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Danielleinad

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21

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 20:53

Also ich selber habe eine Panasonic GH4 und mich stört es ziemlich, dass das zum Tamron 17-50 f2.8 gleichwertige und alternativlose Panasonic 12-35mm f2.8 mörderische 800 Euro kostet.

Das Kit-Objektiv von Panasonic lässt nicht viel mit Tiefenschärfe spielen, das Super-Zoom Panasonic 14-140mm f4.0-5.8, das ich selbst besitze, ist lichtarm und die Brennweiten für angenehme Tiefenunschärfe zu hoch. Darum habe ich mir ergänzend ein uraltes manuelles Canon FD 50mm f1.8 Objektiv dazugeholt. Aber zufriedenstellend ist das auch nicht.

Aber klar, wer das Geld hat, für den ist GH3/GH4/G70 mit Panasonic 12-35 f2.8 ein echtes Kraftpaket.

Canon 700D bringt leichte Verbesserungen, u.a. in Bildqualität und Autofokus. Ab 650D gibt es halt in Kombination mit Canons STM Objektiven einen etwas besseren kontinuierlichen Autofokus, aber beim szenischen Film verlasse dich mal besser nicht darauf. Also der Mehrwerht von 600D zur 700D ist relativ gering.

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Davinci

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22

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 21:56

Danke für die vielen Erfahrungen und Tipps! Die haben mir bisher echt weitergeholfen. Leider reicht dann wohl mein momentanes Budget nicht für eine der Panasonics. :S
Ich werde mich also zwischen der 600d und der 700d entscheiden müssen. Ja entscheiden ist schwer... ^^
Eig. auch zwei Angebote, die ich gefunden habe und ganz gut fand:

- 550€ (fix): die eine hier schon mehrfach erwähnte 600d mit unschlagbarem Tamron Objektiv, Gegenlichtblende
- 520 (VHB): 700d inkl. EF-S 18-55 IS STM Kit Objektiv, Canon EF 50mm f/1.8 II Objektiv, Gegenlichtblende & UV Filter (für Kit)

Laurent

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23

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 22:29

Leider kann ich nur über die Canon Kameras sprechen, aber vielleicht hilft es ja. Bisher filme ich mit 70D und kürzlich hatte ich die 750D zum testen dabei. Ich konnte subjektiv keine großen Unterschiede in der Bildqualität feststellen beim Mitschnitt eines Klavierkonzertes. Optiken waren 1.8/50 mm, 18-55 IS (Kit Zoom) und 4/70-200 mm bei 200 bzw. 400 ISO.

Alle Aufnahmen finde ich fast rauschfrei und subjektiv gut in 1080p. Speziell der Dual Pixel AF funktioniert wirklich sehr gut, kann aber durchaus mal aus dem Tritt geraten bei wenig Licht oder wenn das fokussierte Objekt aus dem Bild gerät und der AF einen anderen Punkt zum fokussieren sucht.

Bei Interesse kann ich mal ein Stück von dem Mitschnitt hochladen. Der Ton wurde übrigens mit Zoom H5 aufgenommen. Mit dem Gerät bin ich sehr zufrieden bisher. Auf den Kameraton würde ich mich nicht verlassen wollen außer als Synchronton.

Zeitraffer

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Donnerstag, 15. Oktober 2015, 06:13

Von der technischen BQ geben sich die 2 u. 3 stelligen Canon Modelle gar nichts. Der Hauptunterschied sind die Funktionen BEIM Filmen bzw. Fotogafieren. Mich würde bei den 3 stelligen Canon Modelle stören, daß ich den WB nicht in Kelvin setzen kann. Der WB ist entweder fest vor gegeben oder die Auto WB Funktion...
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joey23

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25

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 09:59

Oder manuelle Messung, das funktioniert sogar bei der vierstelligen Serie.

the machine one

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26

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 10:07

Mich würde bei den 3 stelligen Canon Modelle stören, daß ich den WB nicht in Kelvin setzen kann. Der WB ist entweder fest vor gegeben oder die Auto WB Funktion...


Warum sollte das nicht gehen? Man kann die WB Funktion vor dem drehen einstellen. Einmal über das Steuerkreuz, oder im Menü in Kelvin.
Mir fällt spontan kein Grund ein während einer Aufnahme den WB zu verstellen. ?(

rick

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27

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 10:29

Einmal über das Steuerkreuz, oder im Menü in Kelvin.

Bei der 600D kannst Du nur einen Weißabgleich machen, aber nicht den Kelvinwert in 100er Schritten einstellen. Das geht bei den zwei- und einstelligen Canons. Mit Magic-Lantern, gibt es diese Funktion allerdings auch bei den Dreistelligen.

the machine one

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28

Donnerstag, 15. Oktober 2015, 12:24

Mit Magic-Lantern, gibt es diese Funktion allerdings auch bei den Dreistelligen.


Ahh jaa. Konnte mich nur noch dunkel dran errinern das ich den mit dem Iso-Rädchen verstellen konnte.
Stimmt also. Geht nur mit Magic Lantern. Canon gibts bei mir aber immer nur mit ML.

Danielleinad

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Donnerstag, 15. Oktober 2015, 14:51

Ob 600D + Tamron oder 750D + Canon ... das ist hier echt schwierig zu entscheiden. Ich persönlich würde eher zur 600D + Tamron tendieren. Warum? Es ist nie ein Objektivwechsel nötig und die Lichtstärke ist von 18-55mm besser als beim Canon Kit-Objektiv. Als Allzweckwaffe ist das Tamron auf jeden Fall besser geeignet.

Wenn dir das nicht ausreicht, kannst du dir immer noch ein 50mm f1.8 kaufen - es gibt von denen auch noch Analogobjektive, die zwar manuell fokussiert werden müssen (ist auch zu empfehlen bei Video) aber ab 20 Euro unschlagbar günstig sind und ihre Arbeit verrichten!

Stört dich der Objektivwechsel nicht und deine Videos werden viel mit dem 50mm 1.8 gedreht, und das ist beim szenischen Filmen schon eher der Fall, dann greif besser zu 700D.

Zeitraffer

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Donnerstag, 15. Oktober 2015, 19:35

Oder manuelle Messung, das funktioniert sogar bei der vierstelligen Serie.
Ja, mit einem weißem Tuch/Fläche würde das gehen :)
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Davinci

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:04

Hallo, melde mich mal nach langer Funkstille wieder zu Wort. ;) Ich habe mich jetzt Dank den vielen guten Tipps und Erfahrungen für eine canon 600d + das Tamron-Objektiv entschieden. Allerdings habe ich beide getrennt erworben, wodurch ich wirklich Geld gespart habe. Das Tamron habe ich für 160,- € bekommen und ich kann sagen, dass es in einem sehr guten Zustand ist, auch wenn ich noch nichts damit gefilmt habe, da die Kamera erst morgen ankommt.
Die Kamera hat 265 € gekostet. Wenn diese auch noch in einem (wie vom Verkäufer beschrieben) sehr guten Zustand ist, habe ich wirklich insgesamt einiges an Geld gespart! "Nur" 425€, wodurch ich fürs erste auch noch ein bisschen was (+- 75€) für einen Kamerarucksack, ein Stativ und was man sonst noch braucht, hätte. Was würdet ihr da konkret empfehlen?

LG David

Laurent

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:10

Kommt sehr darauf an was du so filmen willst. Ich habe z.B. ein gutes Stativ zu dem ich mir für Video einen Fluidkopf geholt habe. Ein Mikrofon kann sehr sinnvoll sein wenn man nur das eingebaute der Kamera hat, aber vielleicht ist das für dich nicht so wichtig.

Davinci

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:22

@Laurent Ein gutes Stativ wäre schon sehr wünschenswert, ein Mikro auch, aber das muss leider warten, weil für 75€ wird man wohl kaum was brauchbares finden ;)
Konkrete Vorschläge?

Laurent

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:25

Schwer zu sagen - vielleicht einfach zusätzliche Akkus oder Speicherkarten?

Davinci

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Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:30

Okay, da würde ich viel leicht so +-30€ einrechnen.
Was ich eig. meinte war, welche Stative ich konkret kaufen könnte? ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Davinci« (27. Oktober 2015, 23:37)


Laurent

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36

Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:44

Bei Neukauf würde ich ein Videostativ mit Spinne und Kalotte nehmen und einen passenden Kopf. In meinem Fall hatte ich ein Berlebach Holzstativ mit flachem Anschluss und Nivellierkugel oben. Immerhin hat es durch die flache Beinform ähnliche Eigenschaften wie die Doppelrohre der meisten Videostative, es fehlt aber die Spinne und das macht das Handling etwas schwieriger.

Als Kopf habe ich einen Manfrotto 502 mit flacher Basis dazu passend. Da mein Stativ bereits eine nivellierbare Basis hat, ersetzt das die sonst übliche Kalotte recht gut und ich kann den Kopf trotz flacher Basis immer waagerecht stellen.

Ansonsten gibt es sicher bei Manfrotto, Sachtler und anderen Angebote zum Einstieg - billig ist das aber nicht unbedingt, preiswert hingegen schon wenn man es wirklich nutzt.

Zeitraffer

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37

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 00:36

Da hätte ich gleich ne Frage zu den Neiger: Worin liegen die Unterschiede zwischen einem flachem Neiger oder einem Neiger mit Halbschale? Mit Halbschale sieht auf dem ersten Blick stabiler aus. Mit welchem System läßt sich für SLR bzw. Camcorder (Sony FS-700) gut schwenken? Und muß das Stativ schwer sein, um einen sicheren Stand zu haben? Für Fotos mit einer SLR hat mein Stativ unter 2 kg. Weiß nicht, ob ich das auf Filmen übertragen kann...
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Laurent

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Mittwoch, 28. Oktober 2015, 07:58

Naja, das kommt auf Kamera und Brennweite an. Für einen weichen Schwenk braucht es bei großen Brennweiten (kleiner Bildwinkel) einen höheren Widerstand im Neiger als mit eher kurzen Brennweiten und großem Bildwinkel. Dann muss auch das Stativ mehr "aushalten" bzw. mehr Stabilität aufweisen - insbesondere gegen Verdrehungen um die Hochachse. Daher nimmt man meist Doppelrohre oder flache Profile bei den Beinen.

Die Basis macht in der Stabilität kaum einen Unterschied, nur ist eine große Basis natürlich auch für große Köpfe geeignet. Üblich sind 60, 75 und 100 mm glaube ich. Wenn die Basis eine Kalotte ist, kann man den Kopf waagerecht ausrichten und muss nicht mit viel Kleinarbeit durch Längenverstellung der Beine das ganze Stativ genau gerade aufstellen.

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joey23

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Mittwoch, 28. Oktober 2015, 09:36

Velbon DV 7000 wird im günstigen Einsteiger-Bereich gerne empfohlen und genommen. Ist für den Preis auch wirklich ziemlich ordentlich.

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Zeitraffer

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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 02:19

Velbon DV 7000
Wenn ich mir das Bild anschaue, kann ich den Kopf nicht "gerade" ausrichten. Der Neiger geht nur nach vorne und hinten, oder irre ich mich? Mit einer Halbschale ginge das Ausrichten mit der kleinen Wasserwaage besser...
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