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Thom 98

unregistriert

1

Dienstag, 4. Mai 2010, 07:28

Aufgepasst: HD-Kameras dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden

Ich bin vor kurzem über einen kleinen Artikel gestoßen, der zur Zeit im Netz so seine Wellen schlägt. Unter dem abschreckenden Titel Why Our Civilization's Video Art and Culture is Threatened by the MPEG-LA hat ein gewisser Eugenia Loli-Queru auf seinem Blog diesen Artikel veröffentlich, in dem er darüber spricht, warum es mitunter eine sehr schlechte Idee ist, auf Kameras zu drehen, die in MPEG2 oder h.264 aufnehmen. Darunter fallen nicht nur sämtliche DSLRS von Canon, sondern auch viel andere HD-Kameras!
Das Problem an der Sache ist folgendes: Die Codecs, die von der MPEG-LA verwaltet werden, dürfen kostenlos nur privat und nichkommerziell verwendet werden; für eine professionelle, kommerzielle Nutzung müssen Royalities, also Abgaben an MPEG-LA gezahlt werden!
Das Problem besteht nun darin, dass "kommerzielle Nutzung" immer noch nicht genau definiert ist. In dem Artikel steht, dass darunter beispielsweise schon Youtube gezählt werden könnte, denn immerhin gibt es hier Werbeeinblendungen, von denen zwar der Uploader kein Geld macht, Google aber schon und es daher unter kommerziell fällt.

Zitat

You see, there is something very important, that the vast majority of both consumers and video professionals don't know: ALL modern video cameras and camcorders that shoot in h.264 or mpeg2, come with a license agreement that says that you can only use that camera to shoot video for "personal use and non-commercial" purposes (go on, read your manuals).
[...]
As I explained above, the problem CAN NOT be fixed by simply exporting your footage using OGV Theora, because by the time you decided you want to charge for your video, or upload it on a free streaming site with ads, or you used a non-licensed *decoder* to edit it, you're already liable. In fact, you've already made your decision which route to take by the moment you pressed that "REC" button on your camera!


Lest euch den Artikel unbedingt mal durch. Ist echt bedrückend, wenn man sich mal vorstellt, dass MPEG-LA mitlerweile so weit ist, dass es nicht nur den End-Codec im Web kontrolliert, sondern vom Dreh (Kamera nimmt in h.263 oder MPEG2 auf) über den Schnitt bis hin zum Export/Sharing laut seines Lizensbestimmungen jedes Mal Geld verlangen könnte, da diese sehr, sehr breit ausgearbeitet sind.

Weitere Links:
http://blog.fefe.de/?ts=b520b402
http://blog.fefe.de/?ts=b5219580

Mr Dude

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2

Dienstag, 4. Mai 2010, 10:56

Boar was ist denn auf dieser Welt los? Bald wird man echt schon verklagt werden, wenn man seinen Garten fotographiert und das online stellt, weil man vorher keinen Vertrag mit dem Züchter des Apfelbaums geschlossen hat... Wo soll das denn noch hinführen?

HobbyfilmNF

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3

Dienstag, 4. Mai 2010, 11:35

Mal ganz ehrlich. Jeder kann was ins Netz schreiben und eine Behauptung aufstellen ! Das ist doch nicht Ernst gemeint. Def 1.4. ist doch schon gewesen.

Hindenburg Films

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4

Dienstag, 4. Mai 2010, 11:39

Ich frag mich grade wie die überhaupt zurückverfolgen wollen, in welchem Codec ich das ganze ursprünglich aufgenommen habe!?
Ist sowas technisch überhaupt möglich?

Bri&DI Studios

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5

Dienstag, 4. Mai 2010, 12:05

Dürfte es eigentlich nicht sein, wenn man es vor der Veröffentlichung umkonvertiert.
Und für alles weitere bräuchte es einen durchsuchungsbefehl, der wiederum auf einem Gerichtsbeschluss beruhen muss und bla bla bla ...

Alexx² Zalar

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6

Dienstag, 4. Mai 2010, 12:15

Zitat

Dürfte es eigentlich nicht sein, wenn man es vor der Veröffentlichung umkonvertiert.
Und für alles weitere bräuchte es einen durchsuchungsbefehl, der wiederum auf einem Gerichtsbeschluss beruhen muss und bla bla bla ...




Hahaha, dachte nur Raubkopierer sind Verbrecher :whistling:

Aber anscheinend auch bald Kameramänner die sich eine HDV Kamera gekauft haben und damit dann ihren Lebensunterhalt verdienen! xDD


Sick sad World!!! :cursing:

Birkholz Productions

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7

Dienstag, 4. Mai 2010, 12:55

Genau wie bei der Unzahl an Menschen, die illegal Filme im Netz ziehen, werden sie auch hier keinen verfolgen können, da der Aufwand dafür viel zu hoch wäre. Sie müssten ja theoretisch jeden zweiten Menschen mit ner Kamera bestrafen. Glaub kaum dass das machbar wäre...

Marcus Gräfe

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8

Dienstag, 4. Mai 2010, 14:17

Nehmen nicht Sony-Profikameras standardmäßig in MPEG-2 auf? Ich bin da nicht sicher, aber falls doch, so wäre da doch schon von vorne herein klar, dass eine kommerzielle Nutzung stattfindet.

FriendFilms_FF

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9

Dienstag, 4. Mai 2010, 14:33

Wenn das obere der Fall wäre dann...
(mir fällt garnichts ein)

Wenn ich ein Video von mir ins Netz stelle.(z.B.: Insektenbeobachtung)
Und ich dann verklagt werden würde, dann wäre ich echt sauer :cursing: !

Grrenscrren

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10

Dienstag, 4. Mai 2010, 16:55

Boar ich stimme euch allen zu , wollen die echt alle unschuldigen fangen?
Naja wenigstens haben viele Kameras AVCHD (das ist doch ein Format oder?) z.B. Meine :)
Aber ich glaube Profis nehmen sowieso eher solche AVCHD oder bessere Formate, damit sie besser aussehen (tun sie doch oder? )

Ich glaub die werden geldarm und wollen deshalb für jeden bisher gut gefilmten Film geld verlangen, der in diesem Format ist :D

lg grrenscrren

11

Dienstag, 4. Mai 2010, 17:11

Also bei Sony oder Panasonic Camcordern muss man nicht Bezahlen wenn man mit AVCHD dreht .
Hier die beiden Links wo diese Thema ausführlich behandelt wird (Sony und Panasonic )

Thom 98

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12

Dienstag, 4. Mai 2010, 17:15

Mal ganz ehrlich. Jeder kann was ins Netz schreiben und eine Behauptung aufstellen !

Da hast du wohl Recht: Jeder kann etwas behaupten. Das ist es aber nicht, wass er in dem Artikel macht! Er verweist auf die Handbücher der 5D und 7D, wo das klipp und klar drinnsteht, dass eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen ist! Das ist also sozusagen die Behauptung von Canon und der sollte man ja wohl glauben!
Außerdem hat Fefe ja hier auch die Lizenzbestimmungen direkt von der MPEG-LA verlinkt, wo das ebenfalls drinn steht!

Genau wie bei der Unzahl an Menschen, die illegal Filme im Netz ziehen, werden sie auch hier keinen verfolgen können, da der Aufwand dafür viel zu hoch wäre. Sie müssten ja theoretisch jeden zweiten Menschen mit ner Kamera bestrafen. Glaub kaum dass das machbar wäre...

Das mag sein, dass das eine strafrechtliche Verfolgung schwer umzusetzen ist. Darum gehts hierbei aber nicht! Es geht darum, dass MPEG-LA schlicht und einfach jeden Filmmemacher, der versucht sein Werk kommerziell zu vertreiben (und wie oben steht könnte dazu sogar Youtube zählen), total an den Eiern hat und rein rechtlich verklagen könnte! Wie du sagst wird das wohl oftmals nicht geschehen, doch allein die Möglichkeit und die Probleme die sich daraus für Filmer ergeben, die ihr Material beispielsweise auf DVD bringen wollen, finde ich sehr sehr erschreckend!

Naja wenigstens haben viele Kameras AVCHD (das ist doch ein Format oder?) z.B. Meine :)
Aber ich glaube Profis nehmen sowieso eher solche AVCHD oder bessere Formate, damit sie besser aussehen (tun sie doch oder? )

AVCHD hat genau das gleiche Problem! (siehe H_Ps Post)
Advanced Video Codec High Definition (engl. Fortgeschrittener Video Codec hoher Auflösung), kurz AVCHD, ist ein digitales Aufzeichnungsformat für Consumer- und Prosumer-Camcorder mit Aufzeichnung auf digitale Datenträger, wie zum Beispiel DVDs, SD-Karten, Memory Sticks, Festplatten oder Festspeicher. Es verwendet den H.264/MPEG-4 AVC-Codec [...]
(via)
In dem Artikel werden als Alternativen u.a. RED, DVCPro HD und MJPEG genannt. Gibt natürlich immer die Möglichkeit auf solche System auszuweichen; vor allem für größere Produktionen, die sich diese teuren Kamers leisten können. Bei den LowBudgetkameras nutzen so gut wie alle einen MPEG-Codec oder wenigstens einen der auf Technologie und Algorithmen von MPEG-LA basiert.

Also bei Sony oder Panasonic Camcordern muss man nicht Bezahlen wenn man mit AVCHD dreht .
Hier die beiden Links wo diese Thema ausführlich behandelt wird (Sony und Panasonic )

Danke für die Links. Da steht

Zitat

Die entsprechende MPEG LA-Gebühren werden von den jeweiligen Herstellern getragen und sind bereits im Verkaufspreis mit einkalkuliert.
Warum macht das Canon dann bei ihren Camcordern anscheinend nicht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (4. Mai 2010, 17:20)


13

Dienstag, 4. Mai 2010, 17:28

Hier nochmal die wichtigen Zitat von Panasonic

Zitat

Endkunden für Kamera-Recorder, die privat oder gewerblich tätig sind,
müssen keine Lizenz zahlen. Die entsprechende MPEG LA-Gebühren werden von den jeweiligen
Herstellern getragen und sind bereits im Verkaufspreis mit
einkalkuliert.

Zitat

Für die Aufzeichnung mit Kamera-Recorder der AVCCAM-Reihe von Panasonic
müssen keine Lizenzen an andere Firmen gezahlt werden.

Zitat


Auch für andere Aufzeichnungsformate der professionellen
Kamera-Recorder-Modellreihe müssen keine zusätzlichen Lizenzen gezahlt
werden.
Und von Sony


Zitat

: Für das Aufnehmen mit SONY-AVCHD-Camcordern, wie der HXR-NX5E oder HXR-MC1P müssen Kunden keine Lizenzgebühren zahlen.

Zitat

Auch für andere Aufzeichnungsformate der professionellen Kamera-Recorder-Modellreihe müssen keine zusätzlichen Lizenzen gezahlt werden.

Zitat

analog zum Arbeiten mit professionellen Camcordern, müssen Kunden egal ob sie einen Consumer-Camcorder (z.B. HDR-AX2000) oder wie beschrieben eine HXR-NX5E nutzen, keine Lizenzgebühr für die Aufnahme mit diesen Camcordern bezahlen
.



Also wär die Sache bei Sony und Panasonic vom Tisch . Was mit Canon ist weiß ich leider net :) ;(

MP-Digital

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14

Dienstag, 4. Mai 2010, 20:05

Ohhh, 8| dann würde ich mal sagen, wir machen alles dicht und verkaufen Schuhe oder alte Erde aus dem Garten.

Nein nein. Was es nicht alles gibt. Aber wir leben doch in der BRD ! Kann es dann da auch Probleme geben ? Und was machen alle die, die Hochtzeitfilme, Reisefilme erstellen und sich das bezahlen lassen. Können die auch zur Kasse gebeten werden ?

Was vergessen:

ACVHD Material muss ja im Schnittprogramm in MPEG2 umgewandelt werden. Wenn ich nun einen Film mit ACVHD aufgenommen habe und mit dem Schneideprogramm zu einem MPEG2 Film umwandle, kann dass dann auch zu Problemen führen, sollte man den Film später verkaufen wollen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MP-Digital« (4. Mai 2010, 20:14)


NHP

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15

Dienstag, 4. Mai 2010, 20:38

Wie H_P schon verwiesen hat ist höchstwahrscheinlich der Hersteller einer Kamera dazu verpflichtet, die nötige Lizenz zu zahlen, schließlich verdient er ja durch den Verkauf der Kamera an sich schon an dem Codec.
Außerdem versteh ich nicht warum das jetzt ein ganz neues Thema sein soll und inwiefern das mit HD-Kameras zu tun hat, schließlich laufen auch viele SD-Prozesse (z.B. DvDs) auf MPeg-Basis und da musste ja bisher auch kein Endverbraucher extra zahlen.

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16

Dienstag, 4. Mai 2010, 20:42

Also wurde da nur viel Wind gemacht auf der Engl. Seite. :rolleyes:

Thom 98

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17

Dienstag, 4. Mai 2010, 20:43

Und was machen alle die, die Hochtzeitfilme, Reisefilme erstellen und sich das bezahlen lassen. Können die auch zur Kasse gebeten werden ?
Tja, soweit ich das verstanden habe theoretisch schon.

ACVHD Material muss ja im Schnittprogramm in MPEG2 umgewandelt werden. Wenn ich nun einen Film mit ACVHD aufgenommen habe und mit dem Schneideprogramm zu einem MPEG2 Film umwandle, kann dass dann auch zu Problemen führen, sollte man den Film später verkaufen wollen

Ja das kann Probleme geben: (wenn der Softwarehersteller von MPEG-LA nicht die nötigen Rechte erworben hat bzw wenn du mit dem Film etwas anstellst, was von der Lizenz nicht gedeckt wird (möglicherweise DVD-Verkauf, Webstreaming ect.)

Zitat

As I explained above, the problem CAN NOT be fixed by simply exporting your footage using OGV Theora, because by the time you decided you want to charge for your video, or upload it on a free streaming site with ads, or you used a non-licensed *decoder* to edit it, you're already liable. In fact, you've already made your decision which route to take by the moment you pressed that "REC" button on your camera!


Ich bin natürlich auch kein Anwalt und verstehe leider von so Lizenzsachen vielleicht gerade mal die Grundlagen. Dass AVCHD anscheinend über die Herstellerfirmen schon abgedeckt ist wusste ich zum Beispiel auch nicht. Aber auch hier ist wohl lange nicht garantiert, dass jeder Hersteller diese Lizenzen für jede einzelne Kamera einholt und da kann es dann immer noch vorkommen, dass wie bei der 5D im Handbuch steht, dass das nicht erlaubt ist.

Ich weiß leider auch nicht, was diese Abgaben kosten würden. Doch von dem was ich so von Musik/Gema Rechten gehört habe, kann ich mir vorstellen, dass das für kleinere Filmer kaum bezahlbar sein wird. Auf der MPEG-LA Seite kann man direkt bei denen Nachfragen was die Lizenzen kosten, mag das vielleicht mal jemand machen? Muss man hald Angaben zu Firma, Adresse ect. machen...

Wie H_P schon verwiesen hat ist höchstwahrscheinlich der Hersteller einer Kamera dazu verpflichtet, die nötige Lizenz zu zahlen, schließlich verdient er ja durch den Verkauf der Kamera an sich schon an dem Codec.
Außerdem versteh ich nicht warum das jetzt ein ganz neues Thema sein soll und inwiefern das mit HD-Kameras zu tun hat, schließlich laufen auch viele SD-Prozesse (z.B. DvDs) auf MPeg-Basis und da musste ja bisher auch kein Endverbraucher extra zahlen.
Wie in dem Artikel beschrieben wurde, hat Canon das für seine 5D und 7D sowie 1DM4 offensichtlich nicht getan und schreibt im Handbuch, dass eine kommerzielle Nutzung verboten ist.
Und warum das vorher kein Problem war: Habe irgentwo gelesen, dass dieses Jahr (2010) irgentwelche Sachen bei diesen Patenten auslaufen. Muss das nochmal nachlesen, aber da war irgentwas mit den kostenloses Lizenzen, die ab dieses Jahr nicht mehr gelten oder erneuert werden müssen...wie gesagt, ich schau nochmal danach.
Edit: Glaube das war das: http://www.heise.de/newsticker/meldung/M…ate-921885.html Is aber was vollkommen anders, hab mich wohl vertan... Ich schau aber nochmal.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (4. Mai 2010, 20:54)


Birkholz Productions

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18

Dienstag, 4. Mai 2010, 20:56

Gilt das auch für die 550d?

Thom 98

unregistriert

19

Dienstag, 4. Mai 2010, 21:04

Schau doch mal ins Handbuch. Da müsste es stehen. Glaube aber nicht, dass Canon bei der 550 was anders gemacht hat wie bei 5D und den anderen was den Codec angeht.

Edit: Schaut so aus: http://files.canon-europe.com/files/soft…_HG_DE_Flat.pdf
Seite 232 steht:

Zitat

Informationen zur MPEG-4-Lizenzierung
„Dieses Produkt ist unter den AT&T Patenten für den MPEG-4-Standard lizenziert und kann
zur Verschlüsselung von MPEG-4-kompatiblen Videos und/oder zur Entschlüsselung von
MPEG-4-kompatiblen Videos verwendet werden, die (1) zu privaten und nicht-gewerblichen
Zwecken
oder (2) von einem Videoanbieter, der unter den AT&T Patenten zur Bereitstellung
von MPEG-4-kompatiblen Videos lizenziert ist, verschlüsselt worden sind. Für andere
Zwecke wird für den MPEG-4-Standard keine Lizenz gewährt oder stillschweigend gewährt.“

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thom 98« (4. Mai 2010, 21:23)


MichaMedia

unregistriert

20

Dienstag, 4. Mai 2010, 23:30

Ich habe jetzt nur Überflogen und hoffe das mein Post wo passt, aber die entsprechenden Lizenzen sind bei Hard- und Software bereits abgegolden, das ist Sache des Herstellers, nicht des Consumers.
Ausnahme ist da, dass Profis Consumer Ware verwenden, für Profie Einsatz. Sollte man dies Bezwecken, kann man das kostengünstig mit einer zusatzlizens ausgleichen.
Daher sind Profi-Cams, welche oft gar nicht mals soviel besser sind als Prosumer, um weiten Teurer, wegen den Lizenz (MPEG, Dolby etc.)

Sogar DVD-Player, welche voll DivX unterstützen, beinhalten eine Lizenz für DivX, meiner zeigt mir den Schlüssel an, um diesen für die Pro Version von DivX zu nutzen.

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