Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

gobLin Pictures Entertainment

unregistriert

1

Montag, 3. Januar 2011, 10:11

Brennweite schätzen

Hey,
gibt es irgendeine Art Technik oder Orientierungspunkte anhand derer ich die Brennweite von einer (schönen, interessanten) Aufnahme schätzen kann (auch, wenn mir die Kamera unbekannt ist)?

MfG,
Tom

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (3. Januar 2011, 11:12)


hjkoenig

Registrierter Benutzer

  • »hjkoenig« ist männlich

Beiträge: 841

Dabei seit: 18. November 2008

Wohnort: Ratzeburg

Hilfreich-Bewertungen: 67

  • Private Nachricht senden

2

Montag, 3. Januar 2011, 11:41

Hallo,
das wird schwierig. In der Analogfotografie konnte man von klaren Beziehungen zwischen der rechnerischen Brennweite und dem Format ausgehen. Dabei war die Bilddiagonale in der Kamera der Bezugswert. (Normalbildwinkel für Kleinbild liegt bei ca 45mm, für 6x6 bei etwa 75 und für 9x12 bei ca 135mm. Was darunter und darüber liegt ist Weitwinkel oder Tele.) Das geht bei den Bildsensoren nicht mehr so einfach, weil man nie genau weiß, welche Fläche ausgenutzt wird, und welche Diagonale man deshalb zur Berechnung einsetzen kann. Wirklich sicher kann man sich nur sein, wenn man einen Versuchsaufbau macht und guckt, auf welche Enfernung welche Breite aufgenommen wird.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

Alexxx11

Registrierter Benutzer

  • »Alexxx11« ist männlich

Beiträge: 1 832

Dabei seit: 26. Juli 2006

Wohnort: Berlin

Hilfreich-Bewertungen: 39

  • Private Nachricht senden

3

Montag, 3. Januar 2011, 12:25

Rückschlüsse kann man aber durch das Größenverhältnis zwischen Vordergrund, zum Beispiel der Person, und dem Hintergrund, zum Beispiel ein Haus, ziehen.
Bei großer Brennweite, also im Tele-Bereich, wird der Hintergrund größer abgebildet im Verhältnis zum Vordergrund. Das kann man sich im Film natürlich aus psychologischer Sicht zu nutze machen und ist auch der Grund warum der Vertigo-Effekt funktioniert, aber auch warum man hohe Brennweiten für geringe Tiefenschärfe nur bedingt einsetzen sollte.

hjkoenig

Registrierter Benutzer

  • »hjkoenig« ist männlich

Beiträge: 841

Dabei seit: 18. November 2008

Wohnort: Ratzeburg

Hilfreich-Bewertungen: 67

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 3. Januar 2011, 13:01

Hallo,
stimmt, da habe ich auf eine ganz andere Frage geantwortet. Man sollte doch etwas genauer lesen ...
Zur Ergänzung: wenn man, wie es eine Zeit lang "lustig" war, jemanden mit einer Nase abgebildet sieht, die größer ist als der ganze Kopf, dann kann man davon ausgehen, dass ihm ein extremes Weitwinkelobjektiv mit wenigen Zentimetern Abstand vors Gesicht gehalten wurde. Je weiter der Abstand vom vom Objekt, destor mehr werden die tatsächlichen Größenverhältnisse deutlich. Wird trotzdem groß abgebildet, dann wurde ein Teleobjektiv eingesetzt (oft ist dann auch die Bildwirkung "flacher").
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

gobLin Pictures Entertainment

unregistriert

5

Montag, 3. Januar 2011, 21:44

Danke für die Antworten..
Teleaufnahmen sind meißt, speziell wenn der Akteur sich bewegt, sprich läuft, am einfachsten zu erkennen, das stimmt natürlich..
Aber für die "ganz normalen" Shots gibt's da wirklich keine Technik, keine großen Anhaltspunkte, um diese zu identifizieren?

MfG,
Tom!

hjkoenig

Registrierter Benutzer

  • »hjkoenig« ist männlich

Beiträge: 841

Dabei seit: 18. November 2008

Wohnort: Ratzeburg

Hilfreich-Bewertungen: 67

  • Private Nachricht senden

6

Montag, 3. Januar 2011, 22:22

Hallo,
vermutlich nur als Erfahrungswert, wenn man selbst schon ähnliche Aufnahmesituationen hatte, und dann vergleichen kann.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig