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1

Dienstag, 15. September 2009, 19:49

Warum eig. immer Horrofilm

Nach dem ich mir hier einige Filme angeschaut habe, und so die Avatare vieler Ueser betrachtet habe ist mir aufgefallen, das vermehrt Horrofilm von euch kommen, auch viel mit Zombies.
Aber warum eigentlich? Ein Film in epischer Form ist doch viel interessanter und man kann viel mehr zum ausdruck bringen. Oder will man uns (als Zuschauer) davor warnen das bald Zombies auferstehen? Da ist doch eine natürlich Geschichte viel gescheiter, auch muss man nicht (zumind. meist nicht) Stunden lang in AE rumbaun, für ein paar Blutspritzer oder Schüsse.
Natürlich muss man bei epischen Werken viel künstlerischer und kreativer sein um den Film an einigen stellen nicht langweilig werden zulassen. Dafür verschwindet er auch nicht mehr so schnell aus den Köpfen der Zuschauern. Zudem kann man zeigen was man eig. so drauf. Ich meine AE kann jeder (oder er lernt es dann) aber kreativität kann man nicht erlernen, und das macht uns bzw. euch künstler doch aus?
Also ich möchte niemand angreifen, im gegensatz ich finde es schön das ihr Filme macht, aber mir und einigen Kollegen ist das vermehrt aufgefallen. Und nun wollt ich einfach mal wissen warum eigentlich und dazu anregen, mal was reales auf die Beine zu stellen ;)

SR-Pictures

Schmidbauer-Film

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2

Dienstag, 15. September 2009, 20:05

Mit Horrorfilmen haste die besten Aufstiegschancen, da du ein breites Publikum triffst. Keine Ahnung warum, ist aber so. Peter Jackson hat auch so angefangen, jetzt dreht er "seriöses" Zeug :D

Neben Horror ist auch die Komdie beliebt, die aber schwerer umzusetzen ist, da man wirklich gute ideen und zündende Gags haben muss. Frag doch mal Leute, die ein/zwei Mal im Jahr ins Kino gehen, nach ihren Lieblingsfilm. Wetten es ist eine Komödie oder ein Splatterfilm!?





3

Dienstag, 15. September 2009, 20:08

Nun also das es hier vermehrt Horrorfilme gibt ist mir nicht aufgefallen. Der erste der mir sofort in dne Sinn kommt wäre Hazard. Allerdings hat dieser ja auch einen realen Teil z.B. dass es Meschen gibt :P . Allerdings sehe ich Hazard nicht nur als Horrorfilm an, sonder durch die Making of´s, weiß man das darin auch viel Action vorkommt. (Ich stelle nur Vermutungen auf! Wenn eine Aussage falsch ist. Bitte verbessern)
Ich denke, dass man eher Horrorfilme bzw. Action-Horror-filme dreht, da es für die Crew und Schauspieler "spannender" ist zu sehen wie jemanden live brennend durch einen Busch fliegt?!
Außerdem haben Horrorfilme genau so etwas künstlerisches wie Dramen. Denn es ist meiner Meinung nach genauso schwer jemanden zum fürchten zu bringen (Horrorfilme) wie jemanden zu "berühren" oder das zu machen, was ein Drama ausüben sollte.
Ich denke Horrorfilme können genauso real sein wie Dramen. Vom künstlerischen ist meiner Meinung nach kein großer unterschied zu sehen.

Das ist meine Meinung zu diesem Thema, aber ich freue mich auf die Meinungen der anderen :thumbsup:

MfG
White


EDIT:

Zitat

Frag doch mal Leute, die ein/zwei Mal im Jahr ins Kino gehen, nach ihren Lieblingsfilm. Wetten es ist eine Komödie oder ein Splatterfilm!?

Nicht nur! Die Leute wollen rollende Köpfe sehen, explodierende Autos und Actionhelden die aus nem Hubschrauber springen.

Zitat

Peter Jackson hat auch so angefangen, jetzt dreht er "seriöses" Zeug

Peter Jackson hat Horror gedreht?! Den Film will ich sehen :P

Ganz nebenbei! Ich denke wenn du meinst, dass man mit Dramen mehr künstlerisches können braucht, liegst du meiner Meinung nach falsch. Ich denke, dass die meisten Oscar nominierten Filme eine emotionale Beziehung zum Zuschauer aufbauen. Siehe: Titanic oder Herr der Ringe 3. Die Emotionale Beziehung ist die war Kunst :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »White« (15. September 2009, 20:13)


SR-Pictures

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4

Dienstag, 15. September 2009, 20:24

Nicht nur! Die Leute wollen rollende Köpfe sehen, explodierende Autos und Actionhelden die aus nem Hubschrauber springen.
Kinogänger und Filmliebhaber vielleicht. Aber frag wirklich mal eine Person, die so gut wie nie im Kino ist. Da sagt dir niemand "Stirb Langsam 4.0".
Peter Jackson hat Horror gedreht?! Den Film will ich sehen
Horror ist vielleicht doch untertrieben, ein Film von ihm ist zum Beispiel in Deutschland auf dem Index (Braindead). Frighteners kann man als Horror sehen...





5

Dienstag, 15. September 2009, 20:54

Wusste ich gar nicht dass er solche Filme gemacht hat! Aber ich glaube eher, dass er jetzt seriöses Zeug dreht, weil er diesen "Ruhm" mit Herr der Ringe bekommen hat

6

Dienstag, 15. September 2009, 21:11

um nochmal kurz zum thema zurückzukommen:

ich glaube die leute drehen auch gerne "horrorfilme", weil es unglaublich viel spaß macht solch einen film zu drehen. Zumindest ist es für die meisten einfach viel interessanter etwas mit "blut, tod, angst, action, etc..." zu machen als ein drama mit "dramaturgie, höhepunkt, wandel der geschichte, etc...". Hoffentlich verstehst du was ich meine. Ich würde sogar behaupten, dass direkt nach dem Genre "Horror" das Genre "Action" kommt, bzw. davor. Aus den selben Gründen. Man brauch keine tiefgehende Story mit Aussage (zumindest meistens nicht), und es ist einfach viel cooler sowas zu drehen als ein Drama!

7

Dienstag, 15. September 2009, 21:31

Zitat

um nochmal kurz zum thema zurückzukommen:

ich glaube die leute drehen auch gerne "horrorfilme", weil es unglaublich viel spaß macht solch einen film zu drehen. Zumindest ist es für die meisten einfach viel interessanter etwas mit "blut, tod, angst, action, etc..." zu machen als ein drama mit "dramaturgie, höhepunkt, wandel der geschichte, etc...". Hoffentlich verstehst du was ich meine. Ich würde sogar behaupten, dass direkt nach dem Genre "Horror" das Genre "Action" kommt, bzw. davor. Aus den selben Gründen. Man brauch keine tiefgehende Story mit Aussage (zumindest meistens nicht), und es ist einfach viel cooler sowas zu drehen als ein Drama!


HAHA. Genau das wollte ich auch Aussagen. Du hast es nur nochmal ausführlicher beschrieben;)

8

Dienstag, 15. September 2009, 22:36

Zitat

Warum eig. immer Horrofilm?

Warum nicht...?

Als Horrorfan kommt mir da nichts anderes in den Sinn.
Als ich 2004 mit den Planungen etc angefanen hatte,
war ich so einer der wenigen Zombiefilmer,
mittlerweile ist es leider Mainstream...
Vielleicht ist es nur ein Trend, wie damals in den 70ern...

Schattenlord

unregistriert

9

Dienstag, 15. September 2009, 22:52

Peter Jackson hat auch so angefangen, jetzt dreht er "seriöses" Zeug :D
oO Wieso seriös? Herr der Ringe oder King Kong find ich eher als Action, Abenteuer und...äh..ja. Die Filme sind lediglich ernster geworden und haben mehr Inhalt. Was super ist, denn sowas macht ja kaum jemand. Seriös find ich unpassend gewählt. :) Und btw, sein erster Film ist übrigens zum freien gucken im Internet verfügbar, hab ihn schon gesehen, kranker Scheiß. :D Ich such nochmal den Link...

Zitat

Nun also das es hier vermehrt Horrorfilme gibt ist mir nicht aufgefallen. Der erste der mir sofort in dne Sinn kommt wäre Hazard.
Hazard seh ich weniger als Horror, als mehr Splatter. ^^ Wirklich Horror haben wir hier im Forum gar nicht sooo viel. Sehr bekannt natürlich Evil Puppets, dann Dead Past (ist ja auch noch nicht raus) und EX Again. Das sind für mich so die bekanntesten.

Ich finde kaum, das hier nur Horror gemacht wird, aber es ist immerhin auch ein interessantes Genre, bei dem man viel Experimentieren und mit dem Zuschauer auch spielen kann. Aber es ist auch ziemlich schwierig, da den richtigen Punkt zu treffen, kann auch leicht ins lächerliche Ausarten.

Hab mich auch mal an den Genre versucht (ne Geschichte einer Kindsmörderin verfilmt, allerdings mit dokumentarischen Zügen mehr), es ist eine tolle Erfahrung. :) Außerdem ist das Genre ja nun egal, lernen kann man überall was und man sollte dann am Besten doch das machen, was einem Spaß macht, oder? ;)

Btw, ich muss Purzel recht geben: Im Kino ist Horror mittlerweile nur noch Mainstream...schade eigentlich. Ich guck auch viel lieber die ganz alten Horror. Das waren noch Zeiten. ^^

Schattenlord

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10

Dienstag, 15. September 2009, 22:55

oO Wieso seriös?
"seriös" - war mir schon klar, dass es nicht der beste Ausdruck ist...Herr der Ringe ist einfach nur göttlich (is'n eigenes Genre 8o )!





11

Dienstag, 15. September 2009, 23:46

horror würde ich nicht sagen. allerdings hat splatter ne hohe aktzeptanz und hier kann man schnell "kohle" mit machen. Splatter ist das beliebteste Genre. Man muss nichtmal großartig auf story achten etc. Hauptsache blut und eingeweide und das ganze hübsch verpackt.

Ich will die Leistung auf keinenfals schmälern aber letztendlich ist es immer wieder das gleiche und relativ anspruchslos. Komödien finde ich im amateurfilm ungeheuer schwer und es gibt wirklich nur eine handvoll die das umzusetzen schaffen. Bei komödien brauchst du eben nen starken gag und nen starken darsteller und daran hapert es bei vielen. wir sind eben viele noch amateure

Tatort112

unregistriert

12

Mittwoch, 16. September 2009, 01:57

Vergesst nicht Story und Dramaturgie

Man brauch keine tiefgehende Story mit Aussage (zumindest meistens nicht), und es ist einfach viel cooler sowas zu drehen als ein Drama!
Viel bedenklicher als die Tatsache, dass hier (scheinbar) vermehrt Horrorfilme zu finden sind, finde ich oben zitierte Aussage. Oft ist das bei Horrorfilmen (seien es Amateure oder Profis wie jüngst in "The Final Destination") auch deckungsgleich.
Denn egal, welches Genre man wählt (denn ich finde es tatsächlich auch "cooler", etwas mit Action zu drehen), an erster Stelle sollten nie Effekte, Blut oder Details stehen, sondern eine Story und auch eine durchdachte Dramaturgie. Die ist in JEDEM Genre notwendig. Eine fehlende Story lässt sich mit vielen Effekten natürlich ein Stück weit kaschieren (siehe Michael Bay, aber wer hat so viel Geld hier und außerdem müsste ein Film wie Transformers ganz sicher keine Überlänge haben), aber sobald man einen abendfüllenden Spielfilm drehen möchte, wird eine Aneinanderreihung von Gedärmen oder visuellen Effekten nicht mehr ausreichen.
Und das finde ich wirklich bedenklich, dass manchen die Story piepegal zu sein scheint. Hauptsache, es rummst oder splattert.
Unsere Truppe dreht für Amateure ja fast schon Big Budget Filme und wir haben schon mit Panzern Autos plattgewalzt, Freifaller sich in der Luft bekämpfen lassen, (reale) Explosionen inszeniert, echte Helikopter eingesetzt, aber als die größte "Leistung" empfinde ich bis heute eine Szene, in der wir das Publikum (beinahe) zum Weinen gebracht haben. Ohne (äußeren) Aufwand. Mit Amateurdarstellern einen langen Dialog zu inszenieren, der nicht peinlich ist und der im Kino absolute Stille (mit ein paar Schluchzern :-) hervorruft, das ist viel befriedigender als eine gelungene Actionsequenz zu präsentieren. Ich bin eigentlich auch eher der visuelle Filmemacher, mir war und ist die Optik eines Filmes sehr wichtig, aber ich habe die Lektion gelernt, dass über allem immer eine Geschichte stehen muss, die dem Zuschauer Aufmerksamkeit abverlangt und die ihn fesselt.

RMSTUDIOS

unregistriert

13

Mittwoch, 16. September 2009, 07:36

schwerer ls horror oder komödie ist action z.b. .. du musst viel viel neues erfinden, es musst gut aussehen und durchtadacht bzw glaubhaft rüber kommen.... alleine an dem ersten punkt schritern die meisten action-projekte...

horror ist leicht zu drehen.. es kann ruhig unglaubwürdig sein.... es kommt nur auf KURZE momenta an, die effektvoll wirken müssen... natürlich ist die athmosphäre eine weite sache.. aber mit ein bisschen nebel oder ähnlichem kann man dieses feld auch schonmal schmälern.... komeie muss NEU sein.. du kannst keine alten gags nutzen.... is scheisse... gut, du könntest für lacher sorgen, wenn du insider witze einbaust... natürlich mit dem zusammenhang.. oder u nimmst alte, abernoch nicht oft augegriffene klischees.... auch immer gut.. ich sag nur hip hop hood, scary movie oder how high..... um nur 3 zu nennen....

ausserdem kannst du klevere witze einbauen.. meist werden diese erst nach 10 sekunden "bemerkt oder verstanden" aber das ist auch immer gut......wenn du einen joke gut versteckst, kannst du beim 2. ansehen des projektes sicher noch einen lacher setzen..... weil es einige erst dann bemerken......

Marcus Laubner

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14

Mittwoch, 16. September 2009, 10:39

Boah, darf ich Dich bitten, die gröbsten Rechtschreibfehler mal zu korrigieren? Ist sauschwer zu lesen und gegen die Boardregeln (§4.3.d) verstößt es auch.

Zurück zum Topic. Ich glaube wir haben fast alle mit Horror/Splatter/oder Actionfilmen mal angefangen. Die Geschichte ist schnell erdacht und lehnt sich meist eh an Klassiker an. Abgesehen davon ist es natürlich spannend, am Set mit Special Effecten rumzuspielen, sei es Blut, Puppen, die von irgendwo runterfallen oder ähnliches. Abgesehen davon sind diese drei Genres auch die beliebtesten im Kino, ist also auch demografisch begründet.

Ein Drama ist sicherlich vom Aufwand her am leichtesten zu drehen, kaum Effekte, wenig abwechslungsreiche Locations, wenig Darsteller. Dafür ist da das Schauspiel und die Dialoge enorm wichtig, was bei Actionfilmen eher eine untergeordnete Rolle spielt und an sich jeder beherrscht.

An den Handlungen scheitert es denke ich mal weniger, da fällt mir kein Genre ein, dass mittlerweile nicht ausgenudelt ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Laubner« (16. September 2009, 10:53)


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Mittwoch, 16. September 2009, 12:33

Ich habe mich für meinen ersten richtigen Film für Horror entschieden.
Wieso? Weil es am leichtesten zu realisieren ist wenn man kein Budget zur Verfügung hat.
Die Darsteller müssen keine "Dramen" rüberbringen. Es reichen Freunde. Was sogar meist noch viel besser ist da sie "realer" wirken.
Man kann sich austoben mit alten grusligen Schauplätzen. Die gibts einfach überall.

Wieso Zombies? Weil sie so verdammt günstig sind. Ein wenig Make Up. Alte Klamotten. Kunstblut. Und schon hat man 10 Zombies.
Die Effekte kann man Super leicht lösen und vorallem Ohne Budget und sie wirken trotzdem richtig Fies.

Es gibt keine Großartige Geschichte? Na klar! Soll ich mit nem Zombie Film Barry Lyndon nacherzählen?
Man muss sich kaum auf Dialoge konzentrieren. Was auch sehr schwer ist als Amateurfilmer. Ein paar coole Sätze und Zitate.
Schon hast du ein Gespräch dass andere Filmemacher zum Schmunzeln bringt.
Es muss nicht heißen dass der Film langweilig wird. Die Geschichte vom Mann der eine Gruppe retten will und zum Helden wird wurde Tausendfach erzählt, egal ob im Buch, Film oder Spiel. Und trotzdem reißt sie einen immer wieder mit! Jeder möchte ein Held sein. :P

Und vorallem wähle ich Horror da es das einzige Genre ist mit dem man was als Amateur erreichen kann. Und wenn es nur ne "DVD" Auswertung ist.
Der Markt dafür ist da. Weltweit.
Ich würde mir z.b. kein 90min Drama von Hobbyfilmern anschauen. Nen gepflegter Horror Trash Film ala Deathmaster ist doch schon viel cooler.

Klar gibts Abertausende Zombiefilme, und ich guck mir die meisten auch nicht mehr an...
Aber das coole daran ist, dass es immer Zuschauer dafür geben wird.

Und man sollte den immensen Spaßfaktor beim Dreh eines Horrorfilms nicht vergessen. Es ist Göttlich. :thumbsup:

Frederik Braun

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Mittwoch, 16. September 2009, 12:48

Mit Horrorfilmen haste die besten Aufstiegschancen, da du ein breites Publikum triffst.


Eigentlich hat es SR-Pictures hiermit schon so ziemlich auf den Punkt gebracht. Nicht Sex sells, sondern Horror (bzw. Splatter) sells - naja Sex sells stimmt vielleicht auch, aber damit würden wir uns in einer anderen und nicht unbedingt Image-fördernden Branche wiederfinden. ^^

Was ich sagen will: Wenn man seine ersten Schritte in der kommerziellen Welt des Films gehen will, dann findet man am Schnellsten Einstieg mit Horrorfilm-Produktionen (da schließe ich jetzt mal Splatter ein). Die Gründe sind einfach: Horror darf anspruchslos sein und muss nicht besonders episch in Szene gesetzt werden, die Hauptsache ist, dass Blut spritzt. Ziemlich einfaches Rezept mit großen Erfolgschancen bei DVD-Verleihen, wenn einigermaßen aufwendig auf Spielfilmlänge produziert. Einige Leute hier im Forum haben dadurch schon ihre ersten Werke auf DVD veröffentlicht (große Ausnahmen sind hier wahrscheinlich freezer mit "Jenseits" und mp-cw mit "Totgesagte leben länger" aka "Village People").

Klar ist das auch irgendwo schade, wenn ein simpler Horrorslasher einem epischen Fantasyspektakel, was aufgrund des Budgets aber leider nicht so episch wirkt wie es sollte, vorgezogen wird. Aber so funktioniert nunmal das Film-Businness.

Peter Jackson hat Horror gedreht?! Den Film will ich sehen :P


*lol* Peter Jackson gilt so mit als einer der Pioniere der Splatterindustrie. :D Wobei ich seine Werke eher als Splatter-Fantasykomödien sehe, siehe "Bad Taste", "Meet the Feebles" und vor allem "Braindead".

schwerer ls horror oder komödie ist action z.b.


Findest du wirklich? 0.o Ich finde, dass es viel schwieriger ist mit Komödien Leute zum lachen zu bringen. Klar sind Actionfilme gerade im Amateurfilmbereich aufwendig zu machen, aber Komödien sind auch nicht ohne.

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Mittwoch, 16. September 2009, 13:01


schwerer ls horror oder komödie ist action z.b.


Findest du wirklich? 0.o Ich finde, dass es viel schwieriger ist mit Komödien Leute zum lachen zu bringen. Klar sind Actionfilme gerade im Amateurfilmbereich aufwendig zu machen, aber Komödien sind auch nicht ohne.


An ne Komödie würde ich mich persönlich nicht rantrauen...
Erstens muss man ein verdammt Guter Schreiber sein.
Oder halt ne gute Geschichte finden die man verfilmen darf.

Einfach so mal in den Wald gehen und Lustig sein. Da kommt nur Trash raus. (KUNG POO) :thumbsup:

Frederik Braun

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18

Mittwoch, 16. September 2009, 13:04

Einfach so mal in den Wald gehen und Lustig sein. Da kommt nur Trash raus. (KUNG POO) :thumbsup:


Oder "Die Kastrierten vom Camelshop". :D Wenn sich noch einer von den Old Schoolern hier dran erinnern sollte. ^^

Ne aber stimme Ghostpictures da zu, eine Komödie ist wirklich anspruchsvoller als man denkt!

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Mittwoch, 16. September 2009, 13:12

Einfach so mal in den Wald gehen und Lustig sein. Da kommt nur Trash raus. (KUNG POO) :thumbsup:


Oder "Die Kastrierten vom Camelshop". :D Wenn sich noch einer von den Old Schoolern hier dran erinnern sollte. ^^


Wie ich dich damals für diesen Film gehasst habe. (Kannte nur den Trailer) :thumbsup:
Wieso waren wir früher alle so blöde Kinder. :thumbsup: (The Attic)

KLICKT JA NICHT AUF DEN LINK :love:

Schattenlord

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20

Mittwoch, 16. September 2009, 13:21

RE: Vergesst nicht Story und Dramaturgie

Man brauch keine tiefgehende Story mit Aussage (zumindest meistens nicht), und es ist einfach viel cooler sowas zu drehen als ein Drama!
Viel bedenklicher als die Tatsache, dass hier (scheinbar) vermehrt Horrorfilme zu finden sind, finde ich oben zitierte Aussage.
Oha! Diese Aussage hat ich ja auch komplett überlesen.

Zwei Worte reichen dafür: Völliger Schwachsinn! Warum sollte ein Horror cooler zu drehen sein, als ein Drama zum Beispiel? Anscheinend hast du es noch nie versucht, sonst würdest du nicht so etwas sagen. Drama ist viel schwerer als ein Horror zu inszenieren, aber gerade das macht doch am Meisten Spaß - die Herausforderung, etwas zu schaffen, was die Leute berührt. Insofern gebe ich "Tatort" vollkommen recht - du kannst noch so viel Action und Effekte in einem Film haben. Das ganze wirkt nicht, oder nur ein bisschen, wenn keine Story da ist. Klar, solche Leute wie Michael Bay haben anscheinend mittlerweile Gefallen daran gefunden, dass bei bloßer Erwähnung ihres Namens Gehirnzellen absterben. Bei vielen funktioniert das leider auch, Filme wie Transformers haben es ja gezeigt.
Ich will jetzt nicht wieder die alte Diskussion hervorrufen, das haben andere schon getan. ;) Aber solche Aussagen, dass Horror, Action etc viel besser wären wie Drama oder ernste Filme, das ist Quatsch.

Zitat

schwerer ls horror oder komödie ist action z.b. .. du musst viel viel neues erfinden, es musst gut aussehen und durchtadacht bzw glaubhaft rüber kommen.... alleine an dem ersten punkt schritern die meisten action-projekte...
Abgesehen, dass man es kaum lesen kann, wirklich Recht geben kann ich dir nicht. Hab oben schon erwähnt wieso. Übrigens, viel neues erfinden? Wieso? Macht das Hollywood etwa? Würde mich doch echt wundern. ;) Man siehe jetzt nur wieder jüngst GI:Joe...absoluter Megaschwachsinn, was man alles schon mal gesehen hat. Seit Jahren gibt es kaum/keine vernünftigen Actionfilme mehr, wo wirklich etwas neues dabei ist. Explosionen, Geballer, Kämpfe, Standartstory, Gut gegen Böse, zum Schluss sind alle tot. Gedanken macht sich kaum einer.

Zitat

Und vorallem wähle ich Horror da es das einzige Genre ist mit dem man was als Amateur erreichen kann. Und wenn es nur ne "DVD" Auswertung ist.
Der Markt dafür ist da. Weltweit.
Ich würde mir z.b. kein 90min Drama von Hobbyfilmern anschauen. Nen gepflegter Horror Trash Film ala Deathmaster ist doch schon viel cooler.

Klar gibts Abertausende Zombiefilme, und ich guck mir die meisten auch nicht mehr an...
Aber das coole daran ist, dass es immer Zuschauer dafür geben wird.
o_O Wie kommt ihr alle auf sowas? ^^
Erstens, Horror ist nicht das einzige Genre, mit dem man als Amateur was erreichen kann. Das ist Blödsinn, wenn du willst, kannst du jedes Genre nehmen, solange es gut aussieht. Klar, alles kostet viel Arbeit, und Horror ist dahingehend vielleicht noch ganz fair, aber im Prinzip kannst du mit allem was erreichen.

Ein 90-Minuten Drama von Hobbyfilmern habe ich noch nicht gesehen, aber wenn die Darsteller gut sind und die Story stimmt - warum denn nicht? Ich steh auch auf Action, mag auch gerne mal sinnlose Filme wie Crank, aber nur gucken? Neee, ich will eine Geschichte, die mich mitreißt. Und das haben die meisten Horrorfilme nun mal nicht.

In sofern bin ich mit Tatort absolut einer Meinung. Ich hab ja nun auch schon einiges gemacht - aber wirklich stolz bin ich darauf, Zuschauer zum weinen gebracht zu haben. :) Weil Gefühle zu erzeugen - das ist doch die wahre Kunst des Filme machens. :)

Schattenlord

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