Du bist nicht angemeldet.

LunaticEYE

unregistriert

1

Donnerstag, 22. Januar 2009, 19:18

Dokumentarfilm-Festival in Berlin - 31.1 - 01.02.2009

Hallo!

Ein Freund von mir hat ein Filmfestival in Berlin organisiert, zu dem ich Euch gerne einladen möchte.

Gezeigt werden sieben Dokumentarfilme junger Regisseure aus Berlin.
Bei den Filmen geht es zum Beispiel um den Alltag selbstironischer Drogenabhängiger oder die Hinwendung traumatisierter Jugendlicher zu der christlichen Bewegung "Jesus Freaks". Oder sie zeigen, wie ein Mann nach 30 Berufsjahren in derselben Firma von einem Tag auf den anderen zur Kündigung gezwungen werden soll, indem er neun Monate lang ohne Aufgabe in ein leeres Büro gesetzt wird. Oder wie Pazifisten sich gegen Geld als Araber verkleiden lassen, um amerikanischen Soldaten in Niederbayern als Übungsiraker zu dienen. Die Regisseure sind auch alle anwesend und beantworten Fragen zu den Filmen.

[myshare]p44322093658[/myshare]

Ich kopiere einfach mal den Text der Einladung hier rein:

Zitat

An alle Filmfreunde in aller Welt,
das dokumentarische Format boomt. Auf der Kinoleinwand laufen doppelt so viele Dokumentarfilme wie noch vor zehn Jahren, einige von ihnen, wie „Am Limit“, „We feed the world“ oder „Black Box BRD“, mit großem Erfolg. Die meisten Dokumentarfilme haben es jedoch schwer sich durchzusetzen. Denn im Kino hat sich auch die Gesamtzahl der startenden Filme verdoppelt, bei stagnierenden Zuschauerzahlen. Und die Finanzierung eines Dokumentarfilms, dessen Inhalt und Struktur zu Drehbeginn häufig noch gar nicht feststehen können, wird durch das deutsche Filmfördersystem nicht gerade begünstigt.
Dennoch haben neun Berliner Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) das in seiner Art einmalige Filmkollektiv Super-9 gegründet, um sich dem Dokumentarfilm zu widmen und um ungemütliche und sperrige Themen zu verfilmen. Wohl wissend, dass damit nur wenig Geld zu verdienen ist, aber in der festen Überzeugung, dass diese Filme wichtig sind und es ein treues Publikum für sie gibt. Unter der Ägide des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Andres Veiel sind so bislang sieben abendfüllende Dokumentarfilme entstanden, die weltweit erfolgreich auf Festivals und Auszeichnungen erhielten wie den Preis „Dialogue en perspective“ bei der Berlinale 2008.
Zur Einstimmung auf die kommende Berlinale präsentiert Super-9 nun zum ersten Mal alle sieben bislang fertig gestellten Filme im Rahmen des Filmfests "Dokumentarfilme der Gruppe Super-9“ im Berliner Kino Babylon-Mitte an dem Wochenende vom 31. Januar bis 01. Februar 2009.

Auf diesem Filmfest soll der Dokumentarfilm gefeiert werden! Und es soll diskutiert werden.
Über die einzelnen Filme, über die Bedeutung des gesamten Genres. Nach den Filmen stehen die Regisseure für ein Q & A zur Verfügung. Am Sonntag findet zudem eine Diskussionsrunde mit Andres Veiel und den Mitgliedern von Super-9 statt. Darüber hinaus wird das Buch „Dokumentarfilme. Werkstattberichte“ vorgestellt, in dem die neun Dokumentarfilmer die physischen und emotionalen Grenzerfahrungen beschreiben, die sie beim Dreh ihres Films gemacht haben. Was tun, wenn der Kameramann an der senegalesischen Grenze festgehalten wird? Wenn die Protagonistin plötzlich unauffindbar ist, aber der Film noch nicht zu Ende gedreht wurde? Wenn die eigene Familie den Film nicht freigeben will? Oder wenn die eigene Frau nach Fertigstellung des Films über ein lange verborgenes Geheimnis in ihrer Familie die Scheidung einreicht?

Für alle, die selbst den Dreh eines Dokumentarfilms planen, führt die Regisseurin und Produzentin Teresina Moscatiello zu Beginn des Filmfests einen Workshop mit dem Thema „Inszenierung im Dokumentarfilm“ durch. Anhand von Filmbeispielen loten die Teilnehmer dabei die Grenzen zwischen Dokumentar- und Spielfilm aus. Sie gehen der Frage nach, ob es eine (bewusste oder unbewusste) Inszenierung im Dokumentarfilm gibt und wenn ja, wie diese aussieht. Der Workshop ist auf 15 Teilnehmer begrenzt. Anmeldungen für den Workshop bitte unter falkosterloh@gmx.de oder telefonisch unter 0176 21123634.

Die Karten für das Filmfest können direkt im Babylon unter 030 2425969 vorbestellt werden.

Weitere Informationen gibtwww.super-9.de es unter .

Viele Grüße
Falk Osterloh

Kontaktdaten:
Falk Osterloh, Schivelbeiner Straße 3, 10439 Berlin
Tel: 030 50346797, Mobil: 0176 21123634
Mail: falkosterloh@gmx.de


Den Infoflyer gibt es hier.

Das komplette Programm mit Preisen gibt es hier.

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Zeit und Lust hat, teilzunehmen. Auf jeden Fall werd ich Samstag dabei sein und mir auch die Party im Babylon antun. :D

Besonders möchte ich nochmal auf die Diskussionveranstaltung am Sonntag Abend hinweisen, wo der Berlinale-Preisträger Andreas Veiel von seinen Erfahrungen beim Dreh von Dokumentarfilmen berichtet und mit Fragen gelöchert werden kann.

2

Donnerstag, 22. Januar 2009, 23:44

Blöd, am Samstag den 31. habe ich selbst Filmabend, bei mir im Club.
Aber am Sonntag werde ich ich wohl bei sein, vielleicht spare ich mir auch das Frühstück zu hause.

Manfred

Danke für die Info

KingCerberus

unregistriert

3

Freitag, 23. Januar 2009, 10:38

Schade, betrifft mich aufgrund der großen Entfernung leider nicht :(
Wünsch euch trotzdem mit dem Festival viel Erfolg und einen schönen Abend.
Vieleicht geht ihr ja mit dem Festival auf große Deutschlandtourne, wenn der Abend ein Erfolg war ;)

LunaticEYE

unregistriert

4

Sonntag, 25. Januar 2009, 11:47

Wäre supi, wenn Du kommst Manfred. Ich schau mal, dass ich dann am Sonntag auch da bin. Müssen vorher nochmal telefonieren. Vll kann sich ja noch der eine oder andere hier auch aufraffen ^^. Bis die Tage!

Lord Denn

unregistriert

5

Mittwoch, 28. Januar 2009, 22:33

Also mich hätte das schon sehr interessiert, aber leider habe ich an dem Wochenende schon was geplant. Eventuell lässt sich Sonntag aber noch was machen. Muss ich mal schauen.

Danke für die Info.
LG

LunaticEYE

unregistriert

6

Sonntag, 1. Februar 2009, 00:30

Ich komme gerade vom ersten Festivaltag zurück und muss sagen, ich bin echt beeindruckt. Ist schon toll, mal so ein paar Absolventen von dieser Filmakademie zu treffen und zu sehen, was die so auf die Beine stellen. Dokus sind eigentlich überhaupt nicht mein Fall, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Es waren durchaus interessante Streifen zu sehen und ich hätte nie gedacht, wieviel Aufwand hinter so einer 1,5 stündigen Doku steckt (sind ja keine Greenscreensszenen oder Lichtschwerter dabei, da dachte ich, das muss ja ruckzuck fertig sein ^^). Es gab nach jedem Film eine interessante Diskussion und die Möglichkeit, Regisseure und zum Teil auch die Protagonisten mit Fragen zu löchern.

Morgen gehts weiter, vll. schaffe ich es schon zum Brunch da zu sein. Aber spätestens ab 14 Uhr bin ich wieder am Start, wenn die nächsten Filme gezeigt werden. Ich hoffe, es schauen noch ein paar Forenuser vorbei. 8-)

Social Bookmarks