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mjaydee

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Montag, 26. September 2016, 17:28

Anfänger mit der DSLR Kamera

Hallo liebe Forummitglieder,

Ich wollte mich einmal Vorstellen und gleich einsteigen in mein Dilemma. Ich heisse Mark bin 29 aus Hannover und habe jetzt von meiner Familie eine Canon 700D mit Kit Lens 18-55mm STM geschenkt bekommen und bin ein blutiger Anfänger in der Welt der Fotografie und Videodreh.

Mein Ziel ist es vorrangig im Videobereich Kurzfilme zu drehen und meine Ideen wie Geschichten in ruhe durchsetzen zu können. Wahrscheinlich wenn das nötige Geld vorhanden gewesen wäre, hätt ich besser mit einem Camcorder anfangen sollen aber nun hab ich jetzt die bekannte DSLR bekommen dafür, also ist die Lernkurve wesentlich höher bevor ich zur gewünschten Aufnahme komme.

Ich habe so viele Fragen und so wenig Grundwissen das ich da doch Stück für Stück die Antworten suche zu meinem Anliegen.

Als erstes würde mich interessieren:

1. Was für Bücher, Lern Dvds oder Tutorials im Internet schauen sollte um das Grundwissen zu haben?

2. Welche täglichen Übungen die leicht zu machen sind kann ich machen um mit dem Kitobjektiv und der Kamera erstmal einzusteigen?

3. Wo lerne ich am besten den Unterschied zwischen Videodreh und Fotografie im DSLR Bereich?

4. Welche Fehler sollte ich vermeiden oder mit Absicht tuen um daraus zu lernen und besser zu werden?

Es gibt noch wesentlich mehr Fragen und bin noch ziemlich verwirrt über das ganze Thema, was aber für Anfänger völlig klar ist. Besonders wenn es darum geht alles zu Wissen um dann später mit dem Dreh meiner Kurzgeschichten geht.

Mein Ziel ist es den sogenannten Cinematic - Kinolook hinzubekommen und mich darauf hinzuarbeiten das ich evtl. später sogar qualitativ hoch bin um bei Festivals mitzumachen und Filmemacher zu sein.

Ich habe schon einmal grob gesehen das die Indiefilm Szene Festbrennweiten nimmt zu einem günstigen Preis und dazu noch 1-2 Zoomobjektiven. Dazu stellen sie das Bild dann Flach (Flatimage) um später es dann im Program zu bearbeiten. Von den Brennweiten 35mm, 50mm und 75-85mm und Zooms war ich da nicht ganz sicher. Besonders hab ich ja ein Aps-C Kamera mit Cropfaktor 1.6 auch wenn diese Begriffe noch unschlüssig sind für mich was sie genauestens bedeuten.

Also meine letzte Frage fürs erste:

5. Was für Objektive und Equipment brauche ich um Allround einen Film zu drehen ohne gleich die teuersten zu nehmen als Anfänger aber trotzdem gute Ergebnisse zu erzielen?

Ich denke in der ruhe mit viel Übung werden sich meine ganzen Fragen beantworten lassen, da ich eh bei der praktischen Umsetzung schneller begreife als es theoretisch nur zu lesen.

Ich freue mich auf die Hilfe und das ich jetzt teil der Community bin

Mfg

8-)

pikk

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Dienstag, 27. September 2016, 12:31

Hallo, da ist aber jemand enthusiastisch. ^^ Dann mach ich mal den Spielverderber und versuche dich ein Bisschen zu bremsen...
Zuerst freu dich ruhig, dass du mit einer DSLR anfängst. Das ist freilich schwieriger, aber du kommst auch viel weiter. Nur denk bitte nicht, dass du in nächster Zeit irgendwelche Festivals gewinnst. Das "Lernen" der wichtigsten Dinge ist gar nicht so schwer. Würde jeder halbwegs begabte Schüler sicher in ner Woche schaffen. Die Schwierigkeit ist es, genug Routine zu haben, um zu wissen, wie alles miteinander zusammen spielt und dadurch schon im Vorfeld zu wissen, was ungefähr auf dich zu kommt. Ist natürlich bei jedem anders, aber ein Jahr solltest dafür mindestens einplanen.

Zu deinen Fragen:

1. Hab jetzt echt lange gesucht, aber konnte den Titel von einer wirklich guten DVD nicht mehr finden. Es hat haupstsächlich eine Frau erklärt. Vielelicht nutzt die Info ja was. Ansonsten geht halt Probieren über Studieren. Du solltest dich für den Anfang mit den Hauptfunktionen der Kamera beschäftigen, die ich mit Blende, Shutter, Weißabgleich, ISO und Fokus benennen würde. Mit Sicherheit ist es nicht schwer, darüber Informationen zu finden.

2. Hoffentlich gibt das keinen hausgemachten Frust... ^^ Tägliche Übungen nutzen dir rein gar nichts. Mach worauf du Lust hast und wann du Lust hast. Ich würde dir einfach raten, dich was zu trauen. Probier rum und entdecke selber, was geht und was nicht. Auf jeden Fall solltest du gleich von Anfang an manuell die Schärfe ziehen. Das geht schneller, als sich später umzugewöhnen.

3. Der Unterschied ist, dass eins sich bewegt und eins nicht. So schnell kann man lernen. :D Nein, natürlich gibt es da viel zu beachten, aber die Grundlagen sind gleich. D.H. Erfahrung als Fotograph hilft dir bei Videos und umgekehrt. Setz dir besser nicht in den Kopf, dass das "getrennt" werden muss.

4. Wie macht man denn einen Fehler absichtlich und lernt dann auch noch was daraus?! ^^ Entspann dich, du wirst garantiert Fehler machen und brauchst das nicht zu forcieren. Nach ein paar Jahren sind sie dann vielleicht verschmerzbar, aber passieren werden sie immer. Lernen wirst du nur, wenn du keine Fehler machen willst, sie dann trotzdem machst, sie erkennst und heraus findest, wie du sie vermeiden kannst. Irgendwann hat jemand mal beschlossen, dass Fehler in modernen Gesellschaften von vorne herein nicht passieren dürfen, aber die 3 Milliarden Jahre davor war das völlig in Ordnung. :)

5. Anstatt dir jetzt schon Gedanken zu machen, was du alles noch kaufen willst, sammle besser erst Erfahrungen mit deinem vorhandenen Equipment. Nicht wenige merken nach einer Weile, dass sie sich das alles einfacher vorgestellt haben und geben dann wieder auf (was nebenbei auch völlig in Ordnung ist). Andersrum hilft dir teures Equipment als Anfänger nur wenig weiter und kann dich im Gegenteil sogar überfordern. Du wirst nach einer Weile von ganz alleine merken, welche Brennweiten dir fehlen. Eine Faustregel sagt, leg dir drei Objektive zu, die deinen Brennweitenbereich abdecken. Im Alltagsgebrauch geht es dabei ca. um den Bereich von 10mm-300mm. Dass bei Profis nur Festbrennweiten zum Einsatz kommen, ist übrigens absolter Quatsch. Viele bevorzugen Festbrennweiten (ich auch), aber das ist Geschmackssache.

Zum Schluss soll noch erwähnt sein, dass zu einem guten Film mehr als nur eine gute Kamera gehört. Auf der technischen Siete kommen auf jeden Fall noch Ton und Licht dazu, deren Wichtigkeit du auf keinen Fall unterschätzen solltest. Auch wirst du irgendwann merken, dass du alleine nicht mehr weiter kommst. Das dauert vielleicht eine Weile, aber versuch ruhig schon, da andere Leute in deiner Umgebung zu finden, die an Projekten mitarbeiten wollen. Es ist oft schwer, solche Leute schnell zu finden, wenn man sie braucht.

Dann viel Erfolg bei deinen ersten Gehversuchen und stell ruhig immer wieder deine Fragen hier! :)

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mjaydee

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Donnerstag, 29. September 2016, 15:41

@pikk

Vielen dank nochmal für die Antwort. Hab noch nicht alles in der praktischen Umsetzung verstanden mit Blende, Shutter, Weißabgleich, ISO und Fokus und ihrem Zusammenhang aber wird schon ;-)

Besonders hab ich noch NoFilmSchool entdeckt :-)

Bücher 2 gefunden, DVDS in der ruhe.

Equipment hab ich einiges gesehen was möglich ist von Lichter, Sound, Editieren etc.

Das Kitobjektiv an sich nicht schlecht für den Anfänger im Fotografie doch zum Filmen ist das nicht das was ich brauche.

Hab jetzt glaub ich verstanden worum es im vollformat und Crop Sensor geht. Jetzt mit meiner APS-C mit Cropfaktor (1.6) und meiner Entscheidung von Festbrennweiten (3x) will ich schauen ob ich das richtig verstanden habe.

!!Ich suche 35mm, 50mm und 85mm Brennweite!!

1. Brauch ich ein 28mm, 35mm und 50mm stattdessen?

(Im nachhinein wollt ich dann mir 1-2 Zoomobjektive holen) und alle Objektive sollen feste Blende haben.

Das "Nifty Fifty" (50mm f/1.8) hol ich mir in den nächsten Tagen und such jetzt dazu noch ein 28mm und ein 35mm Festbrennweite mit f/1.8 oder f/2.8

2. Welche soll ich dazu noch holen für ungefähr die gleichen Preisklasse wie das "Nifty Fifty"?

3. Ausserdem suche ich noch ein guten Feldmonitor zum günstigen Preis, hab ein Aputure VS-2 gesehen für 270€ auf Amazon, ist das ok oder doch lieber anderes, gerne auch bisschen günstiger aber gleichen features?

4. Genau wie ein Einsteiger Videostativ mit Fluidkopf und gute Qualität aber auch nicht zu teuer fürs erste Stativ?

Mit Sound und Co. beschäftige ich mich in ruhe.


:thumbup:

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FunkerFritz

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Freitag, 30. September 2016, 22:05

Hallihallo mjaydee,

zu 3. würde ich dir den Feelworld FW759 empfehlen, hat mir geholfen und tut was er soll :thumbup: (wenn du Glück hast beim Auktionator oder im Fluß, etwas günstiger)

zu 4. es gibt keine Einsteigerstative :D , aber was verfünftiges wäre für den Einstieg das Manfrotto MT055XPRO3 (entsprechende Anlaufstellen kennst du ja selber)
dazu dann den Fluidkopf MVH500AH

nicht der Schluß aller Weisheit, aber für einen Anfang eine alltagstaugliche Kombination, die mir gute Dienste leistet.

Grüße vom Funker

PS: zu 2. dazu holen.... mhhh.... also ich mach auf einer APSC mit einem Canon EF 35mm Objektiv 1:2 IS USM gute Filme (preislich allerdings etwas arg aus deinem Rahmen),
dazu noch einen ND Filter (meiner ist variabel und von Fotga, für ca.11 Euronen aber kein Hindernis und zum filmen OK)

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mjaydee

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Sonntag, 2. Oktober 2016, 00:03

@FunkerFritz

ja das 35mm Canon EF 1:2 IS USM hab ich auch in Ausschau und gebraucht guten Angebot gefunden :-)

danke für den Tipp mit Manfrotto für den Preis passt mir das recht gut

Auch mit der ND Filter und dem Feelworld auch herzlichen Dank

überlege noch was ich mir holen sollte für drittes Objektiv bis ich mir bessere Leisten kann, entwerder 24 oder 28mm.

hab das Canon 24mm 2.8 EF-S STM gesehen

1. dachte aber es gibt bestimmt noch paar gute vorschläge für 24 oder 28mm objektive blende 2.8 die nicht zu teuer sind (150 -300€)?

2. was könnt ihr für akkus vorschlagen wenn wir schon einmal dabei sind, ausser die Originale die gut halten und was ist mit diesem Halter unter der Kamera für 2 akkus?

FunkerFritz

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Sonntag, 2. Oktober 2016, 09:48

MoinMoin.

aus Kostengründen habe ich mich für das 24er 2.8 EF-S STM entschieden, trotz seiner 2.8er Blende
im Bereich Film Tagestauglich, bei Dunkelheit muss man Abstriche machen, dafür dann aber mit zusätzlichem Licht.

Ich nutze Akkus von der Fa. Patona, andere mögen sicherlich weitere Vorlieben haben, aber ich bin sehr gut zufrieden
mit Ihnen.

Zum Filmen Insgesamt nutze ich das: 24 2.4 STM, 35 2.0 IS USM, 50 1.8 STM
ob deine Bedürfnisse über 50mm liegen musst du selber herausfinden, für mich gibt es dann den Fuß-Zoom ^^

Batteriegriff nutze ich aus Gewichtsgründen nicht, wäre kein gutes investiertes Geld am Anfang.
Wenn deine Filmgewohnheiten in der Zukunft sagen, ich brauche das nun unbedingt, dann kannst du es immer noch holen!
Aber ich würde dir zum Origninal raten, die Nachbauten sind nicht immer optimal (Verarbeitung, Handling...etc), aber günstiger.
Auch da gibt es wieder viele Meinungen.

Grüße vom Funker

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Freitag, 7. Oktober 2016, 08:34

Danke für die Antworten und fux mich erst einmal hinein :-)

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mjaydee

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Samstag, 8. Oktober 2016, 06:12

Hol November eine 35mm Festbrennweite + das oben erwähnte Stativ von Manfrotto mit Fluidkopf und Februar gibts das 24mm und 50mm.

Zur Auswahl von Preisklasse hab ich:

Canon Set:
- Canon EF-S 24mm F/2.8 STM (150€)
- Canon EF 35mm F/2.0 IS USM (381€ Gebraucht)
- Canon EF 50mm F/1.8 STM (112€)

Samyang Set:
- Samyang 24mm F/1.4 (545€)
- Samyang 35mm F/1.4 (396)
- Samyang 50mm F/1.4 (415€)

Meine Fragen:

Bis Februar kann ich mir das Canon Set leisten aber nicht das Samyang. Wenn ich jetzt ein Samyang 35mm Objektiv hole und das 24mm + 50mm Canon merke ich den Unterschied und sollte ich da lieber 3 vom gleichen Firma haben?

Sprich: Sollte ich lieber das Canon oder Samyang Set holen und kann ich einzeln untereinander mischen und umrüsten, bzw ist das mischen der Linsenmarken schlimm?

Die Samyangs wurden mir empfohlen wegen ihren guten manuellen Fokusring aber ohne Autofokus und Bildstabilisator?

FunkerFritz

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Samstag, 8. Oktober 2016, 16:36

Also schlimm ist gar nix ;)

Kauf und misch dir deinen Objektivpark so zusammen, wie es deine Bedürfnisse erfordern.
Vorteil bei der Canon Kombo liegt klar im Preis und der guten Verwendbarkeit bei der Fotografie.
Nachteil bei der Samyang Kombo, alles manuell, für die Fotografie anwendbar, aber eher suboptimal.

Zum Filmen sind beide Konstellationen nutzbar, Samyang kenne ich nur vom Namen und der Mehrgewinn durch die Blende 1.4
würde mich eher weniger begeistern, da sie auch noch teurer sind, nicht unbedingt für den Anfang geeignet.

Aber das ganze liegt eben auch in deiner Hand.

Canon liegt günstiger und wäre, wenn du dich zu den Samyang's "steigern" möchtest, beim Wiederverkauf mit wenig Wertverlust behaftet.

Das 35er von Canon möchte ich nicht mehr missen, es ist meine FB, beim Film und Foto :thumbsup:

Grüße vom Funker

mjaydee

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 02:29

@FunkerFritz

korrekt auf jeden dann bleib ich erstmal beim Canon Kit und steig danach auf in ruhe,

ich möchte jetzt auch erstmal in Schwarz - Weiß Videos probieren und die alten Klassiker nachmachen und davon lernen. Soweit ich das mitgekriegt habe besonders bei Noir Genre insbesonders, nutzen sie "hard light" als fill light und vielleicht 2tes Licht für back light um vom hintergrund zu trennen und ne gewisse Tiefe zu entwickeln. Da gibts noch eltiche Themen die dazu gehören was ich in ruhe kennenlernen kann

was für Lichter bzw, Birnen sollte ich für weiches licht und hartes licht nutzen. Was sollte ich vermeiden und kann ich schon mit einfachen Lichterkit mit 3 softboxen bei Amazon und den richtigen Birnen mit nachmachen?

was könnt ihr den so empfehlen wenn ich Schwarz Weiß und besonders Noir anfangen will in eine Wohnung von 35 m², außer jetzt den guten Trick mit Schablonen die Schatten zu beeinflussen wie zb Fensterrollo nachmachen?

rick

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 10:33

kann ich schon mit einfachen Lichterkit mit 3 softboxen bei Amazon und den richtigen Birnen mit nachmachen?

Falsches Licht. Softboxen machen weiches, schattenfreies, flächiges Licht. Schablonen für Schattenwurf (Gobos bzw. Cocolores) sind damit gar nicht realisierbar. Für Dein Vorhaben sind Scheinwerfer mit Stufenlinse (Fresnel) die richtige Wahl. Die gibt es direkt als Filmscheinwerfer oder aus dem Theater/Bühnenbereich. Etwas günstiger aber weniger flexibel sind PAR Kannen. Zu diesem Thema sollte die Suchfunktion einiges ausspucken.

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 18:17

Da Du ja nicht knipsen, sondern filmen willst, würde ich auf Cine-Objektive achten. Die sind rasterfrei,
und man kann einen Focuspuller ansetzen. Einstellwerte sind auch nicht oben, sondern seitlich.
Bei Samyang zum Beispiel hättest Du das (VDSLR). SLR Magic Cine Hyperprime ist auch okay. Beide
noch bezahlbar.

Wie Rick schon sagt, mit Softboxen bekommst Du kein Film Noir Licht hin. Du brauchst Spots, möglichst
fokussierbar. Ich habe Film Noir Sequenzen mit Dedolight Halogen gedreht - nur eine einzige Lampe war
nötig. Dazu eine Vorsatzlinse für Lichtformung mit Gobos und Schiebern. Damit kriegt Du randscharfe
Schatten hin. Alles nicht ganz billig, aber man kann sich die Teile auch leihen.