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Matze72

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1

Freitag, 21. Januar 2011, 16:08

Aufgaben bei Filmprojekt

Hallo,

ich habe ja nun mein erstes Spielfilmprojekt im Sommer vor. Ich frage mich nun, wa ssoll ich nun alles selbst machen. Das Drehbuch ist fertig und das Feedback (von den Leuten die es gelesen haben) war sehr positiv! Ich habe auch schon einen Teil der Crew zusammen und fast alle Darsteller (hauptsächlich Profis). Ich würde gerne Regie, Schnitt und eine der Hauptrollen übernehmen. Bis dahin würde ich noch Seminare besuchen und mich coachen lassen. Ist es realistisch das alles selbst zu machen?

Thom 98

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2

Freitag, 21. Januar 2011, 16:11

Regie und dabei selbst die Hauptrolle spielen ist sehr schwierig und ohne Erfahrung - die du ja offensichtlich nicht hast - schwer bis gar nicht machbar.
Ich würde eine der Aufgaben auf jeden Fall abgeben. Wenn dann eine Kleine Nebenrolle spielen, die es Quentin Tarantino oft in seinen Filmen macht. Aber nicht die Hauptrolle, da übernimmst du dich und das Endprodukt wird drunter leiden!

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3

Freitag, 21. Januar 2011, 16:44

Da stimme ich Thom 98 zu.

Wenn du eine Rolle zu spielen hast, musst du dich dafür vorbereiten und bestimmte dinge auswendig lernen. Dabei geht die Konzentration voll auf die Rolle (sollte ja auch so sein). Regie hingegen hat alle Rollen im Kopf. Kann zwar deren Texte nicht auswendig und braucht sich auch nicht für jede Rolle vorbereiten, aber das Entscheidende ist, er weiß was er will und was er wem sagen muss, um das auch zu bekommen. Wenn du eine Rolle spielst, hast du nicht die notwendige Energie für für das Andere. Natürlich, unmöglich ist es nicht aber es wird die Qualität des Filmes um ein vielfaches verschlechtern.

Matze72

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4

Freitag, 21. Januar 2011, 17:00

Naja nicht die Hauptfigur...denke mal, ich bin dann in etwa 25% der Szenen (mehr sind es bestimmt nicht) zu sehen. Überhaupt: Man spricht immer von DER Hauptrolle, aber es gibt doch in jedem Film mehrere, oder? Kann mich mal jemand aufklären? Oder sollte man immer von der Hauptfigur sprechen?

Mr Dude

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5

Freitag, 21. Januar 2011, 17:21

Kann zwar deren Texte nicht auswendig

Würde ich so nicht unterschreiben. Wenn Matze das Drehbuch selbst geschrieben hat, wird er es garantiert auswendig können. Ich kenne meine Drehbücher ganz oft auch besser als meine Darsteller.

Ansonsten stimme ich euch zu. Die Hauptrolle mit zu übernehmen ist eine wahnsinnige Aufgabe. Wenn du es unbedingt machen willst, dann musst du mit deinem Kameramann zumindest auch sehr gut vorbereitet sein, damit der immer genau das macht was du machen wolltest. Ich schätze nämlich, dass es ganz leicht passieren kann, dass du den Überblick verlierst und am Ende Sachen vergisst zu drehen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Matze72

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6

Freitag, 21. Januar 2011, 17:31

Man Leute ich bin echt total unschlüssig - Nur Drehbuch und eine Hauptrolle (okay ist eine ganze Menge) oder doch mehr? Klar, alles kann ich nicht machen und ich habe auch schon Leute die mich unterstützen...werde wohl vorher erstmal einen Kurzfilm drehen und schauen...

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7

Freitag, 21. Januar 2011, 17:38

Zitat

Würde ich so nicht unterschreiben. Wenn Matze das Drehbuch selbst geschrieben hat, wird er es garantiert auswendig können. Ich kenne meine Drehbücher ganz oft auch besser als meine Darsteller.
Und lernst du die dann auswendig oder kannst du das einfach so, weil du es geschrieben hast?
Bei mir funktioniert es nur in seiner Bedeutung. Die kann ich mir sehr oft merken.

Zitat

werde wohl vorher erstmal einen Kurzfilm drehen und schauen...
Das ist eine gute Idee. Oft ist man schlechter als man denkt, weil die Umsetzung der Ideen nicht so einfach ist, wie man es sich vorstellt. Mit Kurzfilmen übt man udn findet raus, warum eine Idee nicht funktioniert hat.

Matze72

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8

Freitag, 21. Januar 2011, 17:52

Probieren geht über Studieren!

Mr Dude

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9

Freitag, 21. Januar 2011, 22:07

Und lernst du die dann auswendig oder kannst du das einfach so, weil du es geschrieben hast?
Bei mir funktioniert es nur in seiner Bedeutung. Die kann ich mir sehr oft merken.

Ich kann die dann automatisch, ohne zu lernen. Ich hab ich einfach damit so lange befasst dass das drin ist... Ich hab 2008 mal einen 100 Minütigen Film gedreht und den hinterher synchonisiert. Ich kann jetzt noch einzelne Szenen mitsprechen...

Birkholz Productions

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10

Samstag, 22. Januar 2011, 00:43

Geht mir genauso! :D "Arent" ging drei Jahre... In so ner Zeit kannste echt jeden Satz mitsprechen. "Reasons" ist ja noch nicht lange her und kann ich eher durch die Postpro auswändig. Bei Mannequin war das mit einem einzigen Wort im Film nicht wirklich schwer. "Überraschung"...^^

HobbyfilmNF

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Samstag, 22. Januar 2011, 00:45

Ich habe auch schon einen Teil der Crew zusammen und fast alle Darsteller (hauptsächlich Profis).



Wie profis?
Bekannte Schauspieler?
Wenn es Profis sind können die doch gute Tips geben.

Blubberfisch

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12

Samstag, 22. Januar 2011, 09:37

Vor allem, wenn es einigermaßen professionelle Schauspieler sind, dann erwarten sie auch eine einigermaßen professionelle Regie. Zumindest ist das meine Erfahrung mit Darstellern, die sonst in Film und Fernsehen arbeiten. Auch bei ordentlicher Vorbereitung lässt es sich kaum vermeiden, dass nochmal jede einzelne Aufnahme vor Ort durchgesprochen werden muss. Das kostet Zeit. Und auch der Kameramann wird dich in Anspruch nehmen, denn der will ja, dass du mit auf den Monitor guckst, damit alles stimmt.

Bei meinem letzten Film (und es war nur ein 20 Minüter), musste ich mangels ausreichender Komparsen auch zweimal als Statist mit vor die Kamera. Das hat man sofort gemerkt, denn diese Szenen liefen viel unruhiger ab. Wenn du die Schauspieler einweist, deinen eigenen Text nochmal durchgehst und vorspielst, mit dem Kameramann redest und dann auch noch der Aufnahmeleiter dauernd was von dir will - dann merkst du, wieviel Konzentration das Regieführen abverlangt. Daher meine Empfehlung. Keine Hauptrolle, nicht mal ´ne Nebenrolle (zumindest nicht bei deinem ersten Projekt), sondern maximal´n kleiner Auftritt von ein, zwei Einstellungen.

Wie gesagt, diese Empfehlung gilt, wenn du mehr oder weniger professionell arbeiten willst (was ich bei professionellen Darstellern einfach mal annehme). Wenn der Dreh eher locker läuft, mit ausreichend Zeit, Experimentierfreude und guter Stimmung am Set, dann kannst du auch eher noch vor der Kamera agieren.

Matze72

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13

Samstag, 22. Januar 2011, 15:55

Das hört sich total plausibel an Blubberfisch! Ich will eigentlich einen Film machen, den man auch vermarkten kann. Also sollte ich mich wohl entscheiden, was ich machen will...eigentlich alles!:-) Geht aber wohl nicht wirklich!

Wie sieht es mit Dieser Kombi aus: Produktion, Drehbuch, Hauptrolle und Schnitt?

joey23

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14

Samstag, 22. Januar 2011, 21:27

Zitat

Ich will eigentlich einen Film machen, den man auch vermarkten kann.


Das ist ein großes Ziel.

Zitat

Wie sieht es mit Dieser Kombi aus: Produktion, Drehbuch, Hauptrolle und Schnitt?


Das klingt schon realistischer. Versuche nur Jobs zu übernehmen, die nicht gleichzeitig ausgeführt werden müssen.

Matze72

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Sonntag, 23. Januar 2011, 11:56

Vielen Dank für die vielen Tips!

Zitrusfrucht

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16

Mittwoch, 26. Januar 2011, 00:06

ich persönlich würde die hauptrolle für den regiestuhl eintauschen :).Ist nur das was ich tun würde.

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17

Mittwoch, 26. Januar 2011, 05:34

Ich bin immer noch total unschlüssig!:-)

Blubberfisch

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18

Mittwoch, 26. Januar 2011, 13:57

Vielleicht mal so gefragt, kannst du denn überhaupt gut schauspielern? Falls nein, hätte sich die Sache ohnehin schon geklärt.

Matze72

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19

Freitag, 28. Januar 2011, 11:50

Vielleicht mal so gefragt, kannst du denn überhaupt gut schauspielern? Falls nein, hätte sich die Sache ohnehin schon geklärt.

Um ehrlich zu sein: Ich weiss es nicht!!!

<<<ThE SpEZi>>>

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20

Dienstag, 8. März 2011, 21:46

Also ich finde es realistisch Drehbuch, Regie, Shnitt und eventuell sogar Kamera alleine zu besetzten, aber wenn du eine Hauptrolle besetzen willst würde ich mir das gut überlegen. Selbst als Nebenrolle kann es zeitweise selbst für Profis schwer werden. Ein Beispiel: Du hältst dich für besonders vorbereitet, da du beschließt dir die Aufnahmen nach dem Spieln anzugucken, um zu sehen, wie du warst. Gute Idee, aber klappt das? Besonders böse ist in diesem Fall Zeitdruck und vielleicht sind die Darsteller auch noch in einer nicht ganz so tollen Tagesform. Da verliert man schnell die Übersicht. Der Regisseur hat ohnehin schon an alles zu denken. Besonders dann wenn er auch die Technik und alles leitet. Das mindeste wäre dann eine Co-Regie, mit der du dich absprichst. Dein 2. Paar Augen sozusagen.

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