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buttschie

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1

Samstag, 11. Juni 2016, 19:49

Kamera gesucht für Kurzfilme (Cinema Look)

Ich hoffe ich bin hier richtig gelandet.
Ich brauche mal eure Hilfe.
Bisher habe ich schon einige DSLR gehabt im Preissegment von 400-500€.
Das Filmen ist aber ein größerer Bestandteil geworden mit der Zeit.

Was möchte ich mit der Kamera? Musikvideos, kleine Imagefilmchen drehen.

Stil: Ich mag ja diesen Cinema Look

Ausgeben möchte ich: ca 600-1000€ (gerne auch gebraucht)

Schöne Videos habe ich schon gesehen von: Lumix GH4 & Blackmagic Pocket Cinema Camera

Bin dankbar für jede Hilfe

Tobi Ruf

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2

Samstag, 11. Juni 2016, 20:38

Schon was von der Sony alpha a7 gehört ?
Da gibt es mehrere Modelle wiederum aber sind etwas teurer vielleicht findet man ja was gebrauchtes was noch in gutem Zustand ist.

buttschie

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Samstag, 11. Juni 2016, 21:44

Danke.
Kann die unterschiedlichen Modelle der Sony irgendwie charakterisieren?
Die Sony Alpha6000 scheint auch nicht so verkehrt zu sein...oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »buttschie« (11. Juni 2016, 22:08)


Buldogs

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Sonntag, 12. Juni 2016, 00:28

Mit der Alpha 6000 würdest du nichts verkehrt machen. Lieber erstmal etwas "kleiner" Anfangen. A7xy Kameras finde ich für einen Anfänger überdimensioniert.
Dann lieber die A6000 + ein gutes Objektiv.

Wenn du dir ein Objektiv suchst, solltest du allerdings einen Faktor mit einberechnen:
Die A6000 ist eine Crop-Kamera, d. h. es steht ein kleinerer Bildausschnitt zur Verfügung und somit entspricht ein 35mm z. B. einem 52,5mm Objektiv.
Gibt dazu genug Erklärungen via Google zu finden...

Guck dir mal diese Objektive an (auch auf Ebay Kleinanzeigen etc. gucken, ob es diese gebraucht und somit günstiger gibt)

Walimex Pro 35mm T1.5
Sigma 16-35mm F1.8
Sony SEL 55mm F1.8

Alle drei haben eine sehr gute Schärfe wenn nicht sogar extrem gute (besonders das 55mm von Sony).
Das Walimex hat jedoch keinen AF und alle haben glaube ich auch keinen Bildstabilisator. Beim Sigma bin ich mir gerade allerdings unsicher...

EDIT:
Ist überhaupt anderes Equipment wie Ton vorhanden?
Besonders Ton sollte man nicht unterschätzen und verschlingt gerne noch ein paar Euro...

Sowas wie ND Filter kommt evtl. auch noch hinzu...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Buldogs« (12. Juni 2016, 00:36)


buttschie

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Sonntag, 12. Juni 2016, 07:16

Vielen Dank, auf eine positive Antwort zur Alpha habe ich gehofft, ich denke es macht schon Sinn lieber
eine günstigere Kamera, aber vernünftige Objektive dazu zu nehmen.
Das Wort "crop" ist mir neu, da werde ich mich belesen müssen.
Wäre die Lumix GH3 noch eine Alternative zur Alpha 6000?

Für Ton wäre extern etwas vorhanden, ist aber unrelevant weil ich immer später vertone.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »buttschie« (12. Juni 2016, 07:40)


Buldogs

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Sonntag, 12. Juni 2016, 11:08

Crop kann ich dir auch nochmal schnell erklären. Es gibt verschiedene Ausführung von Kamera-Sensoren.
Die gängigsten sind:

1. Vollformat
2. APS-C
3. MFT

Vollformat ist der größte von den oben genannten Sensoren, somit trifft auch mehr Licht darauf und in Low-Light hat man somit mehr Spielraum ohne ein rauschendes Bild zu haben.

Zudem kann man bei Vollformat leichter freistellen, d. h. der Hintergrund ist unschärfer. Dies ist jedoch auch anhängig von Objektiv und der Blende (je niedriger die Zahl der Blende, desto lichtstärker das Objektiv und desto leichter ist es freizustellen). F1.8 ist z. B. lichtstärker, als F2.8.
Allerdings ist der Nachteil bei Vollformat, dass die Objektive deutlich teurer sind.

Der APS-C Sensor ist im Verhältnis zu Vollformat 1.5x (bei Canon 1.6x) kleiner. Deswegen entspricht auch ein 35mm Objektiv 52.5mm (35*1.5).
Allerdings ist es dann schwerer freizustellen und der Sensor ist weniger lichtstark.

MFT ist dann am lichtschwächsten, etc. und hat einen Crop-Faktor von 2.
Allerdings sind die Objektive verhältnismäßig günstig. Du kannst allerdings auch mit MFT Kameras geile Bilder und Filme machen.
Auf dem Blatt Papier mag MFT nicht so attraktiv wirken, jedoch kommt es vor allem aufs Objektiv an.

--------------------

@GH3
Ist auch eine coole Kamera, aber dadurch, dass sie teurer ist würde ich zur A6000 greifen und dann noch nen cooles Objektiv dazu kaufen.

Kleiner Hinweis:
Die A6000 hat ein APS-C Sensor
Die GH3 einen MFT-Sensor

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Buldogs« (12. Juni 2016, 11:13)


rick

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Sonntag, 12. Juni 2016, 16:49

somit trifft auch mehr Licht darauf und in Low-Light hat man somit mehr Spielraum ohne ein rauschendes Bild zu haben.

Größerer Sensor bedeutet bei gleicher Auflösung, größere Pixel und größerer Pixel Pitch, dadurch kann ein einzelner Pixel auf dem Sensor mehr Lichtquanten auffangen. Ein sehr kleiner Sensor mit proportional weniger und größeren Pixeln würde genauso wenig rauschen.

Zitat

Dies ist jedoch auch anhängig von Objektiv und der Blende (je niedriger die Zahl der Blende, desto lichtstärker das Objektiv und desto leichter ist es freizustellen). F1.8 ist z. B. lichtstärker, als F2.8.

Primär ist das Freistellungspotential abhängig vom Abstand zum Motiv bzw. der Brennweite. Bei 200mm siehst Du nicht unbedingt einen Unterschied im Bokeh von F2.8 zu F4.0, nur kannst Du eben mit einer Cropkamera nicht den gleichen Bildausschnitt wählen wenn Du die gleiche Brennweite verwendest. Du mußt weiter weg gehen und dann kommt erst die Blende ins Spiel, die etwa 1-1,3 Blendenstufen weiter geöffnet werden müßte um ein vergleichbares DOF wie bei einer Vollformat Kamera zu bekommen. Der Umkehrschluß ist, Vollformat kann ziemlicher Mist sein, wenn man ein Mindestmaß an Schärfentiefe braucht (z.B. Makroaufnahmen). Ich behaupte APS-C ist der Allrounder in Sachen Freistellungspotential und entspricht am ehesten dem analogen 35mm (Kino)Film.

Zitat

MFT ist dann am lichtschwächsten, etc. und hat einen Crop-Faktor von 2. Allerdings sind die Objektive verhältnismäßig günstig

Gerade nicht wenn es um lichtstarke Festbrennweiten geht. Ein 50mm F2.0 am Vollformat entspricht etwa einem 30mm F1.4 an APS-C oder einem 25mm F0.95 an MFT. Das lichtstarke MFT Objektiv ist dann halt 2-5 Mal so teuer. Alternativ müßte man einen Speedbooster verwenden, der die Lichtstärke eines Vollformatobjektives an APS-C oder MFT erhöht (durch Verringerung des Auflagemaßes) und dessen Brennweite (durch Korrekturlinse) verringert. Kostet dann aber eben auch einiges.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rick« (12. Juni 2016, 17:18)


Buldogs

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Sonntag, 12. Juni 2016, 17:19

Hast natürlich recht und mich teilweise etwas zu wortwörtlich genommen. ;)

@Fragesteller
Geh mal zum Media Markt etc. und fasse die Kameras selbst an. Handling ist auch sehr wichtig.

starend

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9

Sonntag, 12. Juni 2016, 18:13

Hi,
den richtigen "Cinema Look" gibts eigentlich nur wenn du auf richtigen Film aufnimmst. Gerade bei Musik-"Videos" ist das ein gern gesehener Look. Die Kamera gibts für sehr wenig Geld, was etwas kostet ist das Material und die Abtastung. Warum mit Videokameras einen Look imitieren den es mit einer Filmkamera in echt gibt?

EvilMonkey

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10

Sonntag, 12. Juni 2016, 18:17

Ach Quatsch, "Cinema Look" (wie ich diesen Begriff hasse), beschreibt einfach nur gut gemachte Filme. Worauf die jetzt aufgenommen wurden, macht sehr wenig aus.
Einem Anfänger der schöne Videos produzieren will eine Filmkamera ans Herz zu legen ist schon sportlich ;)

starend

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11

Sonntag, 12. Juni 2016, 21:00

Hi,
es gibt natürlich viele Vorstellungen von dem was der "Cinema Look" eigentlich ist, den Begriff finde ich auch sehr blöd. Gut gemachte Filme beziehen ihren Look vor allem durch die Lichtführung. Das mit der Filmkamera war vielleich nicht so ganz ernst gemeint. Dennoch kann man durch den Einsatz von S-8 Material gerade Musikvideos visuell auf die Sprünge helfen.

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