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hjkoenig

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1

Mittwoch, 5. Januar 2011, 20:58

Schuss und Gegenschuss

Hallo,
es gab bei einigen Streifen, in denen es um Schuss und Gegenschuss ging, auch mal einen mit der Frage: Eine Kamera und mehrere Durchgänge oder Ein Durchgang und mehrere Kameras. Ich finde den leider nicht wieder. Erinnert sich jemand?
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

tomatentheo

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2

Freitag, 7. Januar 2011, 17:29

Nööö, aber was wollteste denn wissen?

joey23

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3

Freitag, 7. Januar 2011, 19:26

Ich erinner mich dran, aber ich kann ihn auch nicht finden. Ich weiß noch dass der Thread erst mit der Zeit in diese Richtung ging, die Eingangsfrage war sehr allgemein formuliert.

Birkholz Productions

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4

Freitag, 7. Januar 2011, 23:52

War es nicht der Thread über Heths abgebrochenes Projekt "Zeitspringer"? Ich glaube da hatte ich mal eine Frage zu diesem Thema gestellt, welches anschließend diskutiert wurde...

hjkoenig

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5

Samstag, 8. Januar 2011, 12:06

Hallo,
ich wollte wissen, wie die Erfahrungen mit Amateurschauspielern sind und welches die beste Methode ist:
eine Szene mehrmals spielen zu lassen und dabei jeweils die Kamera an einen anderen Standpunkt zu bringen, oder mit mindestens zwei Kameras zu arbeiten und eine Szene ganz durchzuspielen.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

HTS_HetH

unregistriert

6

Samstag, 8. Januar 2011, 12:18

Aus eigener Erfahrung, weil ich bisher halt auch nur mit Leuten vor der Kamera gearbeitet habe, die keinerlei Schauspielausbildung haben, ist es immer entspannter halt Take für Take zu drehen und die "Performance" im Schnitt später erst zu suchen. Es wird wohl meist nur selten gelingen, das zwei Amateure einen kompletten Dialog wirklich am Stück durchziehen können. Aus Sicht eines Amateurfilmers ist es ja meist auch unrealistisch, dass man zwei identische Kameras für einen Dreh zur Verfügung hat.
Es ist sicherlich nicht die eleganteste und spannendste Art Dialoge zu zeigen, aber so lange es auch nicht in ein reines Ping-Pong-Editing abrutscht durchaus legitim.

Wenn Equipment und Professionalität der Schauspieler natürlich gegeben sind kann man ja deutlich hochwertiger und spannender inszenieren beim Dreh. Sprich kleine Kamerafahrten innerhalb eines laufenden Dialoges usw. Da spielen die Akteure das eben zwei drei mal nahezu identisch komplett durch während der Kameramann eben alles Shots und Perspektiven abdeckt, die er haben möchte. Das ist natürlich für den späteren Schnitt dann super.

hjkoenig

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7

Samstag, 8. Januar 2011, 12:23

Hallo,
das hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich war der Meinung, es sei für unerfahrene und nicht ausgebildete Schauspieler viel schwieriger, mehrmals hintereinander genau das zu zeigen, was für die Szene nötig ist, als einmal einen gelungenen Durchgang zu liefern. Aber da bin ich wohl zu sehr von dem ausgegangen, was ich mir selbst (nicht) zutrauen würde.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

Birkholz Productions

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8

Samstag, 8. Januar 2011, 12:28

Wir hatten gestern einen Dreh für nen Bewerbungsfilm, wo ich hauptsächlich als Schauspieler vertreten war. Also der Regisseur hat (auch nur mit Laien) jede Szene komplett in einer Totalen (zur Sicherheit) gedreht und ich muss schon sagen, dass das echt verdammt schwierig war, wenn man den Text nicht vorher intensiv auswendig gelernt hat! Ich bleib bei meinen pro-Satz-Shots, da ohnehin nie jemand den Text kann! :D
Sollte ich mit professionellen Schauspielern zusammenarbeiten, werde ich da natürlich mal umdenken.

Meister

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9

Mittwoch, 19. Januar 2011, 04:01

Da ich viel mit professionellen Schauspielern zu tun hatte kann ich sagen....EGAL :D :D es wurde mal gerne "One Taker" benutzt aber auch mal gerne Stück für Stück. Finde es übrigens Klasse wenn man die Szene am Stück spielt und dann die Kamera einfach auf Gegeschuss ausrichtet und nochmal komplett spielen lässt...man hat immer einen guten Schnittpunkt in der Post..!!!!HIER WICHTIG!!! Der Ton, die Fähigkeit der Schauspieler in der gleichen Tonart und auch der gleichen Geschwindigkeit zu agieren

Selon Fischer

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10

Mittwoch, 19. Januar 2011, 10:19

Der Ton, die Fähigkeit der Schauspieler in der gleichen Tonart und auch der gleichen Geschwindigkeit zu agieren

Sprichst du von professionellen Schauspielern? Wenn ja, ist das nicht wichtig, sondern selbstverständlich. Es ist ihre Berufung, verschiedene Haltungen reproduzieren zu können - zu 100% wird das nicht gelingen, nicht weil Schauspieler etwa Menschen sind, sondern weil die meisten Schauspieler das meiste aus sich herausholen wollen und also auch in den Takes herumprobieren. Wenn du aber sagt: "So und nicht anders!" und der Schauspieler es nicht hinbekommt, muss man sich überlegen, ob man das Geld für die private Schauspielschule nicht hätte vielleicht besser investieren können.

Meiner Erfahrung nach, haben Dipl. Schauspieler zusammenhängende Sequenzen lieber, einfach da man sich da besser entfalten kann und einen längeren Spannungsaufbau erreichen sowie Pausen besser einschätzen kann.

Sollthar, gibst du mir recht?^^

brandl-pictures

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11

Donnerstag, 3. März 2011, 14:18

Bei uns haben wir auch ganz klar die Erfahrung gemacht, dass man mit Laienschauspielern Einstellung für Einstellung drehen muss. Anders gehts gar nicht. Nicht nur weil sie sich nicht zu viel Text merken können (und wollen...), sondern weil die Leistungen auch zu schwankend sind. So kann man sich dann immer den besten Versuch aussuchen, und es ist auch viel leichter auf die Anschlüsse zu achten.

Bei den wenigen Malen wo wir mit Profi-Schauspielern zusammengearbeitet haben, wollten die lieber alles am Stück machen. Von dem her muss man ihnen halt entgegen kommen, aber ich hätte es auch da lieber Stück für Stück gemacht.

<<<ThE SpEZi>>>

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12

Dienstag, 8. März 2011, 21:35

Also viele Amateure können sich ja gar nicht leisten mehrere Kameras einzusaetzen. Ich drehe auch mit einer Kamera und bin der Meinung, dass es für mich als Regisseur und die Darsteller viel sinnvoller ist durchzuspielen. Ich habe ganze Abschnitte für 3-4 verschieden Einstellung des öfteren Mal spielen lassen. Ständig zu stoppen und die Kamera umzupositionieren halte ich für sehr kontraproduktiv. Alleine schon, da die Nachproduktion beim schneiden, dann total eingeschränlt ist. Ich habe z.B. bei jeder Szene des letzten Projekts midestens ein Close-Up jeder wichtigen Rolle und ein medium Long Shot der verschiedenen Dialoge. Manchmal entscheidet man sich auch erst danach das ein Nahaufnahem aufgrund der - sagen wir mal - ausdrcuksstarken Mimik geeigneter wäre. Ich will ja nicht in die Situation kommen zu sagen: "Schade, das wir das doch nicht so gemacht haben." Lieber 30 Minuten ungenutztes Material als 10 Minuten zu wenig Brauchbares.

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