.

Natürlich sollte man auch immer zusätzlich eine DVD mit schön designtem Cover machen. Auch wenn sie nur für einen selber ist. Aber sowas kann man in den richtigen Situationen immer jemandem in die Hand drücken.

Jeder muss es aber selbst entscheiden. Ich halte es im Amateur-Sektor wie gesagt für sinnvoller, den Film im Netz umsonst anzubieten. Eröffnet einem mehr Möglichkeiten.

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Nico Sanft, mp-cw

Ezio

Witcher

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6

Samstag, 21. Mai 2011, 11:36

Ich finde es eigendlich auch besser, den Film online zu veröffentlichen. Weil dann gucken den eben viel mehr Leute an. Es ist zwar schon cool, wenn man gerade mit n paar Kumpels durch n Media Markt läuft und dann die DVD in die Hand nimmt und sagt: "Der Film könnte doch gut sein, von wem ist der denn? :D" Aber dann auch nur so zum Spaß, weil sonst nervt es die anderen bestimmt voll. ^^

Aber mir wär es wichtiger erst bekannter zu werden. Denn wenn man dann z.B. auf Youtube 1000000 Abonnenten hat (Kann ja sein. :D) und die dann alle mitkriegen, dass der nen Film rausgebracht hat, dens auf DVD zu kaufen gibt, dann kaufen den auch viele.
Ihr kennt ja alle den Freddie Wong. Wenn der in seinem Youtube Channel angibt, dass der einen Film rausgebracht hat (auch in Deutschland) dann würd ich mir den auch gleich kaufen. :D

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

tomatentheo

unregistriert

7

Samstag, 21. Mai 2011, 11:52

Zum dem Thema hab ich gerade was bei HM geschrieben: http://www.hackermovies.com/504574/the-tunnel-movie-for-free
Klar, andere Liga als YT, andererseits nichts, was man hierzulande nicht auch stemmen könnte.

8

Samstag, 21. Mai 2011, 12:12

Ich finde es eigendlich auch besser, den Film online zu veröffentlichen. Weil dann gucken den eben viel mehr Leute an. Es ist zwar schon cool, wenn man gerade mit n paar Kumpels durch n Media Markt läuft und dann die DVD in die Hand nimmt und sagt: "Der Film könnte doch gut sein, von wem ist der denn? :D" Aber dann auch nur so zum Spaß, weil sonst nervt es die anderen bestimmt voll. ^^

Aber mir wär es wichtiger erst bekannter zu werden. Denn wenn man dann z.B. auf Youtube 1000000 Abonnenten hat (Kann ja sein. :D) und die dann alle mitkriegen, dass der nen Film rausgebracht hat, dens auf DVD zu kaufen gibt, dann kaufen den auch viele.
Ihr kennt ja alle den Freddie Wong. Wenn der in seinem Youtube Channel angibt, dass der einen Film rausgebracht hat (auch in Deutschland) dann würd ich mir den auch gleich kaufen. :D


nen Film bei Media Markt zu veröffentlichen ist nochmal was ganz anderes als ihn nur auf DVD rauszubringen. Wenn du ihn bei MM verkaufen willst brauchst du glaub ne FSK prüfung und die kostet ja auch einiges. Zum anderen wird ein Film auch ganz anders betrachtet wenn man dafür Geld bezahlen muss. Da kannst du mal hier einige fragen die ihn verkauft haben wie die filme zerrissen wurden. Solthars supperhelden film oder Amazon Force. Die wurden in den Verkaufsportalen zerrissen wären sie als Amateurfilme online gestellt wärens wahrscheinlich hits geworden. Was ich damit sagen will. Die Qualität muss auch stimmen. Jumperman könnte QuH locker als vollpreistitel rausbringen aber auch hier ist zu beachten das er vielleicht vorher vielles klären muss. Habe ich Footages oder Soundsamples drinn die man nicht kommerziell nutzen kann, habe ich eventuell den sprechern gesagt das es ein nicht kommerzielles projekt ist? Das muss man alles klären sonst kann das eine richtige abmahn-klagewelle nachsich ziehen.

Five

Knieriem

unregistriert

9

Samstag, 21. Mai 2011, 13:02

ich denke nicht mal daran, meine filme auf dvd zu vermarkten. dazu fehlt mir einfach die klasse, der technische und finanzielle background und vor allem die motivation.

ich sehe den amateurfilm als hobby. als ausgleichsbeschäftigung, die ich in meiner freizeit verfolge. ich freue mich, wenn möglichst viele menschen das, was ich mache konsumieren und fände es gut, wenn ich damit ein gefühl der befriedigung vermittle.

ich sehe mich aber nicht als verkannter hollywood-nachwuchs-regisseur oder produzent, der unglaublich geniale und hochwertige streifen im no- oder low-budget bereich herstellt. ich hätte kein gutes gefühl, menschen, für arbeiten, die ich als freizeitgestaltung produziere, geld aus der tasche zu ziehen.

ich beschränke mich darauf, meine sachen auf portalen wie youtube oder vimeo online zu stellen. wenn ich da von zwei drei leutchen positive resonanz erhalte, ist mir das lieber, als 200 euro von 15 leuten, die sich womöglich letztendlich ärgern, für meine geistigen ergüsse, geld ausgegeben zu haben.

Thandom Media

unregistriert

10

Samstag, 21. Mai 2011, 16:50

ich beschränke mich darauf, meine sachen auf portalen wie youtube oder vimeo online zu stellen. wenn ich da von zwei drei leutchen positive resonanz erhalte, ist mir das lieber, als 200 euro von 15 leuten, die sich womöglich letztendlich ärgern, für meine geistigen ergüsse, geld ausgegeben zu haben.

Würden alle so denken, wie du, wäre 50 % der DVD Abteilung in einem Elektronikmarkt leer gefegt.

Es ist eine Frage der Qualität, ich bin jemand, der sich sehr gute und sehr geile Filme auch aus dem Amateurfilm Bereich auf meinem TV Gerät (sprich DVD) ansieht, weil ich von der Bild- und Tonqualität mehr habe, als wenn ich das in einem kleinen YouTube Fenster angucke. Das strengt mich unheimlich und ich will den Film genießen. Ich habe auch keine Lust (es gibt leider noch nicht in ganz Deutschland schnelles Internet, was aber viele zu vergessen scheinen), 1 Stunde zu warten, bis ein 20 Minuten Film auf YouTube fertig geladen ist.

Im Grunde liegt es an einem selbst, wie man seinen Film vermarktet. Es liegt in dem Ermessen des einzelnen.

Knieriem

unregistriert

11

Samstag, 21. Mai 2011, 17:02

ich habe auch niemandem nahe gelegt, so zu denken wie ich ;)

Frederik Braun

unregistriert

12

Samstag, 21. Mai 2011, 18:38

Was bevorzugt ihr?


Kommt immer auf den Film bzw. das Projekt an.

Bei "Dumb Fiction" habe ich mich dazu entschieden, weil mir die Möglichkeit gegeben wurde, aber vor allem auch, weil sich die Postproduktion an dem eigentlich sketchartigen Film ganze zwei Jahre gezogen hat und wir ihn deshalb auf Festivals schicken wollten. Und viele Festivals verlangen nun mal, dass der Film vorher nicht im Internet veröffentlicht wurde. Also habe ich die DVD-Veröffentlichung als Kompromiss gesehen, damit die Leute, die ihn unbedingt vor dem Online-Release sehen wollen, die Möglichkeit haben ihn zu kaufen...letztlich leider zu einem viel zu hohen Kaufpreis (den ich nicht beeinflussen konnte). Dass ich mit einem Kurzfilm auf DVD so gut wie kein Geld verdienen werde war mir von vornherein klar. Aber darum ging es mir halt nicht.

Plant man mit einem Film Geld zu verdienen und viele Käufer zu finden, sollte man sich erstmal ernsthaft mit seiner Produktion auseinandersetzen. Zunächst sollte der Film mind. 60 Minuten gehen, also Spielfilmlänge haben. Wichtig ist dann noch der investierte Aufwand, die Qualität des Ergebnisses und die Frage, ob das Thema des Films soviel Interesse weckt, dass Menschen dafür Geld ausgeben würden. Wenn man sich danach sicher ist, dass sich der DVD-Verkauf lohnt, dann sehe ich persönlich darin kein Problem. Allerdings ist es dann immer noch sehr unsicher, ob damit wirklich das große Geld verdient werden kann. Ohne ein bisschen Eigenwerbung ist da wenig zu machen...

Marcus Laubner

unregistriert

13

Samstag, 21. Mai 2011, 20:24

Es ist eine Frage der Qualität, ich bin jemand, der sich sehr gute und sehr geile Filme auch aus dem Amateurfilm Bereich auf meinem TV Gerät (sprich DVD) ansieht, weil ich von der Bild- und Tonqualität mehr habe, als wenn ich das in einem kleinen YouTube Fenster angucke.

Vielleicht solltest du Dir dann eine PS3 zulegen. Mal abgesehen davon, dass sie Blurays abspielt kann man auch super Youtube Filmchen ohne Umwandlung aufspielen und in HD genießen (sofern es in dem Format hochgeladen wurde). Das übertrifft deine DVD mit Sicherheit ;) Und die Youtube Fenster kann man im Übrigen auch maximieren ;)

Thandom Media

unregistriert

14

Samstag, 21. Mai 2011, 23:37

Vielleicht solltest du Dir dann eine PS3 zulegen. Mal abgesehen davon, dass sie Blurays abspielt kann man auch super Youtube Filmchen ohne Umwandlung aufspielen und in HD genießen (sofern es in dem Format hochgeladen wurde). Das übertrifft deine DVD mit Sicherheit ;) Und die Youtube Fenster kann man im Übrigen auch maximieren ;)

Wenn du mir eine schenkst, kann ich mich gerne davon überzeugen ;)
Denn mein Finanzplan stuft momentan die Anschaffung einer PS3 in die Kategorie "Sinnlose Anschaffungen" und ich sehe das genauso wie mein Finanzplan. :)

  • »Epicon« ist männlich

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15

Sonntag, 22. Mai 2011, 00:26

Ok mal eine Frage an die hier etwas erfahreneren Leute.

Nehmen wir an, ich habe eine Filmidee, die sich mit etwa 4000-7000€ Budget realisieren lässt. 80-100 Min Länge. Dem Film ist später seine Amateurherkunft nicht anzusehen. Der Film ist wirklich gut geworden und man kann sich gut vorstellen, dass er recht viele Leute zum Kauf anlocken könnte und die Leute zufrieden stellen bis beeindrucken würde. Allein eine kurze Erzählung der Idee bringt die Leute schon dazu, dass sie wissen wollen, wie das am Ende aussieht und was da alles noch passiert. Wäre es nicht eine Verschwendung den Film online zu stellen?

Zitat

Man kriegt nie die Chance weiterzukommen, wenn nicht die richtigen Leute etwas von dir sehen. Und da ist die Rechnung recht einfach: Je mehr dein Film rumkommt, desto höher stehen die Chancen. Und bei keinem anderen Medium verbreitet sich ein Film besser und schneller, als als Gratis-Internet-Angebot.
Das sehe ich genau so aber ich denke ein sehr guter Trailer könnte den Film vor seinem online Release retten und dennoch dieses Ziel erfüllen. Ein Trailer ist schnell gesehen. Vielleicht sogar mehrfach. Ich zb erkenne schon im Trailer, ob der Film gut ist oder schlecht. Der Trailer ist eigentlich der Film in Kurzform (nur halt die wichtigsten antworten bleiben offen) Natürlich bringt ein DVD Release nichts, wenn man keine Ahnung hat, wie man Werbung dafür macht oder niemanden kennt, der das für den Film tun könnte/würde. Dann wäre es viel besser, den Film online zu stellen aber auch da kommt man um gute Werbung nicht rum. Das ganze muss so präsentiert werden, dass die Leute die das sehen, es weiter geben. Internet funktioniert entweder durch teure Werbung oder durch Mund zu Mund Propaganda. Da wir keine millionenschweren Filmemacher hier im Forum haben, stimmt ihr mir sicher zu, wenn ich sage, dass die zweite Option die einzige Option für uns ist :)


Also sollte man sich genau überlegen WELCHEN Film man macht. Zumindest für den Anfang.

Jumperman

unregistriert

16

Sonntag, 22. Mai 2011, 10:42

@ Epicon:

Immer dieses Wenn... wenn... wenn...

Was, wenn morgen plötzlich ein Meteoritenschauer alle DVD-Läden der Welt vernichtet und man selbst plötzlich den einzigen verbliebenen Film der Erde in den Händen hält...

Man kann sich immer tolle Szenarien ausmalen, um ans große Geld zu kommen. Aber damit rechnen würde ich nicht zwangsläufig.

Einen Film in Spielfilmlänge, der weniger als 10.000,- € kostet und der mit Hollywood konkurrieren kann, kannst du nur mit einem gigantischen Selbstaufopferungsdruck und jeder Menge Herzblut machen.
Es gab hier ja schon mal einen riesig langen Thread zu diesem Thema, ob sowas möglich ist. Ich bin immer noch der Meinung, es ist möglich, ABER: Anstatt Geld muss man dann eben eine Riesige Menge unbezahlter Arbeit investieren. Wenn man wirklich ein professionelles Ergebnis will, braucht man eine Crew für mehrere Wochen, die auch verpflegt werden will. Jeder muss umsonst arbeiten. Jeder muss seine Freizeit investieren. Und grade der Initiator muss Monate- oder Jahrelange Arbeit mitrechnen, um einen so großen Film auf die Beine zu stellen. Dann ist sowas machbar.

Aber jetzt arbeite mal ein paar Jährchen an einem Projekt. Sowas kannst du nur machen, wenn es wirklich eine Leidenschaft für dich ist. Glaub mir, ich weiß da, wovon ich rede ;)
Und wenn du dann Jahre deines Lebens in sowas investiert hast, dann fragst du dich schon: Was hab ich jetzt davon, wenn ich wieder ein paar 1000 € durch DVD-Verkauf reinkriege, wenn dann aber höchstens 200 Hanseln mein Werk sehen? Hat es sich gelohnt, jahrelang zu schuften, damit ein paar wenige Leute was anschauen können, wenn es auch viel mehr sein könnten?
Rechne nämlich mal für ein paar Jahre die Arbeitsstunden zusammen. Wenn du diese Geldbeträge im Kopf hast, ist es dir egal, ob jetzt wieder ein paar 1000 reinkommen oder nicht.

Du musst für dich entscheiden: Machst du Filme, weil es dir Spaß macht und weil es deine Leidenschaft ist? Oder willst du Geld scheffeln?
Bei zweiterem rate ich dir eher, such dir nen Job in der Film- oder Fernsehbranche. Und wenns nur Kabelträger ist, verdienen wirst du da mehr als ein Amateurfilmer.

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Epicon

17

Sonntag, 22. Mai 2011, 11:29

also geld scheffeln in der film branche halte ich ja für ein gerücht? da gibts wesentlich mehr berufe die besser bezahlt werden. vor allem in den ersten jahren

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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18

Sonntag, 22. Mai 2011, 12:02

Da widerspreche ich dir definitiv. Wenn du durchwegs beschäftigt bist und keine Lücken zwischen Projekten hast, bist du auch anfangs sehr gut aufgehoben.





19

Sonntag, 22. Mai 2011, 12:43

und wieviele prozent sind das? der standart mediengestalter verdient doch nix und die die sich mit eignen projekten überwasser halten können ist doch wohl die ausnahme

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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20

Sonntag, 22. Mai 2011, 12:57

Okay, ich hab nicht vom Mediengestalter geredet, sonder von solchen, die nach einem Praktikum gleich fest angestellt wurden für eine Produktion. Rechnet sich auch nur, wenn man dabei bleibt.





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