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21

Mittwoch, 9. Januar 2008, 20:54

Alkohol wird ja demnächst auch ab 18, da freut amn sich auf seinen 16 Geburtstag (nich unbedingt wegen suafen, auch einfach so weil man mehr Rechte hat und dann das)
War das nicht nur ein Gesetzesvorschlag der nicht durchgekommen ist? Die Brauereien würden mir irgendwie Leid tun....denn wann trinkt man mehr Bier/Alkohol als in seiner Jugend?


Man könnte doch einfach, um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen, nur noch Effekttests OHNE Musik machen :thumbsup:
Oder sich in einem Midi-Programm seine Lieder selber schreiben, oder einfach irgendeine selbsterfundene Melodie pfeifen und aufnehmen :P
Jetzt mal im Ernst: Ich würde mir ab jetzt nicht mehr Sorgen machen, als im alten Jahr. Wenn man den Star Wars Soundtrack in seinem Fanfilm benutzt, wird das nicht sogar von George Lucas gebilligt? Ich meine ich hätte da mal etwas gehört.....
Nutzt Freemusic, meine Damen und Herren! Oder macht eure eigene, das ist meine Meinung dazu.....
Wenn ihr nämlich die Musik selbst geschrieben hättet, und irgendjemand würde sie im Netz anbieten, würdet ihr euch auch angepisst fühlen, das Gesetz hat schon seine Richtigkeit.....

Zitat

aber immer noch besser als keine Musik oder 5 jahre "urlaub".
5 Jahre "urlaub", das ist mal eine "angemessene" Strafe....und der Kinderschänder von nebenan, wieviele Jahre kriegt der?
Egal ob 2 mehr oder 2 weniger, es steht nicht in Relation! (Was ich meine ist, wenn ein Kinderschänder meinetwegen 7 Jahre kriegt und ein Raubkopierer/ Uhrheberrechtsverletzer 5, dass das schon seeeeehr ungerecht ist...)


Achja, was ich noch fragen wollte, wie sieht das aus, wenn man als z.B. Gitarrist oder Bassist ein Lied nachspielt, und es auf YouTube setzt? Dort gelten doch sicherlich die gleichen Bedingungen, wie beim Original, oder? Ist ja immerhin die gleiche Melodie, etc.
Wo wir grade dabei sind, hab da ein vorzügliches Video für alle Metallica Fans: http://www.youtube.com/watch?v=PXl44H6wvZU
Jetzt nur so nebenbei :D

Blood Angel

unregistriert

22

Mittwoch, 9. Januar 2008, 21:35

RE: Kurze Anregung zum Nachdenken über die Geschichte mit dem Urheberrecht

Wenn ein komplettes Musikstück im Film abgespielt wird, so ist dieses in jedem Fall nicht zulässig. Anders verhält es sich mit Audiosequenzen aus einem Musikstück von einer kurzen Dauer und am besten mit Filmsound unterlegt. Es ist auch kein Problem im Film Musik aus dem Radio oder der Stereoanlage abspielen zu lassen (O-Ton).
Weiterhin ist es empfehlenswert vor Filmbeginn einen entsprechenden Hinweis zu verfassen, dass es sich um ein nicht kommerzielles Projekt handelt und der Film in keiner Weise gewinnbringend vertrieben werden darf.
Vorsicht! Gefährliches Halbwissen! Auch bei dem TV-Gerät im Hintergrund oder sogar dem Radio im Hintergrund eines Filmes besteht eine Verletzung des Nutzungsrechtes. Ich wiederhole nochmal:
Selbst wenn das Radio oder das TV-Gerät nur im Hintergrund läuft, so ist rein Rechtlich ein Nutzungsrecht einzuholen. Ist das nicht gegeben, macht man sich strafbar!

Etwas differenziert verhält sich das bei einem sog. Filmzitat. Ich zitiere hier mal frei §51 des UrhG:

Zitat

Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist.
Zulässig ist dies insbesondere, wenn

1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,

2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,

3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.
Sprich, wenn ihr eine Dokumentation über die Einflüsse von bestimmten Filmen auf die Filmkunst macht, dann ist es rechtens, wenn ihr eure Thesen anhand von kurzen Filmausschnitten aus betreffenden Filmen macht. Dies darf ohne Einwilligung der Urheber und Nutzungsrechteinhaber gesehen.

Auch Freeplaymusic ist nicht umsonst! http://freeplaymusic.com/licensing/ratecard.php

Quentara

unregistriert

23

Mittwoch, 9. Januar 2008, 22:20

Recht gesprochen
Ich bin nicht sicher über die Richtigkeit unseres Vorgehens (wenn es Falsch ist BITTE WARNT MICH), aber mit erlaubnis der Plattenfirma und des Orchesters wird da keiner (auch die GEMA nicht) großen Rummel drum machen. 30 9-20 jährige die einen Film drehen den in Kleinem Rahmen zeigt und der Vllt sogar noch in ner schule einmal im monat vor 25 kindern gezeigt wird... Wer wird uns anmeckern. Ich weiß dass das viele denken und "menschen haben die absicht zu denken: "so schlimm wirds nicht werden"(ha orginal Fluch des Waldes...) aber ich seh da (bei uns) nicht viel gefahr drin


Falsch! Die GEMA verlangt sogar Gebühren dafür, dass Musiker auf ihrer eigenen (!) Website ihre eigene (!) Musik als Hörprobe zur Verfügung stellen! Und das ist schon Abzocke hoch Drei! Deswegen bekommt mich mit meiner Band auch keiner in diesen Verein, wenn ich nicht mal selbst meine eigene Musik zur Verfügung stellen darf wem ich will. Die GEMA schaut überall, dass sie ihre Kohle reinbekommt und hat überall Mitarbeiter, Anwälte etc. die nichts besseres zu tun haben als das Netz bzw. die Gegend auf eventuelle GEMA-Verletzungen zu überprüfen. Ich arbeite in einem Sportverein und wir müssen selbst für BOP-Kurse mit Chart-Musik oder für Kinder-Tanz-Stunden GEMA-Gebühren zahlen, da es öffentliche Aufführungen sind. Dass diese gemeinnützig sind, wie es ein Sportverein nunmal ist, das ist auch denen egal.

Natürlich, wenn die GEMA auf eure Veranstaltung nicht aufmerksam wird (was wirklich eher unwahrscheinlich ist, da kein Außenstehender bei einer Amateurfilm-Kino-Gala GEMA-Vergehen vermutet) dann wird da nichts passieren, aber wenn da einer was sagt, dann können die euch auch für ne Aula-Aufführung vor 25 Schülern ordentlich Kohle abknöpfen, da die das z.B. sogar nach m² der Räumlichkeiten abrechnen. Also, vorsicht vor dem Verein und vor allem wenn sich die Gesetze auch noch verschärfen.

HTS_HetH

unregistriert

24

Mittwoch, 9. Januar 2008, 22:44

Bleibt mal bei der klaren Trennung Gema und Urheberrecht sind zwei paar Schuhe.

Wer Gema abdrückt füfr einen Track muss dennoch das Einverständnis des Urheberrechts-Inhabers haben. Wer Gema pflichtige Musik spielen will / oder in Filmen nutzen will muss eben an die Gema abdrücken.

Wenn der Komponist sagt, ja klar kannste benutzen solange du kein Geld machst, dieser aber der GemaPflicht untelriegt muss auch Gema Gebühr gezahlt werden. Man muss sich also schon mal immer in zwei Richtungen absichern.

Übrigens ist das Zeigen im Internet natürlich erst Recht ein öffentliches zeigen, damit sind nicht nur Aufführungen in Kino usw gemeint.

Der sicherste Weg für den geneigten Amateurfilmer ist in der Tat sich talentierte Komponisten / Musiker usw zu suchen, welche nicht der Gema beigetreten sind und mit denen einen Deal auszuhandeln, um an Musik für den eigenen Film zu kommen und sich keine Sorgen um die Nutzungsrechte oder anfallende Gebühren zu machen. Alles andere birgt automatisch ein Risiko und man sollte daher davon abraten. Auch wenn es schwer fällt weil viele hier, mich eingeschlossen, den Leuten das Gegenteil vorleben mit ihren eigenen Produktionen oder Sites wie youtube das ganze so ausschauen lassen, als wäre es völlig legitim Charts Musik und Film Scores in seinen Filmchen einzubauen.

25

Mittwoch, 9. Januar 2008, 23:22

da vor hin Freeplaymusic gefallen ist wollte ich noch sagen.

Lest euch die Nutzungsbedingungen durch. Da steht das ihr sie für den heimbedarf nutzen könnt. Für öffentliche vorführung ob kommerziel oder umsonst ist ohne bezahlen einer Pauschale auch nicht gestattet.

Blood Angel

unregistriert

26

Donnerstag, 10. Januar 2008, 00:01

Definiere "heimbedarf"...

Nach meiner Definition ist das Posten eines Videos im Internet öffentlich. Ergo, alles was hier zu sehen wäre, müsste bezahlt werden.

27

Donnerstag, 10. Januar 2008, 00:24

heimbedarf ist das familienvideo was bei dir zuhause bei gezeigt wird und auch nicht dein zuhause verlässt.

http://www.freeplaymusic.com/faq/freeplayquestions.php

6. What is a personal, non-commercial use? Generally, a personal, non-commercial use involves synchronizing music in home videos or content that you produce for friends or family (non-revenue associated or generating - either directly (payment) or indirectly (sponsored or banner ads)

das sagt alles. Ergo wenns im internet ist musst du auch bei Freeplaymusic abdrücken

Andreas Scott

unregistriert

28

Donnerstag, 10. Januar 2008, 00:47

Bloodangel, du hast ein interessantes Zitat mit den Paragraphen angebracht, das meine These nicht zwingend als "Halbwissen" deklariert, sondern sie viel mehr bestätigt, denn ich habe besagtes (Film-)Zitat gemeint! Im Detail ist das ggf. differenzierter. Vielen Dank für diese Unterstützung.

Ich werde mich noch mal bei unseren Filmemachern erkundigen und euch dann mitteilen, wie diese das handhaben. Wird nur einen Moment dauern...

29

Donnerstag, 10. Januar 2008, 12:13

Für alle die sich mal genauer informieren wollen habe ich das Gesetzblatt mal rausgesucht.

http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s2513.pdf

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