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Manhunter

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1

Samstag, 10. März 2012, 16:53

Kameraeinstellungen bei Sonnenaufgang

welche Einstellungen würdet ihr bei einer sony hdr fx 1000e wählen um einen Sonnenaufgang am Berg richtig aufnehmen zu können.
Blende, Filter usw. Ich führe eben das Model sony hdr fx 1000e an, weil das meine Kamera ist.

syene92

unregistriert

2

Sonntag, 11. März 2012, 10:11

Hm also ich schätz mal da kannst es mit Standards probieren:

Sprich Blende lässt du mal bei 2,8 und spielst nur noch ein wenig mit der Belichtungszeit(Shutter). Und da kommts jetzt drauf an, zu welchem Zeitpunkt des Sonnenuntergangs du schießen willst. Je weiter runter sie geht und das Licht schwächer wird, desto länger muss die Belichtungszeit werden. Bis max. 1/50 oder 1/25 würd ich sagen.
Den ND komplett weglassen. Brauchst da nich.


Einfach mal ausprobieren ;-)

joey23

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3

Sonntag, 11. März 2012, 11:41

Ne, das ist Unsinn.

Beim filmen wird die Belichtungszeit eigentlich nicht verändert, die bleibt konstant auf 1/50tel.

Die Blende kann zum Einstellen der Helligkeit verwendet werden, allerdings beeinflusst du damit auf 1. die Schärfentiefe und 2. die optische Qualität der Linse. Googlestichwort: Beugungsunschärfe

Eigentlich passiert das Einstellen der korrekten Belichtung also aus dem Wählen der Blende mit einem Kompromiss aus Linsenqualität, Tiefenschärfe und Helligkeit. Ist das Bild dann noch zu hell, muss es mit entsprechenden ND-Filtern abgedunkelt werden.

Weiterer Faktor ist die Filmempfindlichkeit, also Gain oder ISO bei digitalen Kameras.

Für deinen Sonnenaufgang: Belichtungszeit auf 1/50tel, Blende auf einen Mittelwert, zB 3.5, Grobes Helligkeitsanpassen dann mit ND-Filter(n) und dann mit der ISO- oder Gain-Angabe das Bild feinjustieren. Landest du dann in einem zu hohen ISO- oder Gain-Bereich kannst du die Blende weiter öffnen oder (den) ND-Filter wegnehmen und dann noch mal neu einstellen.

Problem ist natürlich, dass sich die Helligkeit massiv verändert. Ich würde also wohl gelegentlich nachregeln und in der Post die Unterschiede verschleiern.

Ein ND-Verlaufsfilter kann helfen Helligkeitsunterschiede auszugleichen.

syene92

unregistriert

4

Sonntag, 11. März 2012, 12:07

Ich meinte ja auch nicht, dass die Belichtungszeit während dem Filmen umgestellt werden soll, denke das ist bekannt.

*Vollzitat entfernt*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schattenlord« (11. März 2012, 19:20)


joey23

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5

Sonntag, 11. März 2012, 12:26

Das hatte ich auch nicht so verstanden. Außer bei Zeitlupe oder Sportaufnahmen, bei denen man vll nachher Einzelbilder analysieren möchte, gibt es keinen Grund von der 50tel-Sekunde abzuweichen. ISO, Blende und ND sind zum Einstellen der Belichtung. Nicht die Schutterzeit.

PS: Der durchschnittliche Leser versteht auch ohne Vollzitat, dass du mich meinst 8|

rick

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6

Sonntag, 11. März 2012, 12:27

ND Filter/Fader vorher an einer sehr hellen Lichtquelle ausprobieren (frontal ins Licht filmen und dann langsam um die Lichtquelle gehen). Wenn der Filter nicht wirklich hochvergütet ist, kommt es zu heftigen Lensflares.

joey23

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7

Sonntag, 11. März 2012, 13:21

Wobei die fx 1000e einen 4-stufigen Filter schon eingebaut hat. Ich würde mal vermuten, dass der nicht so verkehrt sein wird.

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Manhunter

Manhunter

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Sonntag, 11. März 2012, 19:36

danke, für die vielen hilfreichen Tipps.

Ich werde das Ergebnis, wenn es etwas wird posten.

vobe49

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9

Montag, 12. März 2012, 07:29

Hallo zusammen,

ich nehme oft auch Sonnenunter- und -aufgänge auf, allerdings wähle ich gerade dabei eher eine kleine Blende zwischen 6,5....8, weil hierdurch die Sonne oftmals einen Strahlenkranz bekommt, was dann sehr schön aussieht. Die Belichtung stellt bei solchen Aufnahmesituationen i. d. R. kein Problem dar, weil sowieso erst durch eine bewusste Unterbelichtung richtig schöne Farben und Strukturen entstehen. ND-Filter und notfalls etwas Gain (letzterer eher selten erforderlich) geben genügend Möglichkeiten, optimale Belichtungen zu erreichen. Die Shutterzeit belasse ich i.d.R. bei 1/50.

Gruß vobe49

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