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kookaboora

unregistriert

1

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:00

Eigenes Extremsportvideo

Hey Leute!
Da ein paar Kumpels und ich im Sommer ein BMX-Video drehen wollen und leider keine Ahnung haben worauf wir achten müssen damit es gut wird möchte ich hier nach eurem Rat fragen.

Punkt 1: Equipment!
-Was braucht man um in vernünftiger bis guter Qualität zu filmen?
-Taugt die GoPro HD auch als nicht-Helmkamera?
-Highspeed-Aufnahmen?

Punkt 2: Das Filmen!
-Wie macht man das am besten, dass die Kamera den Fahrer verfolgt? Auf einem Skateboard? Wackelt es nicht zu heftig?
-Wie muss man das "Set" ausleuchten wenn es dunkel wird, sprich Dämmerungs-/Nachtaufnahmen?
-Von wo sollte man filmen? Oben? Unten?

Punkt 3: Editieren!
-Mit welchem Programm?
-Spezielle Software für highspeed Aufnahmen? Twixtor?
-Nachbearbeiten der Bilder? (Macht man das bei Videos auch so ähnlich wie bei Fotos?)

Das wären meine Fragen... ich hoffe das ist nicht zu viel verlangt und es gibt in nächster Zeit ein paar Antworten

Gruss
kookaboora

Knabbel himself

unregistriert

2

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:26

1.
- ne vernünftige Kamera :) aber davon gibts mehr als genug. Im Sportbereich kann es von Vorteil sein wenn die Kamera die Möglichkeit hat in 60fps aufzunehmen, vorallem wenn man später Zeitlupen machen will.
- Nein. Die Go Pro taugt sonst höchstens noch als Schnappschuss Fotoapperat. Verfügt ja auch über keinen Zoom odr Display. Durch den extremen Weitwinkel von 170° hast du auch starke Verzerrungen im Bild. Als Helmkamera top.
- highspeed aufnahmen. gibt kameras die mit 500fps aufnehmen können, die High end Sonycamcorder z.B. aber glaub nur für 12 sekunden. mit 60 FPS lassen sich aber schon ganz brauchbare Zeitlupen erstellen

2.
- gibts mehrere Möglichkeiten, Probieren geht über studieren. Kannst mit helmkamera hinterherfahren. mit nem skateboard kannst du natürlich auch. Nur bei teurem Equipment würde ich mir gut überlegen wem ich das Zeug in die Hand drücke.
-von wo sollte man filmen, das kann ich so einfach nich beantworten. Alles ausprobieren. da ist ja auch viel Geschmacksache.

3.
- mit dem programm das du zur Verfügung hast. Alle gängigen Schnittprogramme sollten deinen Anforderungen genügen. Sony Vegas, Magix, Premiere, Final Cut (mac)....
- spezielle software ist normal gar nicht nötig
- das sind teileweise Fragen die du dir auch googlen könntest, weil Sachen wie: Wie bearbeite ich Videos? sind nicht sehr genau und sprengen den Rahmen.

Cheers

kookaboora

unregistriert

3

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:34

zu Punkt 1...

Was gibts es denn für vernünftige Kameras, die nicht über 600 Euro kosten? Vorschläge?

zu Punkt 3...

Ich meinte nicht "Wie bearbeitet man Videos" sondern ob man sie nachbearbeitet... sprich Kontrast erhöhen, Helligkeit verändern, Rauschen rausnehmen etc...

Knabbel himself

unregistriert

4

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:44

1. das kann ich dir so gar nicht sagen, ich filme mit einer EOS 550d und hatte mich als ich mich nach einer Kamera umgesehen hatte damals auch nicht vor mir einen Camcorder zuzulegen, daher hab ich mich nicht damit befasst. gut ist immer relativ und ich weiss ja nicht welche Ansprüche du an eine Kamera stellst. Ob du z.B. nen Leistungsstarken Rechner hast der 1080p bearbeiten kann. Auf Speicherkarte, Festplatte oder DV. Autofocus oder manuell. Brauchst du viele Einstellungsmöglichkeiten an der Kamera oder willst du am liebsten einfach anschalten und drauf halten. Das alles musst du dich erst mal fragen.
Mach dir erst mal ne Liste mit Dingen die dir wichtig sind bei einer Kamera. So ins Blaue hinein ist nich, und führt auch zu nix.

3. Das is trotzdem noch ne Frage die so einfach nich zu beantworten ist. Bearbeiten musst dus wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist :) Wenn es für dich schon so passt wie das Rohmaterial aussieht brauchste nix nachbearbeiten^^ Klar, alles genannte kannst du machen wenn es Sinn macht.

Ich filme z.B. manchmal im Wald beim mountainbiken, downhill etc. das sind sehr kurze szenen und im Wald hast du sehr schwankende Lichtverhältnisse. Da kanns bei aller Sorgfalt schon öfter mal vorkommen dass du nachbearbeiten musst, damit am Ende alle Szenen auch zusammenpassen und nicht jede komplett anders aussieht. Aber das liegt bei dir.

kookaboora

unregistriert

5

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:46

die 550D hat keinen Autofokus oder?

Knabbel himself

unregistriert

6

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:48

also ich bin gerne bereit dir zu helfen so weit ich kann, aber eben auch diese Frage hättest du dir mit 2 klicks zur Suchmaschine deines Vertrauens sparen können.

Kein brauchbarer Autofokus. Wenn du mit DSLRs arbeiten willst solltest du wissen was du da tust oder dich wenn du sie hast intensiv damit beschäftigen.

kookaboora

unregistriert

7

Sonntag, 30. Januar 2011, 21:59

kommst du denn gut mit dem Fokussieren klar?

Knabbel himself

unregistriert

8

Sonntag, 30. Januar 2011, 22:08

kommt drauf an. :) ich habe keinen follow focus. also Objekte in Bewegung die sich auf dich zu bewegen oder entfernen sind extrem knifflig vor allem wenn du mit kleinen Blenden arbeitest. Also wenn man Zeit hat ne Szene vorzubereiten und sich im klaren ist, wie sich das Objekt bewegt ist es machbar.

Ums mal auf dein Beispiel anzuwenden. Jemandem mit dem Skateboard hinterher zu fahren, die Kamera zu halten, und Focus zu betätigen = völlig unmöglich
müsstest immer den gleichen Abstand halten oder mit geringen Tiefenunschärfe arbeiten.
Von einem fixen Punkte zu filmen ist nicht so tragisch.

Und wenn du nicht im zoom bist, und das objekt etwas entfernt steht sowieso nicht so das Thema. 100% scharf muss es ja nicht sein, bei solchen Sachen. (geht auch gar nicht denk ich).
Hier ist das erste video dass ich damals gemacht hatte als ich die kamera erhalten hatte (war auch meine erste DSLR, und musste mich etwas einarbeiten)

Sind in den Wald zum biken gegangen und haben einfach drauf losgefilmt. learning by doing.
http://vimeo.com/15134611
Halt alles aufnahmen von nem fixen punkt, nichts mit verfolger kamera. aber wenns dich intressiert.

9

Montag, 31. Januar 2011, 11:33

geringen Tiefenunschärfe

Oha, was das inzwischen für (Un)formen annimmt. Tiefenschärfe ist hoch oder gering. Das Wort Tiefenunschärfe ist irgendwie mit dem DSLR Hype aufgekommen.

BTT:

Machs dir nicht zu kompliziert.

Wieviel Ahnung hast du denn?
Schonmal mit Kameras gearbeitet?
Bei Verfolgungen die Kamera ruhig zu halten, braucht einiges an Übung. Mit dem Skateboard geht das eigentlich ganz gut.
Die Kameraeinstellung solltest du von Spot zu Spot variieren. Muss natürlich immer passen.
Aus normalen SD-Pal Aufnahmen kannst du schon eine akzeptable Zeitlupe basteln.
Kauf dir erstmal einen billigen Camcorder mit manuellen Einstellmöglichkeiten und üb etwas. Es kann auch ein gebrauchtes SD Modell sein.

Knabbel himself

unregistriert

10

Montag, 31. Januar 2011, 11:40

da hast du natürlich recht. solche sachen greift man manchmal auf ohne sich was dabei zu denken. Weil der Bereich hinter dem eigentlichen Motiv unscharf ist kommt man wohl dann auf so was. Richtig ist natürlich Tiefenschärfe.

Birkholz Productions

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11

Montag, 31. Januar 2011, 15:57

Richtig ist natürlich Tiefenschärfe.


Da wär ich mir nicht so sicher! Und @ Latz: Ich glaube dieser Begriff ist auch schon vorher geläufig gewesen!

Also um den Begriff streiten sich manche ja immer wieder... Tiefenschärfe, Tiefenunschärfe, Schärfentiefe, Schärfenuntiefe, Unschärfentiefe... Ich bevorzuge Schiefentärfe.

12

Dienstag, 1. Februar 2011, 09:20

Richtig. Eigentlich heisst es sogar Schärfentiefe. Es handelt sich schliesslich um die Tiefe der Schärfe. ;)

Knabbel himself

unregistriert

13

Dienstag, 1. Februar 2011, 10:03

gut noch mal eine vorn Latz geballert. Ist ja auch Wurst wie das heißt so lang klar ist was gemeint ist oder? :) Also mir zumindest

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