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Cinemare Productions

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Montag, 29. Juni 2015, 16:47

Aufschraubfilter vs. Filterhalter

Hallo,

ich will mir ein relativ kompaktes DSLR-Rig zusammenstellen. Auf jeden Fall soll das Rig einen ND-Filter besitzen, ich bin mir aber nicht sicher wie ich das lösen sollte.
Drei Ideen habe ich jetzt, welche Lösung empfehlt ihr mir?

1. Eine Matte Box(Ich würde zur Genus Matte Box Lite greifen + ND-Filter)
--> Frage: Wenn ihr diese Variante empfehlt, welche Filter sollte ich nehmen(also Stärke)? Geht auch so ein Plastikteil von Walimex?
2. Variabler ND-Filter(Hier würde ich den Genus ND Eclipse Graufilter nehmen)
--> Frage: Könnt ihr vielleicht auch einen anderen variablen ND-Filter empfehlen?
3. Filterhalter(z.B. Cokin Z-Pro)
--> Frage: Welchen Filterhalter sollte ich dann nehmen? Und welche Filter(Hersteller & Stärke) wären empfehlenswert?

Grüße

Tobi

starend

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Montag, 29. Juni 2015, 17:11

Hi,
in dem Klemmkompendium von Genus ist ein Schlitz für Einschubfilter in der Größe 100x100mm (4x4"), Den Filterhalter kannst Du Dir also sparen. Du brauchst mehrere Graufilter. Am besten sind Glasfilter von Tiffen, die preiswert angebotenen Kunststofffilter taugen viel weniger. Ein variabler Graufilter ist ganz nett, kann aber keine richtigen Graufilter ersetzen: es gibt beim variablen Polfiltereffekte und eine Tendenz zum Grün je mehr der Filter zugedreht wird, ausserdem verursacht der variable ND Filter Unschärfe weil er vier Glas - Luft Übergänge hat. Wenn Du auf eine kompakte Lösung aus bist, warum dann überhaupt so ein Monsterkompendium oder ausladender Filterhalter? Nimm doch einfach einen Satz Graufilter zum Einschrauben in Kombination mit der normalen Sonnenblende. Das ist auch die unauffälligste kompakteste Lösung und zudem auch noch die billigste. Für den Preis des Kompendiums und eines 4x4 Filters bekommst Du einen umfangreichen Satz hochwertiger Einschraubfilter. Ich denke ein großes Kompendium ist sinnvoll wenn ein Schärfeantrieb (Follow Focus) zum Einsatz kommt und das Kompendium auf dessen Befestigungsrohre mit aufgesteckt werden kann. Ansonsten habe ich den Eindruck das solch ein Kompendium eher dazu dienen soll die Kamera optisch aufzumotzen.

joey23

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Montag, 29. Juni 2015, 17:54

Gerade wenn es darum geht ein möglichst kompaktes Rig zu bauen, würde ich zu Schraubfiltern greifen. Da bekommst du auch fürs leiche Geld deutlich besseres, weil die Stückzahlen viel größer sind.

tevauloser

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Montag, 29. Juni 2015, 18:35

Würde ich jetzt auch so sehen. Habe zwei Rigs- eines mit einer Chrosziel Mattebox und Einschubfilterbühnen und ein Rig mit nur einer grossen Gummisonnenblende und Schraubfilter vorne am Objektiv. Das mit der Mattebox musste ich zuhinterst am Rigg mit 2 Kilo Ballast in Form von grossen Akkus und einer Gewichtsplatte versehen, um die Kopflastigkeit auszugleichen. Man kann sich ja gut vorstellen, welches Gebilde ich mir lieber aufsattele ;-) Diese Gewichtszunahme durch eine Mattebox am dümmsten Ort, nämlich ganz vorne am Rig, ist sehr bremsend für's Handling.

Buldogs

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Montag, 29. Juni 2015, 21:22

Wenn ich dein Problem richtig verstanden habe, würde sowas auch gehen?
http://www.enjoyyourcamera.com/Xume:.:213.html

starend

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Montag, 29. Juni 2015, 21:58

Hi,
die Magnetbefestigung der Filter scheint auf den ersten Blick überzeugend. Die Frage ist nur ob er sich versehentlich lösen kann. Ausserdem erscheint mir der Befestigungsring so dick zu sein das es beim Ultraweitwinkel zu Vignettierungen kommen kann. Beim 16-35 brauche ich schon einen besonders dünnen Filter damit es nicht abschattet.

Buldogs

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Montag, 29. Juni 2015, 22:11

Hi,
die Magnetbefestigung der Filter scheint auf den ersten Blick überzeugend. Die Frage ist nur ob er sich versehentlich lösen kann. Ausserdem erscheint mir der Befestigungsring so dick zu sein das es beim Ultraweitwinkel zu Vignettierungen kommen kann. Beim 16-35 brauche ich schon einen besonders dünnen Filter damit es nicht abschattet.
Hi,

du kannst ja ggf. das ganze mal auf Amazon bestellen und es, wenn du nicht zufrieden bist, wider zurück schicken.
Würde mich auch freuen, wenn du zu dem Produkt ggf. ein kleines Feedback schreibst. Will mir sowas nämlich auch in geraumer Zeit mal anschaffen ;)

Cinemare Productions

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Dienstag, 30. Juni 2015, 19:54

Hi,
in dem Klemmkompendium von Genus ist ein Schlitz für Einschubfilter in der Größe 100x100mm (4x4"), Den Filterhalter kannst Du Dir also sparen. Du brauchst mehrere Graufilter. Am besten sind Glasfilter von Tiffen, die preiswert angebotenen Kunststofffilter taugen viel weniger. Ein variabler Graufilter ist ganz nett, kann aber keine richtigen Graufilter ersetzen: es gibt beim variablen Polfiltereffekte und eine Tendenz zum Grün je mehr der Filter zugedreht wird, ausserdem verursacht der variable ND Filter Unschärfe weil er vier Glas - Luft Übergänge hat. Wenn Du auf eine kompakte Lösung aus bist, warum dann überhaupt so ein Monsterkompendium oder ausladender Filterhalter? Nimm doch einfach einen Satz Graufilter zum Einschrauben in Kombination mit der normalen Sonnenblende. Das ist auch die unauffälligste kompakteste Lösung und zudem auch noch die billigste. Für den Preis des Kompendiums und eines 4x4 Filters bekommst Du einen umfangreichen Satz hochwertiger Einschraubfilter. Ich denke ein großes Kompendium ist sinnvoll wenn ein Schärfeantrieb (Follow Focus) zum Einsatz kommt und das Kompendium auf dessen Befestigungsrohre mit aufgesteckt werden kann. Ansonsten habe ich den Eindruck das solch ein Kompendium eher dazu dienen soll die Kamera optisch aufzumotzen.
Das Genus Kompendium ist ja jetzt nicht so riesig, ist noch kompakt genug.
Die variablen ND-Filter erzeugen wirklich Unschärfe, selbst so ein 160€ Teil? Hatte nämlich eigentlich durchaus positive Meinungen zu dem Genus Filter gehört.
Naja, wäre dann jetzt auch egal, da die Magnet-Lösung mir auch zuspricht, allerdings sehe ich hier auch eine negative Sache - die ganzen Filter müssen dann auch mitgeschleppt werden, deswegen hatte ich an den variablen gedacht.

starend

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Dienstag, 30. Juni 2015, 22:22

Hi,

es kommt natürlich auf Deine Ansprüche ab. Selbst ein 160 Euro teurer variabler ND Filter und auch ein 1000 Euro teurer variabler ND Filter hat prinzipbedingte Nachteile. Einzelfilter müssen mitgeschleppt werden, klar, sie sind aber optisch viel besser. Sie wiegen aber nicht viel. Ich würde das Kompendium wirklich weglassen. Diese Klemmkompendien üben Kräfte auf das Objektiv aus für die die meisten Objektive nicht gemacht sind. Wenn Kompendium, dann eines das an den Stangen auf denen auch der Schärfeantrieb sitzt mit aufgeschoben werden kann.

tevauloser

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Dienstag, 30. Juni 2015, 22:50

Sorry, aber langsam solltest du jetzt nach all den vielen Ratschlägen hier zu verschiedenen von dir anheischig gemachten Equipmentfragen anfangen umzusetzen. Und dann zeig doch mal etwas, was du nun selbst auf die Reihe gebracht hast bitte. Merke: Probieren geht über studieren!

Cinemare Productions

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Donnerstag, 2. Juli 2015, 23:22

Sorry, aber langsam solltest du jetzt nach all den vielen Ratschlägen hier zu verschiedenen von dir anheischig gemachten Equipmentfragen anfangen umzusetzen. Und dann zeig doch mal etwas, was du nun selbst auf die Reihe gebracht hast bitte. Merke: Probieren geht über studieren!
Dann mach ich das mal, ich habe mir jetzt erst einmal ein ND-Filter Set für 20€ (vorübergehend) zum ausprobieren bestellt. Wenn das Paket dann ankommt(was sich wegen den momentanen Umständen verzögern könnte) film ich ein bisschen was und wenn es wirklich jemanden interessiert teil ich es auch gerne hier ;)!

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jk86

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Freitag, 3. Juli 2015, 09:56

Meint du den Poststreik? Och, so viele Streikbrecher wie da rechtswidrig eingesetzt werden, würd ich mir keine Gedanken um die Auslieferung machen...

Um zu deiner Frage zurückzukommen, ich halte das Cokin P-System für ziemlich genial. Es ist relativ günstig, erweiterbar, mit anderen Filtern einfach kombinierbar und leistet auch seine Dienste, wenn man sich ein neues Objektiv mit einem bisher ungenutzten Durchmesser zulegt.
Allerdings hab ich keine Vergleichsmöglichkeit zu Schraubfiltern. Mir genügen die drei Billig-ND-Einschiebefilter von eBay.

the machine one

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Freitag, 3. Juli 2015, 10:30

Was macht man mit Gläsern wie z.b. dem Samyang 14mm T3.1?
Durch die angebaute Sonnenblende und der wulstigen Frontlinse kann man dort nicht mit einem Schraubfilter arbeiten.
Das einbauen in ein Rig klappt nur bedingt da die Sonnenblende bis in den Filterhalter ragt...
Jemand eine Idee wie ich das Teil mal dunkler bekomme?

jk86

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Freitag, 3. Juli 2015, 12:05

ND-Filter gibt's auch als Folie, da lässt sich doch bestimmt was basteln. Ein Ring um die Sonnenblende, ND-Folie drankleben, fertig!

starend

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15

Samstag, 4. Juli 2015, 10:06

Hi,
bei Objektiven mit sehr großem Frontdurchmesser oder stark gewölbter Frontlinse ist es am einfachsten ein Stück Filterfolie an der Hinterlinse zu befestigen. Viele Objektive haben dafür Schlitze vor der Hinterlinse. Beim Folienfilter darauf achten das es ein Filter für Objektive (wie z.B. Kodak Wratten) ist. Keinesfalls Filterfolien für Lampen verwenden.

Gruß

the machine one

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Samstag, 4. Juli 2015, 15:17

Hab eben nochmal geschaut. Das 14mm Glas hat leider kein Schlitz oder Fach für einen Filter.
So sehr ich das Teil auch liebe, aber ohne ND-Filter kann ich sie nicht gebrauchen. Das mit der Folie ist ne guten Idee, aber sehr unpraktisch wenn man schnell wechseln muss.
Werde mich mal nach einer anderen UWW-Linse umschauen. Diesmal achte ich auf ein Filtergewinde :rolleyes:

stimp

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Montag, 6. Juli 2015, 11:13

Meint du den Poststreik? Och, so viele Streikbrecher wie da rechtswidrig eingesetzt werden, würd ich mir keine Gedanken um die Auslieferung machen...

Bei der Post sind immer noch sehr viele Verbeamtete Tätig die einen, wenn auch mit ca 15-20% nur kleinen, Teil des Betriebes und der Zustellung aufrecht halten...


Zurück zum Thema:
Die Bilder mit Magnettechnik hat ein bekannter bei seiner Fotoausrüstung im Einsatz.
Dank der sehr starken Magnete braucht man sich Null Sorgen zu machen das da irgendwas nicht hält oder gar abfällt.
Man braucht einen Ring für jedes Objektiv und dann noch mal für jeden Filter einen. Sind auch nicht grad Billig die Teile und die Filter sind dann ja auch noch nicht dabei...
Preislich find ich das etwas abschreckend und würde lieber das Geld in gute Schraubfilter investieren.
Motto des Tages:
Wir sind der Brokkoli in der Currysoße der Vernunft...

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