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Birkholz Productions

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1

Mittwoch, 22. September 2010, 21:19

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Birkholz« (4. November 2018, 12:28)


2

Mittwoch, 22. September 2010, 22:19

ich möchte dir dazu ein beispiel aus meiner geschichte geben:

ich möchte pilot werden. habe mich bei der Lufthansa beworben und bin leider nicht angenommen worden. meine optionen sind jetzt private ausbildung (sehr teuer und jobgarantie ist nicht gegeben), darauf hoffen dass eine andere airline mich in ihr trainingsprogramm aufnimmt oder - wofür ich mich letztendlich entschieden hab - ein Luft und Raumfahrtstudium zu machen, einen job suchen und dann mit einem "festen" standbein mich wieder auf den pilotenschein konzentrieren. so habe ich zum einen immer noch die möglichkeit bei einer airline ausgebildet zu werden oder aber eine private ausbildung zu machen ohne auf schulden sitzen bleiben zu müssen ohne job, da ich ja dann LRT studium hab womit man relativ gut einen guten job kriegt (zumindest aktuell).

was ich dir damit sagen will ist, wenn dir der "harte" weg zu unsicher erscheint, mach besser etwas was dir einen job in der richtung eröffnet und versuche dann auf einer gesunden basis dein ziel zu erreichen. wenns klappt super und wenn nicht stehst du zumindest nicht als "alter hase" ohne job und chancen auf der strasse.

hoffe konnte dir helfen

Birkholz Productions

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3

Montag, 27. September 2010, 15:47

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cambell

unregistriert

4

Montag, 27. September 2010, 16:09

Nunja, die meisten Menschen aus der 'Filmbranche', die ich getroffen habe, sind Quereinsteiger.
Es geht alles über ein Praktikum. Natürlich muss man geduldig sein aber gerade wenn man als Independent-Filmer schon Erfahrungen sammeln konnte und etwas vorweisen kann, dürfte es, wenn man sich nicht ganz blöd anstellt und Interesse zeigt, nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen.
Ich habe Kameraleute getroffen, die BWL studiert haben und sich spontan nach einem Praktikum dazu entschieden haben, Kameramann zu werden.
Dieser Weg ist immernoch gängig und durchaus alltäglich und kein Einzelschicksal.
Einen solchen Prozess kann man auch 'bequem' neben einer anderen Tätigkeit durchlaufen, z.B. einem anderen Beruf oder am Ende des Studiums etc.
Ich würde behaupten, dass ist der Vorteil an kreativen Berufen.

Frederik Braun

unregistriert

5

Montag, 27. September 2010, 16:13

Eigentlich hast du ja schon entschieden und ich denke, es ist der richtige Weg: Möglichkeit 3.

Begründung: Mit dem Studium hast du den Bachelor in der Tasche und hast gute Chancen auf eine Stelle. Wenn du dann immer noch auf eine Filmschule gehen willst, hast du 1. bessere Chancen und ist es 2. kein Weltuntergang, wenn du nicht genommen wirst. :) Ich weiß leider nicht, wie in deinem Studiengang die momentanen Job-Aussichten stehen, vielleicht machst du dich einfach mal selber schlau, aber mit einem Bachelor hast du erstmal was in der Tasche. Eine Ausbildung wäre ebenfalls eine Alternative, aber wenn du dir nicht sicher bist, ob diese rein medientechnische Schiene etwas für dich ist, dann solltest du darüber nochmal genau nachdenken.

Birkholz Productions

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6

Montag, 27. September 2010, 16:28

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Bentinho

unregistriert

7

Montag, 27. September 2010, 17:39

Meine spärlichen Erfahrungen (nur vom Hören-Sagen) decken sich da mit denen von Cambell. Von vielen, die professionell in der Filmbranche arbeiten, hört man, dass sie per Zufall ins Geschäft reingerutscht sind oder sich die Gelegenheit gerade ergab (Beispiel: Kameramann wird krank, Schwenker wird zum Kameramann, weil er gerade da ist und sich anbietet). Bei meinem Praktikum wurde mir oft gesagt, das wirklich viel über Mundpropaganda geht, soll heißen, wenn man gut ist, will der Produzent/Regisseur/Kameramann einen das nächste Mal wieder dabei haben... Was das Thema Praktikum angeht sagte mir die Script/Continuity-Frau, dass es recht schwer sein kann, aus dem Praktikantenstatus herauszukommen, da die Produktionsfirmen mit Praktikanten meist billige und motivierte Arbeitskräfte haben (Generation Praktikum lässt grüßen).

Bezüglich Studium: was wäre denn mit einem Studium an einer Kunsthochschule, Studiengang Film? Teilweise gibt's die ja sogar mit Spezialisierung auf Medien. Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass die Aufnahmebedingungen lockerer sind als die an einer Filmhochschule... ?(

SR-Pictures

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8

Montag, 27. September 2010, 18:35

Das ist ein schweres Thema, weil die Entscheidungen echt krass sind. Ich weiß auch nicht, ob ich für mich das richtige getan hab, jedenfalls weiß ich was ich nicht mehr möchte. Hier mal meine Erfahrungen und Entscheidungen:

1) erstes Praktikum in der Filmbranche. Video Operator. Einige Erfahrungen gesammelt. Entschluss nicht Regie, sonder Kamera studieren zu wollen.

2) Bewerbung hff muc: Filmhochschule. Erst wollte ich Regisseur werden, bin dann aber schnell auf Kamera (da steh ich immer noch) umgestiegen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde ich natürlich abgelehnt. Im Nachhineingesehen, war es wahrsheinlich gut so. Erstens wäre ich da einer, wenn nicht sogar der, jüngetse gewesen, andererseits würde mir das nicht taugen. So denke ich jedenfalls momentan. Auf einer Filmhochschule sind Künstler. Klar, das ist jeder von uns irgendwo, aber ich will mir nicht eine bestimmte Art davon einprügeln lassen, ich möchte selbst kreativ sein.

3) FH Salzburg: MultiMediaArts. Wegen Bewerbungsfilm eine Runde weiter zum Gespräch gekommen. Voll verkackt. Vor allem daran, weil ich mich mit Kunst zu wenig auskannte. Dadaismus, Salvador Dali... das ist schon 2 Jahre in der Schule her und hat mcih nie interessiert. Obwohl die Unterkategorie des Studiums Film/video hieß, schien es, dass sie nur auf der Videotechnologie aufbauen. Als ich von meiner Arbeit als 16mm-Kamera-Assi erzählte, fragten sie, wieso ich dann nicht gleich auf die Filmhochschule gehe. Nein, da will ich nicht mehr hin.

4) Materialassistent Fernsehserie. War gleich richtig angestellt, kein Praktikum mehr. Das erste mal in meinem Leben richtig gearbeitet und schön verdient. War der jüngste am Set (sogar die Praktikanten waren älter). Mein Können anfangs gleich Null, aber im Laufe der drei Monate habe ich mich eingelernt.
Kurz darauf kam ein Angebot in Berlin was zu drehen. Musste auf Grund von anderen Projekten und einem fehlenden Wohnungsangebot leider absagen. Hätte da schön weiterarbeiten können. Machte Spaß und gab Geld. Aber auf Langzeit gesehen war es mir zu unsicher. Freiberuflich zu sein, ist nicht immer toll. Nach jedem Film einen neuen Job suchen zu müsen. Momentan hat mcih da noch der Kameramann mitgezogen, aber irgendwann wäre ich sicher auf mich selbst gestellt gewesen.

5) Studium: Audiovisuelle Medien in Stuttgart. Am NC gescheitert. Aber ich komme im Sommersemester wieder. Das ist momentan mein Weg.

6) Jobbe gerade an einem sehr großen Film. Macht super Spaß, ist aber nicht von langer dauer. Morgen erster Drehtag. Das wird wahnsinn!

7) Studium: Physik/Meteorologie. Das studiere ich jetzt zum WS. Völlig aus der Bahn. Wer weiß was kommt. Evtl. wechsel ich zum SS nach Stuttgart (siehe 5). Hab aber auch da einen Plan, das ganze dann in die Filmrichtung zu lenken: Fachjournalismus. Mal sehen. Erstmal will ich einen Bachelor, dann sehe ich weiter.


Du musst selbst einen Weg für dich finden. Immer das Ziel im auge behalten. Mein Studium jetzt ist völlig weg von den ursprünglichen Wünschen und so. aber vielleicht ist es das richtige. Man wird sehen. Hab ein gutes Gefühl dabei.
Lass dir selber nicht von zu vielen hereinreden. Wäge ab. Du siehst bei mir bestimmt wie viele andre einen Weg, der euch besser erschienen hätte: bei 4) weiterzumachen. Ich entschied mich dagegen.

Da beste ist wohl auf Nummer sicher zu gehen. Wie du das machst, kann ich dir auch nicht empfehlen. Bist du dir schon sicher was du willlst? Ich war es lange nicht und bin es vielleicht immer noch nicht. Aber allein vom kameratechnischen her, interessiert mich immer mehr Dokumentationen mit Spielfilmcharakter zu machen. Bestes Beispiel: ZDF Serie "Geschichte der Deutschen".





Brötchenholer

unregistriert

9

Montag, 27. September 2010, 19:43

Beruf und das Private

Zitat

Erst mal zu mir: Ich habe schon lange über dieses Thema nachgedacht und erst vor kurzem wurde meine Planung durch den Wind geworfen. Ich habe nicht irgendwelche surrealistischen Vorstellungen, a la nach Hollywood kommen und reich werden... Nach dem Abi (und auch davor schon) war für mich eigentlich nur eines wichtig: Einen Beruf finden der mir Spaß macht und bei dem es mir trotzdem möglich ist meine Leidenschaft (das Filmemachen) weiterhin auszuführen. Ich habe durchaus nach filmunspezifischen Berufen gesucht, doch immer wieder stoße ich auf die Erkenntnis, dass mir nur Medienberufe liegen und zusagen. Ein Kompromiss für mich wäre es, einen vernünftigen Job im Medienbereich zu finden und in meiner Freizeit weiterhin meine selbst geplanten Amateurfilme zu drehen. Die künstlerische Freiheit ist mir in der Tat sehr wichtig. Ich würde mir ungern in meine Sachen herein reden lassen... Das könnte mir eventuell gar die Lust an meiner Leidenschaft nehmen.

Ich kam letztendlich auf verschiedene berufliche Möglichkeiten, die natürlich alle Vor- und Nachteile mit sich bringen. Vielleicht geht es euch ähnlich wie mir, vielleicht habt ihr schon einschlägige Erfahrungen machen können, vielleicht wollt ihr euch aber einfach nur so an der Diskussion beteiligen.

Möglichkeit 1: Der harte Weg
Wäre in meinem Fall ein Regiestudium an einer der staatlichen Filmhochschulen. Heißt ich muss vorher mindestens ein halbes Jahr Praktika an Filmsets machen und es anschließend nach aufwändiger Bewerbungsphase einfach versuchen. Die Gefahr ist dennoch groß, dass die ganze Mühe umsonst war, da viele Filmhochschulen ja schon fast übermenschliche Erwartungen an die Bewerber stellen. Dann lese ich immer wieder resignierende Berichte vom Leben eines Absolventen nach dem Studium... Arbeitslosigkeit, schlechte Arbeitsangebote usw... Man muss halt wirklich GUT sein, viel Glück haben und ordentliche Kontakte aufbauen, um danach auch weiterhin von seiner Leidenschaft leben zu können. Risikoreich, aber wenn's funktioniert natürlich erfüllend.

Möglichkeit 2: Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton
Nun ja... Ein meiner Meinung nach sicherer Weg. Man macht ne Ausbildung, bekommt Geld und macht von allem ein bisschen. Einen guten Betrieb zu finden scheint jedoch sehr schwierig zu sein. Ob man danach vom Betrieb übernommen wird ist noch eine andere Frage und ob es so wirklich das ist, was ich will, weiß ich immer noch nicht so genau... Müsste vielleicht mal ein Praktikum in der Richtung machen, um das besser beurteilen zu können.

Möglichkeit 3: Studium der Medienwissenschaften
Ein solches Studium erscheint mir momentan als einfachster Weg (wenn ich denn angenommen werde) um einen Beruf ausführen zu können, der mir Spaß macht und bei dem ich mein Hobby nicht völlig außer Acht lassen muss. Die Fächer sind teils sehr film- und fernsehenbezogen. Natürlich ist das Studium rein theoretisch und kann in dem Sinne bestimmt auch mal Frust hervorrufen. Dennoch würde mir ein Job als Filmkritiker oder in einer TV-Redaktion sicherlich Spaß machen. Wenn ich nachdem gehe, wo ich bereits einige Erfahrungen machen konnte und bereits viel Vorwissen angesammelt habe, wäre dies einer der idealsten „normalen“ Studiengänge.

Wie gesagt... Ich bin immer noch hin und her gerissen. Bei einem Job der nicht „Filmregisseur“ heißt, würde ich wie schon erwähnt einfach versuchen, meine eigenen Filmprojekte im privaten Rahmen weiterlaufen zu lassen.

Also: Was könnt ihr mir empfehlen. Welche Erfahrungen habt ihr bei eurer Berufswahl und danach gemacht? Könnt ihr mir von meiner Ausführung her direkt von manchen Sachen abraten oder mir andere Wege ans Herz legen?
Ich bin immer noch voller Zweifel, da alles mit Risiko, Pro und Kontra verbunden ist, wie so immer... :)
Leider ist es ja nicht allzuoft so, daß man seine Fähigkeiten, an die man selber glaubt auch beruflich umsetzen kann. Der 8-Stunden-Job zum Brötchenerwerb ist nun wirklich nicht Alles. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ein "solider" Job mit Kohlegarantie Dir den nötigen Freiraum gibt, dich in deiner Freizeit zu verwirklichen. Und Film ist ein hartes Business!!
Meine Erfahrung geht dahin daß was Solides in Selbständigkeit (also ohne Chef.....ach könnte ich doch bitte dann freihaben, sie wissen schon....usw. usw.) nie wieder aufgeben würde.
Gruss

Bruce

10

Donnerstag, 30. September 2010, 15:22

Zitat

Möglichkeit 3: Studium der Medienwissenschaften
Ein solches Studium erscheint mir momentan als einfachster Weg (wenn ich denn angenommen werde) um einen Beruf ausführen zu können, der mir Spaß macht und bei dem ich mein Hobby nicht völlig außer Acht lassen muss. Die Fächer sind teils sehr film- und fernsehenbezogen. Natürlich ist das Studium rein theoretisch und kann in dem Sinne bestimmt auch mal Frust hervorrufen. Dennoch würde mir ein Job als Filmkritiker oder in einer TV-Redaktion sicherlich Spaß machen.
filmkritiker und TV-journalist sind allerdings auch traumberufe für sehr sehr viele leute. das mal nebenbei machen zu wollen wenns beim film nicht klappt kann schnell schiefgehen.
schaut euch mal bewerberzahlen für renommierte journalistenschulen an - da reinzukommen ist in etwa so schwer wie auf eine filmhochschule. und sicher ist der job auch nicht, gerade was die print-medien angeht...

Brötchenholer

unregistriert

11

Donnerstag, 30. September 2010, 20:07

Freizeit und Beruf

Die Thematik hat ja nun nicht mehr direkt mit dem Amateurfilm zu tun, finde sie aber interessant und kann aus eigener Erfahrung einen kleinen Beitrag leisten:

Ich pflege seit sehr vielen Jahren (bin nun 50) sehr viele Hobbys: Triathlon, Amateurfunk, Musik (Gitarre,klassisch), Kochen, Bogenschiessen, Literatur (Montainge z.B.) und Film (asiatischer Film; Lieblingsobjekt: Die Harfe von Burma)
Meine Erfahrung geht dahin zu sagen: Wenn ich bestimme Fähigkeiten in jungen Jahren an mir selbst erkenne....danach Bruf wählen (mit Verstand) um meine Brötchen verdienen zu können.....damit kann ich dann meine Hobbys finanzieren.
Es gibt sehr wenige Fälle, wo Fähigkeit, Hobby und Beruf in einer Erolgsstory münden....und das sollte man sich vor Augen vor halten, viel drüber nachdenken und entscheiden.
Meine Wege habe ich nie bereut...bin heute sehr zufrieden!

Gruss an die Leser des Forums

Bruce

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