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mp-cw

Mania Pictures Crew

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1

Dienstag, 5. Mai 2009, 11:23

Was ist eigentlich ein "Großprojekt" im AFF?

EDIT (13.05.) Nach Beilegung der Meinungsverschiedenheit: Ich bedaure, dass der Thread "leicht" aus dem Ruder gelaufen ist. Die Meinungsverschiedenheit wurde beigelegt und es wurde versucht, den Thread in einen sachlicheren Zustand zu versetzen. Dadurch können vereinzelte Beiträge als bezugslos erscheinen. In dem Fall einfach darüber hinweg lesen... ;)

Ich war vor kurzem mal wieder in Stöberlaune. Vor allem habe ich die älteren Beiträge im Projekt-Thread durchgelesen. Einige reden darin von ihrem "aktuellen oder nächsten Großprojekt". Wenige von ihrem letzten.


Bei "Invasion II" und "Jenseits" bin ich mir ziemlich sicher, dass sie von anderen als solche bezeichnet würden, ebenso Projekte wie "Cool Age Revelations", "Sons of Odin", "Stargate: Combination" oder "hazard", die auf einem guten Weg zu sein scheinen, demnächst abgeschlossen zu werden. Andere "Großprojekte", oft von den Machern selbst so genannt, eher nicht.


Was ist eigentlich ein Großprojekt im AFF?
(allgemeine Projektmanagements-Definition hier)

Sind alle Filme, die im "Kino"-Bereich stehen, "Großprojekte"? Was unterscheidet ein "Großprojekt" von einem "normalen" Projekt?

Gibt es dazu Meinungen? Muss keine feste Definition sein...

TATORT CALW: HEXENSABBAT mit Vorfilm "Die Rotkäppchen und der Wolf"
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Selon Fischer

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2

Dienstag, 5. Mai 2009, 11:39

Also das liegt doch auf der Hand: Ein Großprojekt ist ein Projekt, wo große Menschen mitwirken. ;)

Aber im Grunde isses nichts weiter als pure Wichtigtuerei und Egomanie, eine Produktion so zu betiteln. Selbstverständlich gibt es da Ausnahmen, die du oben erwähnt hast.
Doch selbst das nur Kleinprojekte, an den Profis gemessen. Wenn da 5 Leute am Set rumwuseln ist das noch lange nicht ein großes Team und auch wenn sich eine Postproduktion über viele Monate hinzieht, kann man nicht von einem großen Film sprechen - auch wenn es die Mitwirkenden gerne so hätten.

Abseits des Amateurfilmforums wird das schon Eindruck machen, wenn man so erzählt, dass man erst wieder ein Großprojekt abgefilmt hat :rolleyes:

HTS_HetH

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3

Dienstag, 5. Mai 2009, 11:51

Die Definitionen kommen wohl eher aus den Teaminternen Kreisen gemessen an deren eigenen bisherigen Projekten und weniger im Vergleich zu anderer Leute Projekte.

Vergleicht man Jenseits und Invasion 2 wäre es lächerlich zu behaupten Invasion 2 wäre ein Großprojekt. vergleiche ich aber Invasion 2 mit meinen bisherigen Filmen die ich selbst gemacht habe, ist es für mich natürlich ein Großprojekt, denn ich hab noch bei keinem anderen Projekt soviel Aufwand und Arbeit und Zeit investiert.

Denke mal so geht´s den meisten wenn sie ihr eigenes Projekt als Großprojekt betiteln, muss also nicht zwingend Selbstüberschätzung oder Wichtigtuerei derjenigen sein. Es fehlt lediglich an der nötigen Perspektive, meiner Meinung nach.

sphifanpro

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Dienstag, 5. Mai 2009, 13:54

Ich, bzw... wir - sind ja gerade an *unserem* Projekt dran. Definition zu einem Großprojekt interpretiere ich so:

Wir drehen einen Film. Der Aufwand ist groß. Kosten entstehen. Fast ein Low-Budget oder darüber. Nichts darunter.
Der Film läuft *hoffentlich* Regional im Kino, oder wird an diversen Veranstaltungen oder Festspielen teilnehmen.

Ansonsten kann ich mich nur HTS anschließen. Wenn man bisher nur kleine Clips gemacht hat (ich schau mich mal nicht an) ... dann ist da doch schon ein stück Selbstüberschätzung am start.
Ich, wir, nehmen ja auch nicht, *nur* weil wir ein etwas aufwendigeren Film drehen gleich die Hupe in die Hand und schreien... Großprojekt.. huhu....

Naja, da gibts bestimmt noch mehr meinungen...


Ich bin Pragmatiker. Wenn es paßt, der Kunde es nicht sieht, es zeitlich vertretbar ist, dann mach ich es so.

FipstheKid

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5

Dienstag, 5. Mai 2009, 14:17

Hänge mich auch an Heth`s Meinung an.

Hat eigentlich aus meiner Sicht nichts mit Wichtigtuerei zu tun.


Habe auch hier zwei Großprojekte gepostet ( Pyhranas, Suizid) doch leider ist uns die Dokumentation über unsere Gemeinde in die Quere gekommen. Da wir gesagt haben wir brauchen zuerst Kohle damit man was ordentliches zusammen bringt. Und wenn du jedes Wochenende filmen mußt und das ein Jahr lang bleibt leider fast keine Zeit für andere Filmchen. ;(

Und die Post`s löschen will ich auch nicht da wir ja hoffentlich nächstes Jahr die Projekte drehen können.

Mfg

Der Fips


Mfg

Der Fips

MichaMedia

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6

Dienstag, 5. Mai 2009, 14:37

Einstein würde jetzt sagen: "alles ist Relativ".

Daher kann man das nicht allgemein definieren wie ich finde, nur relativ zum Bezug, wie Heth das mit einem Vergleich zeigt.
Trotzdem gibt es da eine gewisse Mindestvoraussetzung, wenn man z.B. sonst nur kleine Clips gedreht hat und nun einen kleinen Kurzfilm dreht mit zwei Darsteller mehr und paar Minuten länger als sonst die Clips, kann man noch nicht von einem Großprojekt sprechen, eher von einem "größeren" Projekt.
Ein Großprojekt wird es, wenn man seine sonst üblichen Projektzuwendungen multipliziert, oder erheblich mehr einbringt als die übliche Masse der Community.
Somit ist es immer relativ im Bezug zu seinen eigenen Kleinprojekten oder der Masse an Klein-/Normalprojekten.
Eine feste Definition sehe ich als Unmöglich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MichaMedia« (13. Mai 2009, 15:53)


HTS_HetH

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7

Dienstag, 5. Mai 2009, 14:37

Wir drehen einen Film. Der Aufwand ist groß. Kosten entstehen. Fast ein Low-Budget oder darüber. Nichts darunter.
Der Film läuft *hoffentlich* Regional im Kino, oder wird an diversen Veranstaltungen oder Festspielen teilnehmen.
Ich darf sehr stark vermuten, das das gerade ein Paradebeispiel für eigene Definitionen ist wie ich shcon angemerkt habe ;) Keiner hier im Forum macht Low-Budget nach offiziellen Maßstäben. Wir machen hier alle No-Budget, denn die Messlatte für Low-Budget liegt weit jenseits von dem was wir hier alle so betreiben an finanziellem Aufwand. Aber gemessen an euren bisherigen Projekten isdt das für euch sicherlich jetzt was großes und schon was mit Budget. Das meinte ich mit persönlicher Sicht und Vergleich von alten und neuen Projekten.

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Dienstag, 5. Mai 2009, 18:00

Also ich persönlich würde MichaMedia zustimmen. Das mit "alles ist Relativ" triffts ziemlich gut. Ich find auch nicht das man No-Budget und Low-Budget so klar definieren kann. Für amerikanische Produktionen heißt Low-Budget ja was anderes als für deutsche. Deshalb find ich auch das wir als Amateurfilmer ruhig von Low-Budget sprechen können. Nur ist halt Low-Budget nicht einige tausend wie im deutschen low-budget maßsstab und auch nicht einige 100 000 wie im amerikanischen, sonder wenige 100. Find ich total legitim. Jeder weiß hier ja wenn er von einem Low-Budget spricht was für Summen er meint.

Marcus Gräfe

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Dienstag, 5. Mai 2009, 19:10

Also wenn ich selbst von Low-Budget spreche, dann sind das bei mir in der Regel max. 100 EUR, mehr nicht. No-Budget heisst bei mir Kein-Budget (0,00 EUR).

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Dienstag, 5. Mai 2009, 20:23

Der "Alles ist relativ"-Ansatz mag zwar richtig sein, hilft aber nicht
weiter, wie MichaMedia selbst schreibt, wenn kein Bezugspunkt gegeben
wird. Warum sagt man dann nicht einfach "unser bisher größtes Projekt"?

Zitat

Ich find auch nicht das man No-Budget und Low-Budget so klar definieren kann. [...] Find ich total legitim. Jeder weiß hier ja wenn er von einem Low-Budget spricht was für Summen er meint.
Natürlich weiß ich, dass man NB und LB nicht genau definieren kann (hätte hier sogar mal ein "Tutorial" dazu geschrieben). Aber in der Schlussfolgerung "Legitimität" sehe ich es gerade anders. Für mich gilt immer, dass, wenn ich ein Etikett auf etwas draufklebe, ich mir – zumindest grob – bewusst sein muss, wie es wirkt. Was nützt es, wenn ich teamintern weiß, wie es gemeint ist, wenn die Außenwirkung eine andere ist? Heiko hat sicher Recht, wenn er sagt, dass es oft "nicht zwingend Selbstüberschätzung oder Wichtigtuerei" ist. Es ist aber eben auch nicht zwingend keine.
Also wenn ich selbst von Low-Budget spreche, dann sind das bei mir in der Regel max. 100 EUR, mehr nicht. No-Budget heisst bei mir Kein-Budget (0,00 EUR).
Und was ist dann alles über 100 Euro? Nach deiner NB-Definition gibt es dann aber überhaupt keine No-Budget-Filme, da Filmprojekte immer Unkosten produzieren. Die Frage ist nur, wie man sie betrachtet. Es gibt Kosten, die viele nicht zum Budget rechnen, andere aber schon (Musterbeispiel: Tapes, Fahrtgeld). In der Definition würde ich mich daher absolut Heikos zweiten Post anschließen: Keiner hier macht Low Budget; alles sind im No Budget-Bereich.

Klar soll das ganze nicht als Vergleich zu den großen Brüdern aus zu Hollywood oder der heimischen Filmindustrie herhalten. Deshalb hieß die Frage ja auch: "Was ist eigentlich ein Großprojekt im AFF?" Ich wollte eigentlich eher wissen, ob es für AFFler (sowohl in der Selbsteinschätzung als auch in der Beurteilung anderer Projekte) irgendwo eine Art "Trennstrich" gibt, ähnlich dem zwischen "Großes Kino" und "Kleines Kino"?

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Marcus Gräfe

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Dienstag, 5. Mai 2009, 20:35

Wenn ich zu Hause drehe und Tapes wiederverwende, habe ich wirklich keine Kosten. Daher sind 90% meiner Filme wirklich NO-Budget. Mir würde zumindest nichts einfallen, wo Kosten angefallen sind. Equipment ist ja von Anfang an komplett vorhanden.

Für mich wäre ein 500 EUR Film (wenn ich einen mache) schon ein großes Budget.

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12

Dienstag, 5. Mai 2009, 20:59

Mir geht es um Großprojekte, nicht um Wochenenddrehs:
Kostüme, Waffen, Maske, Catering, Food on Screen?

Plus Investitionen? Ich weiß, ist nicht direkter Teil eines Filmbudgets, aber wenn extra für das "erste Großprojekt" was gekauft werden muss, muss das Geld doch trotzdem ausgegeben werden...

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MichaMedia

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Dienstag, 5. Mai 2009, 21:17

Ein großes Projekt finde ich nicht zwingend vom Budget abhängig, eher vom gesamten Umfang.
Eine eindeutige Trennlinie zwischen Großprojekt und normalen Projekt kann ich mir ebenso wenig vorstellen, eher ein weicher Übergang, eine Grauabstufung.

Da wie gesagt die Bezeichnung relativ ist, also relativ zu etwas steht, muss ein Bezug hergestellt werden. Wenn der Bezug die Projekte/Arbeiten des Erstellers sind und klar ersichtlich, dürfte für jedem eine ähnliche Einschätzung möglich sein und die Verwendung des Begriffs durchaus legitim.
Aber das ist ebenfalls ein Kritikpunkt, oft fehlen solche Informationen und werden selbst durch Rückfragen nicht erfüllt, womit der Begriff ohne Bezug im Raum steht und man sich andere Anhaltspunkte zu nutzen macht. (siehe nächstes Posting von mp-cw)

Daher halte ich die Verwendung des Begriffs „Großprojekt“ für undefiniert und relativ zu den Projekten des Erstellers und somit durchaus legitim in seiner Verwendung.
Wenn der genannte Bezug fehlt, kann man diesen am Durchschnitt des Forums messen, oder am Umfang des Projekts selbst, wie er sich von üblichem Kleinprojekt distanziert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MichaMedia« (13. Mai 2009, 16:46)


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14

Dienstag, 5. Mai 2009, 23:20

Ein "großes Projekt" und ein "Großprojekt" sind für mich eben zwei verschiedene Dinge, deshalb habe ich dieses Thema ja erst angestoßen.

Dass eine solche Bezeichnung immer aus der eigenen Teamhistorie heraus entsteht, ist ist mir durchaus klar. Wenn ein Bezugspunkt mit aufgezeigt wird, habe ich mit der Aussage auch kein Problem. Wenn aber immer nur von "meinem aktuellen Großprojekt" geredet wird, ohne dass man Hintergründe aus der Teamhistorie erfahren kann, ist aber leider genau dies nicht der Fall.

"Externe Betrachter" im eigentlichen Sinn spielen für meine Fragestellung keine Rolle, weil ich nach der Auffassung hier im AFF gefragt habe. Und somit wären alle in dieser Community "gleichgestellte Interne". Vor allem, da viele dieses Forum als primäre Präsentationsform für sich selbst und – wenn sie etwas fertiggestellt haben – ihre Werke wählen, wäre auch ein Vergleich zwischen den (Werken der) einzelnen Teams m.E. durchaus in Ordnung – selbstverständlich vor dem Hintergrund der entsprechenden Erfahrung und der Kenntnisse.

Der Thread sollte eigentlich nur als Anregung dazu dienen, sich mal darüber Gedanken zu machen, ob man sich immer unbedingt einen Gefallen tut, wenn man sein Projekt gleich "Großprojekt" tauft. Denn nur die Bezeichnung lässt einen nicht gleich einen Level aufsteigen (egal ob aus der eigenen Teamhistorie heraus oder von der Außenwirkung aus gesehen). Dafür steigen aber die Erwartungen, die andere an das Projekt haben.

[EDIT nach Beilegung der Meinungverschiedenheit]

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HTS_HetH

unregistriert

15

Dienstag, 5. Mai 2009, 23:38

Ich denke um der Sache mehr auf den Grund zu gehen müsste man wissen welch konkretes Beispiel dir dabei im Gedächtnis geblieben ist und dich dazu gebracht hat diese Diskussion zu eröffnen. Mir ist klar das sowas immer etwas problematisch ist wenn man "Namen" nennt, im Sinne von expliziten Projekten hier aus dem Forum. Aber ich denke dann würde man auf dem gleichen Level diskutieren und könnte vielleicht eher zum nem Fazit kommen. Du hast ja schon ein paar konkrete Beispiele in deinem Eingangsposting erwähnt und selbst ne Abschätzung geliefert, wie du diese einstufen würdest. Aber ich denke mal dir gehts da eben icth um diese Projekte sondern um andere wo der Begriff Großprojekt gerne genutzt wird, aber du das "Große" an dem Projekt nicht entdecken kannst, oder? :)

MichaMedia

unregistriert

16

Dienstag, 5. Mai 2009, 23:40

Ich denke mal dass es kaum einen Unterschied ausmacht, ob aus der eigenen Teamhistorie oder einem Durchschnitt im Forum, dürfte sich ziemlich nah stehen.

Gefahr läuft man, wenn man versucht diesen Durchschnitt oder den Begriff selbst fest zu definieren, dies wer gegenüber der Masse nicht Fair und würde dem Begriff das „Relative“ nehmen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MichaMedia« (13. Mai 2009, 16:56)


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Mittwoch, 6. Mai 2009, 00:33

Ein AFF-Durchschnitt hilft nur dann, wenn er tatsächlich dem Teamanspruch entspricht. Aber ich vermute, hier würden sich wenige als dem AFF-Durchschnitt entsprechend bezeichnen; und da "Amateurfilm" ein sehr breites Spektrum umfasst, dürfte es auch sehr schwer sein, einen "Durchschnitt" zu finden.


@HTS_HetH:
Absolut rrrrichtig... ;) Mir geht es aber auch nicht um ein Fazit, sondern eher um einen Denkanstoß für diejenigen, die sich mit der Selbstbezeichnung m.E. keine Gefallen tun. Ich weiß, dass es immer auf die Verhältnisse ankommt. Ich bin der letzte, der dem widersprechen würde – wer meine Beiträge zum Thema "Was ist Amateurfilm" kennt, weiß, wovon ich spreche – und ganz sicher will ich auch keine Worte auf die Goldwaage legen; falls das so wirkt, tut es mir leid.

Ich will hier bestimmt zu keinem "Liga-System" oder irgendeiner sonstigen Kategorisierung der Projekte (zumindest abseits des Projekt-Status, was oft schon helfen würde) aufrufen. Ich hab wie gesagt in letzter Zeit einfach das Forum intensiver durchforstet und bin dabei auf sehr viele, sehr interessante und erhellende Beiträge gestoßen. Sowohl in filmischer als auch in nur schriftlicher Form... :D

[EDIT nach Beilegung der Meinungsverschiedenheit]

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HTS_HetH

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18

Mittwoch, 6. Mai 2009, 00:51

Ja das passiert hier schnell mal *gg*

Eine Sache die mir eben noch durch den Kopf ging und sicherlich auch eine Rolle spielt. Viele Leute haben jenseits dieses forums schon in Richtung Filmerei Erfahrungen gemacht. Plattformen wie youtube usw. ermöglichen heutzutage jedem ohne Aufwand ein Publikum zu erreichen. Oft sieht man, dass Leute mit ihren ersten kleineren Projekten schon viel Zuspruch bekommen, besonders durch Leute, die mit der Materie gar nicht vertraut sind und sich so auch leichter begeistern lassen. So entsteht aber auch schnell für den jeweiligen Filmer / das jeweile Team der Eindruck, bereits eine "Größe" zu sein, in dem was er macht / sie machen. Mit diesem Eindruck kommt das Team dann in ein Forum wie dieses, wo andere Leute mit dem gleichen Hobby sind und kündigen dann ihr nächstes Projekt natürlich gleich entsprechend vollmundig an. Somit hat das schnell die Wirkung der Selbstüberschätzung (in diesem Beispiel dann auch durchaus berechtigt), da hier der Spiegel ganz anders liegt, was den Aufwand der individuellen Projekte hier im Forum anbelangt. Gleiches gilt auch für den "schnellen Erfolg" im privaten Umfeld bei Familie und Freundeskreis.


Wie ich shcon sage, die eigene Perspektive spielt meiner Meinung nach eine große Rolle. vor allem aber auch wie man sich selbst einschätzt wenn man realistische Vergleiche zieht. In meinem eigenen Fall zum Beispiel würde ich mich bzw. HetHFilms nicht als Größe im Indepenedent Filmbereich zählen. Hier im Forum mag man mich bzw. unser Team gut kennen. Aber dann wirds auch schon eng. Im deutschsprachigen Internet ausserhalb dieses Forums würde ich uns schon wieder als eher unbekannt einstufen. Im Independent Film Sektor generell sogar als "niemand" bezeichnen. Selbst hier lokal in Bremen würde ich uns nicht als bekanntes lokales Filmteam einstufen.
Im direkten Vergleich dann bezeichnen sich andere Teams oder Filmemacher schnell mal gerne als das bekannteste Filmteam ihrer Region oder sogar gerne mal im "deutschsprachigen Raum". Ich denke mal auch hier stimmen die jeweiligen Perspektiven nicht so ganz überein mit dem was Fakt ist ;) Und so in etwa lässt sich das dann auch wohl auf die jeweiligen "Großprojekte" hier im Forum übertragen.

MichaMedia

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19

Mittwoch, 6. Mai 2009, 00:59

Ein Bezugspunkt muss natürlich gegeben sein, da A relativ zu B steht, nur dürfen wir den Bezugspunkt nicht seine Dynamik nehmen, wie Heiko schon richtig im obigen Posting schreibt.
Wenn man Maßstäbe setzt, läuft man Gefahr Grenzen zu setzten und schließt einige aus.
Sowas lässt sich schwer vermeiden, daher sollten einige sich mit ihrer Selbsteinschätzung tiefgründiger und Referierter umgehen, dann bedarf es auch weniger an das Verlangen zu einem Bezugspunkt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MichaMedia« (13. Mai 2009, 17:12)


Bri&DI Studios

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20

Mittwoch, 6. Mai 2009, 19:28

Damit hier nicht nur 4 Leute wild diskutieren gebe ich mal meine Meinung zur ausgangsfrage ab^^

Ich mache Großprojekt weniger am Budget fest, sondern mehr an der Arbeitszeit, den Produktionszeitraum und der menge der beteiligten.
Ausserdem ist ein Großprojekt für mich ein projekt , das das Team über einen langen zeitraum begleitet. Man steckt (sehr) viel arbeit rein und wenn es klappt dann kommt was bei raus^^

Es gibt lange filme in denen kaum arbeit steckt- das merkt man, das kann man dann kaum als Großprojekt bezeichnen.
Für mich spielt wie gesagt hauptsächlich die Summe der Arbeit eine Rolle...

Man wächst aber immer mit seinen aufgaben, wenn man anfängt dann kommt einem ein Projekt groß vor - und dann wenn man schon weitere Projekte abgeschlossen hat kommt einem das erste deutlich kleiner vor. Waren doch alle anderen viel größer.

Im Grunde kann jeder sein Projekt als großprojekt bezeichnen - wenn es für ihn eines ist.
Alles kommt eben auf den Blickpunkt an...
vorsicht, persönliche meinung, ich erwarte von niemandem dass er meine meinung teilt

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